{"id":2138,"date":"2013-01-04T09:16:47","date_gmt":"2013-01-04T07:16:47","guid":{"rendered":"http:\/\/apps.christusbund.de\/predigthilfen\/?p=2138"},"modified":"2013-01-04T09:16:47","modified_gmt":"2013-01-04T07:16:47","slug":"predigthilfe-vom-10-februar-2013-hebraer-11-8-22","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-10-februar-2013-hebraer-11-8-22\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 10. Februar 2013 &#8211; Hebr\u00e4er 11, 8-22"},"content":{"rendered":"<p><b>Jahresthema: Leben im Horizont der Ewigkeit<\/b><\/p>\n<p><b>Predigtthema: Glaube, der in die F\u00fc\u00dfe geht<\/b><\/p>\n<p><b>Predigttext: Hebr\u00e4er 11,8-22<\/b><\/p>\n<h2>Verfasser: Thomas Richter<\/h2>\n<p>Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und das Weitergeben der vom Herrn aus dem Predigttext von euch pers\u00f6nlich geh\u00f6rten Botschaft Gottes: \u201eSo sind wir nun Gesandte an Christi Statt\u201c (2Kor 5,20a). Deshalb suchen wir in der Vorbereitung der Predigt nach dem, was der Herr durch das Wort des Predigttextes sagen will. Es geht dabei um seine Botschaft und wir sind seine Botschafter. Dabei h\u00f6ren wir zwar auch auf andere Botschafter, z.B. durch die Hinweise der Predigthilfe, verk\u00fcndigen aber die Botschaft, die uns pers\u00f6nlich auf der Basis des Predigttextes aufgetragen wird: \u201eAus der F\u00fclle des Herzens redet der Mund\u201c (Mt 12,34b). Nur wo der Herr uns das Herz gef\u00fcllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: \u201eWer euch h\u00f6rt, h\u00f6rt mich\u201c (Lk 10,16a)!<\/p>\n<p><b>1. TEXT- UND PREDIGTHILFSMITTEL<\/b><\/p>\n<p>Verschiedene Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext (Hebr 11,8-22) vertraut zu werden findet man z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung und Anwendung des Predigttextes (Hebr 11,8-22) bieten z.B.<\/p>\n<p>* Arnold G. Fruchtenbaum. Der Hebr\u00e4erbrief: Eine Auslegung aus messianisch-j\u00fcdischer Perspektive. Christlicher Mediendienst (S. 206-216).<\/p>\n<p>* Fritz Laubach. Der Brief an die Hebr\u00e4er. Wuppertaler Studienbibel NT. R. Brockhaus (S. 231-238).<\/p>\n<p>* S\u00f6ren Ruager. Hebr\u00e4erbrief. NT Edition C-Bibelkommentar 22. H\u00e4nssler (S. 217-231).<\/p>\n<p>* Jim M. Flanigan. Hebr\u00e4erbrief. Was die Bibel lehrt 13. Christliche Verlagsgesellschaft (S. 329-342).<\/p>\n<p>* Eduard Riggenbach. Der Brief an die Hebr\u00e4er. Kommentar zum NT Bd. 14. (unter <a href=\"http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/TheodorZahn\/Kommentar_Zum_Neuen_Testament_Band_14_Buecher_58_1913.pdf\">http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/TheodorZahn\/Kommentar_Zum_Neuen_Testament_Band_14_Buecher_58_1913.pdf<\/a>; S. 353-367).<\/p>\n<p>* Ernst Modersohn. Durch den Glauben: Gedanken zu Hebr\u00e4er 11. Verlag der Liebenzeller Mission (S. 52-82).<\/p>\n<p>Zur Besch\u00e4ftigung mit dem Predigttext hilft das Anh\u00f6ren (im Sinne von Apg 17,11b) der Predigt von Konrad Ei\u00dfler vom 24.05.1994 mit dem Titel \u201eNichtzweifeln lernen\u201c (Hebr 11,8-10). Diese Predigt findet ihr unter <a href=\"http:\/\/www.sermon-online.de\/\">www.sermon-online.de<\/a>, wenn ihr unter \u201eerweiterte Suche\u201c die Felder \u201eBibelstelle\u201c [Hebr\u00e4er 11] und \u201eAutor\u201c [Ei\u00dfler, Konrad] ausf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Beachtenswerte Anmerkungen und Parallelstellen zum Predigttext bietet auch die MacArthur Studienbibel (<a href=\"http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/JohnMacArthurStudienbibel\/58-Der_Brief_An_Die_Hebraeer.pdf\">http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/JohnMacArthurStudienbibel\/58-Der_Brief_An_Die_Hebraeer.pdf<\/a>; S. 1839f).<\/p>\n<p>F\u00fcr die Textlesung bietet die \u201eNeue Genfer \u00dcbersetzung\u201c eine gut verst\u00e4ndliche, lesbare und zuverl\u00e4ssige \u00dcbersetzung unseres Predigttextes (<a href=\"http:\/\/www.ngue.info\/online\/lesen\">http:\/\/www.ngue.info\/online\/lesen<\/a>).<\/p>\n<p><b>2. TEXT- UND PREDIGTZUSAMMENHANG<\/b><\/p>\n<p>Nachdem wir letzen Sonntag unseren Monatsschwerpunkt \u201eGlaube\u201c anhand von Beispielen aus der Zeit vor den Patriarchen eingef\u00fchrt haben, geht es im Rahmen der Verk\u00fcndigung nun beispielhaft um die Veranschaulichung des Glaubens durch die Glaubensv\u00e4ter selbst. Nach der Grundlegung (\u201eGlaube, der mit dem Herzen denkt\u201c \u2013 Hebr 11,1-7), geht es nun um die praktische Umsetzung: \u201eGlaube, der in die F\u00fc\u00dfe geht\u201c (Hebr 11,8-22 \u2013 vgl. hierzu die Predigttexte, &#8211; themen und \u2013hilfen von Aug. bis Nov. 2012). Im Hinblick auf die Anwendung und \u00dcbertragung alttestamentlicher Ereignisse beachtet bitte u.a. die Hinweise in R\u00f6m 15,4, 1Kor 10,1-13 und 2Tim 3,16f.<\/p>\n<p><b>Zum Nachdenken<\/b>:<\/p>\n<p>\u201eDas ist die Herrlichkeit des Glaubens: nicht wissen, wohin du gehst, was du tust, was du leidest, und indem alles an Sinn und Verstand, T\u00fcchtigkeit und Willen gefangen genommen ist, der Stimme Gottes folgen und mehr gef\u00fchrt und gehandelt werden denn selbst handeln\u201c. (Martin Luther)<\/p>\n<p>\u201eWer wagt, erlebt. Wer nichts wagt, hat schon auf jedes Erleben verzichtet. Glauben bedeutet nicht zuerst, etwas wagen, sondern ihm glauben, ihm vertrauen, also etwas wagen, wenn er ruft\u201c. (Prof. Michael Herbst)<\/p>\n<p>\u201eWarten ist die h\u00e4rteste Arbeit der Hoffnung\u201c. (Lewis Smedes)<\/p>\n<p>Bitte beachtet den Predigttipp von <b>Heiko Krimmer<\/b> zum Thema \u201eGlaube der vertraut\u201c zu Hebr 11,8-19 vom 09.01.2005 unter <a title=\"Predigthilfe vom 9.1.2005 \u2013 Hebr\u00e4er 11, 8-19\" href=\"http:\/\/apps.christusbund.de\/predigthilfen\/1419\/predigthilfe-vom-9-1-2005-hebraer-11-8-19\/\" target=\"_blank\">www.studienbibel.de<\/a>.<\/p>\n<p>Zu unserem Predigttext merkt <b>Alfred Christlieb<\/b> an: \u201eIm Glaubensleben finden sich seltsame Gegens\u00e4tze vereinigt. Die Gl\u00e4ubigen sind unbekannt und doch bekannt; sie sind die Traurigen, aber allezeit fr\u00f6hlich. Sie sind die Armen und machen doch viele reich; sie haben nichts und haben doch alles (2Kor 6,9f). Auch im Leben Abrahams finden wir solche Gegens\u00e4tze. Auf drei davon wollen wir achten:<\/p>\n<p><b>* Abraham war leicht daheim und schwer daheim:<\/b> Der Erzvater Abraham war leicht daheim. Wenn Gott ihm befahl auszuwandern, so gehorchte er und hatte schnell eine neue Heimat gefunden. Er brauchte dazu nicht ein eigenes Dach, nicht allerlei Freundschaft und Bekanntschaft, nicht tausenderlei Annehmlichkeiten. Abraham brauchte nur eins, um daheim sein zu k\u00f6nnen: die Gewissheit, dass Gott ihn an diesen Platz gestellt hatte. Dann hatte er seine H\u00fctte schnell fertig (er &#8222;wohnte in H\u00fctten&#8220; V. 9). Wenn diese Gewissheit in seinem Herzen war, dann konnten ihm alle Entbehrungen der Fremdlingschaft nichts mehr anhaben. Mit seinem Gott konnte er auch am einsamsten Ort daheim sein. Andererseits war Abraham schwer daheim. Er bekannte, dass er ein Gast und Fremdling auf Erden war (V. 13). Trotz aller G\u00fcter, die Gott ihm gab, f\u00fchlte er sich niemals heimisch auf dieser Erde. Sein Sehnen ging hin\u00fcber nach der oberen Gottesstadt. Er geh\u00f6rte zu der Schar, von der Jung-Stilling sagt: \u201aSelig sind, die da Heimweh haben; denn sie sollen nach Hause kommen\u2018. So ist es mit allen, die des Glaubens und darum Abrahams Kinder sind (Gal 3,7). Sie sind \u00fcberall daheim, wo sie der g\u00f6ttlichen F\u00fchrung und des g\u00f6ttlichen Auftrags gewiss sind. Und sie sind schwer, ja niemals auf Erden daheim, bis sie in das himmlische Jerusalem einziehen.<\/p>\n<p><b>* Abraham wusste sehr wenig und doch sehr viel:<\/b> Wenig wusste er; \u201adenn er zog aus und wusste nicht, wo er hink\u00e4me\u2018 (V. 8). Wenn ihn jemand gefragt h\u00e4tte: Hast du ein Programm f\u00fcr deine Reise und dein k\u00fcnftiges Wohnen? Sind deine Einnahmen am neuen Wohnort gesichert? Hast du es dort besser als hier? &#8211; dann w\u00e4re Abraham auf alle diese Fragen die Antwort schuldig geblieben. Er konnte nur sagen: Ich wei\u00df, dass Gott mich diesen Weg f\u00fchrt. Alles andere wei\u00df ich nicht. Seinen Zeitgenossen wird das sonderbar und unverst\u00e4ndlich erschienen sein. Sie werden gedacht haben: Wie kann man nur ohne alle \u00e4u\u00dferen Garantien f\u00fcr eine gesicherte Zukunft solch einen Weg antreten? Aber f\u00fcr den Glauben Abrahams war es eine selige Sache, sich der g\u00f6ttlichen F\u00fchrung in blindem Gehorsam anzuvertrauen. Solcher Glaube ist zuversichtlich, wenn er auch tausend Dinge nicht wei\u00df, ohne die ein Weltmensch meint nicht auskommen zu k\u00f6nnen. Der unwissende Abraham wusste aber doch sehr viel! Er wusste viel mehr als die Gelehrten aller Zeiten. Er hatte Kenntnis von einer Stadt, \u201adie einen Grund hat, deren Baumeister und Sch\u00f6pfer Gott ist\u2018 (V. 10). Er kannte ein Vaterland, das besser ist als jede irdische Heimat, er begehrte das himmlische Zuhause (V. 14-16). Er wusste um die Glaubw\u00fcrdigkeit der g\u00f6ttlichen Verhei\u00dfungen, die zu solcher Stadt heimbringen. Er wusste um die Macht seines Gottes, die auch Tote erwecken kann (V. 19). Auch heute wei\u00df der Glaube auf der einen Seite wenig, auf der andern aber wunderbar viel. Die den gleichen Glaubens wie Abraham haben, lassen sich gern von der Welt als Dumme schelten, die nichts wissen. Sie k\u00f6nnen es ertragen, wenn man mitleidig auf sie herunter sieht als auf die \u201aZur\u00fcckgebliebenen\u2018. Sie wissen getrost, dass die Zeit kommt, wo es offenbar wird, wer mehr gewusst hat und die wahre, h\u00f6here Bildung hatte. Wer im Glauben die Verhei\u00dfungen Gottes besitzt, der kann ohne Hochmut ausrufen: \u201aIch bin gelehrter als alle meine Lehrer; denn deine Zeugnisse sind meine Rede. Ich bin kl\u00fcger als die Alten; denn ich halte deine Befehle\u2018 (Ps 119,99f).<\/p>\n<p><b>* Abraham lie\u00df los und hielt fest:<\/b> Das ist der dritte Gegensatz. Darin zeigte sich die St\u00e4rke von Abrahams Glauben: Er konnte loslassen, und er konnte festhalten. Was die Welt festh\u00e4lt, lie\u00df er los. Was die Welt losl\u00e4sst, hielt er fest. Dass Abrahams Glaube loslassen und fahrenlassen konnte, das bewies er Lot gegen\u00fcber, als er das sch\u00f6nste Weideland bereitwillig um des Friedens willen abtrat. Das bewies er, als er von der Siegesbeute des K\u00f6nigs zu Sodom \u201anicht einen Faden noch einen Schuhriemen\u2018 (1Mose 14,23) annahm. Das bewies er vor allen Dingen, als es galt, das Liebste herzugeben und seinen Sohn Isaak auf den Altar zu legen. Da, wo die Welt es f\u00fcr ganz unm\u00f6glich gehalten h\u00e4tte, da wurde Abraham willig zu verzichten und loszulassen: \u201aEr gab dahin den Eingeborenen\u2018 (Hebr 11,17). Wie schwer mag es ihm geworden sein, Schritt f\u00fcr Schritt den Weg zum Berg Morija zu gehen, um dort Isaak mit eigener Hand zu opfern! Die Preisgabe aller seiner Herden und seiner eigenen Gesundheit h\u00e4tte dagegen nichts bedeutet. Der Glaube gab Abraham die Kraft zu diesem Loslassen. Derselbe Glaube aber, der so wunderbar stark war im Loslassen, machte Abraham auch stark im Festhalten. Mitten im Loslassen des Liebsten hielt er mit wunderbarer Z\u00e4higkeit fest an den Verhei\u00dfungen Gottes. Gott hatte ihm versprochen, und das konnte er ihm nicht brechen: \u201aIn Isaak wird dir dein Same genannt werden\u2018 (V. 18). Dass Isaak der Segenstr\u00e4ger war und bleiben w\u00fcrde, das stand f\u00fcr Abraham als unersch\u00fctterliche Gottesverhei\u00dfung fest. Gottes Versprechung konnte nicht unerf\u00fcllt bleiben. Ihr gegen\u00fcber erhob sich Abrahams Glaube zu der gewissen Hoffnung, dass Gott aus den Toten lebendig machen kann. Hier haben wir Art und Kennzeichen des rechten Glaubens. Er macht es umgekehrt wie die Welt. Diese h\u00e4lt fest, wo es sich um \u00e4u\u00dfere Vorteile und um Lieblingsbesitz handelt. Gottes Verhei\u00dfungen l\u00e4sst sie dabei fahren und k\u00fcmmert sich nicht um sie. Wahre Glaubensmenschen aber halten Gottes Wort um jeden Preis fest, ihre eigenen liebsten W\u00fcnsche hingegen lassen sie fahren und legen auch, wenn es not ist, ihren Isaak auf den Altar\u201c (entnommen aus Alfred Christlieb. Licht von oben. Bd. 1: Seelsorgerliche Betrachtungen zum Alten Testament. Francke. S. 147-149).<\/p>\n<p>Prof. <b>Rudolf Bohren<\/b> entdeckt unter dem Thema \u201eDrum glaube\u201c in Hebr 11,8-16 folgende Botschaft: \u201eEin Reisender erz\u00e4hlt von einem Mann, den man in. einer Gasse von Neapel antraf. Man kam mit ihm ins Gespr\u00e4ch, und da stellte sich heraus, dass er nun \u00fcber sechzig Jahre in seiner Gasse gelebt hatte und nie das Meer sah. Darauf habe man ihn gen\u00f6tigt, auf eine Anh\u00f6he zu steigen, und dann h\u00e4tten seine Augen ganz verwundert \u00fcber den Golf von Neapel hingeschaut. Tiefblau lag das Meer zu seinen F\u00fc\u00dfen, und am Horizont vermischte es sich mit dem Himmel. Nein, das habe er nicht gewusst, dass das Meer eine solche Weite habe und so sch\u00f6n sei. Nun kann es hier bei uns manch einem mit dem Glauben so gehen. Man lebt ganz in der N\u00e4he des Meeres. Man besucht den Gottesdienst, betet, hat eine Bibel. Selbstverst\u00e4ndlich wei\u00df man, dass es einen Gott gibt. So wie jener Mann wusste, dass es ein. Meer gibt. Man kann ganz nahe beim Glauben leben; und doch nicht glauben. Der Glaube ist ein Meer, in dem sich der Himmel spiegelt, ein Meer, das an den Himmel grenzt. So ist der Glaube. Ja, wei\u00dft du, wie weit und wie sch\u00f6n der Glaube ist? Haben deine Augen dieses Meer schon einmal gesehen? Hast du das Heil geschaut? Kannst du glauben? Gott will, dass du glaubst. Darum hat er seinen Sohn auf die Welt gesandt. Jesus Christus kam, um den Menschen aus der hintern Gasse auf eine Anh\u00f6he zu f\u00fchren, um ihm das Meer zu zeigen. So hat die ganze Predigt Jesu an die Menschen aus diesem Satz bestanden: \u00abTut Bu\u00dfe und glaubet an das Evangelium\u00bb. Er hat das nicht nur gepredigt, er ist auch daf\u00fcr gestorben und auferstanden, damit wir Menschen glauben. \u00abDenn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengehe, sondern ewiges Leben habe\u00bb. Jesus ist gekommen, damit wir glauben. Er ist auch heute hier, hier bei uns, damit wir glauben. Und drum sind wir heute gleichsam auf einer Anh\u00f6he miteinander und d\u00fcrfen nun hinausblicken und d\u00fcrfen hoffentlich erkennen, wie weit und sch\u00f6n der Glaube ist. Der Glaube hat eine Voraussetzung: Gott ruft. Da lebt ein Greis im Orient, f\u00fcnfundsiebzigj\u00e4hrig, kinderlos verheiratet, der h\u00f6rt eine Stimme. Er wird berufen. Gott. sprach zu Abraham: \u00abZiehe hinweg aus deinem Vaterlande und aus deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Haus in das Land, das ich dir zeigen werde!\u00bb Das war der Ruf. So also f\u00e4ngt der gro\u00dfe und der sch\u00f6ne Glaube an, dass Gott einen ganz pers\u00f6nlich anruft. Ein Glaube ohne Gottes Ruf, ein Glaube, der nicht diesen Anfang h\u00e4tte, w\u00e4re toter Glaube. Und nun, wie ist es bei dir? Hast du schon geh\u00f6rt, dass Gott dich rief? Hat er mit dir geredet? Hat er dich herausgerufen aus der dunkeln H\u00f6hle, in der du bisher lebtest? Bist du schon hinaufgestiegen zur H\u00f6he? Wie steht es mit der Voraussetzung des Glaubens bei dir? Nimm es mir nicht \u00fcbel; aber ich wei\u00df vielleicht besser als du selber,. wie es bei dir steht. N\u00e4mlich sehr gut. Ausgezeichnet! Es k\u00f6nnte wohl nicht besser stehn. Du bist ja getauft. Du wurdest berufen. \u00abDu bist mein, du hast nun Teil an meinem Leben, und du darfst das Reich erben\u00bb. So hat dich Gott schon als Kind berufen. Auch wenn du nichts davon verstanden hast, der Ruf war da. Und seitdem dir der Verstand kam, hatte Gott Tag f\u00fcr Tag ein Wort f\u00fcr dich. Hast du es auch geh\u00f6rt? Und heute sitzest du hier. Nicht wegen mir, ich habe euch allen ja nichts zu sagen. Aber er, der Gottessohn und sein Heiliger Geist, die wollen zu dir reden. Und drum h\u00f6r gut zu. Hier wird nun gezeigt, wie man glaubt. An drei Punkten soll das klar werden.<\/p>\n<p>Das erste ist der Gehorsam. Abraham hat nicht lange dar\u00fcber nachgedacht, als Gott geredet hatte. Der F\u00fcnfundsiebzigj\u00e4hrige ist nicht auf die Polster gesessen, um dort ein wenig zu sinnen und mit dem Kopf zu wackeln. Nein, er. ist aufgestanden. Er hat sein W\u00e4rlein gepackt, das sch\u00f6ne Elternhaus verlassen und ist den Weg ins Unbekannte, gegangen, und das war ein Weg durch die arabische W\u00fcste. Abraham ist gehorsam, er h\u00e4lt sich einfach an die paar S\u00e4tze, die Gott zu ihm sprach, und geht. Er h\u00e4tte wohl diese S\u00e4tze hin und her \u00fcberlegen k\u00f6nnen. Er h\u00e4tte wohl gute Gr\u00fcnde gehabt, den Ruf Gottes abzulehnen. Einen alten Baum soll man nicht verpflanzen. Aber Abraham geht. Und der Gehorsam macht ihn zum W\u00fcstenwanderer, zum Fremdling. Er hat kein Haus, keine Heimat mehr. So arm wird er. Wer glaubt, wird arm, muss ausziehen, ohne zu wissen, wohin er kommt und wie es geht. Wer glaubt, fragt nicht nach Nutzen und Erfolg, er geht, wohin er beordert wird; und der Weg geht wohl auch heute durch eine W\u00fcste. Aber es ist der Weg ins verhei\u00dfene Land. \u00abWir m\u00fcssen durch viel Tr\u00fcbsale zur Herrlichkeit\u00bb. Und nun, willst du dich aufmachen und diesen Weg durch die W\u00fcste gehen? Oder willst du lieber im Polsterstuhl sitzen bleiben und mit dem Kopf wackeln ? Da kommen wir zum gro\u00dfen Hindernis. Der Mensch wagt den Schritt ins Ungewisse nicht. Wenn er die Bibel liest oder die Botschaft h\u00f6rt, kann es geschehen, dass er merkt: Das und das m\u00fcsste ich jetzt tun. Aber ich wei\u00df nicht, wie es herauskommt. Er will seine alte Umgebung, den alten Tramp nicht verlassen; er will nicht weltfremd werden. Dann spricht man vom Zweifel und kommt mit Vernunftsgr\u00fcnden. Aber das ist Ausrede. Man will nicht gehorsam sein, man will nicht in die W\u00fcste. Wer glaubt, wird tats\u00e4chlich in seiner engern oder weitern Familie ein Fremder. Er ist in seinem Haus nur noch ein Gast, in seinem Zimmer nur noch Schlafg\u00e4nger, an seinem Tisch nur noch Kostg\u00e4nger. Er ist seinem Besitz gegen\u00fcber ein Zuschauer und dem Vaterland gegen\u00fcber ein Ausl\u00e4nder, denn er wei\u00df um ein besseres Haus, um eine bessere Familie, um einen sch\u00f6neren Tisch, und er hat eine neue Heimat. So sei der gro\u00dfe Prediger Chrysostomus einmal vor seinem Richter gestanden. Der Richter habe gedroht: \u00abIch verbanne dich aus deiner Vaterstadt\u00bb. Chrysostomus habe geantwortet: \u00abVerbanne mich nur. Das macht nichts, mein Vater ist \u00fcberall. Und darum ist mir jede Stadt Vaterstadt und jedes Land Vaterland\u00bb. Der Richter drohte weiter: \u00abIch nehme dir deine G\u00fcter weg, dein Haus und dein Geld\u00bb. Chrysostomus antwortete: \u00abNimm sie nur. Meine G\u00fcter kannst du ja nicht nehmen. Meine G\u00fcter habe ich nicht in dieser Stadt, sondern in der Stadt, die droben ist, im Himmelreich\u00bb. \u2013 Dieser Chrysostomus hat geglaubt, und drum ist er arm und ein Fremdling geworden hier auf der Welt. Er war oben zu Hause; Er war oben reich. 0 siehst du jetzt die Weite, die sich da \u00f6ffnet? Nun kann einer da den Kopf sch\u00fctteln \u2013 vom Vaterland und von materiellen Grundlagen und deren Notwendigkeiten reden. Aber der lebt dann in seiner finstere. Gasse und sieht nie hinaus auf das blaue Meer. Und drum d\u00fcrfen wir ein Zweites vom Geheimnis des Glaubens sehen: Wer glaubt, traut Gott das Unm\u00f6gliche zu.<\/p>\n<p>Da lebt neben Abraham eine alte Frau. Sie ist wohl auch \u00fcber die siebzig, und die erh\u00e4lt nun von Gott die Zusage, sie werde noch ein Kind bekommen. Es hei\u00dft im Alten Testament, sie habe gelacht, als sie das geh\u00f6rt habe. Denn das ist ja medizinisch unm\u00f6glich, dass eine so alte Frau noch ein Kind bekommt. &#8211; Aber Sarah hat nicht nur gelacht. Es ist ihr klar geworden, dass bei Gott kein Ding unm\u00f6glich ist. Sie hat geglaubt, dass er wahr macht, was er verspricht. Und nun hat Gott in diesem Buche noch viele Versprechungen. Unglaubliche Sachen werden da uns Menschen zugesagt. Es stehen auch f\u00fcr dich gro\u00dfe Sachen drin. Du musst nur drin forschen, diese Worte finden und sie festhalten. Das ist Glaube. Der Glaube h\u00e4lt sich nun einfach ans Wort Gottes, er rechnet damit, dass Gott auch das Unm\u00f6gliche tun kann. Und wenn du glaubst, wenn du dich in deinem Leben an das h\u00e4ltst, was Gott verspricht, dann wirst du auch in deinem Leben Wunder \u00fcber Wunder erleben. Aber aufgepasst! Wunder an Leib und Seele ereignen sich nicht so, dass du an deinen W\u00fcnschen festh\u00e4ltst und bei Gott den Kopf durchsetzen willst. Wunder entstehen so, dass du dich an Gottes Wort und an seine Verhei\u00dfung festklammerst und diese bei ihm durchsetzest.<\/p>\n<p>Und nun kommen wir zum dritten Punkt. Wer glauben will, muss warten k\u00f6nnen. So hat Sarah gewartet. Und von Abraham hei\u00dft es: \u00abEr wartete auf die Stadt, die die festen Fundamente hat, deren Erbauer und Sch\u00f6pfer Gott ist\u00bb. Abraham war nicht nur Fremdling und Nomade. Er war ein Wartender. \u2013 Und das m\u00fcssen wir auch sagen. Abraham hatte bei Lebzeiten nicht Erfolg mit seiner Methode. Er hat vergeblich gewartet. Die Stadt von Gott her ist nicht herabgekommen. Er ist von Camp zu Camp gezogen und hat die Stadt nicht gesehen. \u00abIm Glauben starben diese alle, ohne die Verhei\u00dfungen erlangt zu haben, sondern sie schauten sie nur von ferne und begr\u00fc\u00dften sie und bekannten, dass sie G\u00e4ste und Fremdlinge auf Erden seien\u00bb. Der Glaube sieht nur von ferne. Oder er sieht \u00fcberhaupt noch nicht! Er wartet, er hofft, er ist arm. Er hat nichts als ein Wort. Er hat keine Heimat mehr. Er wird gehetzt. Er ist in Gefahr. Aber er wartet, wartet, dass Gott nicht l\u00fcgt und sein Versprechen wahr macht. An diesem Horizont ber\u00fchrt und vermischt sich der Himmel mit der Erde. So wartet der Glaube auf das Erscheinen. Gottes. Das Merkmal unserer ungl\u00e4ubigen Zeit aber ist, dass sie nicht warten kann. Alles muss schnell gehen, das Planen und Produzieren, das Vergn\u00fcgen und das Essen. Sogar das Sterben sollte rasch und schmerzlos abgewickelt werden. \u2013 Aber wenn du zu glauben anf\u00e4ngst, dann hebt das Warten an. Das Warten darauf, dass Gott sein Wort wahrmache. [\u2026]. Und du mein Bruder, du wartest doch auch? Und wir d\u00fcrfen noch auf mehr warten. Wir d\u00fcrfen doch alle darauf warten, dass diese von Krieg und Elend verst\u00fcmmelte Erdkugel zerschellt und dass Moskau, New York, Berlin, Z\u00fcrich, Aarau, Brugg und Lenzburg untergehen und vom Himmel her eine neue Stadt kommt, die Stadt, in der Gottes Herrlichkeit wohnt. Sie ist ans Edelsteinen gebaut, und ihre Tore sind aus Perlen. Sie hat goldene Gassen, diese Stadt, und Krankheit, Trauer und Tod wohnen nicht in ihr. Und wenn diese Stadt kommt, dann sind die Fremdlinge daheim und alles Unm\u00f6gliche wird m\u00f6glich, dann kommt ewiger Friede, ewiges Leben. Darauf d\u00fcrfen wir warten. Glauben hei\u00dft, auf das Reich Gottes warten. In der Familie, im Beruf, in der Krankheit und in den Ferien, bei Tag und Nacht warten, dass Gott sich offenbart, dass Gott eingreift, dass Gott herrlich wird. So hei\u00dft es im hundertdreiundzwanzigsten Psalm: \u00abZu dir, der du im Himmel thronst, erhebe ich meine Augen, siehe, wie Knechte ihre Augen erheben zu der Hand des Herrn. Ja wie die Augen der Magd auf die Hand der Gebieterin, so blicken unsere Augen auf den Herrn, unsern Gott, bis er uns gn\u00e4dig ist\u00bb. Es wird nicht vergeblich sein, wenn wir so warten. Das zeigt. Abraham. Die Stadt, auf die er wartet, ist bis jetzt noch nicht erschienen. Und doch sieht Abraham heute schon die goldenen Gassen, er schmeckt jetzt die Wonne des Himmelreiches. Jesus hat ausdr\u00fccklich festgestellt, dass Abraham den Tag Jesu gesehen und sich dar\u00fcber gefreut hat. Der arme Lazarus wird von den Engeln in Abrahams Scho\u00df getragen. Viele aber werden kommen von Morgen und Abend und sich mit Abraham, Isaak und Jakob im Reich der Himmel zu Tische setzen. Auch du sollst dann kommen, auch du bist zu diesem Festmahl geladen. Gott ruft heute Menschen, die er mit Abraham an seinem Tisch haben will. Er ruft dich. Das tut Gott. \u2013 Und du, was tust du? Du wei\u00dft jetzt also, es kommt zun\u00e4chst auf drei Dinge an.<\/p>\n<p>Erstens, dass du dem Ruf Folge leistest. Der Glaube geht durch W\u00fcste, Armut, Einsamkeit, Fremde, Leid. Aber was tut&#8217;s, er geht in die Pracht des Himmels hinein. Zweitens, f\u00fcr den Glaubenden gibt es nichts Unm\u00f6gliches. Er klammert sich ans Wort, Gottes Wort macht auch Unm\u00f6gliches m\u00f6glich! Drittens, der Glaube wartet, bis das gro\u00dfe Wunder, bis das. Reich Gottes kommt. Das sind drei Blicke in den Glauben hinein. Aber nun hat der Mann von Neapel nicht das ganze Meer gesehen. Nur eine Bucht. Und doch war das unendlich sch\u00f6n. Und wir haben nicht vom ganzen Glauben geredet, nur von einem kleinen Ausschnitt. Aber je l\u00e4nger wir das uns ansehen und still darauf hinblicken, je mehr werden wir staunen, wie weit und wie sch\u00f6n das ist. [\u2026]\u201c (in Ausz\u00fcgen entnommen aus Rudolf Bohren. Der Ruf in die Herrlichkeit: Predigten. Waltrop: Spenner, 2002. S. 97-107).<\/p>\n<p><b>3. PREDIGTGLIEDERUNG<\/b><\/p>\n<p>Glaube, der in die F\u00fc\u00dfe geht<\/p>\n<p>a) gr\u00fcndet in der Berufung<\/p>\n<p>b) bleibt in Bewegung<\/p>\n<p>c) erf\u00e4hrt seine Bew\u00e4hrung<\/p>\n<p>d) lebt sein Bekenntnis<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>oder nach Wilhelm Wagner:<\/p>\n<p>Wir entdecken<\/p>\n<p>a) ein neues Lebensziel<\/p>\n<p>b) einen neuen Lebensstil<\/p>\n<p>c) einen neuen F\u00fchrungsstil<\/p>\n<p>oder<\/p>\n<p>a) Glaube \u2013 der ganz sch\u00f6n mutig macht<\/p>\n<p>b) Glaube \u2013 der ganz gelassen macht<\/p>\n<p>c) Glaube \u2013 der ganz frei macht<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>oder nach Gottfried Voigt:<\/p>\n<p>Glaube wagt es auf Gottes Zusage<\/p>\n<p>a) Er geht ins Unbekannte<\/p>\n<p>b) Er wohnt im Vorl\u00e4ufigen<\/p>\n<p>c) Er wartet aufs Endg\u00fcltige<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>oder nach Ulrich Parzany:<\/p>\n<p>a) Der unerw\u00fcnschte Aufbruch<\/p>\n<p>b) Der unbequeme Aufenthalt<\/p>\n<p>c) Die unbescheidene Erwartung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jahresthema: Leben im Horizont der Ewigkeit Predigtthema: Glaube, der in die F\u00fc\u00dfe geht Predigttext: Hebr\u00e4er 11,8-22 Verfasser: Thomas Richter Zu eurer Unterst\u00fctzung enth\u00e4lt diese Predigthilfe Hinweise f\u00fcr eure Verk\u00fcndigung, ersetzt aber nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und das Weitergeben [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[],"class_list":["post-2138","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hebraer"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-08-21 10:48:12","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2138","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2138"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2138\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2138"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2138"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2138"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}