{"id":3122,"date":"2017-03-16T17:11:50","date_gmt":"2017-03-16T16:11:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3122"},"modified":"2017-03-20T17:12:42","modified_gmt":"2017-03-20T16:12:42","slug":"predigthilfe-vom-9-april-2017-1-korinther-2-1-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-9-april-2017-1-korinther-2-1-16\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 9. April 2017 &#8211; 1. Korinther 2, 1-16"},"content":{"rendered":"<p><strong>Predigtthema: Weltvernunft contra Gottes-Offenbarung<\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigttext:\u00a0 1. Korinther 2,1-16<\/strong><\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<p>Die vorgeschlagenen B\u00fccher und Vortr\u00e4ge sollen eine Hilfe bieten. Allerdings sollten sie immer im Sinne von Apg 17,11b an Hand der Bibel gepr\u00fcft werden.<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p><strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext<\/strong><\/p>\n<p>Allgemeine Hinweise zum Buch und einf\u00fchrende Anmerkungen bieten:<\/p>\n<p><strong>MacArthur, <\/strong>John: Studienbibel: \u00a0<a href=\"http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/JohnMacArthurStudienbibel\/46-Der_Erste_Brief_Des_Apostels_Paulus_An_Die_Korinther.pdf\">http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/JohnMacArthurStudienbibel\/46-Der_Erste_Brief_Des_Apostels_Paulus_An_Die_Korinther.pdf<\/a><\/p>\n<p><strong>Carson,<\/strong> Donald A., Douglas J. Moo: <em>Einleitung in das Neue Testament<\/em>. Gie\u00dfen: Brunnen Verlag<\/p>\n<p><strong>Aebi<\/strong>, Ernst: <em>Kurze Einf\u00fchrung in die Bibel<\/em>. Winterthur: Bibellesebund<\/p>\n<p><strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung von 1Kor 2,1-16 bieten z.B.<\/p>\n<p><strong>MacArthur, John: <\/strong><em>1. Korinther. <\/em>Bielefeld: CLV. Dieser Kommentar ist auch online verf\u00fcgbar: <a href=\"http:\/\/clv-server.de\/pdf\/255680.pdf\">http:\/\/clv-server.de\/pdf\/255680.pdf<\/a><\/p>\n<p><strong>Krimmer, Heiko<\/strong>: <em>1. Korintherbrief<\/em>. Edition C. Holzgerlingen: H\u00e4nssler<\/p>\n<p><strong>Schnabel, Eckhard<\/strong>: <em>Der erste Brief des Paulus an die Korinther,<\/em> HTA; Wuppertal: R. Brockhaus<\/p>\n<p><strong>De Boor, Werner: <\/strong><em>Der erste Brief des Paulus an die Korinther<\/em>, Wuppertaler Studienbibel; Wuppertal: R. Brockhaus<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Verstehen, worum es geht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n<p>Das Thema des Predigttextes lautet Weltvernunft contra Gottes-Offenbarung. Dahinter steckt jedoch mehr, denn der Text spricht, davon, dass hinter der Weltvernunft der Geist des Menschen steht und hinter der Offenbarung Gottes der Geist Gottes, der Heilige Geist. Der Text zeigt dabei einen Kontrast auf, der auch in der Gemeindepraxis einige Fragen hervorruft:<\/p>\n<ul>\n<li>Von welchem Geist lassen wir uns pr\u00e4gen?<\/li>\n<li>Vertrauen wir darauf, dass Gott durch den Heiligen Geist Gemeinde baut? Dass der Heilige Geist Menschen anspricht mit der schlichten Botschaft vom Kreuz? Oder m\u00fcssen wir selbst die Grundlage legen, damit es in der Gemeinde wieder aufw\u00e4rtsgeht?<\/li>\n<li>Welches Verst\u00e4ndnis haben wir vom Heiligen Geist? Ist uns bewusst, dass wir ohne das Wirken des Geistes nichts verstehen k\u00f6nnen, was geistlich zu verstehen ist?<\/li>\n<li>Von welchen Menschen lassen wir uns in geistlichen Fragen pr\u00e4gen, die laut biblischer Definition geistliche Dinge \u00fcberhaupt nicht verstehen k\u00f6nnen, da der Heilige Geist nicht in ihnen lebt?<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n<p>Grundlegendes zu den Korintherbriefen:<\/p>\n<p>Die beiden Korintherbriefe machen deutlich, dass das Verh\u00e4ltnis zwischen Paulus und den Korinthern an vielen Stellen doch sehr angespannt war. Ganz anders als z.B. sein Verh\u00e4ltnis zu den Philippern oder Thessalonichern. Vor allem seine Autorit\u00e4t als Apostel wurde in Frage gestellt (1Kor 1,10ff und v.a. 2Kor 11). In den Korintherbriefen rechtfertigt Paulus also zum einen seine Position als Apostel, zum anderen macht er deutlich, worauf es wirklich ankommt. Im ersten Korintherbrief zeigt Paulus die zwei wesentlichen S\u00e4ulen des christlichen Glaubens auf: Das Kreuz (1Kor 1) und die Auferstehung (1Kor 15). Ohne diese S\u00e4ulen ist der christliche Glaube sinnlos (1Kor 1,18; 15,14). Diese beiden Kapitel umrahmen somit die Kapitel 2-14, welche aufzeigen, wie das Leben als Christ eingebettet in das Kreuz und die Auferstehung Jesu aussehen soll und aussehen kann. Neben klaren Anweisungen \u00fcber Unzucht (1Kor 5), Rechtsstreitigkeiten (1Kor 6) oder \u00fcber das richtige Verhalten bei der Feier des Abendmahls (1Kor 11), zeigt Paulus auch an einigen Stellen die Freiheit des christlichen Glaubens auf, wenn es z.B. um Ehe und Ehelosigkeit (1Kor 7) oder auch um den Verzehr von G\u00f6tzenopferfleisch geht (1Kor 8). Der Ma\u00dfstab f\u00fcr die christliche Freiheit wird dabei in 1Kor 10,23+24.31 gelegt: <em>Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf. Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient. Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, <u>das tut alles zu Gottes Ehre<\/u>.<\/em><\/p>\n<p><em>V.1-5: Der Heilige Geist in der Predigt<\/em><\/p>\n<p>Die ersten f\u00fcnf Verse des Predigttextes bilden ein Bindeglied zwischen Kapitel 1 und 2 und zeigen gleichzeitig auf, welche Konsequenzen diese Ausf\u00fchrungen f\u00fcr die Praxis haben. In Kapitel 1 zeigt Paulus noch auf, dass Gottes Weisheit dem Menschen schwach erscheint. Als Beweis daf\u00fcr dient sein eigener Dienst. Er kam in Schwachheit (V.3), nicht mit hoher Weisheit (V.1) und auch nicht mit gro\u00dfartigen Argumenten (V.4). Sein Auftreten war \u00e4u\u00dferlich schlicht und unscheinbar, damit der Glaube der Korinther eben nicht auf menschlicher Weisheit steht. Denn was w\u00e4re, wenn jemand k\u00e4me, der noch st\u00e4rker und weiser w\u00e4re als Paulus? Es wird hier deutlich, dass ein Glaube, der allein auf menschlicher Weisheit basiert kein fester Glaube sein kann. Was machte Paulus stattdessen? Er kam mit der schlichten Botschaft vom Kreuz, sodass sowohl das Auftreten Paulus, als auch der Inhalt seiner Botschaft laut Kapitel 1 menschlich gesehen schwach erschienen. Aber jetzt kommt der entscheidende Punkt. Die Korinther selbst sind der lebendige Beweis daf\u00fcr, dass in dieser Schwachheit, der Heilige Geist am Wirken ist, denn ihr Glaube steht nicht auf menschlicher Weisheit, sondern auf Gottes Kraft. \u00c4u\u00dferlich wirkt das zwar schwach und zerbrechlich, aber hinter der H\u00fclle verbirgt sich der Schatz der Herrlichkeit Gottes (2Kor 4,7).<\/p>\n<ol>\n<li>Korinther 2,1-16<\/li>\n<\/ol>\n<p><em>V 6-9: Die Weisheit Gottes unterscheidet sich von der Weisheit dieser Welt<\/em><\/p>\n<p>Wenn Paulus an dieser Stelle aufzeigt, dass die Weisheit Gottes anders ist als die Weisheit dieser Welt, dann l\u00e4sst sich daraus nicht der Umkehrschluss ziehen, dass jede menschliche Weisheit falsch w\u00e4re. Biblischer Glaube muss sich nicht per se gegen wissenschaftliche Erkenntnisse wenden, die lediglich versuchen die Sch\u00f6pfung Gottes zu erkl\u00e4ren. Paulus spricht hier also nicht von irdischen Dingen, deren Urheber Gott ist, sondern vielmehr von der Interpretation dieser Dinge und von Fragen, die \u00fcber das irdisch-sichtbare hinausgehen. Der Mensch kann Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten innerhalb der Naturwissenschaften feststellen, aber wenn es darum geht Fragen nach dem \u201ewoher\u201c, \u201ewarum\u201c oder \u201ewohin\u201c zu beantworten, dann st\u00f6\u00dft er an seine Grenzen. Die vollkommene Weisheit verbirgt sich laut Paulus nicht am Ende der menschlichen Suche nach Weisheit, sondern allein in Gott. Und wie weit die Menschen auf ihrer Suche nach Weisheit von der Wahrheit Gottes entfernt sind, zeigt eine schlichte Tatsache in Vers 8 auf: Wenn die Herrscher der Welt die Weisheit Gottes erkannt h\u00e4tten, dann h\u00e4tten sie Jesus nicht gekreuzigt. Oder auf unsere heutige Zeit \u00fcbertragen: Wenn die Menschheit die vollkommene Weisheit erlangen w\u00fcrde, dann m\u00fcsste sie Jesus Christus, als den Sohn Gottes, als denn Retter und Heiland dieser Welt, als den Sch\u00f6pfer und K\u00f6nig erkennen. Aber diese Weisheit Gottes wurde von ihm selbst vor der Welt verborgen, damit die Menschen diese wunderbare Erkenntnis niemals aus eigener Anstrengung heraus erkennen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>V 10-16: Der Heilige Geist \u00f6ffnet uns die Weisheit Gottes<\/em><\/p>\n<p>Die Tatsache, dass wir Menschen nicht in der Lage sind die Weisheit Gottes zu erkennen und dass uns Gott dennoch durch seinen Geist diese Weisheit offenbart, wenn wir uns ihm anvertrauen, nennt man schlicht und einfach Gnade!<\/p>\n<ul>\n<li>Es ist Gnade, dass Gott uns seine Weisheit offenbart.<\/li>\n<li>Es ist Gnade, dass Gott uns sein Wort aufschlie\u00dft und wir verstehen k\u00f6nnen, was er uns dadurch sagen m\u00f6chte.<\/li>\n<li>Es ist Gnade, dass Gott sich uns erbarmt hat und durch die schlichte Botschaft vom Kreuz seine Herrlichkeit offenbar wurde.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Paulus macht in diesem Abschnitt eine Sache deutlich, die f\u00fcr uns Christen weitreichende Konsequenzen haben muss. In den Versen 12 und 14 zeigt er auf, dass alleine der geistliche Mensch in der Lage ist geistliche Dinge zu deuten und zu verstehen und dass der nat\u00fcrliche Mensch diese Dinge nicht deuten und verstehen kann. Im Gegenteil, es erscheint ihm als Dummheit. Um die Weisheit hinter dem Handeln Gottes erkennen zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigen wir den Heiligen Geist. Daraus ergeben sich zwei wesentliche Konsequenzen:<\/p>\n<ul>\n<li>Ich bin nicht in der Lage Menschen durch gute Argumente vom Glauben zu \u00fcberzeugen. Das kann nur der Heilige Geist bewirken. Er wirkt, indem wir sein Wort verk\u00fcndigen, wenn wir f\u00fcr Menschen beten und wenn er es in seiner Souver\u00e4nit\u00e4t beschlie\u00dft.<\/li>\n<li>Geistliche Ratschl\u00e4ge von Menschen die nicht an Jesus Christus glauben, k\u00f6nnen nur \u00e4u\u00dferst bedingt hilfreich sein. Der Bibeltext macht uns in K\u00fcrze deutlich, dass <strong>nur<\/strong> der geistliche Mensch, geistliche Dinge verstehen kann. Sicherlich verbergen sich auch in anderen Religionen und Philosophien gewisse Wahrheiten \u00fcber das Wesen des Menschen, aber sie k\u00f6nnen uns nichts \u00fcber das Wesen Gottes und \u00fcber eine Beziehung zu diesem lebendigen Gott sagen, da sie beides nicht kennen! Und leider gilt dieses Prinzip auch f\u00fcr so manche Autoren, die in unseren christlichen Buchhandlungen zu finden sind. Deshalb muss meines Erachtens immer als erstes gepr\u00fcft werden: Wie steht der Autor eines Buches zur Person Jesu und zu Kreuz und Auferstehung? Bevor in einem n\u00e4chsten Schritt gepr\u00fcft wird: Wie verh\u00e4lt sich das Gesagte zur Aussage der Bibel? Pr\u00fcft alles, das Gute behaltet!<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n<p>Spannenderweise spricht der erste Abschnitt des Predigttextes direkt den Verk\u00fcndiger an. Paulus kam nicht mit \u00fcberzeugenden Argumenten voll von menschlichen Weisheiten, sondern in der Schlichtheit des Evangeliums zu den Menschen, damit der Glaube am Ende nicht auf Argumenten beruht, die jederzeit durch kl\u00fcgere Argumente ersetzt werden k\u00f6nnten, sondern auf Gottes Kraft. Dieses Prinzip ist elementar f\u00fcr jeden Verk\u00fcndiger. Es hei\u00dft nicht, dass wir nicht auch gute Beispiele, Bilder oder sogar Argumente verwenden d\u00fcrften. Aber dadurch gewinnen wir keine Menschen f\u00fcr Jesus. Alleine durch das Wirken des Heiligen Geistes. Und die Verhei\u00dfung Gottes liegt darauf, dass der Heilige Geist bei der Verk\u00fcndigung des Evangeliums sowohl im Verk\u00fcndiger als auch in den Zuh\u00f6rern am Wirken ist. Somit wird dieses Vertrauen auf Gottes Handeln in der Verk\u00fcndigung zu einem Eckpfeiler einer biblischen Predigt.<\/p>\n<p>Meines Erachtens sollten die Fragen aus den situativen \u00dcberlegungen und auch die Konsequenzen am Ende der hermeneutischen \u00dcberlegungen ihren Platz in der Predigt finden, da diese Fragen doch sehr aktuell im christlichen Umfeld unserer Zeit sind. Gerade die Pr\u00e4gungen durch unterschiedliche Konfessionen haben zum einen positive Auswirkungen, sodass gewisse Engf\u00fchrungen an falschen Stellen vermieden werden. Zum anderen birgt eine gewisse Offenheit aber auch gro\u00dfe Gefahren, wenn man nicht mehr pr\u00fcft oder in der Lage ist zu pr\u00fcfen, was mit der biblischen Botschaft einhergeht und was nicht.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Zur Predigtvorbereitung kann das Anh\u00f6ren einer Predigt sehr hilfreich sein. Unter <a href=\"http:\/\/www.sermon-online.de\">www.sermon-online.de<\/a> finden sich Predigten zu den unterschiedlichsten Bibeltexten. So kann man dort z.B. verschiedene Predigten zu 1Kor 2,1-16 von Winrich Scheffbuch finden.<\/p>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Da der Heilige Geist die Hauptperson im Predigttext darstellt, sollte er auch inhaltlich eine gro\u00dfe Rolle in der Predigt einnehmen. (Generell sollte er das nat\u00fcrlich immer tun, wie bereits oben festgestellt wurde). Das Predigtziel sollte auch hierbei ein dreifaches sein:<\/p>\n<ul>\n<li>Ermutigung: Verlass dich auf den Heiligen Geist, denn er ist der \u00dcbermittler von Wort und Weisheit Gottes<\/li>\n<li>Trost: Deine Schwachheit ist dem Plan Gottes nicht im Wege, sondern sogar f\u00f6rderlich f\u00fcr geistliches Wachstum.<\/li>\n<li>Ermahnung: Deine Weisheit f\u00fchrt nicht dazu, dass Menschen zum Glauben kommen. Biblische Weisheit f\u00fchrt in die Abh\u00e4ngigkeit von Gott und auch dazu, dass wir alles pr\u00fcfen, was auf uns einstr\u00f6mt.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Weltvernunft contra Gottes-Offenbarung. Nicht die \u00e4u\u00dfere Erscheinung, sondern der Inhalt ist entscheidend. Grundlegend daf\u00fcr ist der Geist der dahinter steht.<\/p>\n<p><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Eine m\u00f6gliche Gliederung k\u00f6nnte Folgenderma\u00dfen aussehen:<\/p>\n<p>Die Weisheit Gottes:<\/p>\n<ol>\n<li>Schein<\/li>\n<li>Sein<\/li>\n<li>Auswirkungen<\/li>\n<\/ol>\n<p>(Dominik Cramer)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtthema: Weltvernunft contra Gottes-Offenbarung Predigttext:\u00a0 1. Korinther 2,1-16 Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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