{"id":2143,"date":"2013-01-04T16:02:33","date_gmt":"2013-01-04T14:02:33","guid":{"rendered":"http:\/\/apps.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=2143"},"modified":"2013-01-04T16:02:33","modified_gmt":"2013-01-04T14:02:33","slug":"predigthilfe-vom-17-februar-2013-hebraer-11-23-29","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-17-februar-2013-hebraer-11-23-29\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 17. Februar 2013 &#8211; Hebr\u00e4er 11, 23-29"},"content":{"rendered":"<p><b>Jahresthema: Leben im Horizont der Ewigkeit<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p><b>Predigtthema: Glaube, der eine Berufung annimmt<\/b><\/p>\n<p><b>Predigttext: Hebr\u00e4er 11,23-29<\/b><\/p>\n<h2>Verfasser: Thomas Richter<\/h2>\n<p>Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und das Weitergeben der vom Herrn aus dem Predigttext von euch pers\u00f6nlich geh\u00f6rten Botschaft Gottes: \u201eSo sind wir nun Gesandte an Christi Statt\u201c (2Kor 5,20a). Deshalb suchen wir in der Vorbereitung der Predigt nach dem, was der Herr durch das Wort des Predigttextes sagen will. Es geht dabei um seine Botschaft und wir sind seine Botschafter. Dabei h\u00f6ren wir zwar auch auf andere Botschafter, z.B. durch die Hinweise der Predigthilfe, verk\u00fcndigen aber die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufgetragen wird: \u201eAus der F\u00fclle des Herzens redet der Mund\u201c (Mt 12,34b). Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<p><b>1. TEXT- UND PREDIGTHILFSMITTEL<\/b><\/p>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext (Hebr 11,23-29) vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung und Anwendung des Predigttextes (Hebr 11,23-29) bieten z.B.<\/p>\n<p>* Arnold G. Fruchtenbaum. Der Hebr\u00e4erbrief: Eine Auslegung aus messianisch-j\u00fcdischer Perspektive. Christlicher Mediendienst (S. 216-220).<\/p>\n<p>* Fritz Laubach. Der Brief an die Hebr\u00e4er. Wuppertaler Studienbibel NT. R. Brockhaus (S. 239-242).<\/p>\n<p>* S\u00f6ren Ruager. Hebr\u00e4erbrief. NT Edition C-Bibelkommentar 22. H\u00e4nssler (S. 231-237).<\/p>\n<p>* Jim M. Flanigan. Hebr\u00e4erbrief. Was die Bibel lehrt 13. Christliche Verlagsgesellschaft (S. 342-349).<\/p>\n<p>* Eduard Riggenbach. Der Brief an die Hebr\u00e4er. Kommentar zum NT Bd. 14. (unter <a href=\"http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/TheodorZahn\/Kommentar_Zum_Neuen_Testament_Band_14_Buecher_58_1913.pdf\">http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/TheodorZahn\/Kommentar_Zum_Neuen_Testament_Band_14_Buecher_58_1913.pdf<\/a>; S. 367-374).<\/p>\n<p>* Ernst Modersohn. Durch den Glauben: Gedanken zu Hebr\u00e4er 11. Verlag der Liebenzeller Mission (S. 83-103).<\/p>\n<p>Zur Besch\u00e4ftigung mit dem Predigttext hilft das Anh\u00f6ren (im Sinne von Apg 17,11b) der Predigt von Winrich Scheffbuch vom 07.05.20004 mit dem Titel \u201eMehr als alle Sch\u00e4tze\u201c (Hebr 11,23-29). Diese Predigt findet ihr unter <a href=\"http:\/\/www.sermon-online.de\/\">www.sermon-online.de<\/a>, wenn ihr unter \u201eerweiterte Suche\u201c die Felder \u201eBibelstelle\u201c [Hebr\u00e4er 11] und \u201eAutor\u201c [Scheffbuch, Winrich] ausf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Beachtenswerte Anmerkungen und Parallelstellen zum Predigttext bietet auch die MacArthur Studienbibel (<a href=\"http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/JohnMacArthurStudienbibel\/58-Der_Brief_An_Die_Hebraeer.pdf\">http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/JohnMacArthurStudienbibel\/58-Der_Brief_An_Die_Hebraeer.pdf<\/a>; S. 1840).<\/p>\n<p>F\u00fcr die Textlesung bietet die \u201eNeue Genfer \u00dcbersetzung\u201c eine gut verst\u00e4ndliche, lesbare und zuverl\u00e4ssige \u00dcbersetzung unseres Predigttextes (<a href=\"http:\/\/www.ngue.info\/online\/lesen\">http:\/\/www.ngue.info\/online\/lesen<\/a>).<\/p>\n<p><b>2. TEXT- UND PREDIGTZUSAMMENHANG<\/b><\/p>\n<p>Im Februar betonen wir, was es bedeutet wenn Gott seine Kinder \u201edurch den Glauben\u201c f\u00fchrt bzw. seine Kinder \u201edurch den Glauben\u201c leben. Nachdem wir die Lebensgeschichten (= Glaubensgeschichte) der \u201eUrv\u00e4ter\u201c (Abel \/ Henoch \/ Noah) und der Glaubensv\u00e4ter (Abraham \/ Isaak \/ Jakob \/ Josef) studiert haben, kommen wir nun zu Mose. Die alttestamentlichen Biographien sind immer auch praktische Veranschaulichungen f\u00fcr unseren Glaubensweg (vgl. z.B. R\u00f6m 15,4; 1Kor 10,1-13; 2Tim 3,16f). Das Leben von Mose veranschaulicht z.B. in besonderer Weise biblische Wahrheiten wie Mt 10,38f; 16,24-26. Wir entdecken: Dem Herrn entgleitet unser Leben nicht und weil er das Ziel kennt, sind seine Wege zielf\u00fchrend. \u201eDurch den Glauben\u201c nehmen wir diese Wahrheit auf und an und deshalb nehmen auch wir unsere Berufung an (= Predigtthema). Das Leben von Mose veranschaulicht, was auch ein altes Kirchenlied treffend ausdr\u00fcckt (in Ausz\u00fcgen): \u201eIch bin entschieden zu folgen Jesus. Niemals zur\u00fcck, niemals zur\u00fcck. \/ Die Welt liegt hinter mir, das Kreuz steht vor mir. Niemals zur\u00fcck, niemals zur\u00fcck. \/ Wenn niemand mit mir geht, will ich doch folgen. Niemals zur\u00fcck, niemals zur\u00fcck\u201c.<\/p>\n<p><b>Zum Nachdenken<\/b> (Otto Michel zu Hebr 11,24-26 \u2013 aus \u201eAufsehen zu Jesus\u201c):<\/p>\n<p>\u201eGelassenheit durch Geborgenheit. Es gibt einen Weg zwischen Gleichg\u00fcltigkeit und Aufgeregtheit\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Burg und das Sich-Bergen sind in der sprachlichen Bedeutung vergleichsweise miteinander verwandt wie die Gelassenheit des Glaubens und etwas lassen k\u00f6nnen. Wer gelassen ist, muss etwas lassen k\u00f6nnen. Wenn man etwas lassen kann, ist man aber nicht gleichg\u00fcltig, denn in der Gleichg\u00fcltigkeit geht man gerade nicht durch die Situation hindurch, in der man lernt, etwas lassen zu k\u00f6nnen. Gelassenheit bedeutet: Ich will nicht krampfhaft etwas festhalten, wenn es mir auch f\u00fcr mein Leben als unbedingt wichtig erscheint. So lange ich noch krampfhaft an etwas festhalte, bin ich nicht geborgen in Gott. Dann suche ich den Ma\u00dfstab in mir selbst und komme mit dem Leben nicht zurecht. Gelassenheit des Glaubens bedeutet zun\u00e4chst Geborgensein in Gott. Es ist also nicht ein Gleichg\u00fcltigsein, aber auch nicht ein Aufgeregtwerden, sondern in der Gelassenheit denke ich in jeder Situation daran, dass ich in Gott geborgen bin, so wie Jesus Christus als der Sohn in Gott geborgen war\u201c.<\/p>\n<p>\u201eHandle nicht so, wie dein Herz es will, sondern handle danach, wie das biblische Wort durch dein f\u00fchlendes Herz und deinen denkenden Kopf hindurchgeht\u201c.<\/p>\n<p>\u201eGelassen werde ich, wenn ich mir klar mache, dass der Mensch sieht und denkt, was vor Augen ist, dass Gott aber sieht und denkt, was er will. Und das entscheidet, denn die Menschen sind d\u00fcmmer als Gott. Das vergisst man heute manchmal. Die Menschen meinen vielfach, sie seien kl\u00fcger als Gott. In der ganzen Menschheitsgeschichte waren sie aber noch nie wirklich kl\u00fcger als Gott. Dazu wird es auch nie kommen. Also muss man sich auf den kl\u00fcgeren Gott einstellen und dar\u00fcber nachdenken, wie man die Klugheit Gottes im Verkehr unter uns Menschen wirklich zum Tragen bringt\u201c.<\/p>\n<p>Hilfreiche Anmerkungen zu Hebr 11,28 unter dem Titel \u201eDas Passah-Lamm\u201c bietet <b>Wilhelm Busch<\/b>. Spuren zum Kreuz: Christus im Alten Testament. Die Wilhelm-Busch-Bibliothek Bd. 9. Neukirchen-Vluyn: Aussaat, 2006. S. 249-255 (unter <a href=\"http:\/\/clv-server.de\/pdf\/255681-09.pdf\">http:\/\/clv-server.de\/pdf\/255681-09.pdf<\/a>) und zu Hebr 11,24-26 unter dem Titel \u201eMoses Entscheidung\u201c <b>Charles H. Spurgeon<\/b>. Der gute Kampf des Glaubens: Alttestamentliche Predigten. 5. Aufl. Bielefeld: CLV, 2012. S. 55-76 (unter <a href=\"http:\/\/clv-server.de\/pdf\/255302.pdf\">http:\/\/clv-server.de\/pdf\/255302.pdf<\/a>).<\/p>\n<p>Zu Hebr 11,24-26 merkt <b>Alfred Christlieb<\/b> an: \u201eDieser Text erz\u00e4hlt von einer Entscheidung. Aber nicht etwa, wie oft irrt\u00fcmlich angenommen wird, von einer Entscheidung zwischen Glauben und Unglauben. Als Mose die hier berichtete Entscheidung traf, hatte er Glauben. Durch den Glauben entschied er sich. Wir wollen das beachten, damit wir recht milde gegen solche sind, die noch nicht die Kraft haben, sich recht zu entscheiden, weil sie noch nicht in dem Glauben stehen, aus dem heraus Mose seine Entscheidungen traf. Wir wollen die Glaubenstat des Mose anschauen, indem wir drei Worte unterstreichen.<\/p>\n<p><b>* \u201aNicht mehr\u2018 (V. 24):<\/b> Lange hie\u00df Mose: \u201aSohn der Tochter Pharaos\u2018. Dieser Name brachte ihm viel Ehre und Gewinn, aber bestimmt auch innere Unruhe. Er f\u00fchlte, dass dieser Titel nicht der Wahrheit entsprach. Er hatte kein Heimatgef\u00fchl am Hof Pharaos, es zog ihn zu seinem verachteten Volk Israel. Nun gab ihm der Glaube die Kraft, dass er sagen konnte: \u201aNicht mehr\u2018! Der Glaube gibt Kraft, sich von alten Vergangenheiten zu trennen. Hiskias Untertanen hatten ein gesegnetes Passahfest gefeiert. Nun zogen sie aus, \u00fcberall den alten G\u00f6tzendienst auszurotten (2Chr 31,1). Manasse hatte nach den Jahren seines sch\u00e4ndlichen G\u00f6tzendienstes im Gef\u00e4ngnis den Herrn, seinen Gott, anrufen gelernt und sich vor ihm gedem\u00fctigt. Er gewann das K\u00f6nigreich zur\u00fcck. Nun ging er daran, die G\u00f6tzenbilder zu st\u00fcrzen und die falschen Alt\u00e4re aus dem Tempel und der Stadt hinauszuwerfen (2Chr 33,15). Aus dem Glauben kam das Nein zu der s\u00fcndigen und g\u00f6tzendienerischen Vergangenheit. Solche Glaubenskraft lie\u00df den Mose seinen F\u00fcrstentitel aufgeben. Solche Glaubenskraft brauchen wir alle.<\/p>\n<p><b>* \u201aViel lieber\u2018 (V. 25):<\/b> Wir m\u00fcssen uns die Entscheidung des Mose nicht unbiblisch so vorstellen, als ob ihm die Wahl zwischen zeitlicher S\u00fcndenerg\u00f6tzung und dem Ungemach mit Gottes Volk ungeheuer schwer gefallen w\u00e4re. Etwa so, wie es einem Geizhalse schwer wird, eine Summe Geldes f\u00fcr den kranken Nachbarn zu geben. Nein, der Glaube bewirkte, dass die Wahl \u00fcberschwenglich einfach wurde: \u201aEr erw\u00e4hlte viel lieber\u2018. Es handelte sich nicht um oberfl\u00e4chliche Begeisterung. Mose war gro\u00df, klug und gelehrt. Er hatte klar und richtig gepr\u00fcft, und das Ergebnis war eindeutig: viel lieber Ungemach mit dem Volk Gottes! Ja, solche klaren W\u00e4hler macht der Glaube. Der Verstand h\u00e4tte dem Mose anders geraten: \u201aSei kein Narr! Du hast auf der Seite Israels nichts Gutes, keine Ehre zu erwarten. Bleib bei Pharao, und es wird dir nichts fehlen\u2018. \u2013 Aber Mose w\u00e4hlte viel lieber die Drangabe der zeitlichen Erg\u00f6tzung. Der Kaufmann im Gleichnis gab hin, was er hatte, und w\u00e4hlte viel lieber die eine k\u00f6stliche Perle (Mt 13,46). Daniel hatte zu w\u00e4hlen, ob er sein Leben in Gefahr bringen oder das Beten aufgeben sollte. Er blieb viel lieber bei dem k\u00f6stlichen Gesch\u00e4ft, mit seinem Gott zu sprechen (Dan 6,11), und scheute die L\u00f6wengrube nicht. So fest und klar war es auch f\u00fcr Mose: \u201aWeg mit dem k\u00fcmmerlichen Weltkram! Ich halte mich zu dem verachteten Volk Gottes und trage sein Ungemach\u2018. 0 lasst uns auch diese Gnade suchen, diese Glaubenskraft erflehen, durch die wir mit \u00fcberschwenglicher Klarheit des Herrn Weg erw\u00e4hlen!<\/p>\n<p><b>* \u201aGr\u00f6\u00dferer Reichtum\u2018 (V. 26):<\/b> Bei einem solchen Ausdruck werden manche schl\u00e4frigen Leute lebendig! Das ist ein Thema, das sie interessiert. Zwei merkw\u00fcrdige Besitzt\u00fcmer werden hier verglichen: die Schmach Christi und die Sch\u00e4tze \u00c4gyptens. Der Unglaube h\u00e4tte seine Wahl schnell getroffen. Die Schmach Christi h\u00e4tte ihn nicht locken k\u00f6nnen, er h\u00e4tte sich f\u00fcr die Sch\u00e4tze \u00c4gyptens entschieden. Aber auch Mose musste nicht lange w\u00e4hlen: F\u00fcr ihn kam nur die Schmach Christi in Frage. Ein Weltmensch h\u00e4tte bei solcher Wahl ausgerufen: \u201aAn diesem Mose kann man sehen, wie der Glaube die Leute verr\u00fcckt macht. Dieser Narr l\u00e4sst seine gro\u00dfartige Stellung bei der Tochter Pharaos fahren, um es mit den frommen Leuten zu halten, unter denen es doch allezeit so viele Heuchler gibt\u2018. Der Glaube aber sagt: \u201aDie Schmach der Frommen ist mir ein gr\u00f6\u00dferer Reichtum als alle \u00c4gyptersch\u00e4tze\u2018. Mose muss also das Bewusstsein gehabt haben, dass die mit seiner Entscheidung verbundene Schmach ihm einen wirklichen Besitz einbrachte. Und er hatte recht. Durch alles Vordergr\u00fcndige, das er verlor, sah er das Wesenhafte, das er bleibend gewann: die Gemeinschaft mit dem lebendigen Herrn in Zeit und Ewigkeit, auf dieser Erde und in der kommenden Welt. So erfuhr es auch schon Abraham, der von dem K\u00f6nig von Sodom keinen Faden noch Schuhriemen annehmen wollte, (1Mose 14,22f) dem aber Gott verhie\u00df: ,Ich bin dein Schild und dein sehr gro\u00dfer Lohn\u2018 (1Mose 15,1). Ist es denn schwer zu erkennen, wo der gr\u00f6\u00dfere Reichtum liegt? In Sodoms G\u00fctern oder im Herrn selber? Ach, die hellen Glaubensaugen sind so selten, die Mose hatte. Der Glaube ist die beste Staroperation, die es gibt. Da sieht man die Dinge, wie sie wirklich sind: in ihrer Kleinheit und Gr\u00f6\u00dfe, in ihrem Wert und Unwert, in ihrer Verg\u00e4nglichkeit und in ihrem Bestand. Unsere Bitte soll sein: \u201aHerr, lass mich Mose nicht \u00e4u\u00dferlich nachmachen, gib mir seine Kraftquelle, aus der heraus er sich richtig entschied: einen festen, klaren Glauben\u2018!\u201c (entnommen aus <b>Alfred Christlieb<\/b>. Licht von oben. Bd. 3: Allerlei Reichtum aus dem Alten und Neuen Testament).<\/p>\n<p><b>3. PREDIGTGLIEDERUNG<\/b><\/p>\n<p>Glaube, der eine Berufung annimmt:<\/p>\n<p>(Gliederung nach Wilhelm Wagner vom 28.09.1997)<\/p>\n<p>a) Wir bekennen uns zum Volk Gottes (V. 23-26)<\/p>\n<p>* da sind Schritte zu wagen (V. 23-25)<\/p>\n<p>* da sind Lasten zu tragen (V. 25)<\/p>\n<p>* da sind Gewissheiten, die durchtragen (V. 26)<\/p>\n<p>b) Wir rechnen mit der Gegenwart Gottes (V. 27 \u2013 vgl. 2Mose 13,20-22)<\/p>\n<p>* unsichtbar \u2013 aber dennoch anwesend<\/p>\n<p>* verborgen \u2013 aber dennoch wegweisend<\/p>\n<p>* nicht fassbar \u2013 aber dennoch erfahrbar<\/p>\n<p>c) Wir erfahren das Eingreifen Gottes (V. 28f \u2013 vgl. 2Mose 14)<\/p>\n<p>* in der rettenden Aktion<\/p>\n<p>* in der ungew\u00f6hnlichen Aktion (2Mose 14,21)<\/p>\n<p>* in der erstaunlichen Reaktion (2Mose 14,25)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>oder nach Martin Plieninger<\/p>\n<p>Wenn unser Leben spannend wird<\/p>\n<p>a) durch f\u00e4llige Entscheidungen \u2013 rechnen mit echten Werten (V. 23-26)<\/p>\n<p>b) durch Widerstand \u2013 rechnen mit dem Unsichtbaren (V. 27)<\/p>\n<p>c) durch Strafandrohung \u2013 rechnen mit Vergebung (V. 28)<\/p>\n<p>d) durch Unm\u00f6glichkeiten (Ausweglosigkeiten) \u2013 rechnen mit Gottes Eingreifen (V. 29)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>oder nach Friedhelm Marx<\/p>\n<p>Vier Grundfragen des Lebens:<\/p>\n<p>a) Identit\u00e4t &#8211; wer bin ich? (V. 23f)<\/p>\n<p>b) Verantwortung &#8211; wem geh\u00f6re ich? (V. 25)<\/p>\n<p>c) Priorit\u00e4ten &#8211; was ist mir wichtig? (V. 26)<\/p>\n<p>d) Position &#8211; woran halte ich fest? (V. 27-29)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahresthema: Leben im Horizont der Ewigkeit Predigtthema: Glaube, der eine Berufung annimmt Predigttext: Hebr\u00e4er 11,23-29 Verfasser: Thomas Richter Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und das Weitergeben der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-2143","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hebraer"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-08-20 09:23:45","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":{}},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2143","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2143"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2143\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2143"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2143"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2143"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}