{"id":1899,"date":"2011-11-18T19:48:15","date_gmt":"2011-11-18T17:48:15","guid":{"rendered":"http:\/\/apps.wbb-online.de\/predigthilfen\/?p=1899"},"modified":"2011-11-18T19:48:15","modified_gmt":"2011-11-18T17:48:15","slug":"predigthilfe-vom-24-dezember-2011-matthaus-1-18-25","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-24-dezember-2011-matthaus-1-18-25\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 24. Dezember 2011 &#8211; Matth\u00e4us 1, 18-25"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Von der Ankunft Jesu her leben<\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigtthema: Glaube konkret \u2013 Christus bei uns<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Matth\u00e4us 1,18-25<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<h2>Verfasser: Thomas Richter<\/h2>\n<p>Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von Bibelkommentaren.<\/p>\n<p><strong>1. TEXT- UND PREDIGTZUSAMMENHANG<\/strong><\/p>\n<p>Predigtanlass ist Heiligabend \u2013 Gott kommt zu uns, in menschlicher Gestalt. Somit ergibt sich als Predigtthema: \u201eChristus bei uns\u201c (Mt 1,18-25). Nach den Adventspredigten \u201eChristus in \/ f\u00fcr \/ durch uns, legen wir in diesem Gottesdienst noch einmal die Grundlage f\u00fcr dieses Wirken Jesu. Er ist in die Welt gekommen und will nun bei jedem pers\u00f6nlich \u201eheimisch\u201c werden. Die Ankunft Jesu brachte f\u00fcr Josef und Maria einige Herausforderungen mit sich und von daher wollen wir in diesem Gottesdienst auch betonen, was es bedeutet, wenn Jesus bei uns ankommt. Weihnachten ist \u201efrohe Botschaft\u201c (= Evangelium) und von daher k\u00f6nnen wir gar nicht anders, als evangelistisch zu predigen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Textlesung bietet die \u201eNeue Genfer \u00dcbersetzung\u201c eine gut verst\u00e4ndliche, lesbare und zuverl\u00e4ssige \u00dcbersetzung unseres Predigttextes (<a href=\"http:\/\/www.ngue.info\/\">www.ngue.info<\/a>).<\/p>\n<p><strong>2. TEXT- UND PREDIGTANMERKUNGEN<\/strong><\/p>\n<p>Verschiedene deutsche (und fremdsprachige) Bibel\u00fcbersetzungen um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet Ihr z.B. unter <a href=\"http:\/\/www.bibleserver.com\/\">www.bibleserver.com<\/a> (Luther 1984 \/ Revidierte Elberfelder Bibel \/ Hoffnung f\u00fcr alle \/ Schlachter 2000 \/ Neue Genfer \u00dcbersetzung \/ Gute Nachricht Bibel \/ Einheits\u00fcbersetzung \/ Neues Leben Bibel \/ Neue Evangelistische \u00dcbersetzung).<\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung und Anwendung bieten z.B.<\/p>\n<p>* Gerhard Maier. Matth\u00e4us-Evangelium 1. Teil. Edition C Bibel-Kommentar Bd. 1. H\u00e4nssler (S. 22-29).<\/p>\n<p>* Fritz Rienecker. Das Evangelium des Matth\u00e4us. Wuppertaler Studienbibel NT. R. Brockhaus (S. 16-19).<\/p>\n<p>* Otto Schaude. Josef \u2013 Vorbild des Glaubens [Mt 1,18-25]. Gemeinschaft 12\/2007. S. 3-6 (Download unter <a href=\"http:\/\/www.die-apis.de\/uploads\/media\/Gemeinschaft_2007-12.pdf\">http:\/\/www.die-apis.de\/uploads\/media\/Gemeinschaft_2007-12.pdf<\/a>).<\/p>\n<p>Bitte beachtet auch die <strong>Predigttipps<\/strong> von Heiko Krimmer vom 25.12.2001 zu Mt 1,18-25 und von Eckhard L\u00f6ffler vom 24.12.2006 zu Mt 1,18-25 unter <a title=\"Predigthilfe vom 24.12.2006 \u2013 Matth\u00e4us 1, 18-25\" href=\"http:\/\/apps.wbb-online.de\/predigthilfen\/1524\/predigthilfe-vom-24-12-2006-matthaus-1-18-25\/\">www.studienbibel.de<\/a>.<\/p>\n<p>Erl\u00e4uternde Textanmerkungen und Parallelstellen zum Predigttext bietet z.B. die MacArthur Studienbibel (<a href=\"http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/JohnMacArthurStudienbibel\/40-Das_Evangelium_Nach_Matthaeus.pdf\">http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/JohnMacArthurStudienbibel\/40-Das_Evangelium_Nach_Matthaeus.pdf<\/a>; S. 1306f).<\/p>\n<p>Zur Besch\u00e4ftigung mit dem Predigttext hilft das Anh\u00f6ren (im Sinne von Apg 17,11b) der Predigten von Winrich Scheffbuch vom 28.12.1975 mit dem Titel \u201eDer Name \u00fcber alle Namen \u2013 Sein Name ist Programm \u2013 Die Vollmacht in seinem Namen\u201c (Mt 1,21), von Wilhelm Busch vom 22.12.1963 mit dem Titel \u201eGottes Weihnachtsvorbereitungen\u201c (Mt 1,19-21) und von Wolfgang Nestvogel vom 03.12.2006 mit dem Titel \u201eJosef und die Jungfrauengeburt\u201c (Mt 1,18-25). Diese Botschaften findet ihr unter <a href=\"http:\/\/www.sermon-online.de\/\">www.sermon-online.de<\/a>, wenn ihr unter \u201eerweiterte Suche\u201c die Felder \u201eBibelstelle\u201c [z.B. Matth\u00e4us 1] und \u201eAutor\u201c [z.B. Scheffbuch, Winrich bzw. Busch, Wilhelm bzw. Nestvogel, Wolfgang] ausf\u00fcllt.<\/p>\n<p><strong>3. TEXT- UND PREDIGTVERANSCHAULICHUNGEN<\/strong><\/p>\n<p><strong>Alfred Christlieb<\/strong> merkt zu Mt 1,18-20 folgendes an:<\/p>\n<p>\u201eWenn wir die Weihnachtsgeschichte nach dem Matth\u00e4usevangelium betrachten, so beobachten wir eine stille Not der Mutter Jesu, die manchem lehrreich sein wird:<\/p>\n<p><strong>* Worin bestand die Not?<\/strong> Im Herzen Josephs entstand der Verdacht, dass die ein Kind erwartende Maria ihm untreu geworden sei. Nachdem Gott das der Maria angek\u00fcndigte Wunder (Lk 1,31+35) getan hatte, musste der ahnungslose Joseph, der von dem g\u00f6ttlichen Geheimnis nichts wusste, den Argwohn hegen, dass ihn Maria betrogen habe. Welch ein Druck ist solcher Verdacht des Br\u00e4utigams f\u00fcr Maria gewesen! Vor Gott wusste sie sich unschuldig, ihr Gewissen war getrost und still. Aber der Gedanke, dass ihr Geliebter das Vertrauen ihr entziehe, war nicht leicht zu tragen. So k\u00f6nnen auch treue Christen durch Zeiten hindurchgehen, wo ein ungerechter Verdacht viele Herzen ihnen entfremdet. Auch Paulus hat solches erlebt, als in den galatischen Gemeinden gesetzliche Lehrer ihn verd\u00e4chtigten und die Christen irremachten (Gal 5,10). In den ersten Jahrhunderten litten die Christen oft unter falschen Verd\u00e4chtigungen, als die Gegner \u00fcber ihre Versammlungen die schlimmsten und gemeinsten Ger\u00fcchte verbreiteten. In allen Jahrhunderten bis in unsere Gegenwart sind Christen als Staatsfeinde abgestempelt worden. Und wer kann aufz\u00e4hlen, was einzelnen J\u00fcngern Jesu alles angeh\u00e4ngt worden ist? Nur getrost! Es geht hier \u00bbdurch b\u00f6se Ger\u00fcchte und gute Ger\u00fcchte\u00ab (2Kor 6,8). Auch die sp\u00e4ter hoch gepriesene Maria war in b\u00f6sem Ger\u00fccht.<\/p>\n<p><strong>* Wie trug Maria ihre Last?<\/strong> Hier stehen wir vor einer beachtenswerten Tatsache. Warum ging Maria nicht einfach zu Joseph und erz\u00e4hlte ihm ihr tiefstes Geheimnis von der Engelerscheinung, die sie gehabt hatte, und der Verhei\u00dfung, die ihr gegeben war? Offenbar sp\u00fcrte Maria, dass sie ihr gro\u00dfes Erlebnis jetzt noch nicht ausplaudern durfte. Es gibt Erlebnisse, die Gott seinen Kindern schenkt, die verborgen bleiben m\u00fcssen. Wie lange hat z.B. Paulus jene wunderbare Entz\u00fcckung bis in den dritten Himmel verschwiegen! Vierzehn Jahre war er dar\u00fcber still (2Kor 12,2-4). Auch Maria schwieg still. Mancher ungeduldige Ratgeber w\u00fcrde ihr ohne Zweifel nahe gelegt haben, den Joseph in das Geheimnis einzuweihen. Aber sie wusste durch das zarte Leiten des Geistes, was sie zu tun hatte. Das Schweigen der Maria bei dem dr\u00fcckenden Verdacht, der auf ihr ruhte, h\u00e4lt uns eine gewaltige Predigt. Es sagt uns: Schweig still und trage die Last, bis Gott dich rechtfertigt!<\/p>\n<p><strong>* Wie ist die Last von Maria genommen worden?<\/strong> Als sie selbst schwieg und sich nicht rechtfertigte, hat ein anderer f\u00fcr sie geredet und ihre Ehre wieder hergestellt. Der Herr sandte dem argw\u00f6hnisch gewordenen Joseph einen Traum, der jeden Verdacht von Maria hinweg nahm. Der Engel des Herrn sagte ihm: \u00bbJoseph, du Sohn Davids, f\u00fcrchte dich nicht, Maria, dein Gemahl, zu dir zu nehmen; denn das in ihr geboren ist, das ist von dem Heiligen Geist.\u00ab Vor diesem Reden Gottes muss zwischen den beiden Brautleuten eine dr\u00fcckende Stimmung vorhanden gewesen sein. Nun war sie behoben. Gott hat Mittel und Wege, die Seinen zur richtigen Stunde zu rechtfertigen und von b\u00f6sem Verdacht zu befreien. Wenn eine Martha die Maria f\u00fcr bequem und faul h\u00e4lt, so kann Jesus die Beschuldigte in Schutz nehmen. Sie braucht selber gar nichts hinzuzuf\u00fcgen (Lk 10,40-42). Wenn einmal die Seligen droben ihr Loblied singen, dann werden sie auch daf\u00fcr danken, dass Gott zur rechten Zeit f\u00fcr sie eingetreten ist und sie gerechtfertigt hat. Wir wollen aus der Not der Maria lernen, manche Last still zu tragen, bis der Herr sie selbst von uns nimmt. Dann wird unsere Freude nachher umso gr\u00f6\u00dfer sein\u201c (Alfred Christlieb. Licht von oben. Bd. 3: Allerlei Reichtun aus dem Alten und Neuen Testament).<\/p>\n<p><strong>4. PREDIGTGLIEDERUNG<\/strong><\/p>\n<p>Nach Ulrich Parzany (23.12.1973):<\/p>\n<p>a) Der schlechte Start<\/p>\n<p>b) Das notwendige Signal<\/p>\n<p>c) Das kl\u00e4rende Wort<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>oder nach Reinhard Hoene:<\/p>\n<p>a) Josef ist ein Mann des H\u00f6rens<\/p>\n<p>b) Josef ist ein Mann des Glaubens<\/p>\n<p>c) Josef ist ein Mann des Gehorsams<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Von der Ankunft Jesu her leben Predigtthema: Glaube konkret \u2013 Christus bei uns Bibelstelle: Matth\u00e4us 1,18-25 Verfasser: Thomas Richter Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von Bibelkommentaren. 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