{"id":2163,"date":"2013-03-05T16:51:58","date_gmt":"2013-03-05T14:51:58","guid":{"rendered":"http:\/\/apps.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=2163"},"modified":"2013-03-05T16:51:58","modified_gmt":"2013-03-05T14:51:58","slug":"predigthilfe-vom-24-marz-2013-hebraer-13-1-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-24-marz-2013-hebraer-13-1-6\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 24. M\u00e4rz 2013 &#8211; Hebr\u00e4er 13, 1-6"},"content":{"rendered":"<p><b>Jahresthema: Leben im Horizont der Ewigkeit<\/b><\/p>\n<p><b>Predigtthema: Durchblick \u2013 was gilt?<\/b><\/p>\n<p><b>Predigttext: Hebr\u00e4er 13,1-6<\/b><\/p>\n<h2>Verfasser: Thomas Richter<\/h2>\n<p>Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und das Weitergeben der vom Herrn aus dem Predigttext von euch pers\u00f6nlich geh\u00f6rten Botschaft Gottes: \u201eSo sind wir nun Gesandte an Christi Statt\u201c (2Kor 5,20a). Deshalb suchen wir in der Vorbereitung der Predigt nach dem, was der Herr durch das Wort des Predigttextes sagen will. Es geht dabei um seine Botschaft und wir sind seine Botschafter. Dabei h\u00f6ren wir zwar auch auf andere Botschafter, z.B. durch die Hinweise der Predigthilfe, verk\u00fcndigen aber die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufgetragen wird: \u201eAus der F\u00fclle des Herzens redet der Mund\u201c (Mt 12,34b). Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<p><b>1. TEXT- UND PREDIGTHILFSMITTEL<\/b><\/p>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext (Hebr 13,1-6) vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung und Anwendung des Predigttextes (Hebr 13,1-6) bieten z.B.<\/p>\n<p>* Arnold G. Fruchtenbaum. Der Hebr\u00e4erbrief: Eine Auslegung aus messianisch-j\u00fcdischer Perspektive. Christlicher Mediendienst (S. 250-252).<\/p>\n<p>* Fritz Laubach. Der Brief an die Hebr\u00e4er. Wuppertaler Studienbibel NT. R. Brockhaus (S. 275-278).<\/p>\n<p>* S\u00f6ren Ruager. Hebr\u00e4erbrief. NT Edition C-Bibelkommentar 22. H\u00e4nssler (S. 275-281).<\/p>\n<p>* Jim M. Flanigan. Hebr\u00e4erbrief. Was die Bibel lehrt 13. Christliche Verlagsgesellschaft (S. 394-402).<\/p>\n<p>* Eduard Riggenbach. Der Brief an die Hebr\u00e4er. Kommentar zum NT Bd. 14. (unter <a href=\"http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/TheodorZahn\/Kommentar_Zum_Neuen_Testament_Band_14_Buecher_58_1913.pdf\">http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/TheodorZahn\/Kommentar_Zum_Neuen_Testament_Band_14_Buecher_58_1913.pdf<\/a>; S. 427-431).<\/p>\n<p>Zur Besch\u00e4ftigung mit dem Predigttext hilft das Anh\u00f6ren (im Sinne von Apg 17,11b) der Predigten von Winrich Scheffbuch vom 08.11.2005 mit dem Titel \u201eFest-bleiben! Weil Jesus mit uns geht\u201c (Hebr 13,1-10) und vom 19.11.1980 mit dem Titel \u201eGottes Treue auch im Kleinen\u201c (Hebr 13,5). Diese Predigten findet ihr unter <a href=\"http:\/\/www.sermon-online.de\/\">www.sermon-online.de<\/a>, wenn ihr unter \u201eerweiterte Suche\u201c die Felder \u201eBibelstelle\u201c [Hebr\u00e4er 13] und \u201eAutor\u201c [Scheffbuch, Winrich] ausf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Beachtenswerte Anmerkungen und Parallelstellen zum Predigttext bieten auch die MacArthur Studienbibel (<a href=\"http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/JohnMacArthurStudienbibel\/58-Der_Brief_An_Die_Hebraeer.pdf\">http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/JohnMacArthurStudienbibel\/58-Der_Brief_An_Die_Hebraeer.pdf<\/a>; S. 1844) und die Predigt von Pastor Wolfgang Wegert zu Hebr 13,1-21 unter dem Thema \u201eUnsere Pflicht und Gottes Gnade\u201c (<a href=\"http:\/\/www.arche-stiftung.de\/media\/pdf\/p061008m.pdf\">http:\/\/www.arche-stiftung.de\/media\/pdf\/p061008m.pdf<\/a>). Auch der Aidlinger Bibellesezettel \u201eZeit mit Gott\u201c (H. 1\/2013) hat hilfreiche Anmerkungen zum Predigttext (S. 42-49).<\/p>\n<p>F\u00fcr die Textlesung bietet die \u201eNeue Genfer \u00dcbersetzung\u201c eine gut verst\u00e4ndliche, lesbare und zuverl\u00e4ssige \u00dcbersetzung unseres Predigttextes (<a href=\"http:\/\/www.ngue.info\/online\/lesen\">http:\/\/www.ngue.info\/online\/lesen<\/a>).<\/p>\n<p><b>2. TEXT- UND PREDIGTZUSAMMENHANG<\/b><\/p>\n<p>Der Predigtanlass ist der Gottesdienst an Palmsonntag. Gerade der Palmsonntag wirft die Frage auf, welche Konsequenzen der Einzug von Jesus nach sich zieht. Durch das Erinnern an den Einzug Jesu in Jerusalem und dem Wissen, wie schnell eine Stimmung kippen kann, bewegen wir in diesem Gottesdienst die Frage, woran sich zeigt, dass Jesus wirklich in unserem Leben Einzug gehalten hat. Deshalb folgen wir weiter unserer Predigtreihe (Aufblick \u2013 Einblick\u2013 Weitblick \u2013 <b>Durchblick<\/b> \u2013 Ausblick \u2013 Anblick) und stellen im Gottesdienst folgende Frage ins Zentrum unserer Verk\u00fcndigung: Was gilt wirklich (Hebr 13,1-6)? Woran wird sichtbar, ob Jesus in einem Leben Einzug gehalten hat?<\/p>\n<p><b>Zum Nachdenken<\/b> (die nachfolgenden Zitate sind entnommen aus dem Aidlinger Bibellesezettel \u201eZeit mit Gott\u201c [Heft 1\/2003 \u2013 S. 42-49]<b>:<\/b><\/p>\n<p><b>V. 1:<\/b> \u201eHelmut Thielicke berichtete: \u201aAls ich zehn Jahre alt war, hatten wir in unserer Klasse einen Jungen, den wir nicht leiden mochten. Er war ein Streber, ein Angeber und Versager bei unseren heftigen Pr\u00fcgeleien. Eines Tages hatten wir beschlossen, ihm eine Tracht Klassenhiebe zu verpassen. Als wir an dem betreffenden Morgen vor dem Schultor auf Einlass warteten, sahen wir, wie der Vater mit dem Jungen kam. Beide hatten an diesem Morgen offenbar den gleichen Weg. Vor dem Schultor verabschiedeten sich beide voneinander. Der Vater streichelte die Wange des Jungen, strich ihm liebevoll \u00fcber die Haare, sagte ihm gute Worte und drehte sich winkend noch mehrmals nach dem Jungen um. Bei uns, die wir das beobachteten, trat eine eigent\u00fcmliche Wirkung ein. Die geplanten Klassenhiebe unterblieben. Uns \u00fcberkam eine merkw\u00fcrdige Scheu, die uns bremste. Der Junge wurde vom Vater so geliebt. Da konnten wir uns nicht an ihm vergreifen. Der letzte Grund daf\u00fcr, dass wir unsere Glaubensgeschwister lieben sollen, ist, dass Gott sie liebt\u2018. Weil alle, die zu Jesus geh\u00f6ren, von ihm so geliebt sind, sollen wir mit ihnen sehr achtsam und in Liebe umgehen. (Lies 1Petr 3,8; Lk 12,32).\u201c<\/p>\n<p><b>V. 2:<\/b> \u201e\u2018Wer Gastfreundschaft gew\u00e4hrt, ist nie allein nur der Gebende, sondern immer auch der Empfangende\u2018 (F. Laubach). Man kann Glaubenserfahrungen austauschen und sich gegenseitig dadurch st\u00e4rken. Romano Guardini stellte fest: \u201eDas ist der Gastfreundschaft tiefster Sinn, dass einer dem anderen Rast gebe auf dem Weg nach dem ewigen Zuhause\u2018.\u201c<\/p>\n<p><b>V. 3:<\/b> \u201e\u2018Wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit\u2018 (1Kor 12,26). Dieses Mitleiden ist Ansporn zum Gebet. Doch Gebet braucht Information. Wir haben die M\u00f6glichkeit, uns zu informieren, was Kinder Gottes heute in vielen L\u00e4ndern erleiden m\u00fcssen. Sie haben unsere F\u00fcrbitte dringend n\u00f6tig. Die um ihres Glaubens an Jesus Christus willen Verfolgten leiden k\u00f6rperlich und seelisch durch all den Hass, der ihnen begegnet, und die Grausamkeiten, die ihnen zugef\u00fcgt werden. Sie empfinden Schmerzen genau wie wir. Sie leiden unter Hunger und Durst. Sie leiden unter Verh\u00f6ren und Folterungen und unter Ungewissheit und Angst, was der n\u00e4chste Tag bringen wird. Beten wir darum, dass Jesus ihnen Kraft gibt, ihm treu zu bleiben und ihn nicht zu verleugnen, auch wenn es sie das Leben kosten sollte. Wie k\u00f6nnen wir helfen? Zum Beispiel durch unsere finanzielle Unterst\u00fctzung der Angeh\u00f6rigen \u00fcber zuverl\u00e4ssige Organisationen\u201c.<\/p>\n<p><b>V. 4:<\/b> \u201eTertullian, der lateinische Kirchenvater (geb. um 160; gest. nach 220 n. Chr.) &#8211; er war von Beruf Jurist -, schrieb, dass die Heiden von den Christen sagten: \u201aSiehe, wie sie sich untereinander lieben und wie einer f\u00fcr den andern zu sterben bereit ist\u2018. Er fuhr fort: \u201aUnd so haben wir, die wir nach Geist und Seele herzlich miteinander verbunden sind, keine Vorbehalte, unsere Habe zu teilen. Alles ist bei uns gemeinschaftlich, nur nicht die Frauen. In diesem Punkt, der der einzige ist, worin die \u00fcbrigen Menschen Gemeinsamkeit haben, l\u00f6sen wir die Gemeinsamkeit\u2018. [\u2026]. Gordon MacDonald geh\u00f6rte zu den zehn f\u00fchrenden evangelikalen Leitern Amerikas. Doch pl\u00f6tzlich z\u00e4hlte auch er zu der Gruppe der Opfer des nie endenden Kampfes gegen das B\u00f6se in uns und um uns, in dem wir alle stehen. Er berichtet selbst: \u201aIch bin ein Mensch, dessen Welt zerbrochen ist, weil ich vor ein paar Jahren den Bund meiner Ehe verraten habe. Bis zu meinem Tod werde ich mit dem Wissen leben m\u00fcssen, dass ich meiner Frau, meinen Kindern, Freunden und anderen Menschen, die mir viele Jahre vertraut haben, tiefen Kummer bereitet habe. Dass unsere Beziehung durch den Prozess des Wiederaufbaus eher noch an St\u00e4rke und Lebendigkeit gewonnen hat, ist ein Zeichen daf\u00fcr, wie fest unsere Ehe vorher war. &#8230; Ich konzentrierte alle meine Kr\u00e4fte auf Umkehr, Vergebung, Gnade und Ein\u00fcbung eines neuen Verhaltens. Dadurch ist unsere teuer erkaufte Liebe hart wie Stahl geworden. &#8230; Ein Mensch, der falsch gehandelt hat, muss sich in Offenheit Gott stellen, Verantwortung \u00fcbernehmen und Rechenschaft ablegen. &#8211; Manchmal kam es mir vor, als w\u00fcrde eine b\u00f6se Macht mich davon abhalten wollen, \u00fcber die wiederherstellende Gnade zu schreiben. Die Zahl der Menschen mit einer zerbrochenen Welt ist sehr gro\u00df. Sie fragten mich: ,Habe ich noch irgendeinen Wert? Kann ich noch einmal gebraucht werden? Geht das Leben nach einem Fehlverhalten \u00fcberhaupt noch weiter?&#8216; &#8211; Meine Antwort ist ja. Um nichts anderes geht es bei der Gnade. Die vergebende, heilende Gnade besagt, dass alles neu werden kann. (Lies 1Thess 4,3-8; 5,23.24.) &#8211; Doch wir m\u00fcssen uns immer in Acht nehmen vor einer Freundschaft oder vor der Untersch\u00e4tzung einer Beziehung, die die Tatsache der S\u00fcnde nicht mit einbezieht. So beginnt alles Ungl\u00fcck, das aus Freundschaften und Liebesbeziehungen erw\u00e4chst. Dort fangen die verh\u00e4ngnisvollen Kompromisse an.\u201c<\/p>\n<p><b>V. 5f:<\/b> \u201eGeld bedeutet Absicherung. Dabei gibt es eine feine Grenze zwischen vern\u00fcnftiger Vorsorge und Habsucht. Wo liegt sie? Lies Markus 4,18.19; Lukas 12,1-5; 16,13; 1Tim 6,6-11. Helmut Burkhardt stellt fest: \u201aGerade in unseren Tagen kommt dem freiwilligen Verzicht besondere Bedeutung zu. Der Verzicht kommt nicht aus einer negativen Haltung, sondern aus der Bejahung der Welt\u2018. Und Adolf Schlatter schreibt: \u201aWer um des Glaubens willen auf Eigentum verzichtet, hat zeichenhafte Bedeutung\u2018.\u201c<\/p>\n<p><b>3. PREDIGTGLIEDERUNG<\/b><\/p>\n<p>Durchblick \u2013 was gilt, wenn Jesus in unserem Leben Einzug erh\u00e4lt?<\/p>\n<p>a) Anhaltende Liebe<\/p>\n<p>b) Einladende Gastlichkeit<\/p>\n<p>c) Anteilnehmende Gemeinschaft<\/p>\n<p>d) Unzertrennliche Ehen<\/p>\n<p>e) Freigiebige Gen\u00fcgsamkeit<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>oder nach S\u00f6ren Ruager<\/p>\n<p>a) Liebe \u00f6ffnet sich dem Bruder<\/p>\n<p>b) Liebe ist eindeutig<\/p>\n<p>c) Liebe kann verzichten<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahresthema: Leben im Horizont der Ewigkeit Predigtthema: Durchblick \u2013 was gilt? 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