{"id":1763,"date":"2011-05-02T20:35:10","date_gmt":"2011-05-02T18:35:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=584"},"modified":"2011-05-02T20:35:10","modified_gmt":"2011-05-02T18:35:10","slug":"predigthilfe-vom-29-5-2011-apostelgeschichte-1-1-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-29-5-2011-apostelgeschichte-1-1-14\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 29.5.2011 &#8211; Apostelgeschichte 1, 1-14"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Folgen der Auferstehung Jesu<br \/>Predigtthema: Glaube konkret &#8211; von der Erde in den Himmel<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Apostelgeschichte 1, 1-14<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Thomas Richter<\/strong><\/p>\n<p>Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und das Studieren von Bibelkommentaren.<\/p>\n<p>1. TEXT- UND PREDIGTSCHWERPUNKT<\/p>\n<p>Da wir an Himmelfahrt in der Regel keine Gottesdienste vor Ort feiern, wollen wir an diesem Sonntag (So, den 29.05.2011) vor Himmelfahrt (Do, den 02.06.2011) bereits einen Ausblick auf Himmelfahrt nehmen. In unserem Predigttext (Apg 1,1-14) wird der Weg Jesu noch einmal zusammenfassend beschrieben: \u201eVon der Erde in den Himmel\u201c (= Predigtthema). In diesem Weg des Christus ist zugleich auch der Weg der Christen eingebettet und vorgezeichnet: \u201eVon der Erde in den Himmel\u201c. Das Ereignis der Himmelfahrt (40 Tage nach Ostern) bildet ein zentrales Zwischenereignis, damit auf Ostern auch Pfingsten (50 Tage nach Ostern) folgt. Von daher sollte im Rahmen unserer Verk\u00fcndigung nicht nur der Akzent darauf liegen, was wir als Nachfolger Jesu nun auf der Erde zu tun haben, sondern auch darauf, wie der Christus vom Himmel her den Christen auf der Erde beisteht und ihnen nahe ist. Die Zusammenh\u00e4nge von Ostern \u2013 Himmelfahrt \u2013 Pfingsten haben nicht nur eine heilsgeschichtliche Bedeutung, sondern sie enthalten auch elementare Einsichten f\u00fcr unser Glaubensleben, die wir im Rahmen dieser Predigt aufzeigen (vgl. hierzu z.B. die nachfolgenden Hinweise von Alfred Christlieb).<\/p>\n<p>F\u00fcr die Textlesung bietet die \u201eNeue Genfer \u00dcbersetzung\u201c eine gut verst\u00e4ndliche, lesbare und zuverl\u00e4ssige \u00dcbersetzung unseres Predigttextes (www.ngue.info).<\/p>\n<p>2. TEXT- UND PREDIGTANMERKUNGEN<\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung und Anwendung bieten z.B.<br \/>\n* Heinz-Werner Neudorfer. Apostelgeschichte 1.Teil \u2013 Edition C Bibelkommentar 8 (S. 12-32).<br \/>\n* Werner de Boor. Die Apostelgeschichte \u2013 Wuppertaler Studienbibel (S. 27-40).<br \/>\n* James Anderson. Apostelgeschichte. Was die Bibel lehrt 5 (S. 21-33).<\/p>\n<p>Hilfreiche Anmerkungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung enthalten die Predigttipps f\u00fcr den 05.05.2005 zu Apg 1,1-14 von Dr. Heiko Krimmer, f\u00fcr 24.05.2001 zu Apg 1,1-11 von Jochen K\u00f6nig und f\u00fcr den 20.05.2007 zu Apg 1,1-8 von Eckhard L\u00f6ffler (siehe unter www.wbb-online.de\/pt). Bitte lest diese Predigttipps noch einmal gr\u00fcndlich durch.<\/p>\n<p>Im Hinblick auf die Textstruktur gibt Armin Baum folgende Einblicke:<br \/>\nA) Vor der Himmelfahrt: Die letzten Worte Jesu (V. 4-8)<br \/>\na) Eine Anweisung Jesu (V. 4f)<br \/>\nb) Ein Frage der J\u00fcnger (V. 6-8)<br \/>\nB) Die Himmelfahrt Jesu: Die Worte der Engel (V. 9-11)<br \/>\na) Die Wegnahme Jesu (V. 9)<br \/>\nb) Die Erscheinung der Engel (V. 10f)<br \/>\nC) Nach der Himmelfahrt Jesu: Die Mitglieder der Gemeinde (V. 12-14)<br \/>\na) Die R\u00fcckkehr nach Jerusalem (V. 12)<br \/>\nb) Der Aufenthaltsort der Apostel (V. 13)<br \/>\nc) Das Gebet der Familie Jesu (V. 14)<\/p>\n<p>Zur Besch\u00e4ftigung mit dem Predigttext hilft das Anh\u00f6ren (im Sinne von Apg 17,11b) der Predigten von Winrich Scheffbuch vom 18.01.2000 mit dem Titel \u201eZiel und Strategie der Christengemeinde\u201c (Apg 1,1-14), vom 28.05.1992 mit dem Titel \u201eAlle Macht im Himmel und auf Erden\u201c (Apg 1,4-11), vom 28.05.1987 mit dem Titel \u201eAufsehen auf Jesus\u201c (Apg 1,4-11), vom 15.05.1980 mit dem Titel \u201eDas angebrochene Reich Gottes\u201c (Apg 1,4-11) und vom 20.05.1993 mit dem Titel \u201eAls Zeugen Jesu\u201c (Apg 1,6-8). Diese Predigten findet ihr unter www.sermon-online.de, wenn ihr unter \u201eerweiterte Suche\u201c die Felder \u201eBibelstelle\u201c [z.B. Apostelgeschichte 1] und \u201eAutor\u201c [z.B. Winrich Scheffbuch] ausf\u00fcllt.<\/p>\n<p>3. PREDIGTVERANSCHAULICHUNGEN<\/p>\n<p>V. 1-11:<br \/>\nAlfred Christlieb entdeckt \u201edrei Gegens\u00e4tze in der Himmelfahrtsgeschichte:<br \/>\n* Bleiben und gehen: Der Befehl des zum Himmel auffahrenden Herrn Jesus an die Seinen lautet zun\u00e4chst, \u201a&#8230; dass sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Verhei\u00dfung des Vaters\u2018 (V. 4). Sp\u00e4ter aber hei\u00dft es: \u201aIhr werdet meine Zeugen sein zu Jerusalem und in ganz Jud\u00e4a und bis an das Ende der Erde\u2018 (V.8). Wir m\u00fcssen uns zun\u00e4chst darin \u00fcben, in der Stille zu bleiben, \u201anicht von Jerusalem zu weichen\u2018, bis uns Kraft und Licht von oben geschenkt wird.Woher kommt die Oberfl\u00e4chlichkeit und Fruchtlosigkeit so manch eines Dienstes in Gottes Reich? Man wartet nicht in Jerusalem auf die Kraft aus der H\u00f6he, sondern l\u00e4uft in fleischlichem Tatendrang los. Wie schwer mag es einer feurigen Natur, wie Petrus sie hatte, gewesen sein zu warten! Wie notwendig aber war f\u00fcr ihn diese Wartezeit! Andererseits lautet der Himmelfahrtsbefehl auch heute noch: \u201aSeid Zeugen durch alle Lande\u2018! Wenn Jesus Auftrag und Kraft gegeben hat, so sollen die J\u00fcnger niemals die M\u00fchen von weiten Wegen, die eigene nat\u00fcrliche Schwachheit oder den Mangel an Begabung vorsch\u00fctzen. Sie sollen vielmehr in kindlicher Einfalt gehen und tun, was der Heiland befohlen hat. Lasst uns die zweiHimmelfahrtsbefehle befolgen und nicht aus der Stille weichen, aber auch \u00fcberall hingehen, wie Gott es will!<br \/>\n* Versagt und erf\u00fcllt: Ein zweiter Gegensatz in der Himmelfahrtsgeschichte lautet: \u201aIhr sollt einen dringenden Wunsch nicht erf\u00fcllt bekommen\u2018 (V. 6f).- \u201aIhr sollt den wichtigsten Wunsch doch erf\u00fcllt bekommen\u2018 (V. 8). Die J\u00fcnger kamen auf dem Himmelfahrtsberge mit der tiefsten Herzensfrage hervor: \u201aHerr, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel\u2018 (V. 6)? Dieser Wunsch wird abgeschlagen. Ihre sch\u00f6nste Hoffnung, ihr brennendstes Verlangen muss zu Grabe getragen werden, weil dieser Wunsch fleischlich ist. Die Aufrichtung eines irdischen K\u00f6nigreiches war jetzt nicht im g\u00f6ttlichen Programm. Aber \u2013 o dieser treue Jesus! \u2013 in demselben Satz, in dem er ihren dringenden Wunsch verwirft, erf\u00fcllt er den J\u00fcngern einen andern Wunsch, der noch viel wichtiger ist. Ein Messiasreich wird jetzt auf dieser Erde nicht aufgerichtet, aber der Herr verhei\u00dft den J\u00fcngern, dass ihr Warten \u201aauf die Verhei\u00dfung des Vaters\u2018 sich erf\u00fcllen wird: \u201aIhr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, welcher auf euch kommen wird\u2018 (V. 8). 0 gesegnete Gabe, die Jesus gibt, wenn er andere W\u00fcnsche versagen muss! Was ist denn mehr wert: ein irdischer Machthaberposten oder eine Gotteskraft, die uns bef\u00e4higt, Zeugen Jesu zu werden? Die J\u00fcnger mussten auf das eine verzichten, das andere aber sollten sie erhalten. So geht es auch heute noch bei den J\u00fcngern Jesu. Wei\u00dft auch du etwas von herrlichen menschlichen Hoffnungen, die du einstens voll Begeisterung ertr\u00e4umtest, die du aber auf den Altar hast legen m\u00fcssen? Wei\u00dft du etwas von unendlich Besserem, was dir Jesus an Stelle dessen, was er dir versagte, gegeben hat? Ja, Jesus kann heute noch W\u00fcnsche durchstreichen, aber auch erf\u00fcllen, wie es uns gut ist. Wohl dem, der mit dieser weisen Behandlung zufrieden ist!<br \/>\n* Nicht sehen und doch sehen: Ein dritter Gegensatz lautet: \u201aVon jetzt an werdet ihr Jesus nicht mehr sehen\u2018 (V. 9). \u2013 \u201aIhr werdet ihn doch wiedersehen\u2018 (V. 11). Jesus schied von den J\u00fcngern, nachdem er sie gesegnet hatte (Lk 24,51). Das war Trennung. Aber zwei M\u00e4nner in wei\u00dfen Kleidern sagten: \u201aDieser Jesus &#8230; wird kommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren\u2018 (V. 11). Das war Wiedervereinigung. Ja, die J\u00fcnger mussten sich trennen von der sichtbaren Gegenwart Jesu. Er erschien ihnen fortan nicht mehr wie bisher. Aber sie bekamen gleichzeitig die Verhei\u00dfung seiner Wiederkunft, die zweifellos erf\u00fcllt wird. Auch die heutigen J\u00fcnger m\u00fcssen auf die \u00e4u\u00dfere sichtbare Erscheinung Jesu verzichten. Sie glauben an ihn, ohne ihn zu schauen. Aber einst d\u00fcrfen sie ihn mit ihren Augen sehen. Wenn sich die J\u00fcnger schon durch den Trost der Heilandsworte bei der Trennung von Jesus freuen konnten, wie gro\u00df wird erst die Freude des Wiedersehens sein! Wie freut sich eine Mutter, die ihren Sohn nach langer Trennung wiedersieht! Wie freuen sich Kinder, wenn der Vater heimkehrt! Aber unendliche Freude wird sein f\u00fcr alle Menschen, die wahrhaft an Jesus h\u00e4ngen, wenn er, den unsere Seele liebt, erscheinen wird. Dann gibt es keine Trennung, keine dunkle Einsamkeit mehr, dann nimmt Jesus seine Gemeinde, dass sie seine Herrlichkeit schaue und sei, wo er ist.<br \/>\nJa, Heiland, wir danken dir f\u00fcr diese drei Gegens\u00e4tze in der Geschichte von deiner Himmelfahrt. Mache uns still und mache uns marschbereit! Verwirf unsere W\u00fcnsche und erf\u00fclle sie! Lass uns im gl\u00e4ubigen Vertrauen auf deine sichtbare Gegenwart verzichten, und lass sie wieder erscheinen, wenn die Stunde deines Reiches kommt! Alles, wie du willst!\u201c (Alfred Christlieb \u2013 entnommen aus \u201eVollmacht von oben\u201c).<\/p>\n<p>V. 12-14:<br \/>\n\u201eDie Geistesf\u00fclle damals und die Geistesarmut heute dr\u00e4ngen uns das obige Thema [= \u201aWas den Pfingstgeist hindert und f\u00f6rdert\u2018] auf:<br \/>\n* Uneinigkeit und Einigkeit: Das erste Hindernis f\u00fcr eine reichere Mitteilung des Heiligen Geistes in unserer Zeit ist die Uneinigkeit. Die J\u00fcnger \u201awaren beieinander einm\u00fctig mit Beten und Flehen\u2018 (V. 14), als sie die Geistesgabe erhielten. Damals herrschte Einm\u00fctigkeit, heute so viel Uneinigkeit. Dieser Umstand ist ein schlimmes Hemmnis f\u00fcr Gottes Geist. Und allenthalben wird die Uneinigkeit noch vermehrt! Das ist Satans Werk! Meist ist Hochmut die Ursache f\u00fcr die Zerrissenheit. Die Auserw\u00e4hlten sollten in den eigenen Augen klein und niedrig werden. Dann w\u00e4re die Einigkeit leichter hergestellt. Fr\u00fcher hatte es unter den J\u00fcngern auch hochm\u00fctigen Rangstreit gegeben: \u201aSie hatten miteinander auf dem Wege gehandelt, welcher der Gr\u00f6\u00dfte w\u00e4re\u2018 (Mk 9,34). Das hatte nat\u00fcrlich ihre Einigkeit bedroht. Aber jene Haltung war \u00fcberwunden. Wodurch? Die J\u00fcnger waren am Karfreitag kleiner geworden. Der f\u00fchrende unter ihnen, Petrus, war am tiefsten gefallen. Die andern hatten auch die Probe nicht bestanden, sondern den Herrn feige verlassen (Mk 14,50). Allen hatte Jesus vergeben. Alle lebten von der Gnade. Keiner konnte auf den andern herabsehen oder sich \u00fcber ihn erheben. Die erfahrene Gnade hatte sie geeint. Nun konnten sie zusammenstehen trotz allen Verschiedenheiten unter ihnen. Lasst uns kleiner werden, dann werden wir einiger! Dann ist ein Hindernis weggenommen f\u00fcr das Wirken des Geistes.<br \/>\n* Ungeduld und Geduld: Ein zweites Hindernis f\u00fcr den Pfingstgeist ist die Ungeduld. Die \u201aJ\u00fcnger waren stets beieinander\u2018 (V. 14). Es war ein Beten viele Tage hindurch. Die Ungeduld \u2013 auch im K\u00e4mmerlein \u2013 ist ein Geisteshemmnis. Man wartet in unserer hastigen Zeit nicht auf Kraft von oben. Man betet wohl kurz, wartet aber nicht auf Erh\u00f6rung und geht im eigenen Geist vor, ohne Salbung von oben. Man kann wie Saul nicht warten, bis \u201aSamuel kommt\u2018 (1Sam 15,8-14). Man kann wie das abtr\u00fcnnige Israel sich nicht in Geduld sich fassen, bis Mose \u201avom Berge Sinai herabkommt\u2018. Man macht sich ein goldenes Kalb. Man will das Reich Gottes durch das Tun der eigenen H\u00e4nde sichtbar bei sich haben, anstatt Gott durch die Macht seines Geistes das bessere, best\u00e4ndigere Reich bauen zu lassen. Ungeduldige Leute sind geistesarme Leute. Geduld ist uns not, wenn wir geistesm\u00e4chtige Leute werden wollen. \u201aAls der Tag erf\u00fcllet war\u2018 (Apg 2,1) kam damals Pfingsten, nicht als Petrus oder Jakobus oder die andern J\u00fcnger es w\u00fcnschten. Die J\u00fcnger waren zusammen geblieben, bis Gottes Tag kam. Geduld wurde gekr\u00f6nt. Geduld wird heute gekr\u00f6nt: Geduld im Gebet, in der Arbeit, in der F\u00fcrbitte, in der Treue, die Menschen zu suchen. Geduldige erleben Geistesfrucht.<br \/>\n* Ungehorsam und Gehorsam: Zuletzt ist Ungehorsam ein Geisteshindernis. \u201aGott gibt den Geist denen, die ihm gehorchen\u2018 (Apg 5,32). Im Gehorsam gingen die J\u00fcnger nach Jerusalem, im Gehorsam blieben sie dort (Lk 24,29), bis der Pfingstgeist kam. Heute nimmt mancher es leicht mit eigenen Wegen und bittet gar um Gottes Beistand f\u00fcr das Vorw\u00e4rtsschreiten auf selbsterdachter Bahn. Nein, der Geist Gottes wird uns nicht gegeben, damit wir unsern eigenen Willen durchsetzen k\u00f6nnen. Geisteskraft bekommen wir durch Gehorsam, der Gottes Willen ausf\u00fchrt. Ich darf nicht um Geisteskraft in der Predigt oder im Gespr\u00e4ch bitten, wenn ich dadurch im eigenen Eifer oder Zorn diesen und jenen Menschen strafen oder zerschmettern will. Gott will ihn vielleicht tr\u00f6sten. Ich darf nicht um Tr\u00f6stungskraft bitten f\u00fcr die, welche mir angenehm sind. Gott will sie vielleicht strafen und ihnen gr\u00fcndlicher ihr Verderben aufdecken. Aber Kraft darf ich erbitten, dass von meinem Wort und Zeugnis die Wirkung ausgehe, die Gott f\u00fcr n\u00f6tig h\u00e4lt. Je gr\u00fcndlicher zerbrochen unser Eigenwille ist, desto mehr kann Gott uns mit der Pfingstkraft f\u00fcllen. Gehorsam mehrt die Geistesgabe. Es ist begl\u00fcckend, dem Leiten des Geistes zu folgen. Jeder Schritt im Gehorsam vermehrt die innere Kraft, jeder Schritt im Ungehorsam schw\u00e4cht. Nach dem stillen, gehorsamen Harren in Jerusalem kamen f\u00fcr die J\u00fcnger Zeiten eifrigster T\u00e4tigkeit hin und her im Lande. Da h\u00e4tten sie sich nicht in selbstgew\u00e4hlte Stille zur\u00fcckziehen d\u00fcrfen. Warten und Wirken &#8211; der Geist zeigt den Gehorsamen, wann f\u00fcr beides die Zeit da ist, und er f\u00fcllt sie mit g\u00f6ttlicher Kraft\u201c (Alfred Christlieb \u2013 entnommen aus \u201eLicht von oben \u2013 Bd. 3\u201c).<\/p>\n<p>4. PREDIGTGLIEDERUNG<\/p>\n<p>Glaube konkret hei\u00dft:<br \/>\na) Gemeinschaft mit Jesus \u2013 der kraftvolle Glaube (V. 1-5)<br \/>\nb) Gesandt von Jesus \u2013 der grenzenlose Glaube (V. 6-8)<br \/>\nc) Gespannt auf Jesus \u2013 der erwartungsvolle Glaube (V. 9-11)<br \/>\nd) Geeint durch Jesus \u2013 der gemeinsame Glaube (V. 12-14)<\/p>\n<p>oder nach Wilhelm Wagner (14.07.1996):<br \/>\na) Die Lage<br \/>\nb) Die Frage<br \/>\nc) Die Gabe<\/p>\n<p>oder nach Wilhelm Wagner (01.07.1990):<br \/>\na) Jesus informiert<br \/>\nb) Jesus instruiert<br \/>\nc) Jesus inspiriert<\/p>\n<p>oder nach Theo Sorg:<br \/>\na) Ein unmissverst\u00e4ndlicher Auftrag<br \/>\nb) Ein unermessliches Arbeitsfeld<br \/>\nc) Eine un\u00fcberbietbare Verhei\u00dfung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Folgen der Auferstehung JesuPredigtthema: Glaube konkret &#8211; von der Erde in den Himmel Bibelstelle: Apostelgeschichte 1, 1-14 Verfasser: Thomas Richter Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und das Studieren [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-1763","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-apostelgeschichte"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-06-30 09:04:04","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1763","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1763"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1763\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1763"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1763"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1763"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}