{"id":1736,"date":"2010-11-24T21:11:28","date_gmt":"2010-11-24T19:11:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=557"},"modified":"2010-11-24T21:11:28","modified_gmt":"2010-11-24T19:11:28","slug":"predigthilfe-vom-12-12-2010-2-thessalonicher-3-6-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-12-12-2010-2-thessalonicher-3-6-15\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 12.12.2010 &#8211; 2.Thessalonicher 3, 6-15"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Wegweisungen des Herrn<br \/>Predigtthema: Auf diese Gemeinschaft k\u00f6nnen wir bauen<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: 2.Thessalonicher 3, 6-15<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Thomas Richter<\/strong><\/p>\n<p>Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von Bibelkommentaren.<\/p>\n<p>1. TEXT- UND PREDIGTSCHWERPUNKT<\/p>\n<p>Der Predigtanlass ist der 3. Advent. In 2Thess 1 ging es darum, wie sich die Gemeinde gegen\u00fcber der \u00e4u\u00dferen Bedr\u00e4ngnis und Verfolgung verh\u00e4lt. In 2Thess 2 ging es darum, wie die Gemeinde sich gegen\u00fcber einer falschen (Endzeit-) Lehre verhalten soll. Der Blick bleibt nun bei den inneren Angelegenheiten der Gemeinde und deshalb werden die praktischen Konsequenzen beleuchtet. Wie wirkt sich die hoffnungsvolle Erwartung der Gemeinde in der Gegenwart aus? Wie kann die Gemeinde ihre Umwelt f\u00fcr Jesus gewinnend leben? Wie stellt sich die Gemeinde den Realit\u00e4ten des Alltags, ohne in der Vergangenheit stecken zu bleiben und die Zukunft aus dem Auge zu verlieren?<br \/>\nDer Predigttext (2Thess 3,6-15) zeigt dazu nicht nur den Anspruch auf, sondern beleuchtet auch die Realit\u00e4t. Aus diesem Grund tritt nun der Umgang mit den \u201eUnordentlichen\u201c (ataktos = die, die aus dem Tritt gekommen sind; au\u00dferhalb der Marschordnung bzw. Schlachtreihe sind [milit\u00e4rischer Begriff] \u2013 vgl. V. 6.7.11 mit 1Thess 5,14) in den Vordergrund. Glaube zeigt sich nicht nur im Denken, sondern auch im praktischen Tun und damit das Zeugnis des Wortes durch die Tat unterst\u00fctzt wird, ist es wichtig, dass die Gemeinde auch wirklich ist, was sie ist: \u201eAuf diese Gemeinschaft k\u00f6nnen wir bauen\u201c (= Predigtthema)! Die Gemeinde veranschaulicht als Leib Christi wes Kind sie ist \u2013 hier leben die Kinder Gottes verbindlich miteinander von der Treue ihres Herrn.<br \/>\nDas Leben im Advent f\u00fchrt nicht zum R\u00fcckzug aus der Welt, sondern zum gelebten Zeugnis mitten im Alltag, weil der Herr seiner Gemeinde entgegenkommt und sie zu sich holen wird! Deshalb leben und verk\u00fcndigen wir in der Haltung von 1Kor 15,57f: \u201eGott aber sei Dank! Durch Jesus Christus, unseren Herrn, schenkt er uns den Sieg! Haltet daher unbeirrt am Glauben fest, meine lieben Geschwister, und lasst euch durch nichts vom richtigen Weg abbringen. Setzt euch unaufh\u00f6rlich und mit ganzer Kraft f\u00fcr die Sache des Herrn ein! Ihr wisst ja, dass das, was ihr f\u00fcr [bzw. durch] den Herrn tut, nicht vergeblich ist\u201c.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Textlesung (2Thess 3,6-15) ist die Verwendung der \u201eNeue Genfer \u00dcbersetzung\u201c hilfreich (www.ngue.info).<\/p>\n<p>2. TEXT- UND PREDIGTANMERKUNGEN<\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung und Anwendung des Predigttextes bieten z.B.<br \/>\n* Werner de Boor: Die Briefe des Paulus an die Thessalonicher. Wuppertaler Studienbibel (S. 159-166).<br \/>\n* Eberhard Hahn: Erster und zweiter Thessalonicher-Brief. Edition C Bibel-Kommentar Bd. 17 (S. 180-190).<br \/>\n* Ernest Wilson \/ Thomas Smith: 1.Thessalonicher \/ 2.Thessalonicher. Was die Bibel lehrt Bd. 11 (S. 185-199).<br \/>\n* Wilfried Plock: Warnung gegen M\u00fc\u00dfiggang \u2013 2Thess 3,6-18 (Download unter: http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/WilfriedPlock\/2_Thessalonicher_3_6_18.pdf).<\/p>\n<p>Bitte beachtet die Texterkl\u00e4rungen aus der MacArthur Studienbibel zu 2Thess 3,6-15 (S. 1775 \u2013 z.B. unter: http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/JohnMacArthurStudienbibel\/53-Der_Zweite_Brief_Des_Apostels_Paulus_An_Die_Thessalonicher.pdf).<\/p>\n<p>\u201eEs k\u00f6nnen F\u00e4lle eintreten, wo die Frage entsteht, wann, wozu und wie weit wir den Verkehr mit einem Mitchristen abbrechen sollen. Auf diese Frage antwortet unser Text. In feierlicher Weise gebietet Paulus in einem bestimmten Fall jeden br\u00fcderlichen, freundschaftlichen Verkehr zu unterlassen. Dabei zeigt er uns 1. Grund, 2. Zweck, 3. Grenze eines solchen Abbruches jeglicher Gemeinschaft:<br \/>\n* Paulus hatte vernommen, dass einige Mitglieder der Christengemeinde unordentlich wandelten, nichts arbeiteten, sondern Vorwitz trieben (V. 11). Dies veranlasste ihn zu einem ernsten und strengen Wort. Im Namen Jesu gebot er in solchem Fall, sich von den betreffenden zur\u00fcckzuziehen, d.h. den unter ihnen \u00fcblichen br\u00fcderlichen Verkehr zu unterlassen (V. 6). Der Grund zu einem solchen Abbrechen der Gemeinschaft lag also hier nicht in einem einzelnen vorgekommenen Fehltritt, sondern in einem dauernden, best\u00e4ndigen Verharren in einem unordentlichen, d.h. Ansto\u00df gebenden Wandel (wir wollen die Gegenwartszeitform in dem Ausdruck &#8222;der da unordentlich wandelt&#8220; beachten. Sie zeigt, dass der Betreffende dies best\u00e4ndig tut und sich nicht davon abbringen l\u00e4sst). Wo diese Voraussetzung zutrifft, da darf ein gl\u00e4ubiger Christ nicht den br\u00fcderlichen Verkehr beibehalten. Er w\u00fcrde dadurch sich selbst und der Sache des Herrn schaden.<br \/>\n* Ziel und Zweck solcher Unterlassung der br\u00fcderlichen Gemeinschaft mit einem Mitchristen d\u00fcrfte nicht etwa der Wunsch sein, ihm recht weh zu tun, sondern ihn zur Selbsterkenntnis zu bringen (&#8222;auf dass er schamrot werde&#8220;, d.h. in sich gehe und die Schwere seiner Verfehlung erkenne). Auch bei dem strengsten Verhalten hat der rechte Christ immer nur das Heil seines Mitbruders im Auge. Bei seiner Stellungnahme ist alles darauf gerichtet, ihm zurechtzuhelfen. Darum hat auch das Abbrechen des br\u00fcderlichen Verkehrs<br \/>\n* seine Grenze. Es darf nicht so weit reichen, dass man eine feindliche, geh\u00e4ssige Stellung zu ihm einnimmt. Auch im irrenden Bruder hat man den Mitchristen zu sehen, dessen Zurechtkommen uns sehr am Herzen liegen soll. Deshalb soll auch die Bem\u00fchung, ihn von seinem Irrweg abzubringen, nicht so leicht aufgegeben werden (&#8222;sondern ermahnt ihn &#8230;&#8220;). So verbindet der Geist Gottes sch\u00e4rfste Strenge gegen die S\u00fcnde mit zarter Liebe gegen den S\u00fcnder. Wer nach dieser Regel des Apostels seine Stellung einnimmt, geht auf richtiger Bahn\u201c (Alfred Christlieb).<\/p>\n<p>\u201eNehmt mich als Vorbild! Wer kann und darf einen solchen Satz sagen? Ich vermute, die meisten denken bei diesem Wort an Jesus. In der Tat: er ist f\u00fcr uns das Vorbild schlechthin, dem es zu folgen gilt. Aber nun gibt es dieses Wort auch vom Apostel Paulus. Er schreibt in 2Thess 3,9: &#8222;&#8230; sondern wir wollten uns selbst euch zum Vorbild geben, damit ihr uns nachfolgt.&#8220; &#8211; Die falsche Scheu \u00fcberwinden &#8211; Es ist allzu verst\u00e4ndlich und auch gut, wenn uns die Aussage \u201aNehmt mich als Vorbild\u2018 nicht so leicht \u00fcber die Lippen kommt. Ist das nicht anma\u00dfend? Bin ich denn gut genug? Braucht man nicht einen gewissen Reifegrad? Das alles sind berechtigte Fragen. Aber machen wir uns klar: Wenn wir Verantwortung tragen f\u00fcr andere Menschen, dann sind wir Vorbild &#8211; ob wir es wollen oder nicht. Andere Menschen vergleichen und messen sich mit uns. Sie beobachten unser Reden und Handeln. Sie entscheiden, ob sie in uns ein gutes oder ein schlechtes Vorbild sehen. Eltern, Mitarbeiter, Leiter, Verk\u00fcndiger sind automatisch Vorbild &#8211; im Guten oder im Schlechten. Es ist deshalb wichtig, sich diesem Thema zu stellen und es nicht zu verdr\u00e4ngen. Die Aussage \u201aNehmt mich als Vorbild\u2018 muss nicht aus Hochmut geboren sein nach dem Motto \u201aSchaut her, wie gut ich bin\u2018. Die Aussage resultiert richtig verstanden aus der Tatsache, dass ich Vorbild bin. Wenn ich aber Vorbild bin, dann m\u00f6chte ich mich bewusst dieser Aufgabe stellen und ein gutes Vorbild sein. Vorbild ist man allerdings nicht automatisch. Vorbild sein ist eine Beauftragung Gottes. Er hat uns zu seinem Ebenbild erschaffen. Wir sollen also ihn abbilden. Damit kommen wir zu einem ganz zentralen Punkt. &#8211; Vorbild kann sein, wer selbst ein Vorbild hat &#8211; Es gibt unz\u00e4hlige und sehr verschiedene Vorbilder, an denen sich Menschen orientieren. Jeder Mensch hat Vorbilder, ob ihm das bewusst ist oder nicht. Vorbild sein im geistlichen Leben bedeutet, man orientiert sich an einem Vorbild, an Jesus Christus. Er hat die J\u00fcnger in seine Nachfolge gerufen. Nachfolge bedeutet Sch\u00fcler zu sein. Dabei ging es jedoch nicht um ein Lernen von Fakten, losgel\u00f6st von der Person. Die J\u00fcnger sollten vielmehr von Jesus als Person lernen, von seiner Art und seinem Wesen. Zu lernen war, wie er mit seinem himmlischen Vater in Verbindung stand und im Vertrauen auf ihn lebte. Zu lernen war auch, wie er mit Menschen umging. Dies gilt bis heute. Vorbild im Sinne der Aussage von Paulus ist nicht die Qualit\u00e4t der Person an sich, sondern die Qualit\u00e4t entscheidet sich daran, wie stark man sich am Vorbild von Jesus Christus orientiert. Jesus m\u00f6chte seine Leute zu Vor\u00acbildern machen. Er hat von sich gesagt: \u201aIch bin das Licht der Welt\u2018. Und zu seinen J\u00fcngern sagte er: \u201aIhr seid das Licht der Welt\u2018. Jesus verk\u00fcndigte Gottes Wort. Zu seinen J\u00fcngern sagte er: \u201aWer euch h\u00f6rt, der h\u00f6rt mich\u2018. Die Aufgabe ist von Jesus her eindeutig. Er beruft und macht diejenigen zu Vorbildern, die ihm nachfolgen. Vorbild in seinem Sinne sind wir, wenn sich in unserem Leben das Leben von Jesus widerspiegelt. Dies kann aber nur dann geschehen, wenn wir uns an Jesus ausrichten. Wer in diesem Sinne Vorbild sein will, muss st\u00e4ndig an seinem eigenen Vorbild dranbleiben. Das hei\u00dft dann auch: Gute Vorbilder sind nicht diejenigen, die ihre Vorbildfunktion st\u00e4ndig betonen, sondern diejenigen, die sich selbst am wichtigsten Vorbild ausrichten. &#8211; Vorbild sein konkret &#8211; Wir haben bisher sehr grunds\u00e4tzlich \u00fcber das Vorbild geredet. Und zun\u00e4chst geht es auch darum, dass man als Person insgesamt in umfassender Weise Vorbild ist. Dann entschei\u00acdet sich das Vorbild-Sein jedoch an ganz konkreten Lebensbez\u00fcgen. Paulus hat in 2Thess 3, 6-13 Christen im Blick, die ein unordentliches Leben f\u00fchren. Offensichtlich ging es um Gemeindeglieder, die nichts arbeiten wollten und auf Kosten anderer lebten. Hier gilt es sehr genau hinzuh\u00f6ren. Es ging nicht um Menschen, die nichtarbeiten konnten oder die keine Arbeitsstelle bekamen. Paulus stellt ihnen gegen\u00fcber seinen Einsatz vor. Zus\u00e4tzlich zu seiner missionarischen Arbeit hat er gearbeitet, um seinen Lebensunterhalt selbst bezahlen zu k\u00f6nnen. Darin macht er sich den Gemeindegliedern zum Vorbild. In 1Thess 1,6 geht es um eine viel grunds\u00e4tzlichere Frage. Paulus schreibt: \u201aUnd ihr seid unserem Beispiel gefolgt und dem des Herrn und habt das Wort aufgenommen in gro\u00dfer Bedr\u00e4ngnis mit Freuden im Heiligen Geist\u2018. Man darf sich also ganz bewusst und konkret fragen: Worin will ich Vorbild sein? Die Antwort orientiert sich auch daran, mit wem ich es in meinen Lebensbez\u00fcgen zu tun habe. Worin m\u00f6chte ich als Elternteil meinen Kindern Vorbild sein? Was m\u00f6chte ich vermitteln und weitergeben? Das ist nicht allein mit Worten getan, sondern durch das Vorleben. Diese konkrete Frage stellt sich f\u00fcr jeden Bereich des Lebens. Dies konkret zu bedenken, soll nicht als Last verstanden werden, sondern als Be\u00acauftragung von Jesus. &#8211; Vorbild sein und um die eigenen Grenzen wissen &#8211; Ich habe anfangs vermerkt, dass wohl nicht wenigen das Wort \u201aNehmt mich als Vorbild\u2018 nicht leicht \u00fcber die Lippen kommt. Das ist schon deshalb berechtigt, weil kein Mensch st\u00e4ndig nur ein gutes Vorbild ist. Wer ein Vorbild sein will, muss dazu offen stehen. Und nur wenn man dies tut, kommt die Vorbildfunktion nach biblischem Verst\u00e4ndnis ins richtige Licht. Ein gutes Vorbild zeichnet sich dadurch aus, dass es um seine Schw\u00e4chen und um seine S\u00fcnde wei\u00df und dies nichtverheimlicht. Es zeichnet die biblische Berichterstattung aus, dass keine Heldengeschichten erz\u00e4hlt werden. Alle biblischen Personen, mit einer einzigen Ausnahme, werden auch als fehlerhafte Menschen dargestellt. Paulus, von dem wir die Bibelstellen zitierten, macht um sein fr\u00fcheres Leben kein Geheimnis. Er verfolgte die gl\u00e4ubigen Christen. Von Petrus wissen wir, dass er Jesus verleugnete. Zum Vorbild im biblischen Sinn geh\u00f6rt auch der Umgang mit Versagen und Schuld. Vorbilder zeichnen sich nicht nur durch ihre St\u00e4rken aus, sondern besonders durch den Umgang mit ihren Schw\u00e4chen. K\u00f6nig David zeigte darin wahre St\u00e4rke, dass er seine Schuld \u00f6ffentlich bekannte. Das Eingest\u00e4ndnis der eigenen Unzul\u00e4nglichkeit wird zu einem letzten und entscheidend wichtigen Hinweis auf Jesus. Alle Vorbilder leben von seiner Vergebung. \u201aNehmt mich als Vorbild\u2018 &#8211; das ist kein Satz menschlicher Anma\u00dfung, sondern g\u00f6ttlicher Berufung in der Nachfolge des einen gro\u00dfen Vorbildes Jesus Christus. Wir d\u00fcrfen und sollen weitergeben, was wir von ihm lernen. Und wir k\u00f6nnen eingestehen, was uns ohne ihn misslingt\u201d (Hartmut Schmid).<\/p>\n<p>\u201eEine Gemeinde sollte einem Bienenkorb voll arbeitender Bienen gleichen. Wo alle t\u00e4tig sind, sollte und wird auch Ordnung sein; da wird auch \u201astilles Wesen\u2018 (V. 12) sein; da wird auch Redlichkeit sein. Die Gefahr ist, dass wir zuerst der T\u00e4tigkeit m\u00fcde werden und uns dann einbilden, genug getan zu haben oder wegen unsrer besonderen Wichtigkeit oder wegen unsrer erh\u00f6hten Beitr\u00e4ge von der pers\u00f6nlichen T\u00e4tigkeit entbunden zu sein. So lange aber noch Kr\u00e4fte vorhanden sind, sollten wir unsre Arbeit f\u00fcr Jesus nicht einstellen. Es m\u00f6gen sich jedoch manche einschleichen, die nicht gesch\u00e4ftige Bienen, sondern l\u00e4ssige Drohnen sind; sie arbeiten nicht um ihr eigenes Brot, sind aber sehr darauf bedacht, das Brot anderer zu essen; diese verursachen bald Unruhe und Zerw\u00fcrfnisse, wissen aber nichts von \u201aGutes tun\u2018. Der Apostel ist bestrebt diese Krankheit zu heilen und darum gibt er:<br \/>\n* Einen Gesamtbegriff vom christlichen Leben. Er nennt es \u201aGutes tun\u2018<br \/>\n* Einige Ursachen des M\u00fcdewerdens im Gutestun<br \/>\n* Einige Gr\u00fcnde, aus welchen wir nicht verdrossen werden sollten, Gutes zu tun<br \/>\nWenn andere den Frieden der Gemeinde st\u00f6ren, so sei es deine Aufgabe, ihn durch flei\u00dfigen Dienst zu erhalten und so den Segen von V. 16 zu genie\u00dfen\u201c (Charles Spurgeon).<\/p>\n<p>3. PREDIGTGLIEDERUNG<\/p>\n<p>Auf diese Gemeinschaft k\u00f6nnen wir bauen!<br \/>\na) Die Vorgabe \u2013 eine wortorientierte Gemeinschaft (V. 6)<br \/>\nb) Das Vorbild \u2013 eine motivierende Gemeinschaft (V. 7-10)<br \/>\nc) Die Vorwarnung \u2013 eine hoffnungsvolle Gemeinschaft (V. 11+12)<br \/>\nd) Der Vorrang \u2013 eine seelsorgerliche Gemeinschaft (V. 13-15)<\/p>\n<p>oder nach Richard Kuppler:<br \/>\na) Der Ton<br \/>\nb) Der Ma\u00dfstab<br \/>\nc) Das Vorbild<br \/>\nd) Das konkrete Wort der Seelsorge<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Wegweisungen des HerrnPredigtthema: Auf diese Gemeinschaft k\u00f6nnen wir bauen Bibelstelle: 2.Thessalonicher 3, 6-15 Verfasser: Thomas Richter Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von Bibelkommentaren. 1. 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