{"id":3044,"date":"2016-12-07T08:30:20","date_gmt":"2016-12-07T07:30:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3044"},"modified":"2016-12-14T22:02:56","modified_gmt":"2016-12-14T21:02:56","slug":"predigthilfe-vom-31-dezember-2016-psalm-136","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-31-dezember-2016-psalm-136\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 31. Dezember 2016 &#8211; Psalm 136"},"content":{"rendered":"<p><strong>Predigtthema: <\/strong><strong>Dankt dem Herrn!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigttext: Psalm 136<\/strong><\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<ol>\n<li><strong> Sehen, was dasteht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000\/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p><strong>1.1 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<\/p>\n<p>* Warren Wiersbe, Sei voller Lobpreis, Studien des Alten Testaments: Psalmen 90- 150<\/p>\n<p>* C.H. Spurgeon, Die Schatzkammer Davids<\/p>\n<p>* Elberfelder Studienbibel mit Sprachschl\u00fcssel<\/p>\n<p>* Andere Studienbiben<\/p>\n<p><strong>1.2. Besonderheit von Psalm 136<\/strong><\/p>\n<p>Dieser Psalm ist ein Wechselgesang zwischen einem Chorleiter und einem Chor, einem Chorleiter und den versammelten Anbetern oder vielleicht zwischen zwei Ch\u00f6ren. Die j\u00fcdischen Gelehrten nenne ihn auch \u201edas gro\u00dfe Hallel\u201c (Lobpreis). Der Psalm beschreibt das Handeln Gottes an seinem Volk. Dabei verwandelt er geschichtliche Ereignisse in theologische Aussagen und theologische Aussagen in Anbetung. Wenn unsere Anbetung sich nicht auf geschichtliche Ereignisse oder auf das Handeln Gottes in der Welt st\u00fctzt, dann fehlt ihr die theologische Aussagekraft, und dann handelt es sich nicht um wahre Anbetung.<\/p>\n<p>Der Refrain ist uns vertraut. Er wurde bei der Einweihung des salomonischen Tempels gesungen (2Chr 7,3.6) und auch von K\u00f6nig Joschafats S\u00e4ngern, als Juda von Moab und Ammon angegriffen wurde (2Chr 20,21; vgl. Ps 106,1; 107,1; und 118,1 und 29). Der Titel \u201eGott des Himmels\u201c (V 26) wurde in jener Zeit h\u00e4ufig verwendet (Esr 1,2; 5,11-12; 6,9-10; 7,12.21.23; Neh 1,4; 2,4; Dan 2,18.19.44). In diesem Psalm liegt der Schwerpunkt auf dem Dank an Gott f\u00fcr das, was er ist, und f\u00fcr das, was er f\u00fchr sein Volk getan hat. (Warren Wiersbe)<\/p>\n<p>Der Psalm beginnt und endet mit der Aufforderung, Gott zu preisen.<\/p>\n<p>Die st\u00e4ndig wiederholte Formel: Denn seine Gnade w\u00e4hrt ewig k\u00f6nnte erm\u00fcdend wirken. Dennoch liegt in ihr die theologische Mitte des ganzen Psalms, von der aus alle die anderen Aussagen erst verst\u00e4ndlich werden. Gottes Gnade, d. h. seine Liebe und Bundestreue, ist es, die sich in seinen Wundern durchsetzt (V.4); sie liegt seinem Sch\u00f6pferhandeln zugrunde (V.5-9) und sie ist auch die treibende Kraft in seinem Geschichtshandeln (V.10-22). Auf Seiten der Beg\u00fcnstigten ist sie allerdings durch keinerlei Verdienst erworben worden (V.23-24). Trotzdem l\u00e4sst sie sich so weit herab, dass sie auch noch die t\u00e4glichen Lebensbed\u00fcrfnisse bis hin zum t\u00e4glichen Brot bedenkt (V.25). Wir k\u00f6nnen den Gott des Himmels nach seinem ganzen Wesen durchforschen, ihn, der ja keinerlei irdischen Beschr\u00e4nkungen unterworfen ist und dem die ganze F\u00fclle des Himmels geh\u00f6rt- und wir w\u00fcrden nichts finden, was lobenswerter ist als seine Gnade, die ewig w\u00e4hrt (26). (aus dem Kommentar zur Bibel, R. Brockhaus Verlag Wuppertal)<\/p>\n<p>Der Psalmbeter bringt eines auf den Punkt: Gott ist gut. Darum fordert er zum Lobpreis auf. Gott ist gut, das ist aber keine theologische Aussage, die man einfach glauben muss, ansonsten aber den Alltag nicht weiter ber\u00fchrt, nein, es ist eine Aussage, die man erfahren kann und die man erfahren wird, wenn man sich auf Gott verl\u00e4sst. Nicht umsonst schreibt der Psalmbeter dieses: <em>Gott ist gut<\/em> hinter jede Aussage, die er macht.<\/p>\n<p><strong>1.3. Worterkl\u00e4rung<\/strong><\/p>\n<p><strong>Gnade (h\u00e4s\u00e4d):<\/strong> G\u00fcte, Gnade, Treue, Verbundenheit, Gemeinschaftspflicht, Gro\u00dfherzigkeit, Gunst.<\/p>\n<p>Das Wort beschreibt eine Einstellung und eine Verhaltensweise, bei der die Rechte und Pflichten in einer Gemeinschaft voll und \u00fcber das notwendige Ma\u00df hinaus erf\u00fcllt werden (1 Mo 20,13; 47,29; 2Sam 2,5; 10,2; 1K\u00f6 2,7). Es entspricht nicht nur dem erwarteten Verhalten, sondern steht f\u00fcr eine unerwartete Freundlichkeit und Zuwendung (1Mo 21,23; 40,14 u.a.), die wohltuend wirkt (Ps 109,16; Spr 14, 22 u.a.). Das Wort steht oft in Parallele zu \u00e4m\u00e4t &#8211; Treue, Wahrheit, Verl\u00e4sslichkeit (z. B. Ps 25,10) und rahamim &#8211; Erbarmen (Ps 25,6), besonders in Aussagen \u00fcber Gott, zu dessen Wesen h\u00e4s\u00e4d geh\u00f6rt (2Mo 34,7 u.a.). Dies beinhaltet Vergebung (2 Mo 34,7 u.a.), aber auch Hilfe und Rettung im weitesten Sinne (Ps 26,3 u.a.). Besonders die Psalmgebete r\u00fchmen Gottes G\u00fcte, sie f\u00fcllt die Erde (Ps 33,5), ist himmelhoch (Ps 36,6), gilt dem Menschen (Ps 33,22), umgibt den Gottesf\u00fcrchtigen (Ps 23,6), ist kostbar (Ps 36,8) und s\u00e4ttigt ihn (Ps 90,14). Erweist Gott seine helfende Zuwendung, erwartet er auch von Menschen G\u00fcte und zurechtbringendes Erbarmen anderen gegen\u00fcber (Jer 9,23; Hos 4,1;10,12;12,7) sowie Vertrauen (Ps 13,6; 33,18.22) und Liebe zu Gott (5Mo 5,10;6,5; Jer 2,2; 31,3).<\/p>\n<p>(aus der Elberfelder Studienbibel mit Sprachschl\u00fcssel, S. 1261, Artikel 2685.<\/p>\n<p><strong>1.4. Versauslegung <\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Sch\u00f6pfer \u2013 er bringt hervor (V. 1-9)<\/strong><\/p>\n<p>Verse 1-4: Der Psalmist beginnt mit einem R\u00fcckblick auf die Anf\u00e4nge, die Sch\u00f6pfung des Universums, wie sie in 1. Mose 1 geschildert wird. Der Herr hatte die Weisheit, die Sch\u00f6pfung zu planen, und die Macht, diesen Plan auszuf\u00fchren, und daf\u00fcr gen\u00fcgte sein g\u00f6ttliches Wort (33,6-9). Weil die Menschheit nicht dankbar sein wollte f\u00fcr die Sch\u00f6pfung, begann ihr schrecklicher Abstieg in die Unwissenheit, die Unmoral \u2013 bis hin zum ultimativen Gerichtshandeln Gottes (R\u00f6m 1,18ff). Ob am Tag oder in der Nacht, ob beim Blick hinauf in den Himmel oder hinab zur Erde und zu den Gew\u00e4ssern, wir sollten \u00fcberall in der Natur die Hand Gottes sehen und erkennen, dass ein Sch\u00f6pfer das alles aus dem Nichts hervorgebracht hat. In der Sch\u00f6pfung liegt alles verborgen, was wir f\u00fcr unser Leben brauchen. Deshalb haben wir gute Gr\u00fcnde, Gott zu danken!<\/p>\n<p><strong>Der Erl\u00f6ser \u2013 er f\u00fchrt uns heraus (V. 10 \u2013 12)<\/strong><\/p>\n<p>Der Psalmist legt den Schwerpunkt auf den Auszug Israels aus \u00c4gypten (2Mo 12,12), w\u00e4hrend die langen Jahre des Leids und auch das Gerichtshandeln Gottes an den G\u00f6ttern des Landes unerw\u00e4hnt bleiben. Mit dem Ausdruck \u201eherausf\u00fchren\u201c beschrieb das israelische Volk seine Befreiung (5Mo 1,27; 4,20.37; 5,6; 16,1). Bis Israel das Schilfmeer durchquerte, waren das Land \u00c4gypten, seine Erstgeborenen, seine Religion und sein Heer durch die Hand Gottes zerst\u00f6rt worden. Der Auszug aus \u00c4gypten war der \u201eGeburtstag\u201c des Volkes Israel. Seit dieser Zeit blicken die Juden am Passahfest zur\u00fcck auf dieses Ereignis und erinnern sich an das machtvolle Handeln Gottes. Der Auszug aus \u00c4gypten ist auch ein Sinnbild f\u00fcr die Erl\u00f6sung in Jesus Christus, dem makellosen Lamm Gottes, das sein Blut vergossen hat, um S\u00fcnder von der Macht der S\u00fcnde zu befreien (1Petr 1,18- 19; Joh 1,29; Eph 1,7; Kol 1,14; Hebr 9,12). Die Macht Gottes zeigte sich zwar beim Auszug Israels aus \u00c4gypten (2Mo 15,6), aber mehr noch offenbarte sie sich am Kreuz von Golgatha (Jes 53,1ff; Lk 1,51).<\/p>\n<p><strong>Der Hirte \u2013 er f\u00fchrt uns hindurch (V. 13- 16)<\/strong><\/p>\n<p>Der Herr f\u00fchrte Israel durch das Meer (V. 13- 15) und durch die W\u00fcste (V. 16). Eine Wolkens\u00e4ule begleitete die Israeliten bei Tag, und eine Feuers\u00e4ule bei Nacht (2Mo 13,21-22). Gott f\u00fchrte sie zum Sinai. Dort blieben sie \u00fcber ein Jahr lang, w\u00e4hrend Mose das g\u00f6ttliche Gesetz empfing und an das Volk weitergab sowie den Bau der Stiftsh\u00fctte beaufsichtigte. Das Volk brauchte die Disziplin des Gesetzes und die Freude an der Anbetung Gottes, bevor es zum Einzug in Kanaan bereit war. Wegen seines Unglaubens in Kadesch Barnea musste das Volk wieder zur\u00fcck in die W\u00fcste (4Mo13- 14). W\u00e4hrend der n\u00e4chsten achtunddrei\u00dfig Jahre des Herumwanderns starb die Generation der Rebellen aus. Mose gebot der n\u00e4chsten Generation, sie solle sich an diese Jahre in der W\u00fcste erinnern und dem Worte Gottes gehorchen (5Mo 8).<\/p>\n<p>Unser Herr Jesus Christus ist unser Hirte (23,1; 78,52- 55; 80,2; Joh 10,11-14; Hebr 13,20; 1Petr 5,4), nicht nur in diesem Leben auf Erden, sondern auch in der Ewigkeit (Offb 7,17).<\/p>\n<p><strong>Der Sieger \u2013 er f\u00fchrt uns hinein (V. 17- 22)<\/strong><\/p>\n<p>Als sich die vierzig Jahre W\u00fcstenwanderung ihrem Ende n\u00e4herten, f\u00fchrte Mose das Volk zur\u00fcck zum Tor ins verhei\u00dfene Land. Auf dem Weg besiegte Israel m\u00e4chtige K\u00f6nige und eroberte ihre L\u00e4nder (4Mo 21). Ruben, Gad und der halbe Stamm Manasse beanspruchten zwar ihr Erbteil \u00f6stlich des Jordans (4Mo 32; Jos 18, 7), aber ihre M\u00e4nner marschierten mit den anderen St\u00e4mmen nach Kanaan. Sie halfen ihnen beim Sieg \u00fcber die Feinde und bei der Einnahme des Landes (135, 10- 12; Jos 22). Das Land geh\u00f6rte zwar dem Herrn, aber er gab es Israel als Erbe. Solange das Volk dem Bund mit Gott treu war, sollte es den Segen des Landes genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Heute werden wir durch den Glauben an Jesus Christus von der Macht der S\u00fcnde befreit und \u201eversetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe\u201c (Kol 1,13). Kanaan kann kein Sinnbild f\u00fcr den Himmel sein, denn schlie\u00dflich gibt es dort keine Kriege mehr. Es steht vielmehr symbolisch f\u00fcr unser gegenw\u00e4rtiges Erbe in Jesus Christus. Dieses Erbteil beanspruchen wir im Glauben f\u00fcr uns. Dabei erringen wir den Seig \u00fcber Satan und seine Heere, die uns in Unfreiheit und geistlicher Armut belassen wollen. Dieses Thema wird auch in Hebr\u00e4er 1- 4 aufgegriffen.<\/p>\n<p><strong>Der Befreier \u2013 er f\u00fchrt uns zur\u00fcck (V. 23- 25)<\/strong><\/p>\n<p>Diese Verse enthalten eine Zusammenfassung \u00fcber das Versagen Israels und die Strafe, die dann folgte. Der Herr brachte sieben V\u00f6lker ins Land, um Israel f\u00fcr seinen Ungehorsam zu bestrafen. Diese Geschehnisse werden uns im Buch Richter berichtet. Das Volk wandte sich falschen G\u00f6ttern zu. Deshalb m\u00fcsste es die bereits angek\u00fcndigte Z\u00fcchtigung hinnehmen, bis die Lage so unertr\u00e4glich wurde, dass das Volk zu Gott umkehrte und ihn um Gnade anflehte. Dann \u201egedachte\u201c der Herr Israels (Vgl. Ps 132,1) und befreite es aus seiner Bedr\u00e4ngnis (Ri 2,11- 23). Dieses schlimme Leben in dem herrlichen Land, das Gott Israel gegeben hatte, war nach seinem Willen nicht vorgesehen f\u00fcr sein Volk, aber heute geht es vielen Menschen, die sich zum Glauben bekennen, \u00e4hnlich. Wenn alles gut l\u00e4uft, vergessen sie den Herrn, aber sobald es ihnen schlecht geht, wenden sie sich ihm zu und bitten ihn um Hilfe. Die Anspielung auf die Nahrung in Vers 25 erinnert uns daran, dass die V\u00f6lker, die in Israel einfielen, entweder die Ernten vernichtet oder erbeutet hatten und das Land danach brachlag (Ri 6,1-6).<\/p>\n<p>Wenn wir Gott als dem Geber alles Guten von ganzem Herzen f\u00fcr unsere Nahrung danken, dann werden wir uns nicht so schnell von ihm abwenden und andere G\u00f6tter anbeten. Die anderen Gesch\u00f6pfe fordern von Gott ihre Speise und sie danken dem Herrn daf\u00fcr, indem sie seinen Willen tun und ihm die Ehre geben (104, 10- 18).<\/p>\n<p>Einen solchen Psalm kann man nur auf diese Art beenden: \u201ePreist den Gott des Himmels! Denn seine Gnade w\u00e4hrt ewig!\u201c (V. 26).<\/p>\n<p>Zit.:Warren Wiersbe, Sei voller Lobpreis, Studien des Alten Testaments: Psalmen 90-150. S.196-199.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li><strong> Verstehen, worum es geht <\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>2.1 <\/strong><strong>Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n<p>Silvester oder Altjahrsabend laden zum dankbaren Jahres- R\u00fcckblick ein. Ein Lobpreisabend bietet sich an, das aktuelle Lied: 10.000 Gr\u00fcnde passt hierf\u00fcr sehr gut (andere Lieder: \u201e<em>Gott mein Herr, es ist mir ernst\u201c, \u201eVergiss nicht zu danken\u201c<\/em>, \u201e<em>Danke mein Vater\u201c<\/em>, \u201e<em>Hab Dank von Herzen Herr\u201c- <\/em>alle im Liederbuch: <em>\u201eIch will dir danken\u201c)<\/em><\/p>\n<p>Der Psalm 136 bietet auch eine Steilvorlage, um einen eigenen Lobpreispsalm zu verfassen. Dazu kann im Gottesdienst Raum gegeben werden. Bereichernd ist es sicher, wenn einzelne ihren eigenen Lobpreispsalm vortragen.<\/p>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n<p>Psalm 136 ist Israels Lob f\u00fcr seine wunderbare Rettung. Das Lob Gottes f\u00fcr den Sieg \u00fcber die Feinde und deren Tod ist f\u00fcr unsere Zeitgenossen oftmals schwer zu verstehen. Gottes ist in seinem Handeln jedoch souver\u00e4n, er muss sich nicht vor uns verantworten. Er ist gerecht in allem was er tut. Und dazu geh\u00f6rt eben auch, dass Gott Feindschaft gegen ihn und sein auserw\u00e4hltes Volk nicht einfach duldet.<\/p>\n<p>Gott hat seine Geschichte weitergeschrieben. Wir danken Gott heute auch f\u00fcr das, was Jesus Christus f\u00fcr uns getan hat. Wir loben Gott heute daf\u00fcr, dass er den Feind, den Teufel besiegt hat (wof\u00fcr Pharao ein Sinnbild darstellt). Dass Gott uns aus der Knechtschaft der S\u00fcnde (\u00c4gypten als Bild f\u00fcr das Sklavenhaus) in die Freiheit gef\u00fchrt hat. An Gottes Handeln in der Geschichte wird sichtbar, dass Gott Herr ist, sowohl \u00fcber die sichtbare, als auch \u00fcber die unsichtbare Welt.<\/p>\n<p><strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen<\/strong><\/p>\n<p>Der Predigt- Schwerpunkt ist durch die einleitende Aufforderung: \u201e<em>Danket dem HERRN; denn er ist freundlich<\/em>\u201c und die immer wiederkehrende Aussage: \u201e<em>denn seine G\u00fcte w\u00e4hret ewiglich<\/em>\u201c vorgegeben: Lob Gottes f\u00fcr alles, was er tut!<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li><strong> Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Psalm 136 fordert uns zum Danken auf: Gott geb\u00fchrt das Lob f\u00fcr alles was er tut, bzw. was er dieses Jahr getan hat.<\/p>\n<p><strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>M\u00f6gliche Gliederung:<\/p>\n<p>Dankt dem Herrn!<\/p>\n<p>&#8211; Dem Sch\u00f6pfer<\/p>\n<p>&#8211; Dem Erl\u00f6ser<\/p>\n<p>&#8211; Dem Hirten<\/p>\n<p>&#8211; Dem Sieger<\/p>\n<p>&#8211; Dem Befreier<\/p>\n<p><strong>3.3 Predigtveranschaulichung \u2013 wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Dankbarkeit entspringt nicht aus dem eigenen Verm\u00f6gen des menschlichen Herzens, sondern nur aus dem Worte Gottes. Dankbarkeit muss darum gelernt und ge\u00fcbt werden. \u2026 Dankbarkeit sucht \u00fcber der Gabe den Geber. Sie entsteht an der Liebe, die sie empf\u00e4ngt. \u2026<br \/>\nDankbarkeit ist dem\u00fctig genug, sich etwas schenken zu lassen.<br \/>\nDer Stolze nimmt nur, was ihm zukommt. Er weigert sich, ein Geschenk zu empfangen. \u2026<br \/>\nDem Dankbaren wird alles zum Geschenk, weil er wei\u00df, dass es f\u00fcr ihn \u00fcberhaupt kein verdientes Gut gibt. \u2026<br \/>\nIn der Dankbarkeit gewinne ich das rechte Verh\u00e4ltnis zu meiner Vergangenheit, in ihr wird das Vergangene fruchtbar f\u00fcr die Gegenwart. Ohne die Dankbarkeit versinkt meine Vergangenheit ins Dunkle, R\u00e4tselhafte ins Nichts. Um meine Vergangenheit nicht zu verlieren, sondern sie ganz wiederzugewinnen, muss allerdings zur Dankbarkeit die Reue treten. In Dankbarkeit und Reue schlie\u00dft sich mein Leben zur Einheit zusammen.<br \/>\n\u2026 Undankbarkeit beginnt mit dem Vergessen, aus dem Vergessen folgt Gleichg\u00fcltigkeit, aus der Gleichg\u00fcltigkeit Unzufriedenheit, aus der Unzufriedenheit Verzweiflung, aus der Verzweiflung der Fluch.<\/p>\n<p>Dietrich Bonhoeffer, <strong>Konspiration und Haft 1940-1945<\/strong>, DBW Band 16, Seite 490, 491, 492, 493<\/p>\n<p>Dankbarkeit<\/p>\n<p>Vielleicht sind sie Ihnen heute oder in den letzten Tagen aufgefallen: missmutige Zeitgenossen, die nur \u00fcberall herumgen\u00f6rgelt und kritisiert haben und das in Ihrer unmittelbaren N\u00e4he. Sie haben gemerkt, dass so etwas ansteckend wirken kann. Wenn Sie es lange genug h\u00f6ren, werden Sie ebenfalls bald diese Melodie singen.<br \/>\nUnd jetzt gibt es etwas, was diese Tendenz durchbricht: \u00bbDanke!\u00ab Dieses Wort macht den ganz kleinen, gro\u00dfen Unterschied. Es entkr\u00e4ftet diese negativen Erscheinungen und Statements. Danken hei\u00dft, dass ich Respekt vor der anderen Person und deren Tun habe. Es ist ebenfalls ein sozialer Sprengstoff, denn es durchbricht Automatismen, die uns immer weiter herunterziehen. Dieses Wort steht jedem Menschen gratis und frei zur Verf\u00fcgung. Danken stellt das Gleichgewicht her zwischen Geben und Nehmen. Mit Dank zeigt man, dass man einander braucht.<br \/>\nIn der Bibel lesen wir viel von danken, Dankbarkeit usw. Es gibt so vieles, f\u00fcr das ich danken kann, nicht nur meinen Mitmenschen gegen\u00fcber, sondern auch Gott gegen\u00fcber. Wir haben einen freundlichen und g\u00fctigen Gott, der uns seine Liebe und Gnade erweisen will. Dies hat er insbesondere bewiesen, indem er uns seinen Sohn sandte, um uns von unseren S\u00fcnden zu retten. Und dazu auch von einem trostlosen Leben, verstrickt in Missmut und \u00dcberheblichkeit.<br \/>\nWeil Gott mir so ein gro\u00dfes Geschenkt anbietet, darf ich Dankbarkeit ihm gegen\u00fcber lernen. Ich bin dann auch froh \u00fcber andere Menschen, die sich ihm anvertraut haben und gepr\u00e4gt sind von den Spuren seiner Liebe, die sich auch bei ihnen in ihrer Dankbarkeit zeigen. Solche Dankbarkeit f\u00fchrt dann auch zur Freundlichkeit untereinander.<\/p>\n<p><strong><em>Waltraud Baumann, Leben ist mehr, 02.10.2017.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Dankbarkeit<\/p>\n<p>Kommt es Ihnen auch so vor, dass heutzutage immer weniger Menschen \u00bbDanke\u00ab sagen? Man l\u00e4sst an der Supermarktkasse einem anderen den Vortritt und h\u00f6rt vielleicht ein leise gemurmeltes Wort, erkennt eine Geste, aber selten ein herzliches und klares \u00bbDanke\u00ab. Das liegt oft daran, dass man die Unterst\u00fctzung anderer als selbstverst\u00e4ndlich ansieht oder meint, dass man moralisch Anspruch auf Hilfe hat. Um bei unserem Beispiel zu bleiben: F\u00fcr den Betroffenen ist es v\u00f6llig korrekt, dass man ihn an der Kasse vorl\u00e4sst, weil er ja nur zwei Artikel hat. Es w\u00e4re sogar unversch\u00e4mt, wenn man ihn nicht vorlassen w\u00fcrde.<br \/>\nDas Wort \u00bbDanke\u00ab l\u00e4sst sich sprachlich auf das althochdeutsche \u00bbdancon\u00ab zur\u00fcckf\u00fchren und geh\u00f6rt zum Wortstamm von \u00bbdenken\u00ab. Zun\u00e4chst war die Bedeutung \u00bbGedanke, Wille, Absicht\u00ab, und heutzutage spricht man von einer \u00bbdankbaren Gesinnung\u00ab und \u00bbErkenntlichkeit\u00ab. Man k\u00f6nnte also sagen: Wer \u00bbdenken\u00ab kann, der sollte auch \u00bbdankbar\u00ab sein. Der deutsche Theologe Hermann von Bezzel (1861\u20131917) hat einmal gesagt: \u00bbDie gr\u00f6\u00dfte Kraft im Leben ist der Dank. Wir k\u00f6nnen dankbar sein daf\u00fcr, dass Gott seinen Sohn f\u00fcr uns auf die Erde gesandt hat. Dankbar k\u00f6nnen wir dem Sohn sein, dass er f\u00fcr uns gelitten hat und gestorben ist.\u00ab<br \/>\nDie Bibel spricht sehr h\u00e4ufig \u00fcber Dankbarkeit. Es lohnt sich, diesbez\u00fcglich einmal genau zu forschen. Wenn es nach der Bibel geht, h\u00e4tten wir keinen Grund mehr zum Klagen, sondern nur noch zum Danken. Beharrliches Danken ist f\u00fcr Gott ein Wohlgefallen, es sollte unser Leben pr\u00e4gen. Damit ehren wir nicht nur Gott, sondern tun uns auch selbst den gr\u00f6\u00dften Gefallen. \u2013 Wenn wir im allt\u00e4glichen Miteinander das Danken guthei\u00dfen, wie viel mehr gegen\u00fcber Gott, dem wir so viel verdanken!?<\/p>\n<p><strong><em>Axel Schneider, Leben ist mehr, 16.05.2017.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Dankbarkeit<\/p>\n<p>Wir hatten Besuch aus Rum\u00e4nien. Der erz\u00e4hlte uns, dass er f\u00fcr seine Pflegekinder eine bessere Unterkunft bauen musste. Weil er sehr arm war, ging es mit dem Bau aber nur langsam voran.<br \/>\nEines Tages standen drei Angst einfl\u00f6\u00dfende Kerle vor seiner T\u00fcr, die ihn fragten, ob er Steine gebrauchen k\u00f6nnte. Unser Gast hielt das f\u00fcr einen Vorwand, ins Haus zu kommen, um irgendwelche Geldforderungen zu stellen. Das machten verschiedene Banden dort sehr h\u00e4ufig.<br \/>\nVoller Angst sagte er ihnen auch gleich, er h\u00e4tte kein Geld, sonst w\u00fcrde er es geben. Sie aber wiederholten nur die Frage, ob er Steine gebrauchen k\u00f6nnte. \u00bbJa\u00ab, sagte er daraufhin, \u00bbaber ich kann keine bezahlen!\u00ab<br \/>\nSogleich verschwanden die drei und kamen bald darauf mit einem Lastwagen voller Steine zur\u00fcck. \u00bbLadet die bis morgen fr\u00fch ab!\u00ab, befahlen sie. Unser Besucher hat daraufhin mit seinen Kindern w\u00e4hrend etlicher Nachtstunden die Steine abgeladen.<br \/>\nWie kam es dazu? Einer der drei Spender hatte w\u00e4hrend seiner Zeit im Gef\u00e4ngnis eine Bibel gefunden. Sie hatte ihm die Augen f\u00fcr sein gottloses Leben ge\u00f6ffnet, sodass er Gott um Vergebung bat. Nach der Entlassung erfuhr er, dass die Frau unseres Besuchers seiner Frau beigestanden hatte, die w\u00e4hrend seiner Inhaftierung ein Baby erwartete. Nun wollte er sich auf diese Weise erkenntlich zeigen.<br \/>\nMan sieht es den Menschen nicht immer gleich an, wenn sie Christen geworden sind, aber man kann sie an ihren Taten erkennen. Doch wenn die \u00bbFr\u00fcchte\u00ab des Glaubens nirgends zu sehen sind, muss man gro\u00dfe Zweifel an der Echtheit der Umkehr haben. Wir sollten Gott um \u00bbgute Fr\u00fcchte\u00ab bitten.<\/p>\n<p><strong><em>Anna Schulz, Leben ist mehr, 11.12.2014.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Dankbarkeit<\/p>\n<p>Das ist f\u00fcr dich!\u00ab, sagte Tante Anna und wedelte verhei\u00dfungsvoll mit dem Geschenk. \u00bbKomm, gib deiner Tante einen Kuss!\u00ab Ich war noch klein, aber schon damals fand ich es f\u00fcrchterlich. Trotzdem habe ich mich \u00fcberwunden und ihr einen \u00bbKuss\u00ab gegeben. Doch ich f\u00fchlte mich reingelegt. Alles war OK, bis &#8230; ich ins P\u00e4ckchen sah. Lakritze! Salzig! Welches Kind mag schon salzige Lakritze? Ich wollte nur eines: Schnell weg! Genau in diesem Moment kam der Ruf meiner Mutter: \u00bbKomm zur\u00fcck! WIE SAGT MAN?\u00ab So sagte ich brav: \u00bbDanke, Tante Anna!\u00ab Und \u2013 weg war ich! Ich hab wohl \u00bbDankbarkeit\u00ab gelernt! Oder Heuchelei! Entscheiden Sie!<br \/>\nHeute wei\u00df ich: Meine Mutter hatte gute Absichten. Dankbarkeit ist wichtig. Wichtig f\u00fcr Beziehungen. Sie lenkt den Blick weg von mir selbst. Ich kenne viele Menschen, denen es gut geht, dennoch sind sie nicht zufrieden. Andere dagegen scheinen vom Pech verfolgt zu sein, wenn es um Gesundheit, g\u00fcnstige Umst\u00e4nde und Wohlstand geht. Sie jedoch sind dankbar!<br \/>\nWas macht den Unterschied? Woher kommt diese positive Lebenshaltung und innere Einstellung von Dankbarkeit? Sie liegt in dem Erkennen: Alles, was ich habe, ist letzten Endes ein Geschenk! Talente, F\u00e4higkeiten, Gesundheit, die Kraft zum Arbeiten, ja das Leben an sich!<br \/>\nWas bringt es, wenn man st\u00e4ndig unzufrieden ist und mit dem Leben hadert? Das Leben erscheint h\u00e4ufig ungerecht, und Gott wird an den Pranger gestellt. Dabei hat Gott uns das gr\u00f6\u00dfte \u00bbGeschenk\u00ab gemacht, das \u00fcberhaupt jemand geben kann: sich selbst! Gott schenkt uns die Chance, von der inneren Zerrissenheit heil zu werden. Er schenkt echtes Leben, das wert ist, so genannt zu werden!<\/p>\n<p><strong><em>Berndt Mokros, Leben ist mehr, 28.08.2014.<\/em><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Der fehlende Dank<\/li>\n<li>\u00bbMassenflucht vor dem Krieg\u00ab, \u00bbT\u00f6dlicher Unfall im VW-Werk\u00ab, \u00bbElbe durch Abwasser vergiftet\u00ab, \u00bbHunderte obdachlos durch Flut\u00ab. T\u00e4glich spucken die Druckerpressen solche oder \u00e4hnliche Schlagzeilen aus. Nicht selten schlie\u00dft der dazugeh\u00f6rige Bericht mit einer Anklage des Redakteurs in Richtung einer h\u00f6heren Macht: \u00bbWo war Gott und warum hat er das zugelassen?\u00ab<br \/>\nUngeachtet der Tatsache, dass es keine in jedem Fall passende Antwort auf diese vielschichtige Frage gibt (und an dieser Stelle auch gar nicht gesucht werden soll), ist doch verwunderlich, wie schnell Gott oft f\u00fcr alles, was aus dem Ruder l\u00e4uft und im Leid endet, verantwortlich gemacht wird. Solange das Leben in geordneten und unbeschwerten Bahnen dahinzieht, spielt Gott in der Gedankenwelt eine untergeordnete oder gar keine Rolle. Beim Aufziehen dunkler Wolken und bedrohlicher St\u00fcrme aber (selbst wenn sie andere betreffen und einen selbst gar nicht erreichen), bricht eine Welle von Vorw\u00fcrfen und Beschuldigungen an Gottes Adresse los.<br \/>\nWo aber bleibt der dankbare Blick nach oben, f\u00fcr das t\u00e4glich Gute, das unausgesprochen als Selbstverst\u00e4ndlichkeit hingenommen wird? Unsere Tische sind gedeckt, wir haben ein Dach \u00fcber dem Kopf und gen\u00fcgend Kleidung passend f\u00fcr jede Jahreszeit im Schrank. Unter der sch\u00fctzenden Glocke einer Wohlstandsgesellschaft leben wir in einem beh\u00fcteten Raum, inklusive aller garantierten Menschen- und Grundrechte. Wenn wir das n\u00e4chste Mal im Schatten des eigenen oder fremden Leids Gott auf die Anklagebank bringen wollen, sollten wir uns zuvor auch dankbar des ungez\u00e4hlten Guten erinnern.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><em>Martin von der M\u00fchlen, 09.07.2004.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>(Karlheinz Deininger)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtthema: Dankt dem Herrn! Predigttext: Psalm 136 Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. 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