{"id":3239,"date":"2017-09-01T16:37:18","date_gmt":"2017-09-01T14:37:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3239"},"modified":"2017-09-28T16:40:35","modified_gmt":"2017-09-28T14:40:35","slug":"predigthilfe-vom-29-oktober-2017-2-chronik-24-1-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-29-oktober-2017-2-chronik-24-1-16\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 29. Oktober 2017 &#8211; 2. Chronik 24, 1-16"},"content":{"rendered":"<p><strong>Predigtthema: <\/strong>Pers\u00f6nliche Reformation: (&#8222;Meine Gaben f\u00fcr\u2019s Reich Gottes&#8220;) bzw. \u201eWie Reformation praktisch wird\u201c (K\u00f6nig Joasch)<\/p>\n<p><strong>Predigttext: 2Chronik 24,1-16<\/strong><\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-15-februar-2015-ruth-3-und-4\/www.bibelserver.com\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext<\/strong><\/p>\n<p>Finden wir z.B. in \u201eDas Neue Testament\u201c erkl\u00e4rt und ausgelegt von John Walvoord und Roy Zuck (H\u00e4nssler-Verlag) und nat\u00fcrlich in diversen Studienbibeln, von denen man als Verk\u00fcndiger verschiedene haben sollte.<\/p>\n<p>Gerade bei alttestamentlichen Texten ist es wichtig, sich einen groben \u00dcberblick \u00fcber die Geschichte Israels zu verschaffen. Dies findet man z.B. in einigen Studienbibeln (z.B. Genfer Studienbibel) als Einleitung zu den jeweiligen Bibelb\u00fcchern. Auch ist es hilfreich, sich die geographische Situation mit einem Bibelatlas vor Augen zu f\u00fchren.<\/p>\n<p><em>Geschichtlicher Abriss:<\/em><\/p>\n<p>Nach Salomos Tod zerf\u00e4llt das K\u00f6nigreich Israel in ein Nordreich (Israel) und ein S\u00fcdreich (Juda) (2Chr 10). Die Geschichte der zwei Reiche ist von da ab von Kriegen und Auseinandersetzungen gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>\u00dcber diese Zeit berichten sowohl das Buch der K\u00f6nige als auch das Buch der Chronik. Das zweite Chronikbuch besch\u00e4ftigt sich haupts\u00e4chlich mit den K\u00f6nigen von Juda, wohingegen das Buch der K\u00f6nige von beiden Reichen berichtet, aber einen Schwerpunkt auf Israel legt.<\/p>\n<p>Auf die zwei \u00fcberwiegend positiven K\u00f6nige Asa (Kap. 13-16) und Joschafat (Kap. 17-20), die jeweils umfangreiche Reformen in Gang setzen und den G\u00f6tzendienst in Juda bek\u00e4mpfen, \u00a0folgt Joram, der Sohn Joschafats (Kap. 21). Nach seiner Thronbesteigung l\u00e4sst er alle seine Br\u00fcder ermorden und wendet sich gegen Gott. Er f\u00fchrt nach dem Vorbild des Nordreiches Israel die G\u00f6tzenkulte wieder in Juda ein und verf\u00fchrt das Volk zum G\u00f6tzendienst. Gott straft ihn daf\u00fcr mit der T\u00f6tung seiner Kinder und Frauen durch seine Feinde und mit einer schweren Krankheit, an der er dann qualvoll stirbt. Nur sein j\u00fcngster Sohn Ahasja und seine Frau Atalja \u00fcberleben. Ahasja regiert nur ein Jahr in Juda. Er lebt nicht nach Gottes Willen und wird von Jehu, einem israelitischen Heerf\u00fchrer, ermordet. Der jung verstorbene Ahasja hinterl\u00e4sst keinen Sohn, der in einem Alter gewesen w\u00e4re, in dem er die Thronfolge h\u00e4tte antreten k\u00f6nnen (22,1-9).<\/p>\n<p>Atalja, die Mutter Ahasjas, eine Tochter des K\u00f6nigs Ahab aus dem Nordreich, ergreift daraufhin die K\u00f6nigsherrschaft und l\u00e4sst die gesamte Nachkommenschaft des K\u00f6nigshauses von Juda umbringen (also ihre eigene Familie) (22,1-10).<\/p>\n<p>Doch Joscheba, eine Halbschwester Ahasjas und gleichzeitig Ehefrau des Hohenpriesters Jojada, gelingt es, Joasch, den einj\u00e4hrigen Sohn Ahasjas, zur retten. Sie versteckt ihn sechs Jahre lang im Tempel. Damit rettet sie die Linie des davidischen K\u00f6nigtums (22,1-12).<\/p>\n<p>Als Joasch 7 Jahre alt ist, wird er vom Hohenpriester in Gegenwart der Familienoberh\u00e4upter von Juda in einer Art \u201eStaatsstreich\u201c zum K\u00f6nig von Juda gesalbt (23,1-11). Die (selbst ernannte) K\u00f6nigin Atalja wird get\u00f6tet.<\/p>\n<p>Der Hohepriester Jojada f\u00fchrt das Volk Juda zu einem neuen Bundesschluss mit Jahwe und l\u00e4sst den Baalstempel Ataljas zerst\u00f6ren. Er schafft eine Erneuerung des Gottesdienstes im Tempel Jahwes (23,12-21).<\/p>\n<p>Hier steigt unser Predigttext \u00fcber die erste Zeit des K\u00f6nigs Joasch (836-797) ein.<\/p>\n<p>Joasch bedeutet \u201eJahwe hat gegeben\u201c.<\/p>\n<p><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Br\u00e4umer, Hansj\u00f6rg.\u00a0 Das zweite Buch der Chronik. Maier, Gerhard [Hrsg.] 1. Aufl.. Wuppertaler Studienbibel, Reihe: Altes Testament. \u2013 Wuppertal : R. Brockhaus Verlag. 2002.<\/p>\n<p><strong>Anmerkungen:<\/strong><\/p>\n<p>Der Bericht \u00fcber die erste Zeit des K\u00f6nigs Joasch findet sich sowohl hier (2.Chronik 24,1-16) als auch in 2.K\u00f6nige 12,1-17. Die Berichte weisen einige Unterschiede auf, die zun\u00e4chst verwirren k\u00f6nnen, sich jedoch mit etwas M\u00fche harmonisieren lassen. Wir gehen in den jeweiligen Versen z.T. darauf ein.<\/p>\n<p><strong><em>V1-3<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Aufgrund des sehr jungen Alters von Joasch bei der Thronbesteigung und da die Eltern Joaschs tot sind, handelt der Hohepriester Jojada als sein Vormund.<\/p>\n<p>In den ersten Jahren bedeutet dies, dass Jojada die Regierungsgesch\u00e4fte \u00fcbernimmt. Er bringt Joasch das Regieren bei und bleibt auch sp\u00e4ter sein Mentor.<\/p>\n<p>Dies erkl\u00e4rt auch, warum Jojada zwei Frauen f\u00fcr Joasch sucht. Hierbei ist wichtig, dass Jojada die Nachfolge auf dem davidischen K\u00f6nigsthron sichern will, da es ja au\u00dfer Joasch keine Nachkommen mehr gibt.<\/p>\n<p><strong><em>V2<\/em><\/strong><\/p>\n<p>l\u00e4sst schon den zweiten Teil des Lebens von Joasch anklingen (24,17-27). Nach einer sehr guten ersten Phase unter der Mitregentschaft und sp\u00e4ter Mentorschaft Jojadas h\u00f6rt Joasch nach dem Tod Jojadas auf gottlose Menschen und wendet sich von Gott ab. Er l\u00e4sst den Propheten Secharja, einen Sohn Jojadas, umbringen. Sp\u00e4ter wird Joasch von seinen eigenen Leuten get\u00f6tet und bekommt kein Grab bei den K\u00f6nigen Judas.<\/p>\n<p><strong><em>V4<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Es wird nicht genauer gesagt, wann Joasch die Tempelrestauration in Angriff nimmt.<\/p>\n<p>Seit dem Bau des Tempels unter K\u00f6nig Salomo sind \u00fcber 100 Jahre vergangen. Zudem hat die K\u00f6nigin Atalja nicht nur dem Tempel verfallen lassen, sondern sogar Ger\u00e4tschaften aus dem Tempel f\u00fcr den Baalskult missbraucht (siehe V7). Dies erkl\u00e4rt die Dringlichkeit der Tempelrestauration.<\/p>\n<p>So wie der Bau des Tempels die Aufgabe des K\u00f6nigs war, ist auch die Instanthaltung des Tempels Aufgabe des K\u00f6nigs von Juda.<\/p>\n<p><strong><em>V5-7<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die Tempelrestauration will Joasch aus den Einnahmen des Tempels finanzieren. Die Priester und Leviten werden beauftragt, die Einnahmen des Tempels f\u00fcr Ausbesserungsarbeiten zu verwenden.<\/p>\n<p>2Chr 24 benennt diese Einnahmen nicht genauer, nur (V7) mit dem Hinweis, dass es sich um Abgaben f\u00fcr den Tempel handelt, die im mosaischen Gesetz verankert sind. in 2K\u00f6 12,5 werden die verschiedenen Abgaben genauer ausgef\u00fchrt, allerdings ist nicht immer ganz klar, was damit gemeint ist. Dazu kommen freiwillige Spenden.<\/p>\n<p><strong><em>V5<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>\u201eJahr f\u00fcr Jahr\u201c<\/em><\/p>\n<p>Entweder Joasch hat den Plan, dass die Reparaturarbeiten sich \u00fcber viele Jahre hinziehen w\u00fcrden, oder es ist hier gemeint, dass die Priester Abgaben des Volkes einsammeln sollen, die schon lange nicht mehr eingezogen worden waren.\u00a0 Zweiteres ist eher wahrscheinlich, da Joasch den Priestern Druck macht, z\u00fcgig vorzugehen (5b).<\/p>\n<p><em>\u201eAls sich die Leviten nicht beeilten\u201c<\/em><\/p>\n<p>In 2K\u00f612,7 wird eher deutlich, dass die Priester und Leviten sich \u00fcber lange Zeit um nichts k\u00fcmmern <em>(\u201e\u00a0Als aber die Priester im dreiundzwanzigsten Jahr des K\u00f6nigs Joasch die Sch\u00e4den des Hauses noch nicht beseitigt hatten,\u201c) \u2013 <\/em>wobei auch hier keine Angaben gemacht werden, wie lange sich die Weigerung der Priester hinzieht.<\/p>\n<p><strong><em>V6<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Joasch zieht den Hohenpriester Jojada zur Rechenschaft, warum seine Restaurationspl\u00e4ne nicht umgesetzt wurden.<\/p>\n<p>2K\u00f6 12,8-9 wirft Licht auf die Situation:<\/p>\n<p>Es scheint so, dass die Priester die Einnahmen des Tempels f\u00fcr sich in Anspruch genommen haben und nicht f\u00fcr die Tempelrestauration ausgeben wollten. Evtl. sahen sie es als die Aufgabe des K\u00f6nigs und nicht der Priesterschaft an, sich um die Restauration des Tempels zu k\u00fcmmern \u2013 auch in finanzieller Hinsicht (siehe auch Anmerkungen zu V4). Die L\u00f6sung scheint eine Art Kompromiss gewesen zu sein (V9): die Priester d\u00fcrfen die genannten Abgaben nicht mehr f\u00fcr sich verwenden, m\u00fcssen sich aber auch nicht mehr um die Tempelrestauration k\u00fcmmern. Dies \u00fcbernimmt nun komplett der K\u00f6nig.<\/p>\n<p>2K\u00f6 12,17 pr\u00e4zisiert, dass das Geld f\u00fcr die Schuld- und S\u00fcndopfer nicht unter die genannten \u201eAbgaben\u201c f\u00fcr den Tempel f\u00e4llt, sondern den Priestern f\u00fcr ihren Lebensunterhalt geh\u00f6rt. Die Priester wurden also nicht mittellos.<\/p>\n<p><em>\u201eZelt der Bundesurkunde\u201c<\/em><\/p>\n<p>die \u201eBundesurkunde\u201c bzw. w\u00f6rtlich \u201eZeugnisse\u201c sind die Gesetzestafeln in der Stiftsh\u00fctte.<\/p>\n<p><strong><em>V7<\/em><\/strong><\/p>\n<p>macht noch einmal die Dringlichkeit der Reparaturarbeiten deutlich (siehe \u201eGeschichtlicher Abriss\u201c)<\/p>\n<p><strong><em>V8-14<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Da der bisherige Plan Joaschs der Finanzierung und Durchf\u00fchrung der Tempelrestauration nicht funktioniert hat, \u00e4ndert Joasch seinen Plan:<\/p>\n<p>Die Abgaben werden in einen speziell daf\u00fcr hergestellten Kasten eingelegt, der im Tempel steht. Zu bestimmten Zeiten wird der Kasten geleert, wenn er voll ist. Die Z\u00e4hlung geschieht unter den Augen von zwei Zeugen, ein Zeuge der k\u00f6niglichen Seite und einer der priesterlichen\u00a0 Seite. Damit werden Korruption und Streitigkeiten vermieden.<\/p>\n<p>Das Geld wird dann den Handwerkern \u00fcbergeben, die die Reparaturarbeiten vornehmen.<\/p>\n<p><strong><em>V14<\/em><\/strong><\/p>\n<p>zeigt die Integrit\u00e4t der Handwerker. Dies wird in 2K\u00f6 12,16 explizit erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Es scheint einen Widerspruch zu geben zw. V14 und 2K\u00f6 12,14.<\/p>\n<p>Dies l\u00e4sst sich aufl\u00f6sen: es werden keine Gelder f\u00fcr die Ger\u00e4te des Tempels ausgegeben (2K\u00f612,14), bis die Reparaturarbeiten am Tempel fertig gestellt sind. Das Geld, das nun \u201e\u00fcbrig\u201c ist, wird dann anschlie\u00dfend f\u00fcr die Ger\u00e4te des Tempels ausgegeben.<\/p>\n<p><em>\u201eSolange Jojada lebte\u2026\u201c<\/em><\/p>\n<p>nimmt V2 auf und deutet schon an, dass Joasch nach dem Tod von Jojada vom Weg Gottes abkommt. V2 und V14 bilden eine Klammer um die Reform Joaschs, der positiven Seite seines Lebens. Der Rest berichtet von seinem Abfall von Gott.<\/p>\n<p><strong>V15-16<\/strong><\/p>\n<p>\u201ealt und lebenssatt\u201c bedeutet, dass er ein langes, erf\u00fclltes Leben hatte.<\/p>\n<p>Das Begr\u00e4bnis mit k\u00f6niglichen Ehren f\u00fcr den Hohepriester Jojada steht im Gegensatz zum sp\u00e4teren Begr\u00e4bnis Joaschs, der nicht bei den Gr\u00e4bern der davidischen K\u00f6nige beigesetzt wird (24,25).<\/p>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n<p>Es handelt sich bei unserem Text um eine alttestamentliche Geschichte des Volkes Israel (bzw. Juda). Dabei ist es wichtig, zuerst einmal die Geschichte in ihrer Zeit zu verstehen, ohne sofort zur Anwendung heute zu springen. So ist ein alttestamentlicher K\u00f6nig eben nicht gleichzusetzen mit z.B. einem Gemeindeleiter in Deutschland.<\/p>\n<p>Geistliche Prinzipien, die wir im Text entdecken sollten daher immer am Neuen Testament gepr\u00fcft werden.<\/p>\n<p><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n<p>Der Text ist nicht in einen fortlaufenden Predigttext eingebettet, sondern als Thema herausgegriffen.<\/p>\n<p>Dies stellt uns als Prediger vor die Herausforderung, zum besseren Verst\u00e4ndnis des Textes zumindest einen sehr groben geschichtlichen Abriss geben zu m\u00fcssen. Gleichzeitig soll die Predigt keine Unterrichtsstunde in Geschichte Israels werden.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Ich halte diese Predigt\u2026<\/p>\n<p>\u2026 um die Gemeindeglieder zu ermutigen, n\u00f6tige Reformen &#8211;\u00a0 egal in welchem Lebensbereich &#8211; mutig und kreativ anzugehen, sich nicht entmutigen zu lassen und die\u00a0 Flamme zu erhalten und an andere weiterzugeben<\/p>\n<p><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>\u201ePers\u00f6nliche Reformation: Wie Reformation praktisch wird\u201c<\/p>\n<p><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Den Willen Gottes erkennen und tun (V4-5)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Joasch kennt seine Verantwortung f\u00fcr den Tempel und nimmt den schlechten Zustand \/ die Not wahr. Dies bringt ihn in Aktion.<\/li>\n<li>Joh 3,16; Mt 8,14-15 (Jesus);<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"2\">\n<li>Widerst\u00e4nde kreativ \u00fcberwinden (V6-14)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>Joasch l\u00e4sst sich von Widerst\u00e4nden (aus den eigenen Reihen!) nicht entmutigen.<\/li>\n<li>Er findet einen Kompromiss mit seinen \u201eMitarbeitern\u201c und eine kreative Art, zum geplanten Ziel zu kommen<\/li>\n<li>Mt 14,13-21 (Jesus \u2013 Speisung d. 5000); Apg 6 (Einsetzung der Diakone)<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"3\">\n<li>Andere mit hineinnehmen und ihnen die M\u00f6glichkeit zum fr\u00f6hlichen Dienen geben (V10)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>anstatt die Reparaturen aus der \u201eStaatskasse\u201c zu zahlen, gibt Joasch der Bev\u00f6lkerung die Gelegenheit, sich aktiv zu beteiligen und die Freude des Gebens und Dienens zu erfahren<\/li>\n<li>Lk 9,1-6 (Aussendung der 12 J\u00fcnger); Phil 4,10.17 (Gaben der Philipper f\u00fcr Paulus)<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"4\">\n<li>Die Flamme erhalten und weitergeben (V14-16)<\/li>\n<\/ol>\n<ul>\n<li>die Tragik Joaschs ist, dass er nach dem Tod Jojadas seine pers\u00f6nliche Reformation nicht mehr weiterf\u00fchrt<\/li>\n<li>auch hier sehen wir wieder, dass es um eine st\u00e4ndige Reformation geht und nie um einen einmaligen Akt<\/li>\n<\/ul>\n<p>=&gt; Das Leben mit Jesus muss t\u00e4glich gelebt und die Beziehung zu ihm erneuert werden. Dabei geht es aber nicht darum, sich sein Heil zu verdienen \u2013 das hat Jesus ein f\u00fcr alle Mal f\u00fcr uns getan -, sondern in einer lebendigen Beziehung zu Jesus zu bleiben. Dies geschieht nicht automatisch.<\/p>\n<ul>\n<li>Phil 2,12-13<\/li>\n<\/ul>\n<p>(G\u00fcnther Ott)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtthema: Pers\u00f6nliche Reformation: (&#8222;Meine Gaben f\u00fcr\u2019s Reich Gottes&#8220;) bzw. \u201eWie Reformation praktisch wird\u201c (K\u00f6nig Joasch) Predigttext: 2Chronik 24,1-16 Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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