{"id":1699,"date":"2010-02-17T12:30:29","date_gmt":"2010-02-17T10:30:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=520"},"modified":"2010-02-17T12:30:29","modified_gmt":"2010-02-17T10:30:29","slug":"predigthilfe-vom-14-3-2010-matthaus-6-5-15","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-14-3-2010-matthaus-6-5-15\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 14.3.2010 &#8211; Matth\u00e4us 6, 5-15"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Das Lebensprogramm Jesu<br \/>Predigtthema: Reden zu Gott &#8211; wie geht das mit dem Beten?<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Matth\u00e4us 6, 5-15<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Thomas Richter<\/strong><\/p>\n<p>Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von Bibelkommentaren.<\/p>\n<p>1. TEXT- UND PREDIGTZUSAMMENHANG<\/p>\n<p>Am Anfang der Bergpredigt spricht Jesus dar\u00fcber, was es hei\u00dft sein Nachfolger zu sein (Mt 5,1-16) Darauf aufbauend entfaltet Jesus, wie wir im Alltag konkret Nachfolge leben sollen (Mt 5,17-48). Nun beschreibt Jesus in welcher pers\u00f6nlichen Beziehung zum Vater wir stehen sollen und wie sich das auswirkt (Mt 6,1-18). Die St\u00e4rke dieser Beziehung wird dar\u00fcber entscheiden, ob wir einen kraftvollen und gesunden christlichen Glauben besitzen werden oder nicht. Bisher standen die horizontalen Auswirkungen des Glaubens im Vordergrund und die vertikale Beziehung bildete den Hintergrund. Nun wendet sich dieses Bild und die vertikale Beziehung tritt nun in den Vordergrund der Betrachtung und die horizontale Auswirkung in den Hintergrund.<br \/>\nIn Mt 6,1 wird der Grundsatz dieses Abschnittes genannt: \u201eGerechtigkeit \/ Fr\u00f6mmigkeit\u201c (vgl. Mt 5,20 mit 6,33). Wie sich das Leben aus der Gerechtigkeit Gottes nun auswirkt, wird in den drei Hauptbereichen (Almosen \u2013 Gebet &#8211; Fasten) j\u00fcdischer Fr\u00f6mmigkeit dargelegt:<br \/>\n* Gebt acht (V. 1) beim Almosengeben! (V. 2-4)<br \/>\n* Gebt acht (V. 1) beim Beten! (V. 5-15)<br \/>\n* Gebt acht (V. 1) beim Fasten! (V. 16-18)<br \/>\nAus diesem Grund bilden die Predigttexte im M\u00e4rz eine Einheit und bauen aufeinander auf: Leben von Gott (Almosen) \u2013 Reden zu Gott (Gebet) \u2013 Hunger nach Gott (Fasten). Da es hier um die Glaubenspraxis geht, wird das eigentliche Anliegen im Predigtthema als Frage formuliert (\u201eReden zu Gott &#8211; wie geht das mit dem Beten?), die im Rahmen der Predigt beantwortet wird (Mt 6,5-15). Wichtig ist, dass wir im Blick behalten, dass unser Predigttext eine weitere Konkretisierung von Mt 6,1 ist: \u201eWie geht das nun mit dem Beten\u201c, wenn wir in und aus der Gerechtigkeit Gottes leben?<\/p>\n<p>2. TEXT- UND PREDIGTANMERKUNGEN<\/p>\n<p>Hilfen zur Auslegung und Anwendung bieten z.B.<br \/>\n* Fritz Gr\u00fcnzweig. Die Bergpredigt: Antworten auf Fragen von heute. H\u00e4nssler, 1985 (S. 140-163).<br \/>\n* Gerhard Maier. Matth\u00e4us-Evangelium 1.Teil. Edition C-Bibelkommentar 1 (S. 197-215).<br \/>\n* D. Martyn Lloyd-Jones. Bergpredigt Bd. 2: Predigten \u00fcber Matth\u00e4us 6 und 7. Friedberg: 3L-Verlag, 2004 (S. 25-36 + 51-86 \u2013 sehr empfehlenswert).<\/p>\n<p>Zur Vorbereitung der Predigt empfehlen wir das Anh\u00f6ren (im Sinne von Apg 17,11b) der textbezogenen Predigten mit praktischen Anwendungen von Wolfgang Nestvogel unter http:\/\/www.bibeltage.de\/Bergpredigt.html dort Nr. 12 (Mt 6,9f) und Nr. 13(Mt 6,11f) und Nr. 14 (Mt 6,13-15).<\/p>\n<p>Zum Predigteinstieg:<br \/>\n\u201eGute Gebetsgewohnheiten zu entwickeln ist nicht verhandelbar. Ich wei\u00df, dass keine \u00dcbung aus sich heraus eine Beziehung zwischen Gott und mir herstellen kann. Doch ich wei\u00df auch, dass ich keine reichen, lohnenden Erfahrungen mit dem Gebet machen werde, wenn ich es ganz ohne \u00dcbung versuche. Fragen Sie jemanden, der sich damit auskennt!<br \/>\nEs macht Sinn, dass wir den gr\u00f6\u00dften Fachmann befragen sollten, wenn wir etwas \u00fcber Gebet wissen wollen &#8211; Jesus Christus selbst. Niemand in der Geschichte der Menschheit hat die Sache mit dem Beten besser verstanden als Jesus. Niemand hat fester an die Kraft des Gebets geglaubt und niemand hat je so gebetet wie er. Seine J\u00fcnger erkannten sein Fachwissen. Einmal kamen sie zu ihm, als er in der Zur\u00fcckgezogenheit betete (Lukas 11,1). Sie waren von seiner Ernsthaftigkeit und Intensit\u00e4t so bewegt, dass sie ihn vorsichtig fragten: \u201aW\u00fcrdest du uns beten lehren?\u2018 Glauben Sie, sie h\u00e4tten geh\u00f6rt, dass er komplizierte theologische Begriffe verwendet, die sie unbedingt lernen wollten? Oder waren es seine theatralischen Bewegungen und Gesten oder Spezialeffekte &#8211; irgendwelche \u00fcbernat\u00fcrlichen Praktiken -, die sie nachahmen wollten? Ich glaube nicht. Ich glaube, sie sahen, wie Jesus betete, und erkannten auch aus der Ferne, dass zwischen Jesus und seinem Vater eine tiefe Beziehung bestand, wie sie die J\u00fcnger nie zuvor erlebt hatten. Zwischen Jesus und dem himmlischen Vater gab es eine geistliche Gemeinschaft, die so intensiv und so real war, dass die J\u00fcnger nur sagen konnten: \u201aEine solche Beziehung haben wir nicht zum Vater. Hilf uns, sie zu bekommen\u2018. Vor einigen Jahren unternahm ich mit f\u00fcnf Freunden einen Segelausflug. Wir waren eine Woche auf dem Meer unterwegs, und am Abend, bevor wir nach Hause flogen, gingen wir in ein Restaurant essen. Wir sa\u00dfen zu sechst am Tisch, und am Nachbartisch sa\u00dfen eine Frau und ein Mann und hielten sich auf dem Tisch im Kerzenschein an den H\u00e4nden und unterhielten sich leise und schauten sich dabei tief in die Augen. Es war nicht zu \u00fcbersehen, dass sie sehr verliebt waren. Einer nach dem anderen bemerkten die M\u00e4nner an unserem Tisch, was mit diesem Paar los war. Und einer nach dem anderen entschuldigte sich und sagte: \u201aIch glaube, ich rufe mal meine Frau an\u2018. Die Motivation f\u00fcr diese Anrufe war das deutliche Bild von einer tiefen, befriedigenden, liebevollen Beziehung, das sie gerade gesehen hatten. Dieses Bild weckte bei den M\u00e4nnern den Wunsch, ihre Frauen anzurufen. Genau das Gleiche passierte, als die J\u00fcnger von Jesus diesen beten sahen. Etwas an der Art und Weise, wie Jesus die Beziehung zu seinem Vater pflegte, war so anziehend, dass sie das auch erleben wollten. \u201aJesus, lehre uns\u2018, sagten sie. Warum? Weil sie wussten, dass sie im Vergleich zu ihrem Meister Anf\u00e4nger in Sachen Gebet waren. [\u2026]. Jesus hat sich dieser Bitte nicht verweigert; stattdessen nutzte er die Gelegenheit, sie das Beten zu lehren. Er sagte das Folgende:\u201c [was er im Rahmen der Bergpredigt (Mt 6,5-15) ausf\u00fchrlicher darlegt als in Lk 11,1] (Bill Hybels. Aufbruch zur Stille: Von der Lebenskunst Zeit f\u00fcr das Gebet zu haben. Neuauflage Asslar: Gerth Medien, 2009. S. 65-67).<\/p>\n<p>Die Predigttexte im M\u00e4rz stehen unter dem Monatsthema: \u201eDas Lebensprogramm Jesu\u201c. Hier entfaltet Jesus, wie wir unser Leben nach dem Willen Gottes gestalten k\u00f6nnen und so entdecken wir in unserem Predigttext (Mt 6,6-15) die Gebetsprinzipien Jesu. Jesus legt zuerst dar, \u201ewie\u201c wir beten sollen (V. 5-8) und dann darauf aufbauend \u201ewas\u201c wir beten sollen (V. 9-15).<\/p>\n<p>A) Wie wir beten sollen (V. 5-8)<\/p>\n<p>Von Jesus beten lernen hei\u00dft, dass wir auf unsere Gebetszeiten (V. 5), unseren Gebetsort (V. 6) und unsere Gebetsform (V. 7f) achten.<\/p>\n<p>* Bete regelm\u00e4\u00dfig vor dem Herrn (V. 5):<br \/>\nJesus sagt nicht \u201efalls du betest\u201c, sondern \u201ewenn du betest\u201c (V. 5.6.7). F\u00fcr ihn ist klar, dass seine Nachfolger beten. Beten ist keine Option. Von der inneren Haltung her beten wir nie \u201evor Menschen\u201c, sondern immer \u201evor dem Herrn\u201c und da er immer gegenw\u00e4rtig ist, k\u00f6nnen wir auch immer beten (vgl. Ps 55,18; 88,2; 1Thess 5,17). Auch wenn das Gebet \u00f6ffentlich stattfindet, so ist das Gebet immer und ausschlie\u00dflich an Gott adressiert. Von daher muss es auch nur bei ihm \u201eankommen\u201c.<br \/>\nBsp.: Worauf achten wir bei Gebetsgemeinschaften? Das wir vor Anderen gut formulierte Gebete sprechen? Dann bleibt der Lohn irdisch, weil eben Menschen die Adressaten waren. Wer sich ausschlie\u00dflich an den Herrn wendet, der braucht sich nicht zu \u00fcberlegen, wie und was er in einer Gebetsgemeinschaft betet \u2013 warum? R\u00f6m 8,26f! Es lohnt regelm\u00e4\u00dfig zu beten, weil ein Gebet \u201evor dem Herrn\u201c immer ankommt.<br \/>\n\u201eHeuchler\u201c = Schauspieler \/ eine \u00e4u\u00dfere Rolle einnehmen, die man innerlich aber nicht als Ausdruck des eigenen Wesens versteht<\/p>\n<p>* Bete einsam vor dem Herrn (V. 6):<br \/>\nDie \u201eKammer\u201c ist der innerste Raum des Hauses, der Aufbewahrungsort. Hier ist der Ort, wo es keine Ablenkung mehr gibt, hier geht es beim Gebet nur um die Begegnung mit dem Herrn. Jesus will hier nicht die Gebetsgemeinschaft grunds\u00e4tzlich verbieten (vgl. Mt 18,19f), aber darauf hinweisen, dass wir immer allein und ausschlie\u00dflich vor dem Herrn beten sollen. Der Gefahr von V. 5 k\u00f6nnen wir entgehen, wenn wir den V. 6 ein\u00fcben (Ps 16,11).<br \/>\n\u201eOetinger und Bengel \u00fcbernachteten einmal gemeinsam in einem Zimmer. Oetinger war am Abend gespannt darauf, seinen Lehrer Bengel das Abendgebet sprechen zu h\u00f6ren. Bengel aber ging nur unter das offene Fenster, verbeugte sich dreimal und legte sich zur Ruhe. Ebenso schlicht sind seine Worte, die er in einer Silvesternacht, als es gerade 24.00 Uhr schlug, sagte: \u201aLieber Gott, bei uns bleibt\u2018s beim alten\u2018.\u201c(Werner Weiland, Zuversicht und St\u00e4rke 3\/1989, S. 38f)<\/p>\n<p>* Bete \u201aherzlich\u2018 vor dem Herrn (V. 7f):<br \/>\nBeim Beten kommt es darauf an, dass wir ehrlich und ernsthaft beten. Hier z\u00e4hlt nicht die \u00e4u\u00dfere Quantit\u00e4t (Menge) der Worte, sondern die innere Qualit\u00e4t und die liegt vor, wenn unser Beten von Herzen (= herzlich) geschieht.<br \/>\n\u201eJesus hat seinen J\u00fcngern nicht nur gesagt, dass sie allein beten sollen, sondern auch, dass sie ehrlich beten sollen. \u201aIhr sollt nicht plappern\u2018, erkl\u00e4rte er. Seien Sie vorsichtig mit abgedroschenen Phrasen. Passen Sie auf, dass Sie es sich nicht angew\u00f6hnen, diese gedankenlos wieder und wieder aufzusagen. Es ist unglaublich einfach, beim Beten einen frommen Jargon zu benutzen! Manche Phrasen klingen so angemessen, so geistlich, so fromm, dass viele Christen schnell lernen, diese aneinanderzureihen, und das dann \u201aGebet\u2018 nennen. Sie haben wahrscheinlich gar keine Ahnung, was das bedeutet, was sie sagen. Manchmal h\u00f6re ich zum Beispiel einen reifen Christen ernsthaft beten: \u201aLieber Herr, bitte sei mit mir, wenn ich jetzt zu diesem Einstellungsgespr\u00e4ch gehe\u2018, oder: \u201aBitte sei mit mir, wenn ich jetzt diese Reise mache.\u2018 Wenn man diese Bitte h\u00f6rt, klingt sie zun\u00e4chst einmal heilig. Doch leider ergibt sie keinen Sinn. Ich bin dann oft versucht, diesen Beter zu fragen: \u201aWarum bittest du Gott um etwas, das er doch eh schon tut?\u2018 Denn Jesus macht deutlich: \u201aSeid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt\u2018 (Matth\u00e4us 28,20), und: \u201aIch werde euch nicht als Waisen zur\u00fccklassen, sondern ich komme wieder zu euch\u2018 (Johannes 14,8). Auch im Hebr\u00e4erbrief, 13. Kapitel, Vers 5, hei\u00dft es: \u201aIch lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.\u2018 Einer der Namen Jesu, Immanuel, bedeutet \u201aGott mit uns\u2018. Wenn wir zu seiner Familie geh\u00f6ren, brauchen wir Gott nicht darum zu bitten, bei uns zu sein. Wir sollten vielmehr darum bitten, dass wir uns seiner Gegenwart bewusst werden und dass wir deshalb zuversichtlich sind. Gott zu bitten, bei uns zu sein, wenn er schon lange da ist, ist eine Art des \u201aPlapperns\u2018.\u201c (Hybels, Aufbruch zur Stille, S. 73f).<\/p>\n<p>B) Was wir beten sollen (V. 9-15)<\/p>\n<p>\u201eDas Vaterunser ist eine ausgezeichnete Vorlage, aber es sollte niemals als magischer Zauberspruch dienen, der uns hilft, Gottes Aufmerksamkeit zu erlangen. Jesus hat uns dieses Gebet nicht gegeben, damit wie einen Textabschnitt zum Aufsagen haben \u2013 im Gegenteil. Er hat uns gerade davor gewarnt, immer die gleichen Phrasen zu wiederholen. Nein, er gab es uns als eine Vorlage, um uns eine Auswahl der Elemente vorzuschlagen, die in unserem Gebet enthalten sein sollen\u201c (Hybels, Aufbruch zur Stille, S. 79).<\/p>\n<p>Die einleitende Aussage Jesu \u201ebetet ihr nun so\u201c (V. 9a) ist nicht so zu verstehen, dass wir nun diesen Wortlaut st\u00e4ndig wiederholen. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen wir dieses Gebet nachbeten, aber von V. 7f her haben wir darauf zu achten, dass wir weniger den Wortlaut wiederholen, sondern den Wortsinn erfassen. Hier gibt Jesus uns mit diesem Mustergebet eine innere Struktur f\u00fcr unsere Gebete. Wenn wir dieser inneren Struktur folgen, dann lernen wir beten und entdecken auch, was wir beten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Gebet Jesu beginnt mit der Bewusstmachung, zu wem wir beten (\u201eUnser Vater im Himmel\u201c), verweilt dann bei den Anliegen Gottes (Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.) und kommt dann vom Herrn her zum Menschen (Unser t\u00e4gliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Und f\u00fchre uns nicht in Versuchung, sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.). Nat\u00fcrlich d\u00fcrfen wir dem Herrn im Gebet unsere Anliegen nennen, aber woher wissen wir denn, was recht ist, was wir erbitten sollen? Deshalb beginnt Gebet immer bei Gott. Wir machen uns bewusst, mit wem wir reden und verweilen dann bei ihm und seinen Anliegen. So f\u00e4llt dann beim Beten Licht von oben auf unser Leben und in diesem Licht Gottes k\u00f6nnen wir dann auch f\u00fcr uns beten. Im Zentrum des Gebets steht immer der Herr und es geht vom Herrn her zum Menschen!<br \/>\nBsp.: Beten wie nach dieser inneren Struktur oder meinen wir es besser zu wissen wie Jesus? Auch ist das Gebet nicht im \u201eich\u201c verhaftet, sondern wird im Horizont der Familie Gottes gebetet (\u201eunser\u201c) und damit wei\u00df der Beter, er ist nie allein \u2013 der Herr und die Geschwister sind auch da! Es lohnt sich also, das Vaterunser nicht nur entsprechend dem Wortlaut nachzubeten, sondern auch pers\u00f6nlich dem beabsichtigten Wortsinn entsprechend mit eigenen Worten der inneren Struktur des \u201eVaterunser\u201c betend zu folgen.<\/p>\n<p>3. TEXT- UND PREDIGTSCHWERPUNKT<\/p>\n<p>Unsere Predigt\u00fcbersicht 2010 (beim Gemeinschaftsleiter erh\u00e4ltlich) benennt als m\u00f6glichen Schwerpunkt f\u00fcr die Predigt das Thema &#8222;Gebet&#8220;.<br \/>\n\u201eWenn wir nicht blo\u00df Namenschristen sein wollen, sondern wahre Christen, so ist\u2019s Gebet das Erste, Notwendige, das fortgesetzt werden muss bis ans Ende. Vom Gebet lassen hei\u00dft, von Gott lassen\u201c (Alois Henh\u00f6fer).<\/p>\n<p>4. PREDIGTGLIEDERUNG<\/p>\n<p>Reden zu Gott \u2013 wie geht das mit dem Beten?<br \/>\na) Wie wir beten sollen (V. 5-8):<br \/>\n* Regelm\u00e4\u00dfig vor dem Herrn beten (V. 5)<br \/>\n* Einsam vor dem Herrn beten (V. 6)<br \/>\n* Herzlich vor dem Herrn beten (V. 7f)<br \/>\nb) Was wir beten sollen (V. 9-15):<br \/>\n* Zuerst die Anliegen des Herrn (V. 9f)<br \/>\n* Dann die Anliegen der Kinder Gottes (V. 11-15)<\/p>\n<p>oder nach Werner Weiland:<br \/>\na) Auf das Gebet kommt es an<br \/>\nb) Mit Gott allein sein<br \/>\nc) Gott allein machen lassen<br \/>\nd) Wenn Gott geehrt wird \u2026<br \/>\ne) \u2026 kommt der Mensch nicht zu kurz<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Das Lebensprogramm JesuPredigtthema: Reden zu Gott &#8211; wie geht das mit dem Beten? 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