{"id":1731,"date":"2010-11-03T09:23:47","date_gmt":"2010-11-03T07:23:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=552"},"modified":"2010-11-03T09:23:47","modified_gmt":"2010-11-03T07:23:47","slug":"predigthilfe-vom-7-11-2010-2-thessalonicher-1-1-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-7-11-2010-2-thessalonicher-1-1-12\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 7.11.2010 &#8211; 2.Thessalonicher 1, 1-12"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Wegweisungen des Herrn<br \/>Predigtthema: Auf diese Zusage k\u00f6nnen wir bauen<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: 2.Thessalonicher 1, 1-12<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Thomas Richter<\/strong><\/p>\n<p>Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von Bibelkommentaren.<\/p>\n<p>1. TEXT- UND PREDIGTSCHWERPUNKT<\/p>\n<p>Nachdem wir uns intensiv mit den Wegf\u00fchrungen Gottes (September + Oktober) besch\u00e4ftigt haben, wollen wir nun im November und Dezember unseren Blick nicht nur auf den Weg, sondern auch auf das Ziel richten. Damit das Ziel Gottes mit uns und seiner Gemeinde nicht verr\u00fcckt oder vernachl\u00e4ssigt wird, achten wir nun in besonderer Weise auf die konkreten Wegweisungen Gottes (= Monatsthema). Da der Herr selbst in der Bibel das Wort ergreift, k\u00f6nnen wir auf diese Zusagen bauen (= Predigtthema). Unsere Predigt\u00fcbersicht 2010 benennt als m\u00f6glichen Schwerpunkt f\u00fcr die Predigt (2Thess 1,1-12) das Thema \u201eEwigkeitsperspektive\u201c, damit wir die Sichtweise durch die Predigt aufzeigen, die uns hilft die Vertrauensw\u00fcrdigkeit der Zusagen Gottes neu zu entdecken und wieder zu glauben.<\/p>\n<p>2. TEXT- UND PREDIGTANMERKUNGEN<\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung und Anwendung bieten z.B.<br \/>\n* Werner de Boor: Die Briefe des Paulus an die Thessalonicher. Wuppertaler Studienbibel (S. 113-125).<br \/>\n* Eberhard Hahn: Erster und zweiter Thessalonicher-Brief. Edition C Bibel-Kommentar Bd. 17 (S. 141-154).<br \/>\n* Ernest Wilson \/ Thomas Smith: 1.Thessalonicher \/ 2Thessalonicher. Was die Bibel lehrt Bd. 11 (S. 113-137).<br \/>\n* Wilfried Plock: Dank und F\u00fcrbitte f\u00fcr die Gemeinde \u2013 2Thess 1,1-12 (Download unter: http:\/\/bitflow.dyndns.org\/german\/WilfriedPlock\/2_Thessalonicher_1_1_12.pdf).<br \/>\n* WBB-Infomail vom November 2010.<\/p>\n<p>Paulus und seine Mitarbeitern ermutigen die Gemeinde Gottes aus einer Haltung der Dankbarkeit heraus (V. 1-4) die Hoffnung nicht zu verlieren, sondern zu bewahren. Diese Ermahnung vertr\u00f6stet die Gemeinde nicht aufs Jenseits, sondern zeigt ihnen den Trost aus dem Jenseits auf, durch den sie jetzt schon leben sollen (V. 5-10). Damit die Gemeinde dies auch konkret leben kann, beten Paulus und seine Mitarbeiter intensiv f\u00fcr die Gemeinde und erinnern sie so, dass sie sich ihrer Berufung von Gott als w\u00fcrdig erweisen (V. 11+12).<\/p>\n<p>Wichtig ist, dass die Predigt Jesus ins Zentrum r\u00fcckt und ganz an ihm orientiert ist, denn<br \/>\n* Jesus wirkt das geistliche Wachstum seiner Gemeinde (V. 1-4)<br \/>\n* Jesus wird sich offenbaren mit Macht und Herrlichkeit (V. 5-7)<br \/>\n* Jesus wird die Ungl\u00e4ubigen von seiner Herrlichkeit ausschlie\u00dfen (V. 8f)<br \/>\n* Jesus wird verherrlicht werden in den Gl\u00e4ubigen (V. 10)<br \/>\nDeshalb leben die Gl\u00e4ubigen allezeit zur Ehre unseres Herrn (V. 11f).<\/p>\n<p>Der Predigttext verdeutlicht, was auch in 2Kor 5,6-10 entfaltet wird: \u201eDeshalb kann nichts und niemand uns unsere Zuversicht nehmen. Wir wissen zwar: Solange dieser K\u00f6rper noch unser Zuhause ist, sind wir fern vom Herrn, denn unser Leben hier auf der Erde ist ein Leben des Glaubens, noch nicht ein Leben des Schauens. Und doch sind wir voll Zuversicht, und unser gr\u00f6\u00dfter Wunsch ist, das Zuhause unseres irdischen K\u00f6rpers verlassen zu d\u00fcrfen und f\u00fcr immer daheim beim Herrn zu sein. Daher haben wir auch nur ein Ziel: so zu leben, dass er Freude an uns hat \u2013 ganz gleich, ob wir schon bei ihm zu Hause oder noch hier in der Fremde sind. Denn wir alle m\u00fcssen einmal vor dem Richterstuhl von Christus erscheinen, wo alles offengelegt wird, und dann wird jeder den Lohn f\u00fcr das erhalten, was er w\u00e4hrend seines Lebens in diesem K\u00f6rper getan hat, ob es nun gut war oder b\u00f6se\u201c [Neue Genfer \u00dcbersetzung].<\/p>\n<p>F\u00fcr die Textlesung in der Predigt ist die Neue Genfer \u00dcbersetzung auf Grund ihrer Verst\u00e4ndlichkeit und Genauigkeit empfehlenswert (www.ngue.info).<\/p>\n<p>Zum Einstieg in die Predigt kann \u00fcberlegt werden, welche Haltung wir innerlich einnehmen, wenn wir \u00fcber unsere Gemeinde nachdenken bzw. f\u00fcr sie beten. Was bestimmt unsere innere Einstellung (Dank? \u2013 trotz 2Thess 1,4b; 3,6ff). Was steht bei mir (bei uns) im Vordergrund? Wof\u00fcr lassen wir uns vom Herrn die Augen \u00f6ffnen. Trotz der \u00e4u\u00dferen Umst\u00e4nde (Verfolgung, Bedr\u00e4ngnis) und der inneren Missst\u00e4nde (mangelnde Gemeindezucht) lassen sich Paulus und seine Mitarbeiter von der Haltung der Dankbarkeit leiten (1,3; 2,13). Wann und wof\u00fcr haben wir zum letzten Mal f\u00fcr den WBB gedankt? Gr\u00fcnde zum Dank muss man sehen wollen, denn den Grund zum Dank entdeckt man meist nicht im Vordergr\u00fcndigen, sondern im Hintergr\u00fcndigen.<\/p>\n<p>Zum Abschluss der Predigt sollten wir den Blick darauf konzentrieren, dass wir erkennen: In unserem Leben geht es nicht um uns, sondern es geht um den Herrn. Was geschieht soll ihn ehren und ihn freuen! Nicht wir leben, sondern Jesus ist unser Leben (vgl. Joh 14,6 mit Gal 2,19f; Eph 1,1-14) \u2013 \u201ewie im Himmel, so auch auf Erden\u201c! Nur wo der Herr in unserem Leben und Denken im Zentrum steht, es ganz um ihn geht, da kommen wir nicht zu kurz und kommen zurecht. Die Verse 11+12 bilden nicht nur den Schluss des Predigttextes, sondern sind als Schlussfolgerung (\u201edeshalb\u201c) das Ziel der Predigt! Hierauf kommt es an: \u201eWeil wir das alles vor Augen haben, h\u00f6ren wir nicht auf, f\u00fcr euch zu beten. Wir bitten unseren Gott, der euch zum Glauben gerufen hat, dass er euch hilft, ein Leben zu f\u00fchren, das dieses Rufes w\u00fcrdig ist, und dass er in seiner Macht alles Gute, das ihr vorhabt, zustande kommen l\u00e4sst und alles, was ihr auf der Grundlage des Glaubens tut, zur Vollendung bringt. Dann wird der Name unseres Herrn Jesus f\u00fcr all das geehrt werden, was durch ihn in eurem Leben geschehen ist, und weil ihr mit ihm verbunden seid, werdet auf diese Weise auch ihr geehrt werden. Das alles verdanken wir der Gnade unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus\u201c (2Thess 1,11f).<\/p>\n<p>3. PREDIGTGLIEDERUNG<\/p>\n<p>Auf diese Zusage k\u00f6nnen wir bauen, deshalb:<br \/>\na) durch Dankbarkeit ermutigen (V. 1-4)<br \/>\nb) zur Hoffnung ermahnen (V. 5-10)<br \/>\nc) an die Berufung erinnern (V. 11+12)<\/p>\n<p>oder nach John Stott:<br \/>\na) Ein Dank f\u00fcr Gottes Gnade (V. 1-4)<br \/>\nb) Eine Verteidigung von Gottes Gerechtigkeit (V. 5-10)<br \/>\nc) Ein Gebet um Gottes Macht (V. 11+12)<\/p>\n<p>oder nach Walter Schaal: Glaube zwischen Leiden und Herrlichkeit<br \/>\na) Wir danken f\u00fcr euch<br \/>\nb) Allezeit f\u00fcr euch<br \/>\nc) Wir beten f\u00fcr euch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Wegweisungen des HerrnPredigtthema: Auf diese Zusage k\u00f6nnen wir bauen Bibelstelle: 2.Thessalonicher 1, 1-12 Verfasser: Thomas Richter Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von Bibelkommentaren. 1. 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