{"id":3025,"date":"2016-12-08T18:27:23","date_gmt":"2016-12-08T17:27:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=3025"},"modified":"2016-12-08T18:27:23","modified_gmt":"2016-12-08T17:27:23","slug":"predigthilfe-vom-8-januar-2017-1-koenige-8-1-99-auszuege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-8-januar-2017-1-koenige-8-1-99-auszuege\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 8. Januar 2017 &#8211; 1. K\u00f6nige 8, 1 &#8211; 9,9 (Ausz\u00fcge)"},"content":{"rendered":"<p>Predigttext: 1K\u00f6nige 8,1-9,9 (Ausz\u00fcge)<\/p>\n<p>Predigtthema: Salomos Herzenswunsch II: Gott bei sich zu haben<\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<p>1. SEHEN, WAS DASTEHT<\/p>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter<br \/>\n2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p>1.1 ALLGEMEINE HINWEISE ZUM PREDIGTTEXT<\/p>\n<p>Die Geschichte von der Einweihung des Tempels steht an zwei Stellen in der Bibel.<\/p>\n<p>Zur Vorbereitung empfiehlt es sich beide Abschnitte zu lesen. 1K\u00f6nige 8,1-9,9 \/ 2Chronik 5,1- 7,22<\/p>\n<p>1.2 HILFEN ZUM VERST\u00c4NDNIS DES PREDIGTTEXTES<\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung bieten z.B.<br \/>\n* \u201eDas Alte Testament\u201c erkl\u00e4rt und ausgelegt von John Walvoord und Roy Zuck (H\u00e4nssler-Verlag)<br \/>\n* Wuppertaler Studienbibel<br \/>\n* Kommentarreihe von Warren W. Wiersbe \u201eSei bereit &#8211; zur Verantwortung; Ein guter Verwalter der Gaben Gottes sein. Studien des Alten Testamentes\u201c (CV, Dillenburg)<br \/>\n* Hilfreiche Querverweise in die ganze Bibel bietet die Thompson Studienbibel.<br \/>\n* Hilfreiche Infos zum Text liefert hier die MacArthur Studienbibel (gibt es als pdf zum Downloaden auch auf <a href=\"http:\/\/sermon-online.de\">sermon-online.de<\/a>).<\/p>\n<p>Geschichtlicher Zusammenhang:<\/p>\n<p>Nachdem Gott K\u00f6nig David den Tempelbau verwehrt hatte, lag das Vorrecht zum Bau des Tempels bei Salomo (1K\u00f6n 8,17-21). Salomo wusste um seine einmalige und gro\u00dfartige Berufung. Er durfte ausf\u00fchren, was sein Vater David im Sinn hatte. Er durfte erf\u00fcllen, was Gott seinem Vater David versprochen hatte. Salomo machte den Herzenswunsch seines Vaters zu seinem Eigenen und setzt um was sein Vater bereits vorbereitet und ihm anvertraut hatte (vgl.\u00a0 1Chr 28,9-11; 19-20).<\/p>\n<p>Im 4. Regierungsjahr (ca. 967 v. Chr.) fing Salomo an den Grund des Tempels zu bauen (1K\u00f6n 6,1f). Der Tempelbau dauerte sieben Jahre und sechs Monate und wurde ca. 960 v. Chr. fertiggestellt (1K\u00f6n 6,38-7,1). Allerdings wurde der Tempel erst elf Monate sp\u00e4ter im 7. Monat ca. 959 v. Chr. eingeweiht (1K\u00f6n 8,2).<\/p>\n<p>Zu diesem besonderen Anlass versammelte Salomo das ganze Volk. Salomos Gebet zur Einweihung des Tempels offenbart seinen tiefen Herzenswunsch, dass alle Menschen mit dem lebendigen Gott in einer engen Beziehung leben k\u00f6nnen. Salomo wusste, der Tempel ist ein Ort der Begegnung, ein Ort der Vergebung und Hinwendung zum lebendigen Herrn.<\/p>\n<p>\u00dcberblick:<\/p>\n<p><strong>1K\u00f6n 8,1-9\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Bundeslade wird von der Davidsstadt hinauf zum Tempel (Morija) getragen <\/strong><\/p>\n<p>Die Bundeslade demonstriert die Gegenwart Gottes und wurde an ihren Bestimmungsort, in das Allerheiligste, gebracht. Die Lade stand genau auf dem Felsplateau Morija &#8211; dem Ort, den Gott schon vor Zeiten erw\u00e4hlt hatte (vgl. 1Mo 22,2; 2Chr 3,1 und 5Mose 12,5.11.14.18; 16,2; 26,2).<\/p>\n<p><strong>1K\u00f6n 8,10-21\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Salomos Erinnerung an Gottes Verhei\u00dfung zum Tempelbau<br \/>\n<\/strong>\u201eDer Herr hat sein Wort erf\u00fcllt\u201c V.20. Salomos Vorhaben war durch Gottes Wort und Willen abgedeckt. In voller Gewissheit, im Willen des Herrn zu stehen, betet er f\u00fcr das Volk kniend und mit ausgestreckten Armen auf einem Podium mitten auf dem Tempelplatz (2Chr 6,13).<\/p>\n<p><strong>1K\u00f6n 8,22-53\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Das Gebet des Salomos und die F\u00fcrbitte f\u00fcr das Volk<\/strong><\/p>\n<p><em>22-30\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Salomo verl\u00e4sst sich auf Gottes Zusagen und Verhei\u00dfungen.<\/em> Er wei\u00df, wenn Gottes Wort sich in der Vergangenheit erf\u00fcllt hat, so wird Gott auch sein Wort f\u00fcr die Zukunft halten. Dabei ist Salomo bewusst, dass der Herr nicht auf Geb\u00e4ude angewiesen ist, sondern seine wahre Wohnung im Himmel hat. Der Tempel ist nur eine Begegnungsst\u00e4tte in der Gott dem Menschen auf Erden entgegen kommt.<\/p>\n<p>Inhalt seines Gebets ist die Bitte um Vergebung f\u00fcr die Menschen, die ihre Schuld erkennen und Bu\u00dfe tun. Dabei schlie\u00dft er alle Menschen ohne Ausnahmen mit ein.<\/p>\n<p><em>31\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bitte f\u00fcr den, der sich am N\u00e4chsten vers\u00fcndigt<\/em><\/p>\n<p><em>33-34\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bitte f\u00fcr Menschen in Kriegsn\u00f6ten<\/em><\/p>\n<p><em>35-36\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bitte f\u00fcr Menschen in D\u00fcrrezeiten\u00a0 <\/em><\/p>\n<p><em>37-40\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bitte f\u00fcr Menschen in Hungersn\u00f6ten<\/em><\/p>\n<p><em>41-43\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bitte f\u00fcr den Fremdling und Ausl\u00e4nder (Heide und Juden)<\/em><\/p>\n<p><em>44-54\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Bitte f\u00fcr das Volk Israel, wenn es umkehrt<\/em><\/p>\n<p>Salomo bekennt, es gibt keinen Menschen der nicht s\u00fcndigt (1K\u00f6n 8,46; Ps 14,3). Daher soll das Haus des Herrn ein Ort der S\u00fchnung und Vergebung f\u00fcr alle Menschen sein (Jes 56,7).<\/p>\n<p><strong>1K\u00f6n 8,54-61\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Salomo segnet und ermutigt das Volk Israel, <\/strong>dass es in den Wegen des Herrn leben m\u00f6chte und ungeteilten Herzens mit dem Herrn wandeln soll.<\/p>\n<p><strong>1K\u00f6n 8,62-66\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Das Volk feiert 14 Tage lang ein Dank- und Friedensfest <\/strong><\/p>\n<p>Vergebung bringt Dankbarkeit und Frieden. Am Ende kann Salomo das Volk fr\u00f6hlich und guten Mutes in ihren Alltag entlassen.<\/p>\n<p><strong>1K\u00f6n 9,1-9 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Der Herr erscheint Salomo zum zweiten Mal und antwortet auf Salomos Gebet<\/strong><\/p>\n<p>13 Jahre nach der Einweihung des Tempels bekam Salomo mit der zweiten Erscheinung Gottes eine Antwort auf sein Gebet. Die Erw\u00e4hnung, dass es nach dem Bau des Hauses des Herrn und nach dem Bau des Hauses des K\u00f6nigs war, l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass Gott somit erst 20 Jahre nach der Grundsteinlegung oder 13 Jahr nach der Einweihung antwortet. Dennoch best\u00e4tigt Gott die Erh\u00f6rung des Gebetes mit folgenden Inhalten:<\/p>\n<ul>\n<li>Gott best\u00e4tigt Jerusalem als Ort der Vergebung und S\u00fchnung (Golgatha)<\/li>\n<li>Gott best\u00e4tigt das K\u00f6nigtum (Jesus Christus K\u00f6nig auf dem Thron Davids &#8211; Sohn Davids)<\/li>\n<li>Gott best\u00e4tigt das Gericht \u00fcber Israel bei Ungehorsam (Tempelzerst\u00f6rung)<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"2\">\n<li>VERSTEHEN, WORUM ES GEHT<br \/>\nDa der Textabschnitt lang ist, sollten im Gottesdienst nur Ausz\u00fcge vorgelesen werden. Diese k\u00f6nnen je nach Predigtschwerpunkt variieren.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Vorschlag: 1K\u00f6. 8,1-5+10; 22-30; 41-43; 54-56; 61-62; 65-66<\/p>\n<p>2.1 HINWEISE F\u00dcR SITUATIVE \u00dcBERLEGUNGEN<br \/>\nFeierlichkeiten wie Z.B. Einweihungen, Jubil\u00e4en oder j\u00e4hrliche Festzeiten sind Anl\u00e4sse zur besonderen Begegnung. Auch in unserem Text war die Einweihung des Tempels Anlass f\u00fcr eine Begegnung &#8211; einer Gottesbegegnung. Alle biblischen Jahresfeste Israels sind Begegnungszeiten Gottes mit seinem Volk.<\/p>\n<p>Auch unsere sonnt\u00e4glichen Gottesdienste oder t\u00e4glichen Stille Zeiten wollen solche Begegnungszeiten mit Gott sein.<br \/>\n2.2 HINWEISE F\u00dcR HERMENEUTISCHE \u00dcBERLEGUNGEN<br \/>\nF\u00fcr die Auslegung des Textes sind folgende Erkl\u00e4rungen hilfreich.<\/p>\n<ul>\n<li>Wichtige Erg\u00e4nzungen aus 2Chronika:<\/li>\n<\/ul>\n<p>Da in Chronika einige ausf\u00fchrlichere Informationen und Erg\u00e4nzungen enthalten sind, sollte auf folgende Stellen besonders geachtet werden:<\/p>\n<p>2Chr 5,11-13\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Aufz\u00e4hlung der Priester und der Lobpreis der Leviten<\/p>\n<p>2Chr 6,13\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Salomo kniete auf einem ehernen Podium, welches er im Vorhof des Tempels<br \/>\naufstellen lie\u00df (2,5m x 2,5m und 1,5m hoch)<\/p>\n<p>2Chr 6,42\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Salomos intensive Bitte an den Herrn, sein Gebet nicht abzuweisen<br \/>\n2Chr 7,1-3\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Feuer, das vom Himmel fiel und das Brandopfer verzehrte &#8211; das ganze Volk<br \/>\nkniete darauf hin im Tempel nieder und betete an.<br \/>\n2Chr 7,13-15\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Die Zusage des Herrn, dass er sich \u00fcber Israel erbarmt, wenn das Volk sich<br \/>\neinst bekehrt<\/p>\n<ul>\n<li>Der siebte Monat (1K\u00f6n 8,2) war der besondere Monat der Herbstfeste Israels, die Gott dem Volk in 3.Mose 23 angeordnet hatte. Diese waren: am 1.7. Rosh Ha Shana; am 10.7. Jom Kippur; vom 15. Bis 21.7. Laubh\u00fcttenfest. Diese Feste haben eine wichtige heilsgeschichtliche Bedeutung f\u00fcr die Wiederherstellung des Volkes Israel, die sich in der Zukunft noch erf\u00fcllen wird. Somit hat der gesamte Abschnitt auch eine prophetische Bedeutung auf die Wiederannahme des Volkes, wenn sie an dem Ort der Verhei\u00dfung (Jerusalem) Jesus um Vergebung bitten werden.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\u201eDer Herr wolle im Dunkeln wohnen\u201c 1K\u00f6n 8,12 gibt den Hinweis, dass gerade Gott sich in der Dunkelheit offenbarte und es im Allerheiligsten keine Lichtquelle gab, au\u00dfer der Gegenwart Gottes (Herrlichkeitswolke) selbst vgl. 2Mo 19,9; 20,21; Ps 18,10; 97,2, Dan 2,22.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Bei der Einweihung des Tempels fiel Feuer vom Himmel und verzehrte das Brandopfer (2Chr 7,1-3). Dies ist das sichtbare und g\u00f6ttliche Zeichen, dass dem Herrn das Opfer wohlgef\u00e4llig ist und das den Ort als St\u00e4tte der Vergebung und S\u00fchnung best\u00e4tigt und damit eine Vorausschau auf Golgatha wirft. \u00c4hnliches geschah auch bei der Einweihung der Stiftsh\u00fctte (vgl. 3Mose 9,23-24). Bei Elia auf dem Karmel (1K\u00f6n. 18,38) best\u00e4tigte Gott Elia als wahren Prophet des Gottes Israels.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Die gro\u00dfe Anzahl der Opfertiere (22.000 Rinder und 120.000 Schafe) scheint unglaublich. Doch sie scheint dennoch\u2026<br \/>\na) angemessen, weil es dem Anlass und Ereignis des Einweihungsfestes entsprach<br \/>\nb) realistisch, weil doch das ganz Volk Israel vor Ort in Jerusalem war<br \/>\nc) praktisch m\u00f6glich, da Salomo weitere Behelfsalt\u00e4re daf\u00fcr geweiht hatte (1K\u00f6n8,64)<br \/>\nc) n\u00fctzlich zum Friedensopfer, weil w\u00e4hrend der ganzen 14 Tage die Volksmenge dadurch mit Nahrung versorgte wurde. Bei Friedensopfer wurde nur das Fett verbrannt, das Fleisch durfte in Gemeinschaft mit anderen am Tempel gegessen werden (3Mo 7,15; 22,30).<\/li>\n<\/ul>\n<p>2.3 HINWEISE F\u00dcR HOMILETISCHE \u00dcBERLEGUNGEN<br \/>\nDer ganze Bibelabschnitt verdeutlicht, wie der Mensch in die N\u00e4he Gottes kommen kann.<\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen die geistlichen Prinzipien auf uns heute als Gemeinde \u00fcbertragen.<\/p>\n<ul>\n<li>Jeder Mensch ist ein S\u00fcnder und ben\u00f6tigt den Ort der Vergebung (R\u00f6m 3,12)<\/li>\n<li>Gott macht keinen Unterschied zwischen Einheimischen oder Fremdlingen, Heiden oder Juden (R\u00f6m 3,29; 9,24)<\/li>\n<li>Der Ort der Begegnung hat sich in Jerusalem mit dem Kommen Jesu erf\u00fcllt (Lk 1,76-78)<\/li>\n<li>Dort wurde Jesus als das wahre Opferlamm f\u00fcr die S\u00fcnden der Menschen geopfert<\/li>\n<li>Wer immer auch zu Jesus betet, wo auch immer er sich befindet, darf Vergebung und Barmherzigkeit erlangen (Eph 1,7, Joh 4,23-24)<\/li>\n<li>Gottes Wort verspricht uns, wer seine S\u00fcnden bekennt erf\u00e4hrt Vergebung (1Joh 1,9)<\/li>\n<\/ul>\n<ol start=\"3\">\n<li>SAGEN, WO ES HINGEHT<\/li>\n<\/ol>\n<p>3.1 PREDIGTZIEL \u2013 WARUM HALTE ICH DIESE PREDIGT?<br \/>\nDie Zuh\u00f6rer sollen erkennen, dass Gottes Heilsplan die Vergebung f\u00fcr jeden Menschen erm\u00f6glicht und im Alten Testament bereits Jerusalem als der Ort der S\u00fchnung vorausgesagt wird.<\/p>\n<p>Wer bereit ist umzukehren und zu dem Ort des Altars betet, an dem Gott in Jesus Christus dem Menschen nahe gekommen ist, empf\u00e4ngt Vergebung. Dieser Ort des Altars ist das Kreuz (Golgatha) wo Jesus als Opfer f\u00fcr die Schuld der Menschen gestorben ist.<\/p>\n<p>3.2 PREDIGTTHEMA \u2013 WAS SAGE ICH IN DIESER PREDIGT?<\/p>\n<p>Gott bei sich zu haben geschieht durch Vergebung<\/p>\n<ul>\n<li>Vergebung gilt jedem S\u00fcnder und ist m\u00f6glich durch Umkehr<\/li>\n<li>Vergebung geschieht durch das Opfer und ist m\u00f6glich durch Jesus<\/li>\n<li>Vergebung wird von Gott gew\u00e4hrleistet, weil Gott verspricht, das Gebet des Bekenntnisses zu erh\u00f6ren<\/li>\n<li>Vergebung l\u00e4sst uns fr\u00f6hlich und guten Mutes den Alltag erleben, denn Gott ist da<\/li>\n<li>Vergebung ist nur ein Gebet weit entfernt!<\/li>\n<\/ul>\n<p>3.3 M\u00f6gliche PREDIGTGliederung<\/p>\n<p>Salomos Herzenswunsch II: Gott bei sich zu haben<\/p>\n<ul>\n<li>Gottes Gegenwart in Form der Bundeslade<\/li>\n<li>Gottes Gegenwart in Form der Herrlichkeitswolke<\/li>\n<li>Gottes Gegenwart in Form des Feuers<\/li>\n<li>Gottes Gegenwart in Form seiner Erscheinung<\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<p>Gott bei sich zu haben<\/p>\n<ul>\n<li>ben\u00f6tigt ein Herzensanliegen des S\u00fcnders und die Bereitschaft zur Umkehr<\/li>\n<li>gew\u00e4hrleistet Gott durch die Vergebung seines Opfers<\/li>\n<li>l\u00e4sst uns fr\u00f6hlich und guten Mutes leben<\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<ul>\n<li>Ein Ort des Gebets<\/li>\n<li>Ein Ort der Vergebung<\/li>\n<li>Ein Ort der Begegnung<\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<\/p>\n<ul>\n<li>Ein Haus Gottes<\/li>\n<li>Ein Haus des Zeugnisses<\/li>\n<li>Ein Haus des Gebets<\/li>\n<li>Ein Haus des Lobpreises<\/li>\n<li>Ein Haus der Gemeinschaft<\/li>\n<li>Ein Haus der Verantwortung<\/li>\n<\/ul>\n<p>Einteilung nach Warren W. Wiersbe \u201eSei bereit zur Verantwortung\u201c<\/p>\n<p>3.4 PREDIGTVERANSCHAULICHUNGEN \u2013 WIE VERDEUTLICHE ICH ES IN DIESER PREDIGT?<\/p>\n<p>Vom englischen Staatsmann Oliver Cromwell (1599-1658) wird folgendes berichtet: Er hatte einen Mann wegen Staatsverbrechen zum Tode verurteilt und angeordnet: \u00bbWenn abends um sechs Uhr die Glocke vom Dom ert\u00f6nt soll das Haupt des Verurteilten fallen.\u00ab Viele Neugierige hatten sich auf dem Domplatz eingefunden um Zeuge der Hinrichtung zu werden. Man wartete auf das Glockenzeichen, doch das blieb aus. Eine Abordnung wurde zum Gl\u00f6ckner geschickt. Der aber zog wie sonst kr\u00e4ftig am Seil. Als dann einige nach oben stiegen, um auf dem Glockenger\u00fcst nachzusehen bot sich ihnen ein furchtbarer Anblick. Eine Frau hing am Kl\u00f6ppel der Glocke und wurde hin und her geschlagen. Man hielt die Glocke an, und die Frau brach ohnm\u00e4chtig zusammen. Es war die Frau des Verurteilten. Als Cromwell davon erfuhr war er zutiefst betroffen und gab den Verurteilten frei. Der Mann selbst hatte nichts zu seinen Gunsten anf\u00fchren k\u00f6nnen. Die Liebe und das Opfer seiner Frau waren das Argument gegen seine Hinrichtung. Das Opfer Christi ist Argument gegen die Vollstreckung von Gottes Gericht.<\/p>\n<p>(Klaus Eberwein)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigttext: 1K\u00f6nige 8,1-9,9 (Ausz\u00fcge) Predigtthema: Salomos Herzenswunsch II: Gott bei sich zu haben Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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