{"id":1670,"date":"2009-07-27T12:07:53","date_gmt":"2009-07-27T10:07:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=491"},"modified":"2009-07-27T12:07:53","modified_gmt":"2009-07-27T10:07:53","slug":"predigthilfe-vom-23-8-2009-nehemia-10-29-40","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-23-8-2009-nehemia-10-29-40\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 23.8.2009 &#8211; Nehemia 10, 29-40"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Als Mitarbeiter des Herrn leben<br \/>Predigtthema: Leben in der Gegenwart Gottes<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Nehemia 10, 29-40<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Thomas Richter<\/strong><\/p>\n<p>Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von Bibelkommentaren. Hilfen zur Auslegung und Anwendung bieten z.B. Das Alte Testament erkl\u00e4rt und ausgelegt \u2013 Bd. 2. S. 270-271 und Klaus vom Orde. Die B\u00fccher Esra und Nehemia. Wuppertaler Studienbibel AT. Wuppertal: R. Brockhaus, 1997. S. 257-266 und Warren W. Wiersbe. Sei fest entschlossen: Im Gegenwind standhaft bleiben. Dillenburg: CV, 2008. S. 127-137.<\/p>\n<p>1. TEXT- UND PREDIGTZUSAMMENHANG<\/p>\n<p>Nachdem wir in der letzten Predigt (16.08.2009) eingehend entfaltet haben, was es hei\u00dft nach den Ordnungen Gottes zu leben, geht es in der heutigen Predigt um die Frage ob die Bu\u00dfe auch ernst gemeint war und das Volk Gottes deshalb nun wieder in der Gegenwart Gottes leben kann (= Predigtthema). Bevor das Bu\u00dfgebet (Neh 9,5b-37) vom Herrn beantwortet wird, erfolgt vom Volk Gottes her eine Selbstverpflichtung auch fortan der Bu\u00dfe entsprechend zu leben (Neh 10,29-40). Von diesem Zusammenhang her wird deutlich, dass das Volk Gottes nicht einfach leichthin um Vergebung bittet, sondern das aufrichtige Anliegen hat \u201eBu\u00dfe zu tun und sich zu Gott zu bekehren, indem sie der Bu\u00dfe w\u00fcrdige Werke vollbr\u00e4chten\u201c (vgl. Apg 26,20b).<\/p>\n<p>\u201eMan traut, wenn man von Kapitel 9 herkommt, zun\u00e4chst seinen Augen kaum. Die Leute, die doch so tief gebeugt waren und denen ihre Untauglichkeit so deutlich zu Gem\u00fcte gef\u00fchrt worden ist, verlangen nun hier Tinte, Feder und Papier. Sie bleiben nicht in ihrer Untauglichkeit liegen, sondern stehen von der Bu\u00dfbank auf und bringen Gott ein feierliches und \u00f6ffentliches Gel\u00fcbde dar (= W. L\u00fcthi). Das Volk Israel war entschlossen, eine feste Vereinbarung mit Gott zu treffen. War das n\u00f6tig? Gott selber hatte doch einen ewigen Bund mit ihnen geschlossen! Der Herr ist gewiss nicht auf unsere Versprechen angewiesen, und wie oft haben wir ein Versprechen gebrochen. Dennoch: Wer eine feste Vereinbarung mit Gott schlie\u00dft, bezeugt damit, dass die Erfahrung geistlicher Erneuerung nicht einfach eine gehobene Gem\u00fcts-Stimmung ist, sondern in den Gehorsam Gott und seinem Wort gegen\u00fcber f\u00fchrt. Die Israeliten sagen glasklar, was sie tun wollen und was nicht. Je nach Bibel-\u00dcbersetzung hei\u00dft es \u201awir wollen\u2018, \u201awir werden\u2018, \u201awir verpflichten uns\u2018. Fassen wir die Entschl\u00fcsse zusammen: Es geht um geordnete Beziehungen, vor allem zwischen den Geschlechtern, zwischen Gl\u00e4ubigen und Ungl\u00e4ubigen. Es geht um geordnete Arbeits- und Ruhezeiten und um ein geordnetes geistliches wie gottesdienstliches Leben. \u201aDenn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens\u2018 (1Kor 14,33). Wenn uns der Gehorsam schwer wird, d\u00fcrfen wir wie Salomo beten: \u201aSchenke deinem Knecht ein h\u00f6rendes, ein gehorsames Herz&#8230; zu unterscheiden zwischen Gut und B\u00f6se\u2018 (1K\u00f6n 3,9). Und der Herr spricht uns zu, wie es Johann Scheffler verfasste: \u201aF\u00e4llt&#8217;s euch zu schwer? Ich geh voran, ich steh euch an der Seite, ich k\u00e4mpfe selbst, ich brech die Bahn, bin alles in dem Streite\u2018.\u201c (Aidlinger Bibellesezettel = Zeit mit Gott; H. 3 \/ 2007; S. 121).<\/p>\n<p>2. TEXT- UND PREDIGTANMERKUNGEN<\/p>\n<p>Zum Einstieg:<br \/>\n\u201eIn einer bestimmten Gemeinde gab es einen Mann, der seine Gebete stets folgenderma\u00dfen abschloss: \u201aUnd Herr, du wei\u00dft, dass sich in meinem Leben viele Spinnweben angesammelt haben. Bitte nimm sie weg. Nimm bitte die Spinnweben weg\u2018! Ein Gl\u00e4ubiger, der dieser Gemeinde angeh\u00f6rte, hatte es allm\u00e4hlich satt, allw\u00f6chentlich die gleiche unaufrichtige Bitte zu h\u00f6ren, weil er im Leben des Betreffenden keine Ver\u00e4nderung sah. Als er ihn daher beim n\u00e4chsten Mal wieder beten h\u00f6rte: \u201aHerr, bitte nimm die Spinnweben weg\u2018, unterbrach er ihn mit folgenden Worten: \u201aUnd wenn du schon dabei bist, Herr, t\u00f6te bitte die Spinne\u2018! Als Bekenner vor dem Herrn zu stehen und hingebungsvoll zu ihm zu beten, ist das eine (ein Sachverhalt, den wir in Kapitel 9 gesehen haben), ein gehorsames Leben nach dem \u201aAmen\u2018 zu f\u00fchren, jedoch etwas ganz anderes. Aber den Versammelten war es ernst mit ihrem Gebet und ihrer Entschlossenheit, durch Gottes Gnade einen Neuanfang zu wagen und dem Herrn wohlgef\u00e4llig zu leben. \u201aDas sieghafte Leben eines Christen\u2018, sagte Alexander Whyte, \u201aist eine Reihe von Neuanf\u00e4ngen\u2018. Der Herr ist imstande, uns vor dem Straucheln zu bewahren (Judas 24). Sollten wir aber doch einmal straucheln, kann er uns aufrichten und wieder auf die Beine bringen. \u201aVom HERRN her werden eines Mannes Schritte gefestigt, und seinen Weg hat er gern; f\u00e4llt er, so wird er doch nicht hingestreckt, denn der HERR st\u00fctzt seine Hand\u2018 (Ps 37,23f). Obwohl die Angeh\u00f6rigen des Volkes ges\u00fcndigt hatten, gingen sie jetzt neue Schritte als diejenigen, die hingegeben und gehorsam leben wollten. Doch war ihre Hingabe echt? Es gibt in diesem Kapitel mindestens drei Beweise daf\u00fcr, dass es diesen Menschen mit ihrem Gebet wirklich ernst war. Die gleichen Beweise werden in unserem Leben zu sehen sein, wenn unsere Zusagen gegen\u00fcber dem Herrn aufrichtig sind\u201c (Wiersbe, Sei fest entschlossen, S. 127), wenn wir mit dem Herrn leben (V. 29-31), in dem Herrn ruhen (V. 32) und f\u00fcr den Herrn geben (V. 33-40). Die Echtheit der Bu\u00dfe zeigt sich in drei konkreten Lebensbereichen (Ehe \u2013 Ruhetag &#8211; Gottesdienst), wo sich das Volk Gottes zu einem Leben nach dem Willen Gottes verpflichtet. Im Wissen um die eigene Schwachheit wagt das Volk Gottes nun im Glauben auf die Gr\u00f6\u00dfe, G\u00fcte und Gnade Gottes (Kap. 9) voranzugehen.<\/p>\n<p>A. Leben in der Gegenwart Gottes hei\u00dft: Lebe mit dem Herrn! (10,29-31)<br \/>\n= Verbot der religi\u00f6sen Mischehe<\/p>\n<p>V. 29f ist vom \u201eGesetz Gottes\u201c die Rede. Im hebr\u00e4ischen steht hier das Wort torah, was im dt. meist mit Gesetz wiedergegeben wird. W\u00e4hrend im dt. meist negative Assoziationen mit dem Ausdruck &#8222;Gesetz&#8220; verbunden sind, im Sinne von Reglementierung, Paragraphenreiterei oder Enge, steckt im hebr. Ausdruck torah Grund zur Freude und tiefer Dankbarkeit (vgl. Ps 1,2). Das &#8222;Gesetz&#8220; hat das Volk Gottes in der W\u00fcste erhalten, in einer Situation, wo es den Weg nicht mehr erkennen konnte, wo es herumirrte, da gab Gott die torah, seine Weisung. Wohl dem, der Wegweisung hat, wenn er in der W\u00fcste unterwegs ist oder wenn er seinen Lebensweg nicht erkennen kann. Von daher ist das Gesetz Gottes immer als die Wegweisung Gottes ins Leben zu verstehen.<\/p>\n<p>\u201eEs war eine ernste Angelegenheit, seinen Namen unter dieses Dokument zu setzen. Dies bedeutete n\u00e4mlich, vor dem Herrn feierlich zu schw\u00f6ren (V. 30; siehe 5,13). Vielleicht hatten die Anwesenden geh\u00f6rt, wie Esra folgende Stelle aus dem f\u00fcnften Buch Mose vor\u00aclas: \u201aIhr alle steht heute vor dem HERRN, eurem Gott: eure H\u00e4upter, eure St\u00e4mme, eure \u00c4ltesten und eure Aufseher, alle M\u00e4nner von Israel, eure Kinder, eure Frauen &#8230; damit du in den Bund des HERRN, deines Gottes, eintrittst und in seine Fluchbestimmung, den der HERR, dein Gott, heute mit dir schlie\u00dft, damit er dich heute zu seinem Volk erhebt und er dein Gott ist, wie er zu dir geredet und wie er deinen V\u00e4tern, Abraham, Isaak und Jakob, geschworen hat\u2018 (5Mo 29,9-12). Das Gesetz, das die Praxis bei Gel\u00fcbden und Eiden regelte, findet sich in 4Mose 30 und wird mit folgenden Worten eingeleitet: \u201aWenn ein Mann dem HERRN ein Gel\u00fcbde ablegt oder einen Eid schw\u00f6rt, ein Enthaltungsgel\u00fcbde auf seine Seele zu nehmen, dann soll er sein Wort nicht brechen: nach allem, was aus seinem Mund hervorgegangen ist, soll er tun\u2018 (V. 3). Da es bei einem Schwur auch um den Namen und das eventuelle Gericht Gottes ging, sollte man nicht leichtfertig damit umgehen. Jesus warnte davor, inhaltsleere Schw\u00fcre abzulegen (Mt 5,33-37; 23,16-22), w\u00e4hrend Salomo in \u00e4hnlicher Weise warnte (Pred 4,27-5,6). Sollten sich Gl\u00e4ubige heute durch einen Schwur binden, wenn sie danach streben, mit dem Herrn zu leben und ihm zu dienen? Offenbar nicht. Unsere Beziehung zum Herrn entspricht dem Verh\u00e4ltnis eines Kindes zu seinem Vater, wobei unser Vater will, dass unser Gehorsam auf Liebe beruht. Ich kenne kein neutestamentliches Beispiel, bei dem Gl\u00e4ubige dem Herrn Gehorsam geschworen haben. Unser Gehorsam sollte vielmehr eine freudige Reaktion auf all das sein, was er in Christus f\u00fcr uns getan hat (Kol 3,1ff). Wir kommen als Christen nicht deshalb voran, weil wir Gott Versprechungen machen, sondern weil wir den Verhei\u00dfungen Gottes glauben und danach handeln. Schw\u00fcre beruhen oft auf Furcht (\u201aIch sollte dies lieber tun, weil mich Gott sonst richten wird!\u2018). Dabei ist Furcht nicht die entscheidende Motivation f\u00fcr ein gottergebenes Leben, obwohl sie durchaus eine Rolle spielt (2Kor 7,1). [\u2026]. Der j\u00fcdische \u00dcberrest war von Heiden umgeben, die dem G\u00f6tzendienst verfallen waren. Nach deren Willen sollten sich die Juden in ihr gesellschaftliches, religi\u00f6ses und wirtschaftliches Leben integrieren. Das mosaische Gesetz verbot den Angeh\u00f6rigen des Volkes Gottes jedoch, nach Art der Heiden zu leben, obwohl es sie nicht daran hinderte, gute nachbarschaftliche Kontakte oder auch gute Gesch\u00e4ftsbeziehungen zu ihnen zu unterhalten (siehe Kap. 13,15-22). Der Dienst der Priester bestand u.a. darin, die Angeh\u00f6rigen des Volkes zu \u201aunterweisen\u2018. Sie sollten bef\u00e4higt werden, \u201azwischen heilig und nicht heilig zu unterscheiden\u2018 und \u201aden Unterschied zwischen unrein und rein (zu) erkennen\u2018 (Hes 44,23). Absonderung beinhaltet einfach v\u00f6llige Hingabe an Gott &#8211; unge\u00acachtet dessen, welchen Preis man daf\u00fcr bezahlt. Wenn ein Mann und eine Frau heiraten, sondern sie sich von allen anderen potenziellen Ehepartnern ab, um sich einander v\u00f6llig hinzugeben. Dies ist Ganzhingabe, deren Beweggrund die Liebe ist, und zugleich eine ausgewogene Entscheidung: Wir sondern uns von anderen ab, um f\u00fcr den einen da zu sein, der unser Partner f\u00fcrs Leben sein soll. Die Juden sonderten sich von den V\u00f6lkern in ihrer Nachbarschaft und f\u00fcr den Herrn sowie sein Wort ab (Neh 10,29; 9,2). Sie vereinigten sich dar\u00fcber hinaus mit ihren Br\u00fcdern und Schwestern, indem sie gemeinsam zusagten, das Gesetz Gottes zu befolgen (V. 30). Absonderung, die Gott und andere Gl\u00e4ubige au\u00dfer Acht l\u00e4sst, ist Isolation, die letztendlich zur S\u00fcnde f\u00fchrt. Nur der Heilige Geist kann uns die richtige Ausgewogenheit geben, die wir brauchen, um ein gottgem\u00e4\u00dfes Leben in dieser gottlosen Welt zu f\u00fchren. Obwohl sich der gesetzliche Christ st\u00e4ndig an Regeln halten will, bleibt er bei einem solchen Lebensstil geistlich unreif und von den selbstgew\u00e4hlten \u201ageistlichen Autorit\u00e4ten\u2018 abh\u00e4ngig. Nur dadurch, dass man sich Gott v\u00f6llig hingibt und ihm als Glaubender nachfolgt, kann man in einem geistlich ausgewogenen Leben wachsen. [\u2026]. Die Gefahr bei Mischehen bestand darin, dass der j\u00fcdische Partner vom Glauben abfiel (2Mo 34,10.17). Wie konnte ein Jude, der mit einem Heiden verheiratet war, die Speisegesetze einhalten oder die j\u00e4hrlichen Feste feiern? Der oder die Betreffende w\u00fcrde rituell fortw\u00e4hrend unrein sein. Zwischen dem Mann und seiner Frau w\u00fcrde es st\u00e4ndig Auseinandersetzungen geben, bis der j\u00fcdische Partner gelegentlich Kompromisse schlie\u00dfen und schlie\u00dflich vollkommen angepasst leben w\u00fcrde. Damit h\u00e4tte er &#8211; ob Mann oder Frau &#8211; sein geistliches Erbe aufgegeben. Warum wollten Juden \u00fcberhaupt Angeh\u00f6rige heidnischer Nationen heiraten? Vielleicht spielte Zuneigung eine Rolle &#8211; ein Tatbestand, hinsichtlich dessen Juden von Anfang an wachsam sein sollten. M\u00f6glicherweise heirateten sie solche Partner, um sozial aufzusteigen (Neh 13,28) oder gesch\u00e4ftlich voranzukommen. Wie einige Gl\u00e4ubige, die heute Ungl\u00e4ubige heiraten, haben diese Juden eventuell argumentiert, dass sich ihnen damit die M\u00f6glichkeit bieten w\u00fcrde, ihren Partner f\u00fcr den wahren Glauben zu gewinnen. Gew\u00f6hnlich l\u00e4uft es jedoch gerade umgekehrt ab. Weil Israel nach Gottes Willen ein gro\u00dfes Ziel verwirklichen sollte, wurde das Volk verunreinigt, wenn die Juden in puncto S\u00fcnde Kompromisse eingingen (Mal 2,10-16). Gott wollte eine \u201areine Nachkommenschaft\u2018 haben, damit er in das Volk Israel hinein seinen Sohn als Heiland in die Welt senden konnte. Bei Mischehen w\u00fcrde nur ein Durcheinander entstehen. \u201aSolange wir uns einander lieben, l\u00e4uft es gut\u2018! lautet das Argu\u00acment, das viele Pastoren und \u00c4lteste von Christen h\u00f6ren, die einen ungl\u00e4ubigen Partner heiraten wollen. Doch die Frage lautet nicht: \u201aWird es in dieser Beziehung gut laufen?\u2018, sondern vielmehr: \u201aWird diese Beziehung unter dem gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen g\u00f6ttlichen Segen stehen? Entspricht sie ganz seinem Willen\u2018? Wir k\u00f6nnen nicht so recht erkennen, wie Gott imstande ist, Menschen zu segnen und zu gebrauchen, die seinem Wort bewusst ungehorsam sind (2Kor 6,14-7,1; 1Kor 7,39)\u201c (Wiersbe, Sei fest entschlossen, S. 128-131).<\/p>\n<p>B. Leben in der Gegenwart Gottes hei\u00dft: Ruhe in dem Herrn! (10,32)<br \/>\n= Einhalten des Ruhetages (Sabbatgebot)<\/p>\n<p>\u201eDie Einhaltung des Sabbats war eine f\u00fcr die Juden charakteristische Praxis (Neh 9,14; 2Mo 20,8-11; 31,12-18). Die Heiden in der Umgebung Jerusalems sahen den siebten Tag der Woche wie jeden anderen Tag an und wollten gesellschaftliche Kontakte pflegen so\u00acwie Gesch\u00e4fte machen. Der j\u00fcdische Sabbat sollte kein Tag der Knechtschaft und der Tr\u00fcbsal sein, sondern vielmehr ein Tag, welcher der Ruhe und dem Nachdenken \u00fcber geistliche Dinge gewidmet war. Er sollte die Angeh\u00f6rigen des Volkes allw\u00f6chentlich daran erinnern, dass sie Israeliten waren und eine spezielle Berufung in der Welt hatten. Da einige der j\u00fcdischen Kaufleute besonders daran interessiert waren, mit den Heiden gesch\u00e4ftlich in Kontakt zu kommen, schien die Praxis, die Gesch\u00e4fte an einem potenziellen Markttag geschlossen zu halten, reine Zeitverschwendung zu sein. Obwohl Mose keine speziellen Vorschriften zur Einhaltung des Sabbats dargelegt hatte, gab es ein richtungsweisendes Beispiel, das verdeutlichte, welche unn\u00f6tigen Arbeiten unterbleiben mussten: Die Israeliten sollten am Sabbat kein Feuer anz\u00fcnden (2Mo 35,1-3), wobei ein Mann gesteinigt wurde, weil er am Sabbat Holz auflas (4Mo 15,32-36). Die Propheten wiesen die Israeliten scharf zurecht, weil diese den Sabbat entweiht hatten (Jer 17,19-27; Am 8,4-6; Jes 56,1-2; 58,13-14). Ihr Ungehorsam deutete n\u00e4mlich auf ein tiefer liegendes geistliches Problem hin &#8211; auf Widerspenstigkeit gegen\u00fcber dem Herrn. Zu dem feierlichen Glaubenseid, wovon in diesem Kapitel berichtet wird, geh\u00f6rte auch die Verpflichtung, das Sabbatjahr einzuhalten (3Mo 25,1.7.20.22; 5Mo 15,1-11). Jedes siebte Jahr sollten die Israeliten das Land brachliegen lassen, damit es sich regenerieren konnte &#8211; ein Grundsatz, der \u00f6kologischen Erfordernissen bestens gerecht wurde. Nat\u00fcrlich war diesbez\u00fcglich ein gro\u00dfer Glaube der Betreffenden notwendig, weil sie hinsichtlich der Nahrungsmittel zwei Jahre lang allein auf Gott vertrauen mussten. Gott hatte aber verhei\u00dfen, f\u00fcr sie zu sorgen. Nach sieben Sabbatjahren sollten sie das f\u00fcnfzigste Jahr als \u201aJobeljahr\u2018 (3Mo 25,8ff.) feiern &#8211; eine Anweisung, aufgrund derer drei Jahre lang ihr Vertrauen auf Gott als ihren Versorger gefragt war. Es ist offensichtlich, dass es die Angeh\u00f6rigen des Volkes unterlie\u00ac\u00dfen, diese speziellen Sabbatvorschriften genau einzuhalten. Dies war ein Grund daf\u00fcr, warum Gott sie in die Gefangenschaft gehen lie\u00df (2Chr 36,21) und dem Land so siebzig vorenthaltene Ruhejahre zur\u00fcckgab (Jer 29,10). Damit wurden die ca. 500 (etwa 7 x 70) Jahre des Ungehorsams auf Seiten des Volkes ausgeglichen: jeweils ein Jahr f\u00fcr jedes nicht eingehaltene Sabbat- oder Jobeljahr. Dass die Angeh\u00f6rigen des j\u00fcdischen \u00dcberrests zusagten, das Sabbatjahr zu begehen, war Ausdruck eines gro\u00dfen Glaubens. Viele der Leute waren n\u00e4mlich arm, wobei das Volk zum wiederholten Mal erlebte, dass sich Ackerbau und Wirtschaft auf einem Tiefstand befanden. Darunter, dass sie ein ganzes Jahr lang auf Mehrertr\u00e4ge verzichteten, w\u00fcrden sicherlich ihre Gesch\u00e4fte mit den Nichtjuden in ihrer Umgebung leiden. Die Bereitschaft des Volkes, sich an dieses Gesetz zu halten, veranschaulicht auf sch\u00f6ne Weise Matth\u00e4us 6,33\u201c(Wiersbe, Sei fest entschlossen, S. 131-133).<\/p>\n<p>C. Leben in der Gegenwart Gottes hei\u00dft: Gib f\u00fcr den Herrn! (10,33-40)<br \/>\n= Keine Vernachl\u00e4ssigung des Hauses Gottes (Tempelabgaben)<\/p>\n<p>\u201eDie Wendung \u201aHaus unseres Gottes\u2018, die in diesem Abschnitt achtmal benutzt wird, betrifft den wiederaufgebauten Tempel. Die Angeh\u00f6rigen des Volkes sagten Gott zu, sich an seine Gesetze zu halten und dasjenige bereitzustellen, was f\u00fcr den Dienst im Tempel ben\u00f6tigt wurde. \u201aWir (wollen) das Haus unseres Gottes nicht im Stich lassen\u2018 (V.40).<br \/>\nDer britische Ausleger G. Campbell Morgan sagte: \u201aObwohl es beim Haus Gottes heute nicht mehr vorrangig um Geb\u00e4ude, sondern um einen geistlichen Bau geht, versinnbildlicht das \u00e4u\u00dferlich Sichtbare \u00fcberaus treffend geistliche Sachverhalte. Wenn die Gemeinde Gottes an einem beliebigen Ort in irgendeiner Region das sichtbare Versammlungsgeb\u00e4ude, die gottesdienstliche St\u00e4tte und die entsprechenden Dienste vernachl\u00e4ssigt, ist dies ein Zeichen und Beweis daf\u00fcr, dass ihr geistliches Leben daniederliegt\u2018. Morgan hat Recht. Nat\u00fcrlich wohnt Gott nicht in denjenigen H\u00e4usern, worin wir zu seiner Anbetung zusammenkommen (Jes 66,1-2; Apg 7,48.50). Die Art und Weise, wie wir uns um diese Geb\u00e4ude k\u00fcmmern, l\u00e4sst jedoch erkennen, was wir von unserem Gott halten (siehe Hag 1). Dem wiederaufgebauten j\u00fcdischen Tempel fehlte die Pracht desjenigen Tempels, den Salomo errichtet hatte (Esra 3,8-13; Hag 2,1-9). Trotzdem war es angemessen, dass sich die Angeh\u00f6rigen des Volkes Gottes darum &#8211; um das Haus Gottes &#8211; k\u00fcmmerten. Ihre zugesagte Unterst\u00fctzung betraf spezielle Punkte und beinhaltete vier verschiedene Dienstbereiche.<br \/>\n* Die Tempelsteuer (Neh 10,33-34): Wenn allj\u00e4hrlich s\u00e4mtliche M\u00e4nner, die zwanzig Jahre oder \u00e4lter waren, gez\u00e4hlt wurden, zog man gleichzeitig eine Steuer in H\u00f6he eines halben Schekels ein. Diese verwendete man, um den Dienst im Haus Gottes zu unterst\u00fctzen (2Mo 31,11-16). Die Steuer erinnerte die Israeliten daran, dass Gott sie erl\u00f6st und einen Kaufpreis bezahlt hatte, um sie zu befreien, so dass sie nun verpflichtet waren, sich wie ein Volk zu verhalten, das Gott geh\u00f6rt. Die Steuer wurde urspr\u00fcnglich dazu benutzt, silberne Fu\u00dfgestelle und Haken f\u00fcr das Zelt der Begegnung anzufertigen (2Mo 38,25-28). In sp\u00e4teren Jahren trug sie jedoch zur Deckung der Kosten f\u00fcr den Dienst bei. Weil die Zeiten schwierig waren, beschlossen die Verantwortlichen, die Steuer entsprechend anzugleichen und ein Drittel statt der H\u00e4lfte eines Schekels zu geben (zu dem Zeitpunkt, da unser Herr auf Erden wirkte, betrug die Steuer wieder die H\u00e4lfte eines Schekels; Mt 17,24-27). Diese vor\u00fcbergehende \u00c4nderung bedeutete nicht, dass man die \u00fcberlieferten Bestimmungen revidierte oder dass die Hingabe des Volkes nachgelassen hatte. Gotteskinder m\u00fcssen den gesunden Menschenverstand einsetzen, wenn sie danach stre\u00acben, dem Herrn zu gehorchen. Wir d\u00fcrfen uns keine Last auferlegen, die uns Gott nie zugemutet hat (Apg 15,10). Andererseits sollten wir nicht versuchen, Gott so zu dienen, dass dies mit keinerlei M\u00fchen und Anforderungen f\u00fcr uns verbunden ist. Nehemia 10,34 beschreibt, wie das Geld ausgegeben werden sollte: Damit sollte dasjenige bereitgestellt werden, was sowohl f\u00fcr die regelm\u00e4\u00dfigen als auch f\u00fcr die besonderen Opfer im Tempel gebraucht wurde, wobei beides zum \u201aWerk im Haus unseres Gottes\u2018 (vgl. V. 34) geh\u00f6rte. Wenn sich das Volk in der rechten Beziehung zum Herrn befinden sollte, mussten die Priester ihren Dienst in aller Treue ausf\u00fchren. Heute geht es nicht mehr darum, Tiere bereitzustellen oder Abgaben in Form von Getreide und anderen Naturalien zu entrichten, um als Gemeinde den Herrn anzubeten. Dennoch ist unser Beitrag erforderlich, damit das Werk des Dienstes weitergef\u00fchrt werden kann. Dazu geh\u00f6rt, den Lebensunterhalt vollzeitlicher Mitarbeiter zu sichern (Lk 10,7), den Bed\u00fcrftigen zu helfen (1Kor 16,1-3) und gute Verwalter all dessen zu sein, was Gott uns gegeben hat (2Kor 8-9), damit das Evangelium die ganze Welt erreichen kann. \u201aDenn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein\u2018 (Mt 6,21). Wenn wir mit dem Herrn leben, wird uns daran gelegen sein, unseren Beitrag zur Unterst\u00fctzung des gemeindlichen Dienstes zu leisten &#8211; und zwar, wo Gott uns hingestellt hat.<br \/>\n* Die Abgabe an Brennholz (Neh 10,35): Da das Feuer auf dem bronzenen Altar fortw\u00e4hrend in Brand gehalten werden sollte (3Mo 6,5f), musste man st\u00e4ndig die Bereitstellung von Brennholz gew\u00e4hrleisten. Holz war ein kostbares Gut. Daher warfen die Verantwortlichen Lose und teilten die verschiedenen Sippen f\u00fcr diejenigen Zeiten ein, da sie Brennholz f\u00fcr den Altar herbeibringen mussten. Die Tatsache, dass etwas so Unscheinbares wie Holz f\u00fcr den Gottesdienst bedeutsam war und zu seiner Ehre geheiligt werden konnte, ermutigt mich. Nicht jeder in Israel konnte Priester oder Levit sein bzw. L\u00e4mmer oder Jungstiere zu Opferzwecken spenden, aber jeder konnte etwas Holz herbeibringen und dazu beitragen, das Feuer in Brand zu halten. Obwohl keine besonderen Gesetzesanweisungen hinsichtlich dieser Abgabe zu finden sind, waren laut \u00dcberlieferung bestimmte Tage im Jahr daf\u00fcr vorgesehen, an denen das Volk Brennholz in das Heiligtum bringen sollte. Wenn uns Gott keine speziellen Belehrungen gibt, wir aber wissen, dass eine bestimmte Not beseitigt werden sollte, m\u00fcssen wir herausfinden, wie das Ganze zu bewerkstelligen ist. Da die Priester Brennholz f\u00fcr den Altar brauchten und die Angeh\u00f6rigen des Volkes es bereitstellen konnten, war ein ausgefeiltes System geschaffen worden.<br \/>\n* Die Erstlinge (Neh 10,36-38a): Die Israeliten wurden belehrt, Gott das Erste und das Beste zu geben &#8211; ein guter Grundsatz, der f\u00fcr uns heute nachahmenswert sein sollte. \u201aEhre den HERRN mit deinem Besitz, mit den Erstlingen all deines Ertrages\u2018 (Spr 3,9). Weil Gott die erstgeborenen Israeliten im Land \u00c4gypten vor dem Tod errettete, sollten die Erstgeburten unter den Menschen und Tieren dem Herrn geh\u00f6ren (2Mo 13,1-16; 3Mo 27,26-27). Der erstgeborene Sohn musste mit einem Opfer ausgel\u00f6st werden (2Mo 34,19-20; Lk 2,22-24), weil dieses Kind Gott geh\u00f6rte. Nirgendwo teilt uns die Schrift mit, wie viel die Menschen von den Erstlingen in den Tempel bringen sollten (2Mo 23,19; 34,26). Das entsprechende Opfer sollte jedoch herbeigebracht werden, bevor irgendwelche Arbeiten in der Ernte begannen. Die Erstlinge wurden aufbewahrt, um die Versorgung der Tempelbediensteten zu gew\u00e4hrleisten (Neh 12,44). Zweifellos entsprach die Gr\u00f6\u00dfe des betreffenden Opfers dem Segen, den Gott den Angeh\u00f6rigen seines Volkes zugeeignet hatte, sowie ihrer Hingabe an ihn.<br \/>\n* Die Zehnten (Neh 10,38b-40): Im Wort Zehnter steckt das Zahlwort Zehn. Die Israeliten sollten dem Herrn allj\u00e4hrlich einen Zehnten ihres Ertrags bringen, um die Leviten zu unterst\u00fctzen (3Mo 27,30-34). Die Leviten gaben dann den Priestern einen \u201aZehnten von dem Zehnten\u2018 (4Mo 18,25-32). Dar\u00fcber hinaus sollten die Israeliten von den \u00fcbrigbleibenden 90 Prozent den Zehnten geben und ihn anl\u00e4sslich der j\u00e4hrlichen Feste in den Tempel bringen (5Mo 26,1-11). Zu diesen beiden Arten des Zehnten kam ein dritter Zehnter hinzu, der jedes dritte Jahr zugunsten der Armen gesammelt wurde (5Mo 26,12.15; 14,28-29). Als das geistliche Leben in Israel einen Tiefstand erreicht hatte, brachte man entsprechend wenig in den Tempel, um den Dienst zu unterst\u00fctzen. Daher mussten sich zahlreiche Leviten eine andere Einkommensquelle suchen. In Zeiten der geistlichen Erweckung brachten die Angeh\u00f6rigen des Volkes ihre Opfer herbei, und zwar in \u00fcberreichem Ma\u00dfe (2Chr 31,1.12; Mal 3,8-11). Obwohl es im Neuen Testament kein ausdr\u00fcckliches Gebot gibt, dass Gotteskinder heute den Zehnten geben m\u00fcssen, sollten sie gewiss entsprechend ihrer M\u00f6glichkeiten geben (1Kor 16,1-3). Wir sind Verwalter der F\u00fclle Gottes und m\u00fcssen dasjenige, was er uns anvertraut hat, weise nutzen (1Kor 4,1f). Wenn Menschen im Rahmen des alttestamentlichen Gesetzes drei Arten des Zehnten ent\u00acrichten konnten, wie viel mehr sollten wir als diejenigen, die im Neuen Bund der \u00fcberstr\u00f6menden Gnade Gottes leben, heute geben (sehen Sie sich 2Kor 8-9 an, um festzustellen, wie oft dort das Wort \u201aGnade\u2018 wiederholt wird)! Diejenigen, die den Zehnten geben, k\u00f6nnen gro\u00dfen Segen erfahren, m\u00fcssen aber mindestens drei Gefahren umgehen:<br \/>\n(1) Wir geben aus falschen Motiven, aus einem Pflichtgef\u00fchl oder gar aus Habgier heraus (\u201aWenn ich den Zehnten entrichte, muss Gott mir Erfolg schenken\u2018!);<br \/>\n(2) Wir sind der Meinung, dass wir mit den verbleibenden 90 Prozent tun k\u00f6nnen, was wir wollen;<br \/>\n(3) Wir geben nur den Zehnten, w\u00e4hrend wir dem Herrn Liebesgaben vorenthalten.<br \/>\nAngesichts all dessen, was Gott f\u00fcr uns getan hat, stellt sich die Frage: Wie k\u00f6nnen wir ihm diejenigen Opfer vorenthalten, die ihm rechtm\u00e4\u00dfig zustehen? Gott hat die Angeh\u00f6rigen seines Volkes nicht verlassen, als sie sich in Not befanden (Neh 9,31), w\u00e4hrend sie ihrerseits zusagten, das Haus Gottes nicht im Stich zu lassen (Neh 10,40). Jahre zuvor hatte der Prophet Haggai seine Landsleute zurechtgewiesen, weil sie so sehr damit besch\u00e4ftigt waren, sich um die eigenen H\u00e4user zu k\u00fcmmern und dabei das Haus Gottes vernachl\u00e4ssigt hatten (Hag 1,4). Diese Warnung muss auch heute klar ausgesprochen werden. Wo wahre geistliche Erweckung aufbricht, wird sie sich in der Art und Weise zeigen, wie wir &#8211; angefangen in unserer eigenen Ortsgemeinde &#8211; Gottes Werk unterst\u00fctzen. Wir tun zu wenig, wenn wir nur beten oder gar verbindliche \u201aZusagen im Glauben\u2018 machen bzw. Gel\u00fcbde ablegen. Wir m\u00fcssen den Herrn auch so lieben, dass gro\u00dfz\u00fcgiges Geben zu einem normalen und freudigen Bestandteil unseres Lebens wird. Sir Winston Churchill sagte: \u201aWir verdienen etwas, um unseren Lebensunterhalt zu bestreiten, doch wir geben etwas, um ein erf\u00fclltes Leben zu haben\u2018. Jesus sagte: \u201aWo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein\u2018 (Mt 6,21). \u201aWir (wollen) das Haus unseres Gottes nicht im Stich lassen\u2018 (Neh 10,40)\u201c (Wiersbe, Sei fest entschlossen, S. 133-137).<\/p>\n<p>3. TEXT- UND PREDIGTSCHWERPUNKT<\/p>\n<p>Unsere Predigt\u00fcbersicht 2009 (beim Gemeinschaftsleiter erh\u00e4ltlich) benennt als m\u00f6glichen Schwerpunkt f\u00fcr die Predigt das Thema &#8222;Gottesdienst&#8220;. In der Predigt sollte entfaltet werden, wie wir in der Gegenwart Gottes leben k\u00f6nnen. Unser Gottesdienst wird im Alltag konkret (vgl. R\u00f6m 12,1f), wenn wir z.B. in der Ehe mit dem Herrn leben, am Ruhetag ihm zur Ehre (und uns zum Segen) innehalten und f\u00fcr den Herrn und sein Werk gro\u00dfz\u00fcgig geben.<\/p>\n<p>4. PREDIGTGLIEDERUNG<\/p>\n<p>Leben in der Gegenwart Gottes hei\u00dft:<br \/>\nA. Lebe mit dem Herrn! (10,29-31)<br \/>\nB. Ruhe in dem Herrn! (10,32)<br \/>\nC. Gib f\u00fcr den Herrn! (10,33-40)<\/p>\n<p>oder nach Wilhelm Wagner<br \/>\nA. Wir leben verbindlich<br \/>\nB. Wir leben gro\u00dfz\u00fcgig<br \/>\nC. Wir leben verantwortlich<\/p>\n<p>oder nach Warren Wiersbe<br \/>\nA. Unterordnung unter das Wort Gottes<br \/>\nB. Absonderung als Volk Gottes<br \/>\nC. Unterst\u00fctzung f\u00fcr das Haus Gottes<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Als Mitarbeiter des Herrn lebenPredigtthema: Leben in der Gegenwart Gottes Bibelstelle: Nehemia 10, 29-40 Verfasser: Thomas Richter Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von Bibelkommentaren. 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