{"id":2547,"date":"2014-12-10T18:30:01","date_gmt":"2014-12-10T16:30:01","guid":{"rendered":"http:\/\/apps.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=2547"},"modified":"2014-12-10T18:30:01","modified_gmt":"2014-12-10T16:30:01","slug":"predigthilfe-vom-25-januar-2015-philipper-2-1-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-25-januar-2015-philipper-2-1-11\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 25. Januar 2015 &#8211; Philipper 2, 1-11"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Annehmen, wie Christus uns angenommen hat<\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigtthema: Diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus war. <\/strong><br \/>\n<strong>Predigttext: Philipper 2, 1-11<\/strong><\/p>\n<p>Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe deshalb Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht euer eigenst\u00e4ndiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr \u00fcber den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verk\u00fcndigen nur die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<p><strong>1. Sehen, was dasteht<\/strong><\/p>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"www.bibelserver.com\" target=\"_blank\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<br \/>\n<strong>1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext<\/strong><br \/>\nFinden wir z.B. in \u201eDas Neue Testament\u201c erkl\u00e4rt und ausgelegt von John Walvoord und Roy Zuck (H\u00e4nssler-Verlag)<br \/>\nUnd nat\u00fcrlich in diversen Studienbibeln, von denen man als Verk\u00fcndiger verschiedene haben sollte.<br \/>\n<strong>1.2 Hilfen zum Verst\u00e4ndnis des Predigttextes<\/strong><br \/>\nHilfen zur Auslegung bieten z.B.<br \/>\n* Wuppertaler Studienbibel<br \/>\n*Edition C<\/p>\n<p>Bitte studiert auch die Predigttipps von Eckhard L\u00f6ffler vom 25.02.2007 zu Philipper 2, 1-4 unter <a title=\"Predigthilfe vom 25.2.2007 \u2013 Philipper 2, 1-4\" href=\"http:\/\/apps.christusbund.de\/predigthilfen\/1534\/predigthilfe-vom-25-2-2007-philipper-2-1-4\/\" target=\"_blank\">www.studienbibel.de<\/a> und vom 04.03.2007\u00a0 zu Philipper 5-11 unter <a title=\"Predigthilfe vom 4.3.2007 \u2013 Philipper 2, 5-11\" href=\"http:\/\/apps.christusbund.de\/predigthilfen\/1535\/predigthilfe-vom-4-3-2007-philipper-2-5-11\/\" target=\"_blank\">www.studienbibel.de<\/a>.<\/p>\n<p>Anmerkungen:<br \/>\nAb Phil 1,27 geht es um die Frage der Einheit: Die Gemeinde soll zusammenstehen, das ist das, was im \u201eKampf des Glaubens\u201c dann auch nach au\u00dfen sichtbar ist.<br \/>\nDieses Thema \u201eEinheit\u201c wird dann in unserem Abschnitt vertieft.<\/p>\n<p>V 1: Das hier ist das praktische Ziel, genau das ist das, was wir als Christen leben sollen! Die folgenden Verse liefern dann eher Gr\u00fcnde bzw. Grundlagen f\u00fcr diese Dinge. An dieser Stelle lohnt sich also, ausf\u00fchrlich in die Verhaltensweisen einzudringen.<br \/>\n\u201eErmunterung\u201c: Das richtige Wort zur richtigen Zeit, das kann Ermutigung, aber auch Ermahnung sein! Ich muss den Anderen kennen, ich brauche eine vertrauensvolle Beziehung zu ihm, damit er mich auch wirklich h\u00f6rt!<\/p>\n<p>Die meisten Begriffe hier gehen in die Richtung der wirklichen und echten Anteilnahme gerade auch an leidvollen Situationen. Der Zusammenhang des Philipperbriefes ist ja der, der verfolgten bzw. leidenden Gemeinde!<br \/>\nWir m\u00fcssen an den N\u00f6ten unserer Gemeindeglieder Anteil nehmen, das ist dann auch das, was nach au\u00dfen \u201estrahlt\u201c<\/p>\n<p>V 2: Das Streben nach Einheit ist ein ganz hohes Gut, das zeigt sich auch in den vielen Stellen im Neuen Testament, in denen die Liebe untereinander betont wird.<br \/>\n\u201eSinn\u201c ist die Gesinnung, das worauf ich ausgerichtet bin (letztlich Christus) \u2013 \u201eWas m\u00f6chte Christus von mir im Blick auf diesen \u201eschwierigen Bruder\u201c?\u201c<\/p>\n<p>V 3: Ich gebe dem Anderen Priorit\u00e4t, er ist wichtiger als ich, es ist wichtiger, wie er dasteht!<br \/>\nVeranschaulichung daf\u00fcr liefert Jesus im Garten Gethsemane \u2026<\/p>\n<p>V 4: Das \u201eauch\u201c in der 2. H\u00e4lfte, erm\u00f6glicht es, eben \u201eauch\u201c sich selber zu sehen, aber der Vers beginnt mit einer gro\u00dfen Herausforderung: Nicht auf das Seine zu sehen: Was macht das mit mir? Wo bleibe ich da? Was bekomme ich? Was bleibt f\u00fcr mich \u00fcbrig? Wer stillt meine Bed\u00fcrfnisse? Als geistlicher Mensch vertraue ich mich mit all diesen Fragen Gott an und konzentriere mich darauf, dem Anderen das zu geben, was er braucht!<\/p>\n<p>V 5: Und nun ist es ganz wichtig, dass wir die folgende Beschreibung nicht nur als gro\u00dfes Loblied auf Christus sehen, sondern die folgenden Verse sind geschrieben, damit wir von Christus lernen: Den Weg, den er gegangen ist, den sollen wir auch gehen!<\/p>\n<p>V 6: \u201ein Gestalt Gottes zu sein\u201c und \u201eGott gleich zu sein\u201c bedeutet, dass Jesus Gott war. Das hei\u00dft hier, dass er wirklich strahlend und heilig und allm\u00e4chtig war, mit allen Eigenschaften, die zu Gott geh\u00f6ren!<\/p>\n<p>V 7: Aber alles das hat er aufgegeben und wurde vom Gott zum Diener! (Das ist unser Vorbild!<\/p>\n<p>V 8: Siehe Matth\u00e4us 23,12b \u2013 genau das hat Christus gemacht!<br \/>\nGott wird zur S\u00fcnde und zum Fluch! (Gal 3,13)<\/p>\n<p>V 9: siehe Matth\u00e4us 23, 12b \u2013 und deshalb ist genau das hier geschehen!<br \/>\nDer Name ist \u201eK\u00f6nig der K\u00f6nige, Herr der Herrn\u201c (Off 19,16, 1. Tim 6,15)<br \/>\nWeil Jesus gehorsam vom Sohn Gottes zum Sklaven wurde, hat Gott ihn anschlie\u00dfend zum Herrn (Gegenst\u00fcck zum Sklaven) der Herren (Sklavenhalter) gemacht!<\/p>\n<p>V 10: Dem, der sich allen Menschen in den Dienst gestellt hat, werden sich einmal alle Knie beugen. (In Off 3,9) wird Christen in Aussicht gestellt, dass sich auch vor Ihnen andere niederwerfen werden! Auch wir werden erh\u00f6ht und geehrt werden im Himmel, wenn wir uns hier gegenseitig unterordnen.<\/p>\n<p>V 11: zur Ehre Gottes des Vaters! Immer wieder ist das das letzte und h\u00f6chste Ziel<br \/>\n<strong>2. Verstehen, worum es geht<\/strong><\/p>\n<p><strong>2.1 Hinweise f\u00fcr situative \u00dcberlegungen<\/strong><br \/>\nWir stehen immer noch am Jahresanfang und lassen uns in der Predigtreihe von der neuen Jahreslosung leiten.<br \/>\nDas Zentrum des Abschnittes (Vers 3-5) geht dabei genau in die Richtung der Jahreslosung: Wie Christus, also in SEINER Gesinnung, f\u00fcr den Anderen da sein \u2026<\/p>\n<p><strong>2.2 Hinweise f\u00fcr hermeneutische \u00dcberlegungen<\/strong><br \/>\nZun\u00e4chst sei gesagt, dass die Verse 1-11 einen wichtigen Zusammenhang bilden, von daher ist es angemessen, \u00fcber diesen an sich sehr vollen Text am St\u00fcck zu predigen. Aber dadurch ergibt sich nat\u00fcrlich die Herausforderung, nicht alles zum Text sagen zu k\u00f6nnen und deshalb gut auszuw\u00e4hlen, was man sagt und was man wegl\u00e4sst<br \/>\n<strong>2.3 Hinweise f\u00fcr homiletische \u00dcberlegungen<\/strong><br \/>\nDer Text d\u00fcrfte wieder bei den vielen H\u00f6rern sehr bekannt sein, von daher ist es eine gewisse Herausforderung, dar\u00fcber zu predigen: Man wird nur schwer etwas wirklich neues dazu sagen k\u00f6nnen. Aber letztlich liegt es ja nicht in unserer Kraft, sondern Jesus muss das Wunder bewirken, etwas evtl. altbekanntes ganz neu zum Klingen zu bringen.<\/p>\n<p><strong>3. Sagen, wo es hingeht<\/strong><\/p>\n<p>Da es zum Zeitpunkt der Vorbereitung schon Anfang Dezember 2014 ist, habe ich nicht die Zeit, mir andere Predigten dazu anzuh\u00f6ren. Schaut also selber unter <a href=\"www.sermon-online.de\" target=\"_blank\">www.sermon-online.de<\/a>, ob ihr etwas hilfreiches findet. Wenn ihr unter \u201eerweiterte Suche\u201c die Felder \u201eBibelstelle\u201c und \u201eAutor\u201c ausf\u00fcllt, findet ihr evtl. was zu diesem Text.<\/p>\n<p><strong>3.1 Predigtziel \u2013 warum halte ich diese Predigt?<\/strong><br \/>\nIch halte die Predigt, damit der H\u00f6rer sich wieder neu seiner Verantwortung bewusst wird, in der Gesinnung zu leben, die auch Christus gelebt hat, n\u00e4mlich die Bereitschaft, dem Anderen zum Diener\/Knecht zu machen!<br \/>\n<strong>3.2 Predigtthema \u2013 was sage ich in dieser Predigt?<\/strong><br \/>\nDienen wie Christus! Oder: Bist du bereit f\u00fcr die Sklaverei?<\/p>\n<p><strong>3.3 Predigtentfaltung \u2013 wie sage ich es in dieser Predigt?<\/strong><br \/>\na) V 1-4: Schau nach dem Anderen!<br \/>\n1: Echte Anteilnahme: Den Anderen kennen, dem Anderen beistehen!<br \/>\n2: um die gleichen Ziele ringen<br \/>\n3: den Anderen h\u00f6her achten als sich selber!<br \/>\n4: Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes \u2026<\/p>\n<p>b) V 5 Christus ist das Ma\u00df!<br \/>\nDiesem Punkt d\u00fcrfen wir niemals die Spitze abbrechen: Nat\u00fcrlich werden wir es niemals so hinbekommen wie Christus!<br \/>\nAber trotzdem ist und bleibt Christus immer wieder das Ma\u00df bzw. der Vergleichspunkt, wenn es um unsere Nachfolge geht.<br \/>\nNirgendwo im Neuen Testament wird der Eindruck erweckt: Ihr schafft es sowieso niemals zu 100%, von daher strengt euch gar nicht an oder ihr seid in der Nachfolge ja deutlich besser als die aus der anderen Stadt, von daher lasst es ruhig mal etwas langsamer angehen \u2026<br \/>\nChristus ist und bleibt das Vorbild \u2013 \u201eWWJD\u201c (What would Jesus do?) ist von daher eine durchaus berechtigte Frage \u2026<br \/>\nc) V 6-11 Sein Weg soll dein Weg sein!<br \/>\n6: Er war \u201eganz oben\u201c<br \/>\n7: \u2026 und wurde zum Sklaven<br \/>\n8: \u2026 bis zum Fluch<br \/>\n9-11: Aber wer sich selbst erniedrigt, der wird erh\u00f6ht werden!<br \/>\n<strong>3.4 Predigtveranschaulichungen \u2013 wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?<\/strong><\/p>\n<p>Vers 4: Wenn ich Schokolade mag, dann kann ich sie mir einfach kaufen, aber w\u00e4re die Freude nicht viel gr\u00f6\u00dfer, wenn ich meine Lieblingsschokolade geschenkt bekommen w\u00fcrde? Dann h\u00e4tte ich nicht nur meine Lieblingsschokolade, sondern offensichtlich auch jemanden, der an mich denkt.<br \/>\nWenn wir den Anderen h\u00f6her achten als uns selbst und uns mehr um seine Bed\u00fcrfnisse\/W\u00fcnsche k\u00fcmmern, dann bekommt jeder das, was er braucht und hat zus\u00e4tzlich noch Menschen, die ihn lieben!<br \/>\nWer sich dagegen \u201enur\u201c um sich selber k\u00fcmmert, der hat vielleicht alles, aber keine Menschen, von denen er ganz praktisch Liebe bekommt \u2026<\/p>\n<p>Ein Vorbild in der Dienstbereitschaft ist sicherlich Mutter Theresa gewesen, was auch immer ihre Motivation war \u2013 aber wie weit w\u00fcrden wir f\u00fcr unsere \u00dcberzeugung gehen?<\/p>\n<p>Kernpunkt der Gesinnung Christi ist f\u00fcr mich: Mk 14,36 \u2013 Jesus hat konkrete W\u00fcnsche, er ist nicht \u201ehei\u00df darauf zu sterben\u201c, aber er stellt sie zur\u00fcck und tut statt dessen den Willen des Vaters. Knecht sein, obwohl innerlich eigentlich alles dagegen schreit \u2026<br \/>\nMirko Lau \u2013 bei weiteren Fragen zu Text und Predigt stehe ich gerne zur Verf\u00fcgung: mlau@christusbund.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Annehmen, wie Christus uns angenommen hat Predigtthema: Diese Gesinnung sei in euch, die auch in Christus Jesus war. Predigttext: Philipper 2, 1-11 Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. 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