{"id":1721,"date":"2010-07-30T10:23:31","date_gmt":"2010-07-30T08:23:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=542"},"modified":"2010-07-30T10:23:31","modified_gmt":"2010-07-30T08:23:31","slug":"predigthilfe-vom-22-8-2010-apostelgeschichte-22-23-2311","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-22-8-2010-apostelgeschichte-22-23-2311\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 22.8.2010 &#8211; Apostelgeschichte 22, 23 -23,11"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Kurs halten in st\u00fcrmischer Zeit<br \/>Predigtthema: Auf Kurs bleiben &#8211; in der Verleumdung<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Apostelgeschichte 22, 23 -23,11<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Thomas Richter<\/strong><\/p>\n<p>Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von Bibelkommentaren.<\/p>\n<p>1. TEXT- UND PREDIGTZUSAMMENHANG<\/p>\n<p>Hier schlie\u00dft sich f\u00fcr Paulus nun wieder der Kreis zur Erkenntnis des Willens Gottes, denn der Herr best\u00e4tigt, was er will (vgl. Apg 19,21 mit 23,11). Paulus hat Kurs gehalten in st\u00fcrmischer Zeit und so kann ihn der Herr best\u00e4rken (= Predigttext: Apg 22,23-23,11), weil er auf Kurs geblieben ist, auch in der Verleumdung (= Predigtthema). Da die Predigt unsere Reihe \u00fcber die Missionst\u00e4tigkeit des Paulus beschlie\u00dft, ist es hilfreich R\u00fcckblicke in die Predigttexte der letzten drei Monate zu gew\u00e4hren.<\/p>\n<p>2. TEXT- UND PREDIGTANMERKUNGEN<\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung und Anwendung bieten z.B.<br \/>\n* Werner de Boor. Die Apostelgeschichte. Wuppertaler Studienbibel. 7. Aufl. Wuppertal: R. Brockhaus, 1980. S. 402-409.<br \/>\n* Heinz-Werner Neudorfer. Apostelgeschichte 2.Teil. Edition C-Bibelkommentar Bd. 9. Neuhausen: H\u00e4nssler, 1990. S. 281-292.<br \/>\n* Alfred Christlieb. Der Apostel Paulus. Herausgegeben von Arno Pagel. 7. Aufl. Lahr: VLM, 1996. S. 364-383 (nachfolgend in Ausz\u00fcgen &#8211; digitalisierte Schriften im Pdf-Format von Alfred Christlieb [z.B. Apostel Paulus] findet ihr f\u00fcr den pers\u00f6nlichen Gebrauch unter http:\/\/karker.de\/html\/a__christlieb.html).<\/p>\n<p>Zur Vorbereitung der Predigt empfehlen wir das Anh\u00f6ren (im Sinne von Apg 17,11b) der textbezogenen Predigt zu Apg 22,30 &#8211; 23,11 mit praktischen Anwendungen von Wolfgang Nestvogel mit dem Titel \u201eWenn der Heilige Geist und pr\u00e4gt\u201c (Predigt vom 23.05.2010 unter http:\/\/begh.podspot.de\/?page=2).<\/p>\n<p>A) Bewahrung erfahren (22,23-29)<\/p>\n<p>\u201eAus dem Wutausbruch und dem Toben der Volksmassen gegen Paulus wollen wir drei st\u00e4rkende und tr\u00f6stende Lehren f\u00fcr die J\u00fcnger Jesu entnehmen:<br \/>\n* Christen schauen nicht auf die Masse: Niemals braucht sich ein Christ durch Behauptungen gro\u00dfer Volksmassen schwankend und unsicher machen zu lassen. Wir leben in einer Zeit gro\u00dfer Massenkundgebungen. Wir wollen \u00fcber dieselben keinerlei Urteil f\u00e4llen. Aber soweit dieselben sich mit Fragen der Religion oder des Glaubens befassen, sagen wir: Niemals lassen wir uns in diesem Gebiet durch irgendwelche Behauptungen gro\u00dfer Volksmassen beeinflussen und fortrei\u00dfen. Wir pr\u00fcfen die Richtigkeit aller Aussagen nicht nach der Menge und dem Eifer ihrer Verfechter, sondern allein nach der \u00dcbereinstimmung mit dem Wort Gottes.<br \/>\n* Christen starren nicht auf den Erfolg: Kein Zeuge Jesu braucht den Mut zu verlieren, wenn einmal jeder sichtbare Erfolg seines Zeugnisses ausbleibt. Paulus hatte eine Rede voll g\u00f6ttlicher Kraft und Weisheit gehalten. Man h\u00e4tte tiefe innere Segnungen, Erweckungen und Bekehrungen bei den Zuh\u00f6rern erwarten k\u00f6nnen. Stattdessen war Unwille, Wut und Zorn das Resultat seines Zeugnisses. Das mag manchem Knecht Gottes zum Trost dienen, der die gew\u00fcnschte Frucht des Wortes nicht zu sehen bekommt. Es mag auch andere davor bewahren, allzu schnell \u00fcber einen Zeugen Jesu ein Urteil zu f\u00e4llen, dessen Wort nicht gleich von Erfolg begleitet ist. Niemand sage von einem solchen, es m\u00fcsse irgendetwas bei ihm nicht stimmen, weil seine Verk\u00fcndigung nicht sichtbare Frucht bringt. Paulus wandelte und redete sicherlich vor Gott, dennoch richtete hier sein Wort, soweit Menschenaugen sehen, nichts aus.<br \/>\n* Feinde halten Christi Sache nicht auf: Ein dritter Trost, den wir dieser Szene entnehmen, sei der, dass niemand den Mut zu verlieren braucht, wenn es einmal um die Sache des Wortes Gottes schlimm zu stehen scheint. Wenn man sich die Volksmenge vergegenw\u00e4rtigt, die den Tod des Paulus w\u00fcnscht, so war hier &#8211; menschlich gesprochen &#8211; viel Anlass zu Sorge und Angst f\u00fcr die Sache des Herrn Jesu. Das ganze Volk verwarf ja das Evangelium in Grund und Boden. Dennoch hat dies alles den Lauf des Wortes nicht aufgehalten. Was erreichte der ganze Wutausbruch? Er bekr\u00e4ftigte die Wahrheit des Wortes Jesu (&#8222;Sie werden nicht aufnehmen dein Zeugnis von mir&#8220;). Er half, den Plan Jesu verwirklichen, nach welchem Paulus vor K\u00f6nige den Namen Jesu tragen und auch in Rom von ihm zeugen solle. Er brachte dem Knecht Jesu mannigfache neue Glaubenserfahrungen. Lasst die Feinde ruhig toben. Sie m\u00fcssen zuletzt die Sache Jesu nur f\u00f6rdern und seine Befehle ausrichten helfen\u201c (Christlieb, Apostel Paulus, S. 366f).<\/p>\n<p>\u201eDer Befehl des Hauptmanns, Paulus zu gei\u00dfeln, zeigt uns einen dreifachen Fehler, der sich auch bei uns wiederholt:<br \/>\n* Ein falsches Urteil: Falsch war zun\u00e4chst seine Beurteilung des Paulus. Der Hauptmann meinte, irgendeine schlimme Tat von Paulus m\u00fcsse die Wut der ganzen Bev\u00f6lkerung hervorgerufen haben. Diese Meinung war begreiflich, aber irrig. Obwohl die \u00e4u\u00dferen Anzeichen daf\u00fcr sprachen, dass Paulus etwas Schlimmes getan habe, war er doch v\u00f6llig unschuldig. Wie oft haben auch wir uns in der Beurteilung eines Mitmenschen geirrt! Lasst uns doch behutsam im Urteil werden und nicht schnell einen anderen f\u00fcr einen \u00dcbelt\u00e4ter halten, weil allerlei Gr\u00fcnde darauf hinzudeuten scheinen.<br \/>\n* Eine ungerechte Strenge: Aus diesem ersten Fehler entstand der zweite: ungerechte Strenge und Sch\u00e4rfe in der Behandlung des Apostels. Es war damals ein Rechtsbrauch, einen Verbrecher, der seine Tat nicht eingestehen wollte, durch Gei\u00dfelung zum Gest\u00e4ndnis zu zwingen. Diesen Rechtsbrauch wandte der Oberhauptmann hier bei Paulus an. Das war eine gro\u00dfe Ungerechtigkeit. Wenn auch das r\u00f6mische Reich bei gewissen \u00dcbelt\u00e4tern die Folterung beim Verh\u00f6r erlaubte, so durfte man dies Verfahren doch nicht ohne weiteres bei einem Mann anwenden, dessen Schuld noch gar nicht erwiesen war. Der Hauptmann durfte nicht ohne jegliche Schuldpr\u00fcfung den Apostel in eine Linie mit schlimmen Verbrechern stellen. Solche Sch\u00e4rfe war voreilig. Beim Anblick dieses zweiten Fehlers m\u00fcssen wir eingestehen, dass er auch von uns mannigfach begangen ist. Jeder Leiter einer Gemeinde, einer Schule, einer Gemeinschaft oder eines Vereins kann in diesem Punkte leicht fehlgreifen und dadurch oft f\u00fcr lange Zeit bei Jungen oder Alten das Vertrauen verlieren. Auch f\u00fcr V\u00e4ter und M\u00fctter gilt es, bei der Untersuchung einer Sache nie voreilig zu strengen und scharfen Ma\u00dfnahmen zu greifen, die Schaden anrichten k\u00f6nnten.<br \/>\n* Eine unwissentliche Gesetzes\u00fcbertretung: Bei seinem \u00fcbereilten Vorgehen machte sich der Oberhauptmann, ohne es zu wissen und zu wollen, selbst einer Gesetzes\u00fcbertretung schuldig. Er ahnte nicht, dass der Gefesselte das r\u00f6mische B\u00fcrgerrecht besa\u00df. Mit seinem Befehl, den Paulus zu gei\u00dfeln, hatte er seine Befugnisse \u00fcberschritten und sich strafbar gemacht. Wie leicht \u00fcbertreten auch wir, besonders in Zeiten der Unruhe und Aufregung die bestehende Rechtsordnung und m\u00fcssen f\u00fcr die Folgen einstehen. Was bei dem Hauptmann vorkam, kann auch uns begegnen. Nur einer hat niemals gefehlt in der Beurteilung und Behandlung anderer Personen. Seine bewahrende Hand wollen wir suchen, dass des Hauptmanns Irrungen nicht die unsrigen werden.<br \/>\nDas r\u00f6mische B\u00fcrgerrecht war ein gro\u00dfer Vorzug. Ein r\u00f6mischer B\u00fcrger brauchte sich nicht ohne weiteres eine entehrende Behandlung seitens eines Richters gefallen zu lassen. Ein B\u00fcrger durfte nicht ohne Untersuchung gefesselt werden (V. 29 b). Auch konnte ein solcher sich auf den Kaiser berufen, d. h. verlangen, dass seine Sache unmittelbar vor dem Richterstuhl des r\u00f6mischen Kaisers entschieden werde (25,10-12). Dieses B\u00fcrgerrecht besa\u00df Paulus. Unser Text erz\u00e4hlt uns: wie er es bekommen hatte, welchen Gebrauch er davon machte, und welche Wirkung dadurch erzielt wurde.<br \/>\n* Wie war Paulus r\u00f6mischer B\u00fcrger geworden? Erlangt hatte Paulus das B\u00fcrgerrecht nicht durch irgendwelche Bem\u00fchungen. Er hatte es ererbt (V. 28). Schon von Kindesbeinen an besa\u00df er es. Darin d\u00fcrfen wir eine F\u00fcrsorge Gottes erblicken, der im Leben des Apostels alle Umst\u00e4nde im Blick auf seinen sp\u00e4teren Beruf leitete. Wie die Bildung, die ihm zuteil wurde, so musste auch das angeborene r\u00f6mische B\u00fcrgerrecht zur Erf\u00fcllung seiner sp\u00e4teren Aufgaben dienen. Lasst uns die Vorsehung Gottes, die sich im Leben seiner Kinder erweist, anschauen, und unsern Glauben dadurch st\u00e4rken.<br \/>\n* Wie gebraucht Paulus dieses B\u00fcrgerrecht? Die mit demselben verbundenen Vorrechte brachten f\u00fcr den Besitzer die Gefahr des Stolzes und falschen Selbstbewusstseins mit sich. Wie konnte man da ver\u00e4chtlich herabsehen auf die, welche dieses Recht nicht hatten. Selbstverst\u00e4ndlich hat Paulus seinen Vorzug nicht in diesem Sinne missbraucht. Er lie\u00df nie da und dort prahlerisch durchblicken, dass er r\u00f6mischer B\u00fcrger sei. Nur da, wo die Umst\u00e4nde es rechtfertigten, machte er von diesem Vorrecht Gebrauch. Hier, wo er widerrechtlich gegei\u00dfelt werden sollte, nachdem er schon k\u00f6rperliche Misshandlungen durch den Volkshaufen erfahren hatte (21,30-32), machte er sein r\u00f6misches B\u00fcrgerrecht geltend. Eigensinnige und rechthaberische Menschen, die immer wieder ihr eigenes Recht &#8211; n\u00f6tigenfalls mit Gewalt &#8211; durchzudr\u00fccken versuchen, haben kein Recht, sich auf diese Stelle und das Beispiel des Paulus zu berufen. Andererseits d\u00fcrfen J\u00fcnger Jesu hier lernen, dass sie kein unn\u00f6tiges M\u00e4rtyrertum auf sich zu nehmen brauchen. Es gibt F\u00e4lle genug, wo sie sich still und duldend &#8211; ohne zu widersprechen &#8211; verhalten m\u00fcssen. Das Wort Jesu: &#8222;Dass ihr nicht widerstreben sollt dem \u00dcbel&#8220; (Mt 5,39), beh\u00e4lt voll und ganz seine G\u00fcltigkeit. Paulus hat dies gewiss befolgt. Hier aber, wo er, ohne einen andern zu sch\u00e4digen und zu verletzen, unn\u00f6tige Qualen vermeiden konnte, tat er dies. So d\u00fcrfen auch wir, wenn wir in der Liebe bleiben, andere auf ein Unrecht hinweisen und von dem uns zustehenden Recht Gebrauch machen. Lasst uns nur zusehen, dass wir dies, so wie Paulus, nicht in Zorn und in fleischlicher Erregung, sondern in geb\u00fchrender Weise tun. Lasst uns in Pauli Fu\u00dfstapfen treten, wie er Jesus nachfolgte (Joh 18,23).<br \/>\n* Die Wirkung des Hinweises auf das r\u00f6mische B\u00fcrgerrecht \u00e4u\u00dfert sich in einem heilsamen Erschrecken des Oberhauptmannes. &#8222;Der Oberste hatte einen Schrecken bekommen, als er erfuhr, dass er ein r\u00f6mischer B\u00fcrger sei, und weil er ihn hatte fesseln lassen&#8220; (\u00dcbersetzung Menge). Er sah ein, dass er voreilig gehandelt habe. Er wusste nun, dass der vermeintliche \u00dcbelt\u00e4ter nicht wie irgendein Sklave behandelt werden durfte, sondern unter besonderem Schutz der r\u00f6mischen Staatsgesetze stehe. Er musste bef\u00fcrchten, dass die ganze Angelegenheit wegen der \u00dcberschreitung seiner Befugnisse f\u00fcr ihn \u00fcble Folgen haben k\u00f6nne. Dieses Erschrecken war heilsam und gut. Es machte ihn behutsam und vorsichtig in der ferneren Behandlung seines Gefangenen. Auf Menschen, die wenig oder gar kein geistliches Verst\u00e4ndnis haben, macht auch heute noch der Hinweis auf eine bestehende Rechtsordnung &#8211; etwa die Erw\u00e4hnung eines gewissen Gesetzesparagraphen &#8211; mehr Eindruck als alles andere. Was jede h\u00f6fliche Bitte und jede sittliche Belehrung nicht bewirken k\u00f6nnte, das bringt bisweilen ein Hinweis auf &#8222;das r\u00f6mische B\u00fcrgerrecht&#8220; in einem Augenblick fertig. Welch ein Vorzug war doch das r\u00f6mische B\u00fcrgerrecht! Nicht jeder von uns kann solch \u00e4u\u00dferen Vorzug erlangen. Aber ein anderes B\u00fcrgerrecht, das unendlich wichtiger ist als jenes, besitzt jeder wahre Christ im Glauben. &#8222;Unsere Gemeinde, in der wir das B\u00fcrgerrecht haben, ist in den Himmeln&#8220; (Phil 3,20; \u00dcbersetzung Schlatter). So r\u00fchmt der Apostel, der sein r\u00f6misches B\u00fcrgerrecht nur selten hervorkehrt. Wenn schon ein r\u00f6mischer B\u00fcrger angesehen war und nicht angetastet werden durfte, wenn er den Schutz des gro\u00dfen r\u00f6mischen Weltreiches genoss, wie viel h\u00f6her steht dann ein wahrer Untertan und B\u00fcrger des unbeweglichen Reiches (Hebr 12,28). Wohl allen, die dieses ewige B\u00fcrgerrecht besitzen und achthaben, dass sie desselben nicht verlustig gehen\u201c (Christlieb, Apostel Paulus, S. 371-374).<\/p>\n<p>B) Bew\u00e4hrung ertragen (22,30-23,10)<\/p>\n<p>\u201eAls Paulus von dem Oberhauptmann vor den Hohen Rat gestellt wurde, hatte er viel Grund, \u00e4ngstlich zu werden. Vor ihm stand die oberste Gerichtsbeh\u00f6rde seines Volkes. Da waren die M\u00e4nner beisammen, die einst Jesus und Stephanus verurteilt hatten. Er wusste als fr\u00fcheres Mitglied dieses Kollegiums genau, welchen Hass sie gegen seinen Glaubensstandpunkt einnahmen. Seine Lage war nicht rosig. Dennoch war er mutig und getrost. Das sehen wir in dem Blick seiner Augen und den Worten seines Mundes. Nicht scheu und furchtsam blickte er auf die Versammelten, sondern &#8222;er sah sie fest an&#8220; (w\u00f6rtliche \u00dcbersetzung). Dieser Blick des Paulus ist beachtenswert. Er zeigt uns, wie v\u00f6llig sicher er seiner Sache war. Keinen Augenblick wurde er schwankend im Blick auf die Richtigkeit des ihm befohlenen Weges. Auch die Macht und das Ansehen der hohen Beh\u00f6rde machten ihn nicht irre. &#8211; Was sind sterbliche Menschen f\u00fcr einen wahren Knecht Christi (Jes 51,12f; Ps 56,5+12; Hebr 11,17; 1K\u00f6n 17,1; 2K\u00f6n 3,13f)! Wo lag das Geheimnis dieser Unerschrockenheit bei Paulus? Das zeigen uns seine ersten Worte: &#8222;Ich habe mit allem guten Gewissen gewandelt &#8230;&#8220;. Wer ein gutes Gewissen hat, der darf auch vor die h\u00f6chste Beh\u00f6rde ruhig und getrost hintreten. Das zeigt uns ein Luther in Worms. Wer aber von einem schlechten Gewissen verklagt wird, den k\u00f6nnen die schw\u00e4chsten Menschen in Angst bringen. Lasst uns auf das gute Gewissen achthaben (24,16; 2Kor 1,12; 1Tim 1,19; 3,9; 4,2; Tit 1,15; 1Petr 3,16; Hebr 13,18)! Dann wird Gottes Gnade auch uns zur rechten Stunde die n\u00f6tige Unerschrockenheit verleihen, die sich von der Dreistigkeit und Frechheit des nat\u00fcrlichen Menschen wie der Tag von der Nacht unterscheidet\u201c (Christlieb, Apostel Paulus, S. 374f).<\/p>\n<p>\u201eEs kann vorkommen, dass ein J\u00fcnger Jesu einem unw\u00fcrdigen Amtstr\u00e4ger gegen\u00fcbersteht und es ihm nicht leicht ist, die rechte Stellung einzunehmen. In einer solchen Lage befand sich Paulus in unserem Text. Wir wollen seine Auseinandersetzung mit dem Hohenpriester anschauen. Lasst uns sehen:<br \/>\n* wie Paulus durch das ungerechte Verhalten des Hohenpriesters gereizt wurde. Wie roh und gewaltt\u00e4tig war doch das Benehmen dieses Hohenpriesters. Ohne irgendwie die Worte des Paulus n\u00e4her zu untersuchen, ohne jede Berechtigung zu solcher Sch\u00e4rfe, befahl er denen, die um Paulus standen, ihm eine Maulschelle zu geben. Durch unsere Bl\u00e4tter ging vor nicht langer Zeit eine Nachricht von einem h\u00f6heren Beamten der Kirche, welcher mit rohen Ausdr\u00fccken gegen alle vorzugehen drohte, die nicht seine Ansicht in einer gewissen Frage teilten. Mit Recht erhob sich eine Entr\u00fcstung \u00fcber solches Gebaren. Nicht anders, ja noch viel schlimmer war das Verhalten des Ananias gegen\u00fcber Paulus. Mit roher Gewalt wollte er das unterdr\u00fccken, was seiner Meinung entgegenstand. Lasst uns nicht sprechen: &#8222;Ich danke dir Gott, dass ich nicht bin wie jener Hohepriester&#8220;. Wer sein eigenes Herz kennt, der wei\u00df, wie sich in unserem Innern oft solche Ananiasgedanken regten, so dass wir am liebsten andere mit \u00e4u\u00dferer Gewalt niedergedr\u00fcckt h\u00e4tten, wenn sie uns entgegenstanden. Lasst uns festhalten: Wer mit Ananias-Gewalt seine Meinung durchsetzen und andere Religionsansichten unterdr\u00fccken will, ist auf dem Irrweg.<br \/>\n* wie Paulus den Hohenpriester, ohne ihn zu kennen, der Wahrheit gem\u00e4\u00df zurechtwies. Was tat nun Paulus? Wohl merkt man seinen Worten die innere Entr\u00fcstung an \u00fcber solches Benehmen eines geistlichen F\u00fchrers. Doch geht er in seiner Antwort in nichts \u00fcber die Grenzen der Wahrheit. Der Titel, den er Ananias gab, war ebenso richtig, wie das Strafma\u00df, welches er ihm zudiktierte, und die Begr\u00fcndung daf\u00fcr. Ananias war in der Tat &#8222;eine get\u00fcnchte Wand&#8220;, d. h. \u00e4u\u00dferlich glanzvoll und w\u00fcrdig aussehend, aber innerlich voll Unw\u00fcrdigkeit (Mt 23,27). Die ihm geb\u00fchrende Strafe lautete: &#8222;Gott wird dich schlagen&#8220;. Dieses Wort erf\u00fcllte sich auch wirklich einige Zeit sp\u00e4ter, als Ananias durch den Dolch eines Fanatikers niedergesto\u00dfen wurde. Die Begr\u00fcndung f\u00fcr das Urteil von Paulus war auch zutreffend, denn ein Mann, der nach Gottes Gesetz richten soll und sich dabei selbst nicht um dieses Gesetz k\u00fcmmert, verdient in der Tat Gottes Zornesrute.<br \/>\n* wie er, sobald er die amtliche Stellung erfuhr, sich entschuldigte. So wahr und zutreffend indessen dieses Urteil auch war, so kann man doch fragen: Durfte Paulus so reden? Wir antworten: H\u00e4tte er in dem Mann, der ihn zu schlagen befahl, gleich den Hohenpriester erkannt, so w\u00e4re seine Antwort nach seinem eigenen Urteil anders ausgefallen (V. 5b). Es h\u00e4ngt also alles davon ab, ob man die Berechtigung des Wortes: &#8222;Ich wusste es nicht, dass es der Hohepriester ist&#8220; anerkennt, oder ob man mit anderen Auslegern \u00fcbersetzen will: &#8222;Ich bedachte es nicht, dass es der Hohepriester ist&#8220;. Ein Fachmann und Kenner der damaligen Verh\u00e4ltnisse sagt dar\u00fcber: &#8222;Die r\u00f6mische Oberbeh\u00f6rde jenes Landes suchte eifrig zu verhindern, dass das Ansehen des Hohenpriesters zu gro\u00df wurde. Deshalb wurde ihm das Anlegen der hohenpriesterlichen Amtstracht nur an bestimmten hohen Feiertagen erlaubt. Ferner lie\u00df man einen Hohenpriester nie sehr lange auf seinem Posten, sondern wechselte h\u00e4ufiger, damit nicht ein Hoherpriester allzu gro\u00dfes Ansehen erlangen konnte&#8220;. So ist es ganz erkl\u00e4rlich, dass Paulus den Amtstr\u00e4ger nicht kannte, der keine besondere Amtstracht trug und noch nicht sehr lange im Amt war. Niemand hat ein Recht, die Wahrheit des Pauluswortes: &#8222;Ich wusste es nicht, dass es der Hohepriester ist&#8220; anzuzweifeln. Sobald Paulus vernahm, dass der von ihm zurechtgewiesene Mann der Hohepriester war, entschuldigte er sich und bedauerte mit R\u00fccksicht auf das Schriftwort 2Mose 22,27, jenen Ausdruck gebraucht zu haben. Hier sehen wir, dass Paulus, selbst wenn er in seiner Entr\u00fcstung die gottgewollte Grenze \u00fcberschritten haben sollte (wor\u00fcber uns das Urteil nicht zusteht), sich willig sofort dies sagen lie\u00df und auch bei einem unw\u00fcrdigen Amtstr\u00e4ger dennoch das Amt achten und geb\u00fchrlich behandeln wollte. Dies gibt den J\u00fcngern Jesu einen Hinweis f\u00fcr ihr Verhalten gegen\u00fcber einem unw\u00fcrdigen Amtstr\u00e4ger. Es gilt in solchen F\u00e4llen trotz aller berechtigten Ausstellungen an der betreffenden Person dennoch das Amt zu achten und zu ehren. Dies wird in unserer Zeit leicht vergessen, die voll von Gottesverachtung ist.<br \/>\nAus obigem Wort erkennen wir die Gebundenheit des Paulus an das geschriebene Wort Gottes. Paulus befand sich in einer aufregenden Lage. Ein Untergebener des Hohenpriesters hatte ihm einen Schlag ins Gesicht gegeben. Mit dem gerechten Wort der Wahrheit hatte er solche Handlungsweise geb\u00fchrend zur\u00fcckgewiesen. Nun wurde er darauf aufmerksam gemacht, dass der von ihm Ger\u00fcgte der Hohepriester sei. Paulus hatte ein feuriges Temperament. Dasselbe h\u00e4tte ihn verleiten k\u00f6nnen, trotz der amtlichen Hoheitsstellung diesen Mann mit Schm\u00e4hworten zu \u00fcbersch\u00fctten und ihm sein unanst\u00e4ndiges Benehmen kr\u00e4ftig vorzuhalten. Er, der einst mit Barnabas scharf aneinander geriet (15,39), h\u00e4tte hier mit Ananias noch viel sch\u00e4rfer aneinander geraten k\u00f6nnen. Paulus hatte ohne Zweifel biblisches Material genug, um diesem unw\u00fcrdigen Amtstr\u00e4ger die Abscheulichkeit seines Verhaltens in aller \u00d6ffentlichkeit aus dem Gesetzbuch eingehend zu beweisen und vorzuhalten. Er Paulus h\u00e4tte auch denken k\u00f6nnen: Wenn man diesen Mann wegen seiner Amtsstellung noch ber\u00fccksichtigt, so st\u00e4rkt man ihn in seiner gewaltt\u00e4tigen Art. Es wird Zeit, dass er davon geheilt wird. Diese und manche andere Gr\u00fcnde h\u00e4tten viel Schein der Berechtigung gehabt. Aber Paulus nahm eine andere Stellung ein. Sobald er h\u00f6rte, dass dieser Mann das hohepriesterliche Amt bekleide, bat er um Entschuldigung und unterlie\u00df jeden weiteren Tadel. Was bewog ihn zu solcher Stellung? Etwa Menschenfurcht und Angst vor nachteiligen Folgen? Nein! Ihm leuchtet im ersten Augenblick ein Wort der Schrift auf, das ihm Wegleitung gab. Es war das Wort: &#8222;Den Obersten in deinem Volke sollst du nicht l\u00e4stern&#8220;. Dieses Wort half ihm zur vollen Klarheit, was in der gegenw\u00e4rtigen Lage das Richtige sei. H\u00e4tte er sich von seinem nat\u00fcrlichen Temperament bestimmen lassen, so w\u00fcrde er ganz gewiss nicht so friedfertig und dem\u00fctig die Amtsstellung respektiert haben. Nachdem er sich nun aber vom Wort Gottes leiten lie\u00df, fand er diese gute Stellung der Demut. Durch Gottes Wort wurde er bewahrt vor den Irrwegen: B\u00f6ses mit B\u00f6sem zu vergelten, obrigkeitliche Amtsstellung gering zu achten und in seinem Herzen eine bittere Wurzel aufkommen zu lassen\u201c (Christlieb, Apostel Paulus, S. 377-380).<\/p>\n<p>C) Best\u00e4rkung erleben (23,11)<\/p>\n<p>\u201eEs gibt an allen Enden und Ecken &#8222;Restaurationen&#8220;, die diesen Namen eigentlich nicht verdienen. W\u00f6rtlich bedeutet das n\u00e4mlich &#8222;Erquickungen&#8220;. Wahre Erquickung ist nur anderswo zu finden. Sie ist bereitet f\u00fcr die Himmelspilger, denen ihr Herr auf dem Wege allerlei St\u00e4rkungen bereitet, wie sie es gerade n\u00f6tig haben. Eine solche Erquickung schenkt Gott auch hier dem tief niedergebeugten Paulus am Anfang seiner Gefangenschaftszeit, indem er in der Nacht bei ihm steht und spricht: &#8222;Sei getrost, Paulus! Denn wie du von mir zu Jerusalem gezeugt hast, also musst du auch zu Rom zeugen&#8220; (V. 11). In diesen Worten lag f\u00fcr Paulus eine dreifache g\u00f6ttliche Zusicherung, die ihn unaussprechlich erquicken musste.<br \/>\n* Die Zusicherung von Gottes Gnade und Freundlichkeit: Zuerst versicherte ihn Gott seiner Gnade und Freundlichkeit. O, wie viel Unfreundlichkeit hatte Paulus soeben erfahren. Wiederholt wollte ihn der Volkshaufen zerrei\u00dfen und umbringen. Sie schrien: &#8222;Es ist nicht billig, dass er leben soll&#8220;. Der Hohepriester l\u00e4sst ihn &#8222;aufs Maul schlagen&#8220;, der Hauptmann befiehlt, ihn zu binden und zu gei\u00dfeln. Wenn auch die Pharis\u00e4er sich im Augenblick etwas freundlicher stellen, so ist es doch keine wahrhafte Freundschaft. Am liebsten h\u00e4tten ihn alle tot gesehen. Und diesen Mann, den die blinde Welt so unfreundlich behandelt, zeichnet Gott mit einem besonderen Freundlichkeitserweis aus. &#8222;Sei getrost, Paulus!&#8220; Wie hebt solch eine Erquickung uns \u00fcber allen Menschenhass hinweg! Was schaden einem Abel die finsteren Kainsblicke, wenn Gott ihn gn\u00e4dig ansieht? Was schaden einem David die b\u00f6sen Eliabsworte, wenn Gott ihn seine Friedensn\u00e4he sp\u00fcren l\u00e4sst? Ja, was kann die schnaubende Volkswut dem Stephanus tun, wenn er den ge\u00f6ffneten Himmel \u00fcber sich sieht! Ach, lasst uns weniger um Menschengunst, als um Gottes Gnade uns bek\u00fcmmern. Denn nur diese erquickt und h\u00e4lt stand in jeder Lage. Wenn der Allm\u00e4chtige uns freundlich anblickt &#8211; und das tut er bei allen S\u00fcndern, die bu\u00dffertig zum Kreuz fliehen -, dann darf uns viel, viel Menschenunfreundlichkeit nicht mehr schaden.<br \/>\n* Das Versprechen des g\u00f6ttlichen Schutzes: Aber nicht nur seiner Freundlichkeit, sondern auch seines ganz bestimmten Schutzes versichert Gott den Paulus. Denn wenn er ihm verhei\u00dft, ihn nach Rom zu bringen, so sagt er ihm damit ganz gewiss zu, dass alle Anschl\u00e4ge auf sein Leben, von denen er umgeben war, scheitern w\u00fcrden. Welche Gefahren umgeben hier den Paulus! Gewalt wollte ihn umbringen, List wollte ihn umzingeln, Ankl\u00e4ger wollten ihn zum Verbrecher stempeln. Das ganze Volk schien gegen ihn zu sein, entschlossen, seinen Untergang durchzusetzen. Aber wer will dem schaden, den Gott sch\u00fctzt? Wenn Gott einen Luther decken will, so kann kein Kaiser mit seiner Acht und kein Papst mit seinem Bann ihm schaden. Wenn der Herr einen Elias deckt, so m\u00f6gen vierhundert im Sold des K\u00f6nigs stehende Propheten des Baal gegen ihn auftreten &#8211; keiner kann ihm ein Haar kr\u00fcmmen! Wenn Gott einen David sch\u00fctzt, so kann Saul so viel Sp\u00e4her und Truppen aufbieten, wie er will, er f\u00e4ngt ihn nie. O, lasst uns doch alle unter Gottes allm\u00e4chtigen Schutz fl\u00fcchten. Sein Name ist das festeste Schloss, seine Verhei\u00dfung die sicherste Mauer.<br \/>\n* Paulus darf weiter Zeuge seines Herrn sein: Zuletzt bekam Paulus die Zusicherung, er habe noch wichtige Arbeit zu tun. &#8222;Wie du von mir zu Jerusalem gezeugt hast, also musst du auch zu Rom zeugen!&#8220; Was h\u00e4tte dem gefangenen Paulus das Herz wohl am schwersten bedr\u00fcckt? Der Gedanke daran, dass er in Zukunft nicht mehr dem Reich Gottes dienen d\u00fcrfe. Das ist f\u00fcr einen Arbeiter, den Gott gesegnet hat, besonders dr\u00fcckend. Aber Gott versichert ihn, er soll noch weiter als Zeuge Jesu gebraucht werden. Wie muss dadurch das Herz des Paulus mit Lob und Dank erf\u00fcllt worden sein! Was gab es f\u00fcr ihn Sch\u00f6neres, als f\u00fcr seinen Heiland zeugen zu d\u00fcrfen! Wenn Gott einem zusammenbrechenden Elias unter dem Wacholder neue Arbeit gibt, und wenn Jesus einen gefallenen Petrus wieder die Schafe weiden hei\u00dft, so sind das selige Worte f\u00fcr Gottes Knechte. Die Welt und die Teufel lassen ihre Anh\u00e4nger im Elend stecken. Sie sind wie die Tr\u00f6ster Zedekias, die ihn \u00fcberredeten, in den Schlamm f\u00fchrten und dann drin stecken lie\u00dfen (Jer 38,22). Aber Gott l\u00e4sst seinen Knecht Paulus im einsamen Gef\u00e4ngnis nicht allein, sondern labt ihn mit Himmelskost. Wohl allen, die sich diesem Gott anvertrauen\u201c (Christlieb, Apostel Paulus, S. 381-383).<\/p>\n<p>3. TEXT- UND PREDIGTSCHWERPUNKT<\/p>\n<p>Unsere Predigt\u00fcbersicht 2010 (beim Gemeinschaftsleiter erh\u00e4ltlich) benennt als m\u00f6glichen Schwerpunkt f\u00fcr die Predigt das Thema \u201eVerleumdung\u201c. Unser Predigttext veranschaulicht uns, dass unser Herr nie \u201eam Ende ist\u201c, aber am Ende ist immer unser Herr. Alles hat seine Zeit, die Bew\u00e4hrung und die Best\u00e4rkung (vgl. 1Kor 10,12f).<\/p>\n<p>4. PREDIGTGLIEDERUNG<\/p>\n<p>Auf Kurs bleiben \u2013 in der Verleumdung:<br \/>\na) Bewahrung erfahren (22,23-29)<br \/>\nb) Bew\u00e4hrung ertragen (22,30-23,10)<br \/>\nc) Best\u00e4rkung erleben (23,11)<\/p>\n<p>oder nach Wolfgang Nestvogel: Wenn der Heilige Geist uns pr\u00e4gt,<br \/>\na) dann wird unser Zeugnis ungebrochen<br \/>\nb) dann wird unser Zeugnis respektvoll<br \/>\nc) dann wird unser Zeugnis treffsicher<br \/>\nd) dann wird unser Zeugnis abh\u00e4ngig<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Kurs halten in st\u00fcrmischer ZeitPredigtthema: Auf Kurs bleiben &#8211; in der Verleumdung Bibelstelle: Apostelgeschichte 22, 23 -23,11 Verfasser: Thomas Richter Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"class_list":["post-1721","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-apostelgeschichte"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-08-19 03:56:41","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1721","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1721"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1721\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1721"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1721"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1721"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}