{"id":1708,"date":"2010-05-12T13:43:49","date_gmt":"2010-05-12T11:43:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=529"},"modified":"2010-05-12T13:43:49","modified_gmt":"2010-05-12T11:43:49","slug":"predigthilfe-vom-23-5-2010-matthaus-7-24-29","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-23-5-2010-matthaus-7-24-29\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 23.5.2010 &#8211; Matth\u00e4us 7, 24-29"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Das Lebensprogramm Jesu<br \/>Predigtthema: Worauf kann ich bauen?<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Matth\u00e4us 7, 24-29<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Thomas Richter<\/strong><\/p>\n<p>Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von Bibelkommentaren.<\/p>\n<p>1. TEXT- UND PREDIGTZUSAMMENHANG<\/p>\n<p>Der Predigtanlass ist das Pfingstfest. Warum es wichtig ist, gerade an Pfingsten die zentrale Frage zu stellen, wann und wie wir das Wort Jesu h\u00f6ren, ist bereits im WBB-Info-Mail Mai 2010 dargelegt worden. Bitte lest die einf\u00fchrenden Gedanken hierzu im Info-Mail noch einmal nach, damit der \u201einhaltliche\u201c Zusammenhang zwischen dem Predigttext und dem Predigtanlass deutlich wird (vgl. Mt 7,24-29 z.B. mit Joh 6,63f; Apg 2,1ff; Eph 1,13f).<br \/>\nAm Ende der Bergpredigt geht es nun um eine eindeutige Reaktion. Die Notwendigkeit einer Entscheidung wurde uns schon letzten Sonntag (Mt 7,13-23) vor Augen gef\u00fchrt und ans Herz gelegt. Durch welches Tor werden wir gehen, dass weite oder das enge? Wem werden wir folgen, dem wahren Propheten oder den falschen Propheten? Ist das, was wir zu Jesus sagen ein Lippenbekenntnis oder ein Lebenszeugnis? Wie wird Jesus so unser Herr, dass er nicht zu uns sagt: \u201eWeicht von mir, ihr \u00dcbelt\u00e4ter\u201c (vgl. z.B. 1Kor 12,3 mit Gal 5,16; Eph 4,30; Eph 5,18)?<br \/>\nUm hier zu einer eindeutigen Antwort zu kommen, muss unser Verh\u00e4ltnis zum Herrn auf einem soliden Fundament stehen und deshalb brauchen wir Klarheit, worauf unser Leben ruht. Zwischen dem H\u00f6ren auf das Wort Jesu und dem Handeln nach dem Wort Jesu darf kein Gegensatz bestehen. Aus diesem Grund berichtet Jesus nun zum Abschluss der Bergpredigt (Mt 7,24-29) von einer allgegenw\u00e4rtigen und unumg\u00e4nglichen Gefahr. Allerdings gibt es zwei Arten von Menschen, zwei H\u00e4user, zwei Fundamente, zwei daraus resultierende Folgen und zwei M\u00f6glichkeiten auf Jesus zu reagieren (= Predigtthema: Worauf kann ich bauen?).<\/p>\n<p>2. TEXT- UND PREDIGTANMERKUNGEN<\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung und Anwendung bieten z.B.<br \/>\n* Fritz Gr\u00fcnzweig. Die Bergpredigt: Antworten auf Fragen von heute. H\u00e4nssler, 1985 (S. 223-229).<br \/>\n* Gerhard Maier. Matth\u00e4us-Evangelium 1.Teil. Edition C-Bibelkommentar 1 (S. 249-252).<br \/>\n* D. Martyn Lloyd-Jones. Bergpredigt Bd. 2: Predigten \u00fcber Matth\u00e4us 6 und 7. Friedberg: 3L-Verlag, 2004 (S. 323-370).<\/p>\n<p>Zur Vorbereitung der Predigt empfehlen wir das Anh\u00f6ren (im Sinne von Apg 17,11b) der textbezogenen Predigten mit praktischen Anwendungen von Wolfgang Nestvogel mit dem Titel \u201eZum Verwechseln \u00e4hnlich\u201c (http:\/\/www.bibeltage.de\/Bergpredigt.html &#8211; Nr. 25 zu Mt 7,24-27) und \u201eEntsetzen \u00fcber den Bergprediger\u201c (http:\/\/www.bibeltage.de\/Bergpredigt.html &#8211; Nr. 26 zu Mt 7,28f).<\/p>\n<p>Wertvolle Anmerkungen und Anregungen zum Predigttext enth\u00e4lt auch die Predigt \u201eDie beiden Baumeister und ihr Bau\u201c (Mt 7,24-27) von C.H. Spurgeon. Gehe in den Weinberg: Erweckungspredigten \u00fcber Gleichnisse Jesu. 4. Aufl. Bielefeld: CLV, 1997. S. 27-46 (kostenloser Download unter http:\/\/www.clv-server.de\/pdf\/255306.pdf).<\/p>\n<p>Vgl. Mt 7,24-29 auch mit 1Kor 3,11-17; Jak 1,21-26.<\/p>\n<p>3. TEXT- UND PREDIGTVERANSCHAULICHUNGEN<\/p>\n<p>Zum Predigteinstieg (aus Gumbel, Herausfordernder Lebensstil): \u201eZwischen H\u00f6ren und Tun besteht ein gro\u00dfer Unterschied. Vor einigen Jahren nahm ich mir vor, mit dem Windsurfen zu beginnen. Es sah aus, als ob es Spa\u00df machte und relativ leicht zu erlernen sei. Ich kaufte mir ein Buch, in dem alles Wissenswerte \u00fcbers Windsurfen stand, und befasste mich mit der Theorie. Wir buchten einen Urlaub am Meer, und ich lieh mir f\u00fcr eine Stunde ein Brett aus. Es war ein hei\u00dfer Tag, also bedeckte ich mich von oben bis unten mit Sonnen\u00f6l. Als ich das erste Mal ins Wasser fiel, wurde das Sonnen\u00f6l abgewaschen und blieb am Brett h\u00e4ngen. Von da an fiel ich pausenlos, erst vorw\u00e4rts, dann r\u00fcckw\u00e4rts und dann wieder vorw\u00e4rts, vom Brett. Am Strand sprach sich schnell herum, dass etwas Lustiges vor sich ging, und so sammelte sich eine Menschenmenge an, die es an Zurufen und Beifall nicht fehlen lie\u00df. Ich lernte, dass es ein gro\u00dfer Unterschied ist, ob man vom Windsurfen geh\u00f6rt hat, oder ob man wei\u00df, wie es geht und tats\u00e4chlich windsurfen kann\u201c.<\/p>\n<p>4. TEXT- UND PREDIGTSCHWERPUNKT<\/p>\n<p>Unsere Predigt\u00fcbersicht 2010 (beim Gemeinschaftsleiter erh\u00e4ltlich) benennt als m\u00f6glichen Schwerpunkt f\u00fcr die Predigt das Thema \u201eGlaubensgrundlage\u201c. In der Predigt geht es zentral darum, dass auf das H\u00f6ren des Wortes Jesus, dass Handeln nach dem Wort Jesu die einzige angemessene Reaktion ist. Damit jeder H\u00f6rer seinen eigenen momentanen Standpunkt und die Relevanz und Brisanz des Predigttextes f\u00fcr sein Leben entdecken kann, k\u00f6nnte es hilfreich sein verschiedene Lebensbereiche aus der Bergpredigt noch einmal in Frageform anzusprechen. Hierzu k\u00f6nnten z.B. noch einmal die einzelnen Themen der Predigen (z.B. aus dem WBB-Textplan) von Mt 5,21 bis Mt 7,23 erw\u00e4hnt werden, mit der Frage, was seit dem H\u00f6ren dieser \u201eWorte des Herrn\u201c in unserem Leben geschehen ist. Bitte betont, dass wir nicht im Gottesdienst sind, um uns einen Vortrag anzuh\u00f6ren, sondern damit wir das Wort Gottes h\u00f6ren. \u00dcberall wo wir keinen Grund zum Zweifel an der biblischen Wahrheit der Predigt haben, da haben wir das Wort Gottes geh\u00f6rt und k\u00f6nnen deshalb nicht so tun, wie wenn wir nichts geh\u00f6rt h\u00e4tten. \u00dcber einen Vortrag kann ich selbst befinden, aber die Predigt des Wortes Gottes befindet \u00fcber mich. Die Konsequenzen unserer Reaktion auf die Predigt, wird uns in Mt 7,24-29 deutlich und einschneidend vor Augen gef\u00fchrt:<br \/>\n* Nicht nur h\u00f6ren, sondern auch danach handeln!<br \/>\n* Nicht nur bauen, sondern auch sicher gr\u00fcnden!<br \/>\n* Nicht nur vollmundig reden, sondern auch vollm\u00e4chtig predigen!<br \/>\nAus diesem Grund folgt unsere Predigt folgenden biblischen Grundlinien: \u201eWer auf euch h\u00f6rt, h\u00f6rt auf mich; und wer euch ablehnt, lehnt mich ab\u201c (Lk 10,16a) &#8211; \u201eBei unserer Verk\u00fcndigung geht es schlie\u00dflich nicht um uns, sondern um Jesus Christus, den Herrn; wir sind nur Diener \u2013 eure Diener, weil Jesus uns damit beauftragt hat (2Kor 4,5) &#8211; \u201eAn diesen Grundsatz habe auch ich mich gehalten. Als ich zu euch kam, Geschwister, um euch das Geheimnis zu verk\u00fcnden, das Gott uns enth\u00fcllt hat, versuchte ich nicht, euch mit geschliffener Rhetorik und scharfsinnigen Argumenten zu beeindrucken. Nein, ich hatte mir vorgenommen, eure Aufmerksamkeit einzig und allein auf Jesus Christus zu lenken \u2013 auf Jesus Christus, den Gekreuzigten. Au\u00dferdem f\u00fchlte ich mich schwach; ich war \u00e4ngstlich und sehr unsicher, als ich zu euch sprach. Was meine Verk\u00fcndigung kennzeichnete, waren nicht \u00dcberredungskunst und kluge Worte; es war das machtvolle Wirken von Gottes Geist. Denn euer Glaube sollte sich nicht auf Menschenweisheit gr\u00fcnden, sondern auf Gottes Kraft\u201c (1Kor 2,1-5).<\/p>\n<p>Mit dieser Predigt beschlie\u00dfen wir unsere Predigtreihe aus der Bergpredigt und deshalb sollten wir im Rahmen unserer Verk\u00fcndigung am 23.05.2010 das Fazit der Bergpredigt ziehen und den Sack zubinden, damit wir den Lebensstil Jesu (Januar + M\u00e4rz) nun verinnerlichen und dem Lebensprogramm Jesu (M\u00e4rz-Mai) konsequent folgen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Textlesung kann die \u201eNeue Genfer \u00dcbersetzung\u201c auf Grund ihrer Genauigkeit und Verst\u00e4ndlichkeit hilfreich sein (z.B. http:\/\/www.ngue.info\/online\/lesen).<\/p>\n<p>5. PREDIGTGLIEDERUNG<\/p>\n<p>Worauf kann ich bauen?<br \/>\na) Mit starkem Unwetter rechnen!<br \/>\nb) Auf festen Untergrund bauen!<br \/>\nc) Durch klare Unterscheidung reagieren!<\/p>\n<p>oder<br \/>\na) Vordergr\u00fcndige \u00c4hnlichkeiten?<br \/>\nb) Tiefgr\u00fcndige Unterschiede!<br \/>\nc) Eindeutige Festlegungen?!<\/p>\n<p>oder nach Theo Sorg:<br \/>\na) Nicht auf Flugsand bauen!<br \/>\nb) Auf den Felsen vertrauen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Das Lebensprogramm JesuPredigtthema: Worauf kann ich bauen? Bibelstelle: Matth\u00e4us 7, 24-29 Verfasser: Thomas Richter Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von Bibelkommentaren. 1. 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