{"id":3222,"date":"2017-08-31T18:03:50","date_gmt":"2017-08-31T16:03:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3222"},"modified":"2017-08-31T18:03:50","modified_gmt":"2017-08-31T16:03:50","slug":"predigthilfe-vom-8-oktober-2017-matthaeus-6-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-8-oktober-2017-matthaeus-6-11\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 8. Oktober 2017 &#8211; Matth\u00e4us 6, 11"},"content":{"rendered":"<p><strong>Predigtthema:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Unser t\u00e4glich Brot gib uns heute &#8211; \u201eVATER UNSER\u201c Teil 5<\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigttext:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong>Mat 6,11 und Ps. 104,10-24 oder Joh 6,26-36 (Vorschlag zur Textlesung)<\/p>\n<p>Die Predigthilfe zum Vater Unser enth\u00e4lt eine Einleitung und eine jeweils aktuelle Auslegung zum Text bzw. Thema. Wer bereits die Einleitung von den vorherigen Sonntagen gelesen und bearbeitet hat, kann direkt weiter gehen zu: 1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des aktuellen Predigttextes<\/p>\n<p><strong>Einleitende Gedanken &#8211; Was soll man da blo\u00df predigen?\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Mancher fragt sich vielleicht: Warum muss man 9 Sonntag lang \u00fcber das Vater unser (sechs Verse der Bibel) predigen? Wie soll man eine Sonntagspredigt gef\u00fcllt bekommen, wenn man nur einen Teil eines Verses oder Satzes als Textgrundlage zur Verf\u00fcgung hat?<\/p>\n<p>Keine Angst \u2013 die Bibel gibt uns gen\u00fcgend Material!<\/p>\n<p>Lass Dich darauf ein, sei gespannt und staune selbst \u2013 was Gott Dir in der Vorbereitung schenken will.<\/p>\n<p><strong>Die Themenpredigt \u2013 was ist das?<\/strong><\/p>\n<p>Die Predigtreihe \u00fcber das VATER UNSER gibt uns einen Einblick in die verschiedenen Themenbereiche, die Jesus in seiner Gebetsanleitung f\u00fcr seinen J\u00fcnger anspricht. Dazu dienen die jeweiligen Versteile des Textes als Ausgang. Verbunden mit weiteren Parallelstellen aus anderen B\u00fcchern der Bibel, wird sich das Verst\u00e4ndnis und die Bedeutung des VATER UNSER vertiefen und uns praktisch Anwendungen geben.<\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes.<\/p>\n<p>Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum \u201eVATER UNSER\u201c. <\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Das \u201eVATER UNSER\u201c ist eine Lehrstunde \u00fcber das Gebet <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Gebet ist immer ein Indikator f\u00fcr die Gottesbeziehung. Es ist das nat\u00fcrliche Gespr\u00e4ch zwischen einem Kind Gottes mit seinem Vater im Himmel. Wer nicht betet, schw\u00e4cht seine geistliche Beziehung zu Gott und vergisst welch ein Vorrecht es ist mit dem heiligen Gott reden zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Jesus und sein Gebetsleben ist daher ein Vorbild f\u00fcr uns und lehrt uns die rechte Art und Weise des Gebetes. In den Evangelien erleben wir Jesus in seiner tiefen und lebendigen Beziehung zum heiligen Gott. Jesus betete in vielen Situationen &#8211; oft auch allein (Lk 6,12, 9,28-29). Sein vertrautes und vollm\u00e4chtiges Gespr\u00e4ch (Gebet) mit dem Vater, war der Anlass, dass die J\u00fcnger selbst lernen wollten, so zu beten wie Jesus. (Lk. 11,1)<\/p>\n<p>Das Vater UNSER ist also eine Antwort auf die Frage \u2013 wie man richtig betet.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Das \u201eVATER UNSER\u201c ist eine Anleitung zum Gebet <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Jesus sagt in Mt 6,9 \u201eDeshalb sollt ihr auf <em><u>diese Weise<\/u><\/em> beten\u201c. Jesus betont damit, dass das VATER UNSER kein vorformuliertes Gebet sein m\u00f6chte, das man w\u00f6rtlich runterbetet oder gar runterleiert. Vielmehr ist es eine Gebrauchsanweisung, die uns aufzeigt, welche Motivation, Inhalte und Ziele ein Gebet enthalten soll. Wir finden in Matth\u00e4us 6:<\/p>\n<p>Mt 6,5\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Motivation des Gebets \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211; aufrichtig, nicht wie die Heuchler<\/p>\n<p>Mt 6,6 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Orte des Gebets \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211; verborgen, nicht zur \u00f6ffentlichen Show<\/p>\n<p>Mt 6,7\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Form des Gebets \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 &#8211; \u00fcberlegt, nicht wie die Gottlosen<\/p>\n<p>Das VATER UNSER zeigt also die wesentlichen Inhalte eines Gebetes:<\/p>\n<p>(In Klammer der Aufbau unserer Predigtreihe):<\/p>\n<p><em>Mt 6,9 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Adressierung\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 : An Gott den Vater<\/em><\/p>\n<p>V.9a \u00a0\u00a0 Gottes Wesen (Predigt Teil 1: Vater unser im Himmel)<\/p>\n<p><em>Mt 6,9-10\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Orientierung: Zuerst kommen die Anliegen des Sch\u00f6pfers<\/em><\/p>\n<p>V.9b \u00a0\u00a0 Gottes Name (Predigt Teil 2: Geheiligt werde dein Name)<\/p>\n<p>V.10a Gottes Reich \u00a0(Predigt Teil 3: Dein Reich komme)<\/p>\n<p>V.10b Gottes Wille\u00a0\u00a0 (Predigt Teil 4:<br \/>\nDein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden)<\/p>\n<p><strong><em>Mt 6,11-13\u00a0\u00a0\u00a0 Konkretisierungen: dann die Anliegen der Gesch\u00f6pfe<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>V.11 \u00a0\u00a0 Gegenwart: Versorgung\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p><strong>(Predigt Teil 5: Unser t\u00e4gliches Brot gib uns heute) <\/strong><\/p>\n<p>V.12\u00a0\u00a0\u00a0 Vergangenheit: Vergebung<\/p>\n<p>(Predigt Teil 6: Und vergib uns unsere Schuld)<\/p>\n<p>(Predigt Teil 7: Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern)<\/p>\n<p>V.13\u00a0\u00a0\u00a0 Zukunft: Versuchung<\/p>\n<p>(Predigt Teil 8: Und f\u00fchre uns nicht in Versuchung<\/p>\n<p>(Predigt Teil 9: Erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen)<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Das \u201eVATER UNSER\u201c ist ein prophetisches Gebet <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Gebet greift die alttestamentlichen Verhei\u00dfungen f\u00fcr das Volk Israel auf und richtet den Blick auf das kommende messianische K\u00f6nigreich auf Erden. Es ist ein weitreichendes Gebet, das \u00fcber unser gegenw\u00e4rtiges Gemeindezeitalter hinausgeht und seine Erf\u00fcllung durch das zweite Kommen Jesu erbittet (Mt 10a Dein Reich komme\u2026).<\/p>\n<p>Das VATER UNSER ist eingebettet im Kontext der Bergpredigt (Mt 5,1ff bis 7,28f), die eben dieses kommende irdische K\u00f6nigreich verk\u00fcndigt. Wenngleich sich das Gebet vor allem an einen j\u00fcdischen J\u00fcngerkreis richtet, so ist es kein ausschlie\u00dfliches Gebet f\u00fcr Israel. Auch die Gemeinde erwartet das zweite Kommen des Herrn und die Aufrichtung des 1000j\u00e4hrigen messianischen K\u00f6nigreichs hier auf Erden, in dem dann sein Wille wie im Himmel, so auch auf Erden geschehen wird (Mt.10b).<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Das \u201eVater Unser\u201c ist <u>kein<\/u> frommes Gebetsritual <\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>In Matth\u00e4us 6 spricht sich Jesus gegen eine falsche Fr\u00f6mmigkeit aus, die den Glauben vor den Menschen zur Schau stellen aber nicht im Herzen tragen. Jesus spricht<\/p>\n<ul>\n<li>vom \u201erechten Almosen\u201c Mt 6,1-4<\/li>\n<li>vom \u201erechte Beten\u201c Mt 6,5-15<\/li>\n<li>vom \u201erechten Fasten\u201c Mt 6,16-18, welches im Verborgenen geschieht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das VATER UNSER soll eben nichts Aufgesetztes sein, das man in der \u00d6ffentlichkeit oder im Gottesdienst einfach betet um von Anderen geh\u00f6rt oder gesehen zu werden. Nur weil jemand das VATER Unser betet ist das noch kein Anzeichen von echter Fr\u00f6mmigkeit. Es besteht eher die Gefahr, dass das VATER UNSER durch eine feste Gottesdienstliturgie nur oberfl\u00e4chlich als ein traditionelles Gebetsritual herunter geplappert wird. Hier stellt sich die Frage, ob Jesus das w\u00f6rtliche VATER UNSER f\u00fcr die Gemeinde wirklich angeordnet hat.<\/p>\n<p>Wenn, dann kann das VATER UNSER nur im selben Sinn ein w\u00f6rtliches Gebet sein, wie es die Psalmen (z.B. Ps. 23) auch sein k\u00f6nnen. Bibelabschnitte auswendig zu lernen oder Gottes Wort betend zu lesen ist eine wertvolle Hilfe &#8211; nicht nur in pers\u00f6nlichen Notzeiten. Doch die Motivation des Gebets ist und bleibt der entscheidende Faktor.<\/p>\n<p><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p><strong>Sorg, Theo<\/strong> \u201eWenn ihr aber betet\u2026\u201c 1989, Verlag Junge Gemeinde Stuttgart<\/p>\n<p><strong>Platte, Eberhard <\/strong>\u201eLehre uns beten, Herr (Gedanken zum Vater unser)\u201c 2011, Eigenverlag E.Platte, Wuppertal<\/p>\n<p><strong>Wasserzug, Gertrud <\/strong>\u201eVater-Unser-Betrachtungen \u00fcber das Gebet des Herrn\u201c 1994, Schriftenmission Bibelheim B\u00f6blingen<\/p>\n<p><strong>Barclay, William:<\/strong> Matth\u00e4usevangelium 1 \u2013 Auslegung des Neuen Testamentes, Aussaat Verlag; Neukirchen Vluyn<\/p>\n<p><strong>1.3 Anmerkungen zum Verst\u00e4ndnis des aktuellen Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben in den letzten Sonntagen die ersten drei Bitten im VATER UNSER behandelt. Dabei ging es in erster Linie um Gebetsanliegen, die sich auf Gott bezogen haben.<\/p>\n<p>Wir sagten in der Einf\u00fchrung, dass diese Bitten zur <em>Orientierung unserer Gebetsausrichtung und -motivation <\/em>dienen.<\/p>\n<ul>\n<li><em>Zuerst kommen die Anliegen des Sch\u00f6pfers Mt 6,9-10 (<\/em>Sein Name werde geheiligt! Sein Reich komme! Sein Wille geschehe!)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei den letzten f\u00fcnf Bitten geht es jetzt um pers\u00f6nliche Anliegen des Beters. Es ist die <em>Konkretisierung unserer Gebetsinhalte f\u00fcr was wir bitten sollen<strong>. <\/strong><\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Jetzt geht es um die Anliegen der Gesch\u00f6pfe Mt 6,11-13. <\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>Es geht um die Gegenwart: die t\u00e4gliche Versorgung (V.11), die Vergangenheit: die Vergebung der Schuld (V.12) und die Zukunft: die Bewahrung vor der Versuchung (V.13)<\/p>\n<p>Die erste Bitte des Gesch\u00f6pfes ist die Bitte um die Versorgung der Grund- und Lebensbed\u00fcrfnisse des Menschen \u2013 es geht um die Existenzgrundlage!<\/p>\n<p><em>\u201eUnser t\u00e4glich Brot gib uns heute\u201c <\/em>m\u00f6chte zun\u00e4chst im w\u00f6rtlichen Sinn verstanden sein.<\/p>\n<p><strong>Das Brot zum Leben &#8211; eine irdische Speise<\/strong><\/p>\n<p>Der Mensch besteht aus Erde, ist irdisch und isst irdisch. Er ben\u00f6tigt Nahrung (Brot). In der Brotbitte geht es um die t\u00e4gliche Versorgung des Menschen. Es geht um das gemahlene Korn, das in die Erde ges\u00e4t wurde, aufw\u00e4chst und nach der Ernte zu Brot und Nahrung des Menschen verarbeitet wird. Es ist von jeher das Grundnahrungsmittel des Menschen. Martin Luther schreibt im kleinen Katechismus:<\/p>\n<p><em>\u201eDIE VIERTE BITTE \u2013 Unser t\u00e4gliches Brot gib uns heute. Was ist das? Gott gibt das t\u00e4gliche Brot auch ohne unsere Bitte allen b\u00f6sen Menschen; aber wir bitten in diesem Gebet, dass er\u2019s uns erkennen lasse und wir mit Danksagung empfangen unser t\u00e4gliches Brot.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Gott ist der Geber des Brotes, der das Korn gedeihen und wachsen l\u00e4sst, der in seiner Treue und G\u00fcte versprochen hat, dass weder Saat noch Ernte aufh\u00f6ren wird (1Mo 8,22).<\/p>\n<p>Auch das alttestamentliche Beispiel von der wunderbaren Versorgung beim Auszug des Volkes Israel zeigt Gott als den Geber des himmlischen Brotes (vgl. 2.Mo 16, das Manna).<\/p>\n<p>Ebenso die beiden wunderbaren Brotvermehrungen der 4000 und 5000 M\u00e4nner in den Evangelien bezeugen Jesus als den Versorger und Erhalter des Lebens (Mk 6,35-44; 8,1-9). Aus Mitleid und Erbarmen gab er den Menschen das n\u00f6tige Brot. Gott ist der Lebensspender und Lebenserhalter. Hinweis: Das Wunder von der Speisung der 5000 ist das einzige Wunder das in allen vier Evangelien steht (Joh 6).<\/p>\n<p><strong>Die Brotbitte enth\u00e4lt vielfache Gedanken<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Die Bitte bekennt, dass Gott der Vater den Menschen versorgt und wir von seiner Versorgung abh\u00e4ngig sind. Wenngleich er auch keinen Unterschied macht ob der Mensch gl\u00e4ubig oder ungl\u00e4ubig ist, ob er daf\u00fcr bittet und dankt, oder es sein l\u00e4sst (Mt 5,45). Aber Gott will f\u00fcr die einfachsten Dinge gebeten sein, auch wenn er wei\u00df, dass der Mensch es ben\u00f6tigt (Mat 6,8f).<\/li>\n<li>Die Bitte um das t\u00e4gliche Brot der Nahrung dr\u00fcckt Wertsch\u00e4tzung und Dankbarkeit zugleich aus. Es ist die W\u00fcrde des Menschen, dass wir den Sch\u00f6pfer um Brot bitten d\u00fcrfen \u2013 das unterscheidet uns vom Tier, das ohne bitten und danken frisst. Nicht umsonst lehren wir unsere Kinder Bitte und Danke zu sagen. Dadurch dr\u00fccken wir Dankbarkeit und Respekt gegen\u00fcber dem Sch\u00f6pfer aus und dadurch wird unsere Beziehung zum himmlischen Vater famili\u00e4r und freundschaftlich.<\/li>\n<li>In einer Gesellschaft in der die \u00c4pfel im Regal liegen, das Geld auf\u00b4s Konto kommt, die Lebensmittel reichlich bei Aldi und Co zuhaben sind, die Pizza geliefert wird, das Gem\u00fcse im gefrorenen Fertigp\u00e4ckchen jederzeit erreichbar oder auftaubar ist \u2013 da hat der Mensch kaum mehr einen Bezug zur Entstehung der Lebensmittel und der Natur. Dadurch lebt er in einer scheinbaren Unabh\u00e4ngigkeit! Doch Gott ist es, der das Gedeihen schenkt, die Natur gebraucht und zum N\u00e4hrboden des Menschen macht und somit unsere Verantwortung gegen\u00fcber der Natur und den Fr\u00fcchten fordert.<\/li>\n<li>Die Bitte bekennt, dass die Versorgung keine eigene Errungenschaft ist, sondern eine Gabe der G\u00fcte Gottes (5Mo 8,16-18). Alle guten Gaben und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, dem Vater (Jak 1,17). Heute ist das f\u00fcr viele Menschen in der Zeit des Wohlstandes kaum nachvollziehbar. Schlie\u00dflich hat man f\u00fcr Nahrung und Wohlstand selbst gesorgt und gearbeitet. Das t\u00e4gliche Brot ist der Lohn f\u00fcr unsere Leistung, darum g\u00f6nnt man sich das Schmausen und Schl\u00e4mmen. Das \u00fcberaus \u00fcppige Fressen ist ein Zeichen des Gerichtes Gottes \u00fcber eine reiche Gesellschaft, die im Reichtum ihren Geber vergessen hat (vgl. Jak 5,5; Am 6,1.4-6; Jes 5,11ff;) Daher auch die Warnung von Paulus in R\u00f6m 13,13-14. Bei all den vielen Kochsendungen und Schl\u00e4mmerangeboten will das VATER UNSER an den Geber erinnern.<\/li>\n<li>Die Bitte bekennt einen gemeinsamen Auftrag. Es hei\u00dft ja nicht <u>mein<\/u> t\u00e4glich Brot, sondern <u>unser<\/u> t\u00e4glich Brot gib uns heute. Somit verweist die Bitte auf die Versorgung der Lebensbed\u00fcrfnisse aller Menschen hin. In Anbetracht der weltweiten Hungersnot und dass 2\/3 der Menschheit sich nie sattessen kann, beinhaltet die Bitte, die Verantwortung und Notwendigkeit, die von Gott gegebenen Nahrungsmittel unter den Menschen weltweit gerecht zu verteilen. Hier versagt unsere Gesellschaft und unsere Menschheit, weil sich jeder selbst am n\u00e4chsten ist. Wer die vierte Bitte im VATER UNSER ernsthaft betet, kann mit Lebensmittel nicht einfach verantwortungslos umgehen, sondern \u00fcbernimmt Mitverantwortung vom Einkauf bis hin zum Verzehr und dem was er wegwirft.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Brot des Lebens &#8211; eine geistliche Speise<\/strong><\/p>\n<p>Wenn auch in erster Linie das VATER UNSER den w\u00f6rtlichen Sinn vom t\u00e4glichen Brot beinhaltet, so d\u00fcrfen wir sicher auch den geistlichen Aspekt dahinter sehen. Der Mensch besteht eben aus Leib, Seele und Geist. Er ist irdisch und geistlich und ben\u00f6tigt daher irdische und geistliche Nahrung. Gott k\u00fcmmerst sich um beides, um\u2026<\/p>\n<ul>\n<li>die leibliche F\u00fcrsorge f\u00fcr den \u00e4u\u00dferen Menschen durch die leibliche Speise\/ Brot<\/li>\n<li>die geistliche Seelsorge f\u00fcr den inneren Menschen durch die geistliche Speise\/ Brot<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es w\u00e4re verkehrt die geistliche Bedeutung als die eigentliche Auslegung zu betonen. Eine geistliche Anwendung hebt die w\u00f6rtliche Auslegung nicht auf! Beides geh\u00f6rt immer zusammen.<\/p>\n<ol>\n<li>Die Bibel sagt: \u201eDer Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort das aus dem Munde Gottes hervorgeht\u201c (Mt 4,4; vgl. 5Mo 8,3) Wie das irdische Brot, so ist die geistliche Speise ein notwendiges Lebensbed\u00fcrfnis. Das Wort Gottes ist unsere t\u00e4gliche Nahrung, von dem ein Christ lebt, sich n\u00e4hrt und st\u00e4rkt.<\/li>\n<li>Jesus selbst nennt sich das Brot des Lebens (Joh 6,35.48). Gott der Herr hat dieses Brot den Menschen zur Erl\u00f6sung und Rettung geschenkt. Er wurde wie ein Korn in den Erdboden gelegt, begraben und zermahlen (Joh 12,24). Aus seinem Leib ist das wahre Brot des Lebens geworden (Joh 6,58).<\/li>\n<li>Oft macht die Bibel eine reale Situation zu einer geistlichen Lehrstunde. So l\u00e4sst Gott z.B. Not- und Kriegszeiten, Katastrophen oder eben auch Hungersn\u00f6te zu (3Mo 26,26; Ps. 105,16; 5Mo 8,3f; Jes 3,1), weil er damit teils Z\u00fcchtigung, Gericht oder die Umkehr der Menschen beabsichtigt. Der Prophet Amos spricht von einer wahren und doch auch geistlichen Hungersnot: <em>\u201eSiehe, es kommen Tage, spricht Gott, der HERR, da ich einen Hunger senden werde ins Land, nicht einen Hunger nach Brot, noch einen Durst nach Wasser, sondern darnach, das Wort des HERRN zu h\u00f6ren;\u201c<\/em> (Am 8,11)<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die Brotbitte beinhaltet somit beides &#8211; dass der Vater uns das irdische Brot zum Leben und das geistliche Brot des Lebens t\u00e4glich gibt.<\/p>\n<p><strong>Das t\u00e4gliche Brot des Lebens eine n\u00f6tige Grundversorgung <\/strong><\/p>\n<p>Es geht in der Bitte darum, dass Gott uns das Notwendige im Leben geben m\u00f6chte.<\/p>\n<ol>\n<li>Die Bitte richtet sich einmal gegen das t\u00e4gliche Sorgen (Mt 6,25; Phil 4,6; 1Pet 5,7; Ps 55,23). Der Mensch kann wie gel\u00e4hmt werden in den Besorgungen des Lebensunterhaltes. Gott hat sich uns zugesagt und ermutigt, sich mit dem Vorhandenen zu begn\u00fcgen (Heb 13,5-6). Die Bitte sagt dem Sorgengeist den Kampf an und ist gleichsam das Anliegen, dass der Herr Tag f\u00fcr Tag Sorge f\u00fcr uns tr\u00e4gt. Wir sind Empf\u00e4nger und Verwalter, sei es viel oder wenig. Aber nur weil wir vielleicht nicht alles haben, fehlt uns etwas. Wir haben mehr als genug und vielleicht will Gott, dass wir mehr lernen zufrieden zu sein mit dem was er uns gibt (Phil 4,11ff. 18-19).<\/li>\n<li>Die Bitte beinhaltet auch ein aktives Arbeiten wollen. Wir sollen nicht nur beten und dabei das Arbeiten seinlassen. Beten und Arbeiten geh\u00f6ren zusammen. (Brot entsteht durch Gottes Gaben und menschliche Arbeit). Die Arbeit ist eine sch\u00f6pferische Notwendigkeit und keine Folge des S\u00fcndenfalls (1Mo 2,5+15). Nur die M\u00fche und der Schwei\u00df der Arbeit sind dessen Folgen aber nicht die Arbeit an sich (1Mo 3,19). Daher geh\u00f6rt das Arbeiten f\u00fcr den Lebensunterhalt wie auch das Gebet zusammen (2Thes 3,10).<\/li>\n<li>Die Bitte umschlie\u00dft alle t\u00e4glichen Bed\u00fcrfnisse des Menschen und beinhaltet alle t\u00e4gliche Notdurft. Martin Luther sagt dazu. \u201e<em>Was hei\u00dft denn t\u00e4gliches Brot? Alles, was not tut f\u00fcr Leib und Leben, wie Essen, Trinken, Kleider, Schuh, Haus, Hof, Acker, Vieh, Geld, Gut, fromm Gemahl, fromme Kinder, fromm Gesinde, fromme und treue Oberherren, gut Regiment, gut Wetter, Friede, Gesundheit, Zucht, Ehre, gute Freunde, getreue Nachbarn und desgleichen.\u201c <\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p>Ob am Arbeitsplatz, in der Ehe und Familie oder in der Gemeinde und Gesellschaft \u2013 die t\u00e4gliche Brotbitte beinhaltet alles was wir t\u00e4glich zum Leben ben\u00f6tigen.<\/p>\n<p>Wir bitten und beten f\u00fcr\u2026<\/p>\n<ul>\n<li>unsere t\u00e4gliche Arbeit und unsere Arbeitgeber und die Arbeitskollegen<\/li>\n<li>die t\u00e4gliche Dankbarkeit, Wertsch\u00e4tzung und Anerkennung f\u00fcr das was wir haben<\/li>\n<li>einen t\u00e4glichen Frieden und Schutz unserer Gesellschaft<\/li>\n<li>die t\u00e4gliche Luft zum Atmen und das Wasser zum Trinken (Landwirtschaft)<\/li>\n<li>t\u00e4glich f\u00fcr unsere Obrigkeit, die Regierung oder aktuell die Regierungsbildung usw.<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Verstehen, worum es geht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen (Auslegung)<\/strong><\/p>\n<p>Der w\u00f6rtliche Sinn vom irdischen Brot steht im Vordergrund der Brotbitte. Man darf im Zusammenhang vom Bibeltext und der Bergpredigt den geistlichen Aspekt nicht voranstellen, wenn gleich er auch dazugeh\u00f6rt und den Sinn vertieft.<\/p>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen (Predigtanlass)<\/strong><\/p>\n<p>Manche Gemeinden feiern den Erntedank-Gottesdienst evtl. erst an diesem Sonntag. Dann lie\u00dfe sich der Bezug zur Bitte um das \u201et\u00e4gliche Brot\u201c gut und einfach herstellen.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte aktuelle Zahlen \u00fcber die weltweite Hungersnot nennen: Z.B. leiden momentan in Somalia, S\u00fcdsudan, Kenia, \u00c4thiopien und besonders im Jemen viele Millionen Menschen an akutem Nahrungsmittelmangel. Wie das Deutsche Rote Kreuz berichtet ist das Weideland verdorrt, Nutzvieh ist abgemagert oder verendet und Saatgut ist kaum vorhanden. Daher wird immer wieder auch zu Spenden aufgerufen. Hier w\u00e4re nach unserer Verantwortung im Umgang mit Lebensmitteln gefragt.<\/p>\n<p><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen (Anwendung)<\/strong><\/p>\n<p>Unser Glaubens- und Gebetsleben l\u00e4sst sich durch praktische Fragen pr\u00fcfen. Manche falschen Gewohnheiten k\u00f6nnen dadurch hinterfragt und korrigiert werden.<\/p>\n<ul>\n<li>\u00dcbe ich mich in Dankbarkeit und F\u00fcrbitte f\u00fcr die t\u00e4gliche Versorgung von Nahrungsmittel, Arbeitsplatz, Gehalt und finanzieller Versorgung (1Thess 5,16)?<\/li>\n<li>Wie ist das mit dem Tischgebet zu den Mahlzeiten (5Mo 8,10ff)?<\/li>\n<li>Bin ich dankbar f\u00fcr Speisen, auch wenn ich sie nicht so mag?<\/li>\n<li>Gehe ich verantwortlich mit Lebensmittel um, esse ich meinen Teller leer?<\/li>\n<li>Achte ich darauf wie meine Kinder mit Lebensmittel umgehen, z.B. was geschieht mit den Pausenbroten?<\/li>\n<li>Kauft man zu viel und falsch ein, quillt der K\u00fchlschrank \u00fcber und wirft deshalb verdorbenes Essen weg?<\/li>\n<li>Essen wir \u00fcber die Ma\u00dfen oder auch ungesund?<\/li>\n<li>\u00dcbe ich mich in der Verantwortung und Verpflichtung zum Allgemeinwohl in der Gesellschaft?<\/li>\n<li>Gebe ich etwas von dem ab was ich habe, kann ich teilen, damit andere haben Apg. 20,35?<\/li>\n<li>Beteilige ich mit bei Gemeindeessen und bring auch was mit oder komme ich nur zum Essen?<\/li>\n<li>Gibt es M\u00f6glichkeiten die in meinem Rahmen liegen, Bed\u00fcrftige zu unterst\u00fctzen?<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Dem Zuh\u00f6rer sollen die konkreten Bitten im Blick auf die Gegenwart klar werden.<\/p>\n<ul>\n<li>Es geht um das Bewusstwerden, dass wir von Gott dem Vater und seiner G\u00fcte abh\u00e4ngig sind. Er ist der Versorger!<\/li>\n<li>Gottes F\u00fcrsorge f\u00fcr mein \u00e4u\u00dferliches Leben und Gottes Seelsorge f\u00fcr mein geistliches Leben m\u00f6chte uns zur Dankbarkeit ermutigen.<\/li>\n<li>Auch das t\u00e4gliche Gebet f\u00fcr alles Notwendige, was wir zum Leben brauchen soll sich in einer freundlichen und famili\u00e4ren Beziehung zum Vater im Himmel ausdr\u00fccken.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Dass wir Gott den Vater um unsere t\u00e4glichen Bed\u00fcrfnisse bitten und daf\u00fcr danken d\u00fcrfen ist die W\u00fcrde und das Vorrecht des Menschen und sollte daher auch unser Anliegen sein.<\/p>\n<p>Die Bitte ist ein ernsthaftes Bewusstmachen meiner Abh\u00e4ngigkeit von Gottes Gaben und ein Realisieren, dass Gott das Selbstverst\u00e4ndliche, Allt\u00e4gliche und Lebensnotwendige ohne Bedingung gibt.<\/p>\n<p><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Das Gebet um das t\u00e4gliche Brot<\/p>\n<ul>\n<li>Ist eine Bitte f\u00fcr das Selbstverst\u00e4ndliche<\/li>\n<li>Ist eine Bitte f\u00fcr das Allt\u00e4gliche<\/li>\n<li>Ist eine Bitte f\u00fcr die Lebensnotwendige<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Brot des Lebens<\/p>\n<ul>\n<li>Ist eine leibliche Speise<\/li>\n<li>Ist eine geistliche Speise<\/li>\n<li>Ist eine t\u00e4gliche Speise<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Bitte um das t\u00e4gliche Brot ist ein Bekenntnis<\/p>\n<ol>\n<li>Bekenntnis zur Leibhaftigkeit unserer menschlichen Existenz<\/li>\n<li>Bekenntnis zu den Sch\u00f6pfungsordnungen Gottes<\/li>\n<li>Bekenntnis zur Verpflichtung und Mitverantwortung f\u00fcr Hungernde<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.4 Predigtveranschaulichungen \u2013 wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Liedvers:<\/p>\n<p>Wir pfl\u00fcgen und wir streuen den Samen auf das Land, doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand: der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf und tr\u00e4uft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf.<\/p>\n<p>Refr.: Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn, drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn!<\/p>\n<p>(Entnommen aus dem Lied von Matthias Claudius (1783): \u201eWir pfl\u00fcgen und wir streuen (Alle gute Gabe)\u201c)<\/p>\n<p>Gedicht:<\/p>\n<p>Sorg \u00e4ngstlich nicht ums t\u00e4glich Brot!<\/p>\n<p>Gedenk, wie oft half Gott in Not!<\/p>\n<p>Gib gl\u00e4ubig Gott die Ehre!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sorg recht ums wahre Lebensbrot,<\/p>\n<p>sei fest, wenn dir Versuchung droht,<\/p>\n<p>h\u00fct&#8216; dich vor falscher Lehre!<\/p>\n<p>(Verfasser Unbekannt)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zitate:<\/p>\n<p>Ein Kassierer eines Missionswerkes sagte: \u201eDer Herr zwingt mich immer wieder auf die Knie: Wir haben nie Geld in der Kasse, aber wenn eine Rechnung kommt, ist genau der Betrag da!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eIch habe nicht viel zum Leben, aber ich habe nie Mangel gehabt\u201c<\/p>\n<p>(aus \u201eLehre uns beten, Herr!\u201c Eberhard Platte)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Klaus Eberwein<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtthema:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Unser t\u00e4glich Brot gib uns heute &#8211; \u201eVATER UNSER\u201c Teil 5 Predigttext:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Mat 6,11 und Ps. 104,10-24 oder Joh 6,26-36 (Vorschlag zur Textlesung) Die Predigthilfe zum Vater Unser enth\u00e4lt eine Einleitung und eine jeweils aktuelle Auslegung zum Text bzw. 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