{"id":1769,"date":"2011-05-21T14:17:42","date_gmt":"2011-05-21T12:17:42","guid":{"rendered":"http:\/\/apps.wbb-online.de\/predigthilfen\/?p=1769"},"modified":"2011-05-21T14:17:42","modified_gmt":"2011-05-21T12:17:42","slug":"predigthilfe-vom-5-6-2011-2-korinther-8-1-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-5-6-2011-2-korinther-8-1-15\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 5.6.2011 &#8211; 2. Korinther 8, 1-15"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Gottes Reichtum verwalten<\/strong><\/p>\n<p><strong>Predigtthema: Glaube konkret \u2013 wegen Gottes Reichtum geben<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: 2. Korinther 8,1-15<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<h2>Verfasser: Thomas Richter<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von Bibelkommentaren.<\/p>\n<p><strong>1. TEXT- UND PREDIGTSCHWERPUNKT<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem wir uns im April und Mai intensiv mit den Wegen zum Kreuz und der Auferstehung Jesu besch\u00e4ftigt haben, geht es im Juni nun um eine konkrete Auswirkung des Glaubens am Beispiel des \u201eGebens\u201c. Im Kern geht es um die Frage: Wenn Jesus mein Herr ist, wem geh\u00f6rt dann das, was ich habe? Besitze oder verwalte ich, was bei mir da ist? (= Monatsthema: Gottes Reichtum verwalten).<\/p>\n<p>In der Verk\u00fcndigung wollen wir durch den Predigttext (2Kor 8,1-15) ein motivierendes Beispiel schildern (V. 1-7), die Grundlage f\u00fcr diese schenkende Lebensweise darlegen (V. 8f) und die Konsequenzen f\u00fcr unser Leben aufzeigen (V. 10-15), wie wir \u201ewegen Gottes Gabe geben\u201c k\u00f6nnen (= Predigtthema).<\/p>\n<p>F\u00fcr die Textlesung bietet die \u201eNeue Genfer \u00dcbersetzung\u201c eine gut verst\u00e4ndliche, lesbare und zuverl\u00e4ssige \u00dcbersetzung unseres Predigttextes (<a href=\"http:\/\/www.ngue.info\">www.ngue.info<\/a>).<\/p>\n<p><strong>2. TEXT- UND PREDIGTANMERKUNGEN<\/strong><\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung und Anwendung bieten z.B.<\/p>\n<p>* Werner de Boor. Der zweite Brief des Paulus an die Korinther. Wuppertaler Studienbibel. R. Brockhaus (S. 174-183).<\/p>\n<p>* Heiko Krimmer. Zweiter Korinther-Brief. Edition C-Bibelkommentar 12. H\u00e4nssler (S. 170-180).<\/p>\n<p>* John MacArthur. Wem geh\u00f6rt das Geld? Ein biblischer Leitfaden f\u00fcr den Umgang mit Gottes Reichtum. Oerlinghausen: Betanien, 2008 (157 S. \u2013 grundlegende Einf\u00fchrung zum Thema \u201eGeben\u201c, u.a. auch mit hilfreichen Anmerkungen zum Predigttext).<\/p>\n<p>* John MacArthur. 2.Korinther. John MacArthur Kommentar zum Neuen Testament. Bielefeld: CLV, 2008 (S. 267-297; kostenloser Download unter <a href=\"http:\/\/www.clv-server.de\/pdf\/255686.pdf\">http:\/\/<\/a><a href=\"http:\/\/www.clv-server.de\/pdf\/255686.pdf\">www.clv-server.de\/pdf\/255686.pdf<\/a> &#8211; bitte lest diese Textanmerkungen).<\/p>\n<p>Hilfreiche Anmerkungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung enth\u00e4lt der Predigttipp f\u00fcr den 30.09.2007 zu 2Kor 8,1-15 von Eckhard L\u00f6ffler (siehe unter <a title=\"Predigthilfe vom 30.9.2007 \u2013 2.Korinther 8, 1-15\" href=\"http:\/\/apps.wbb-online.de\/predigthilfen\/1566\/predigthilfe-vom-30-9-2007-2-korinther-8-1-15\/\">www.wbb-online.de\/pt<\/a>).<\/p>\n<p>Zur Besch\u00e4ftigung mit dem Predigttext hilft das Anh\u00f6ren (im Sinne von Apg 17,11b) der Bibelarbeit von Wilfried Plock vom 12.01.1997 mit dem Titel \u201eGrunds\u00e4tze des Gebens\u201c (2Kor 8,1-15). Diese Botschaft (incl. Manuskript und Power-Point-Pr\u00e4sentation) findet ihr unter<a href=\"http:\/\/www.sermon-online.de\"> www.sermon-online.de<\/a>, wenn unter \u201eerweiterte Suche\u201c die Felder \u201eBibelstelle\u201c [z.B. 2.Korinther 8] und \u201eAutor\u201c [z.B. Wilfried Plock] ausgef\u00fcllt werden.<\/p>\n<p><strong>V. 4:<\/strong> Mit den \u201eHeiligen\u201c ist die Gemeinde in Jerusalem gemeint (vgl. V. 1-4 mit 1Kor 16,1-3; R\u00f6m 15,25-28). Die Notsituation in Jerusalem entstand u.a. durch die Notwendigkeit der Versorgung der vielen zum Glauben gekommenen Pilger (vgl. 5Mose 16,16 mit Apg 2+4 \u2013 Wochenfest = Pfingsten), der Verfolgungs- und Vertreibungssituation der Gemeinde (vgl. Apg 8,1-4) und der allg. wirtschaftlichen Notlage (vgl. Apg 11,27-30).<\/p>\n<p><strong>V. 10-15:<\/strong> Wo bleibt die Konkretion des Lebensprinzips des Christus (V. 8f) im Leben der Christen in Korinth (V. 10-15). Eine schenkende Lebensweise zeigt sich im<\/p>\n<p>* <strong>Herzensprinzip<\/strong> (V. 10a): Hilfe ist eine Herzensangelegenheit (vgl. 2Mose 25,2)<\/p>\n<p>* <strong>Vollendungsprinzip<\/strong> (V. 10b-11a): Gerade wenn die Hilfe auf Freiwilligkeit beruht, muss man sich aber darauf verlassen k\u00f6nnen \u2013 nicht in guten Vors\u00e4tzen stecken bleiben (vgl. Spr 11,24)<\/p>\n<p>* <strong>Verm\u00f6gensprinzip<\/strong> (V. 11b+12): Nicht jeder gibt gleich viel, aber jeder gibt so, wie er soll (nach seinem \u201eVerm\u00f6gen\u201c) \u2013 wirklich reich ist der, dem reicht was er hat (vgl. 1Tim 6,6-10; Hebr 13,5f)<\/p>\n<p>* <strong>Ausgleichsprinzip<\/strong> (V. 13-15): Den Reichtum des Teilens entdecken \u2013 nicht alle geben gleich viel, aber in gleicher Selbstverst\u00e4ndlichkeit wird ein partnerschaftlicher Ausgleich praktiziert (Bsp.: Bau unserer \u00f6rtlichen Gemeinschaftsh\u00e4user gemeinsam in und durch unsere Bezirke)<\/p>\n<p><strong>3. TEXT- UND PREDIGTVERANSCHAULICHUNGEN<\/strong><\/p>\n<p>Zum Predigteinstieg (vgl. den Predigttipp vom 14.06.2009 zu Apg 16,25-40):<\/p>\n<p>\u201eDas Heilige Land selbst bietet uns ein anschauliches Beispiel des Prinzips geistlicher F\u00fclle. Israel besitzt zwei gro\u00dfe Seen: den See Genezareth und das Tote Meer. Diese Seen versinnbildlichen eine eindrucksvolle geistliche Wahrheit. Beide werden von demselben Wasser gespeist, das vom Hermon herabflie\u00dft, dem h\u00f6chsten Berg des Landes, und dennoch sind sie so verschieden wie Leben und Tod. Der See Genezareth, der dem schneebedeckten Hermon sehr nahe liegt, empf\u00e4ngt das Wasser direkt von der Quelle und gibt alles wieder ab, was er empf\u00e4ngt. Dieses lebendige Wasser str\u00f6mt unaufh\u00f6rlich durch den See und flie\u00dft weiter das tiefere Jordantal hinunter. Dieses Wasser ist frisch, voller Fische und erm\u00f6glicht eine reiche Vegetation entlang seinem Ufer. Das Tote Meer dagegen empf\u00e4ngt dasselbe Wasser, allerdings nicht direkt aus der Quelle, sondern \u201aaus zweiter Hand\u2018: durch den See Genezareth. Das Tote Meer gibt nichts weiter von dem was es empf\u00e4ngt. Es befindet sich in einer tiefen Senke auf einem so tiefen Niveau \u2013 300 Meter unter dem Meeresspiegel -, dass dort eine erdr\u00fcckende Hitze herrscht. Alles empfangene Wasser verdampft. Was \u00fcbrig bleibt, ist Bitterkeit, die von Jahr zu Jahr zunimmt und die das Leben im Meer und an seinen Ufern unm\u00f6glich macht. Alles ist vertrocknet, unfruchtbar, salzverkrustet, eine W\u00fcste\u201c (Ralph Shallis. Kurswechsel \u2013 das Leben beginnt. 2. Aufl. Neuhausen: H\u00e4nssler, 1985. S. 47-49). Nur wer st\u00e4ndig gibt, der wird auch wieder neu empfangen und so lebendig bleiben. Wem gleiche ich? Dem See Genezareth oder dem Toten Meer?<\/p>\n<p>Zur Veranschaulichung bzw. zum Nachdenken (aus dem Ged\u00e4chtnis zitiert):<\/p>\n<p>\u201eNach einem unserer Gottesdienst kommt eine \u00e4ltere Schwester zum noch recht \u201ajungen\u2018 Gottesdienstleiter und sagt: \u201aWann begreifen Sie das denn endlich? Wenn Sie die Beutel durch die Reihen geben, dann k\u00f6nnen sie das doch nicht ein \u201aOpfer\u2018 nennen, was wir da einlegen sollen. Sie m\u00fcssen das Kollekte nennen!\u2018 Der junge Mann fragt erstaunt nach: \u201aWarum ist es Ihnen so wichtig, dass wir die Sammlung Kollekte nennen und nicht Opfer?\u2018 Die Schwester antwortete: \u201aEin Opfer tut weh, das schmerzt; was hier geschieht schmerzt niemanden!\u2018 Kopfsch\u00fcttelnd ging sie von dannen und der junge Bruder blieb nachdenklich zur\u00fcck. Nun dachte er ganz grunds\u00e4tzlich nach, denn dieser Satz betraf mehr als nur die Sammlung im Gottesdienst: Was ist das, was ich gebe? Eine \u201aKollekte\u2018 oder ein \u201aOpfer\u2018?\u201c (entnommen aus dem Predigttipp vom 27.09.2009 zu Lk 21,1-4).<\/p>\n<p>Martin Luther spricht davon, dass drei Bekehrungen n\u00f6tig sind: Die Bekehrung des Herzens, des Verstandes und des Geldbeutels (Quelle unbekannt).<\/p>\n<p><strong>4. PREDIGTGLIEDERUNG<\/strong><\/p>\n<p>Wegen Gottes Reichtum geben:<\/p>\n<p>a) Schenkende Lebensweise \u2013 dar\u00fcber reden wir (V. 1-7)<\/p>\n<p>b) Schenkende Lebensweise \u2013 davon leben wir (V. 8f)<\/p>\n<p>c) Schenkende Lebensweise \u2013 darin wachsen wir (V. 10-15)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>oder nach Wilhelm Wagner:<\/p>\n<p>a) Beziehungen brauchen Information<\/p>\n<p>b) Liebe braucht Motivation<\/p>\n<p>c) Handeln braucht eine Konkretion<\/p>\n<p>bzw.<\/p>\n<p>a) Echte Liebe will verbinden<\/p>\n<p>b) Echte Liebe will verschenken<\/p>\n<p>c) Echte Liebe will ver\u00e4ndern<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Gottes Reichtum verwalten Predigtthema: Glaube konkret \u2013 wegen Gottes Reichtum geben Bibelstelle: 2. 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