{"id":1660,"date":"2009-05-20T22:54:52","date_gmt":"2009-05-20T20:54:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=481"},"modified":"2009-05-20T22:54:52","modified_gmt":"2009-05-20T20:54:52","slug":"predigthilfe-vom-14-6-2009-apostelgeschichte-16-25-40","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-14-6-2009-apostelgeschichte-16-25-40\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 14.6.2009 &#8211; Apostelgeschichte 16, 25-40"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: In der Gemeinde des Herrn leben<br \/>Predigtthema: Die Auswirkungen annehmen<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Apostelgeschichte 16, 25-40<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Thomas Richter<\/strong><\/p>\n<p>Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von Bibelkommentaren. Hilfen zur Auslegung und Anwendung bieten z.B. Alfred Christlieb. Der Apostel Paulus. 7. Aufl. Liebenzell: VLM, 1996. S. 167-172 (nachfolgend zu einem gro\u00dfen Teil in den Predigttipp eingearbeitet) und Heinz-Werner Neudorfer. Apostelgeschichte 2.Teil \/ Edition C Bibelkommentar 9. Neuhausen: H\u00e4nssler, 1990. S. 132-147.<\/p>\n<p>1. TEXT- UND PREDIGTZUSAMMENHANG<\/p>\n<p>Unser Predigttext setzt das Geschehen von Apg 16,11-24 unmittelbar fort, da nun die Erfahrungen und die Auswirkungen der dort begonnenen Gefangenschaft beschrieben werden. Widerstand, Gegenwehr und Ablehnung von und durch Menschen ist etwas, was zur Normalit\u00e4t der Gemeinde Gottes geh\u00f6rt. Aus diesem Zusammenhang her ergibt sich auch das Predigtthema f\u00fcr Apg 16,25-40: Die Auswirkungen annehmen.<\/p>\n<p>2. TEXT- UND PREDIGTANMERKUNGEN<\/p>\n<p>Zum Einstieg: \u201eKantate in Philippi, selbstredend nicht ein einem altehrw\u00fcrdigen Gotteshaus. Die Musikfreunde dieser r\u00f6mischen Kunstmetropole gehen dazu auch nicht in einen Konzertsaal der st\u00e4dtischen Liederhalle, auch nicht in einen wei\u00dfen Saal des neuen Schlosses, man pilgert dazu auch nicht in ein gro\u00dfes Haus des mazedonischen Staatstheaters. Dieses Kantate findet im Gef\u00e4ngnis statt. Diese geistliche Musik schallt aus vergitterten Fenstern, durch Zelleng\u00e4nge und schwedische Gardinen. Kantate im Knast, so k\u00f6nnte eine flott aufgemachte Boulevardzeitung diesen Bericht am Kiosk verkaufen. Und weil diese Auff\u00fchrung in Philippi solch nachhaltigen Eindruck hinterlie\u00df, wurde sie immer wieder in Gef\u00e4ngnissen gesungen und will bis heute in Gef\u00e4ngnissen gesungen werden. Dazu braucht es gar keine antike Haftanstalt, kein mittelalterliches Verlie\u00df, kein modernes Stammheim. Da ist die chic eingerichtete Wohnung, in der sich Ehepartner nur noch streiten, wie ein Gef\u00e4ngnis. Da ist der gut bezahlte Arbeitsplatz, an dem sich Kollegen nur mit Ellenbogen begegnen, wie ein Gef\u00e4ngnis. Da ist das blitzsaubere Krankenzimmer, in dem der Operierte noch Wochen liegen muss, wie ein Gef\u00e4ngnis. Da ist die kleine Altenstube, in die einen die Kinder abgeschoben haben, wie ein Gef\u00e4ngnis. Weil es so viel Gef\u00e4ngnisse gibt, in denen wir leben und leiden, deshalb tun wir gut daran, auf diese Kantate zu h\u00f6ren\u201c (Konrad Ei\u00dfler. Gott schreibt h\u00f6chstpers\u00f6nlich. Neukirchen-Vluyn: Aussaat, 1996. S. 59).<\/p>\n<p>Hilfreich Bausteine enth\u00e4lt bereits der Predigttipp zu Apg 16,23-40 von Eckhard L\u00f6ffler (www.wbb-online.de\/pt) vom 20.11.2005 bzw. 16.07.2006. Deshalb nachfolgend nur einige knappe Erg\u00e4nzungen.<br \/>\nEs gilt die Auswirkungen der F\u00fchrung Gottes anzunehmen (= Predigtthema von Apg 16,25-40), denn Gott best\u00e4rkt in Bedr\u00e4ngnis (V. 25-29), bewegt zum Bekenntnis (V. 30-34) und befreit aus dem Gef\u00e4ngnis (V. 35-40).<\/p>\n<p>A. Gott best\u00e4rkt in der Bedr\u00e4ngnis (V. 25-29)<\/p>\n<p>Oft ist es nur ein kurzer Weg von der Zuversicht zur Verzagtheit. Hier ist die Frage zu bewegen, wie man angesichts solcher Wegf\u00fchrungen Gottes so freudig sein kann.<\/p>\n<p>V. 25: \u201eUm Mitternacht\u201c bedeutet, dass Gebet und Lob in der Not Zeit braucht, man muss sich erst hineinfinden und dabei kann es sp\u00e4t werden, es dauert eben. Der gr. Begriff \u201ehymeno\u201c bedeutet \u201ejemanden besingen, jemandem ein Lob singen\u201c. Von daher ist ein Hymnus in der Bibel immer ein beschreibendes Lob. Hier wird nicht zuerst gedankt, sondern wieder in den Blick genommen wie und wer Gott ist. Ein Hymnus f\u00fchrt einen weg von sich selbst und der Situation und bringt das Herz und die Seele in die Gegenwart Gottes. Gerade wo die eigenen Worte fehlen, weil die eigene Situation so schrecklich ist, da findet man im Lob wieder Worte, weil es dabei ganz um den Herrn geht. Hier entdecken wir einen Grundzug biblischer Seelsorge, n\u00e4mlich wie die Gegenwart Gottes in der Bedr\u00e4ngnis real bleibt und es deshalb nicht zur Verzagtheit kommt. Hier liegt auch die Grundlage f\u00fcr den Spruch: \u201eLoben zieht nach oben\u201c.<\/p>\n<p>Die Anfechtung endet erst da, wo wir wieder vor dem Angesicht Jesu beten k\u00f6nnen. Ruhe in unseren Lebenslauf bringt, wenn wir wieder in der Leitung und F\u00fchrung Gottes ruhen. Er kommt mit der Situation klar, nicht wir (vgl. Phil 4,4f). Der Herr ist nahe, gerade im und durch das Lob!<\/p>\n<p>V. 26: Wenn Gott eine T\u00fcr \u00f6ffnet hei\u00dft das noch nicht, dass man dann auch sogleich durchgehen soll. Grunds\u00e4tzlich gilt es immer erst an der momentanen Platzanweisung zu verweilen, bis das Signal Gottes zum Aufbruch kommt.<\/p>\n<p>V. 28: Ein \u201aprophetisches\u2018 Wort, dass der Herr dann gebraucht (V. 29)<\/p>\n<p>B. Gott bewegt zum Bekenntnis (V. 30-34)<\/p>\n<p>V. 30f: Nicht \u201eihr Herren, was muss ich tun\u201c, sondern \u201eglaube an den Herrn\u201c! So wird die Glaubensfrage einfach, eindeutig und wirkungsvoll beantwortet. Die Glaubensbasis liegt im Herrn selbst, die durch die Verk\u00fcndigung offenbar wird (R\u00f6m 10,17).<\/p>\n<p>Im Hinblick auf die Taufe ist zu beachten, dass das \u201aHaus\u2018, das hier getauft (V. 33), vorher die Botschaft geh\u00f6rt hat (V. 32). Hier geht es um eine \u201amenschliche\u2018 Reaktion (Taufe) auf die vorhergegangene \u201ag\u00f6ttliche\u2018 Aktion (= Verk\u00fcndigung).<\/p>\n<p>\u201eDer zum Glauben gekommene Kerkermeister zeigt uns, dass gewisse Dinge zur Erlangung der Heilsgewissheit nicht n\u00f6tig sind, die von manchen irrt\u00fcmlich f\u00fcr notwendig gehalten werden. Zuerst hatte er keine vollst\u00e4ndige, allseitige christliche Erkenntnis. Wenn wir die K\u00fcrze seines Unterrichts erw\u00e4gen, so m\u00fcssen wir sagen: Seine Einf\u00fchrung in die christlichen Heilswahrheiten war sehr einfach. Er wusste nur zweierlei:<br \/>\na) Seine Frage beweist, dass er die Notwendigkeit seiner Errettung erkannt hatte (\u201aWas muss ich tun, dass ich gerettet werde?\u2018, w\u00f6rtlich). Also sein verlorener Zustand war ihm klar geworden. Diese Erkenntnis war f\u00fcr das Himmelreich mehr wert als alle Schriftgelehrsamkeit der stolzen Pharis\u00e4er.<br \/>\nb) Sodann war ihm aus dem Zeugnis des Paulus Jesus als der Retter und Heiland f\u00fcr solchen verlorenen Zustand bekannt geworden. Diese einfache Erkenntnis gen\u00fcgte, um zur klaren Heilsfreude zu gelangen. Dieses Beispiel kann solchen Seelen Mut machen, die in ihrem Mangel an christlicher Erkenntnis und gr\u00fcndlicher biblischer Lehre ein Hindernis f\u00fcr Erlangung des vollen inneren Friedens sehen. Die schlichteste Kenntnis gen\u00fcgt, wenn der Heilige Geist sie lebendig macht.<br \/>\nEin zweites St\u00fcck, das der Kerkermeister bei der Erlangung der Heilsfreude noch nicht hatte, war eine gr\u00fcndliche, l\u00e4ngere Bew\u00e4hrung seiner Sinnes\u00e4nderung. Als er in jener Nacht das Wort des Herrn gl\u00e4ubig aufnahm, dachte er nicht etwa, er m\u00fcsse erst eine Zeitlang ernst und treu nach Gottes Willen leben, ehe er es wagen d\u00fcrfte, die Gnade in Christus anzunehmen. Er lie\u00df sich nicht durch die Tatsache zur\u00fcckschrecken, dass er noch vor wenigen Stunden die Knechte Gottes r\u00fccksichtslos behandelt hatte, auch nicht durch den Umstand, dass er soeben noch zum Selbstm\u00f6rder werden wollte. H\u00e4tte er mit dem Ergreifen des Heils so lange warten wollen, bis er eine Zeitlang in eigener Kraft ein Gott wohlgef\u00e4lliges Leben gef\u00fchrt h\u00e4tte, so ist es die Frage, ob er jemals ein Christ geworden w\u00e4re. Vielmehr nahm er als S\u00fcnder, als rauher Mensch und als Selbstm\u00f6rder die gute Botschaft des Heils an und erhielt dadurch die Kraft, den Willen Gottes mit Freuden zu tun und Liebe zu \u00fcben, wo er fr\u00fcher lieblos gewesen war\u201c (Christlieb, Apostel Paulus, S. 170f).<\/p>\n<p>C. Gott befreit aus dem Gef\u00e4ngnis (V. 35-40)<\/p>\n<p>Der Herr kann befreien: innerlich und \u00e4u\u00dferlich. Niemand kann die Kinder Gottes l\u00e4nger plagen, als er es zul\u00e4sst. Wir sind nicht der Willk\u00fcr irgendwelcher Menschen ausgeliefert. So hat der Herr auch wieder Wege zur\u00fcck ins Leben, in den Alltag. Hiervon d\u00fcrfen und sollen wir fr\u00f6hlich und mutig berichten. Wir geben das weiter, was wir empfangen haben (V. 40).<\/p>\n<p>Bsp.: \u201eDas Heilige Land selbst bietet uns ein anschauliches Beispiel des Prinzips geistlicher F\u00fclle. Israel besitzt zwei gro\u00dfe Seen: den See Genezareth und das Tote Meer. Diese Seen versinnbildlichen eine eindrucksvolle geistliche Wahrheit. Beide werden von demselben Wasser gespeist, das vom Hermon herabflie\u00dft, dem h\u00f6chsten Berg des Landes, und dennoch sind sie so verschieden wie Leben und Tod. Der See Genezareth, der dem schneebedeckten Hermon sehr nahe liegt, empf\u00e4ngt das Wasser direkt von der Quelle und gibt alles wieder ab, was er empf\u00e4ngt. Dieses lebendige Wasser str\u00f6mt unaufh\u00f6rlich durch den See und flie\u00dft weiter das tiefere Jordantal hinunter. Dieses Wasser ist frisch, voller Fische und erm\u00f6glicht eine reiche Vegetation entlang seinem Ufer. Das Tote Meer dagegen empf\u00e4ngt dasselbe Wasser, allerdings nicht direkt aus der Quelle, sondern \u201aaus zweiter Hand\u2018: durch den See Genezareth. Das Tote Meer gibt nichts weiter von dem was es empf\u00e4ngt. Es befindet sich in einer tiefen Senke auf einem so tiefen Niveau \u2013 300 Meter unter dem Meeresspiegel -, dass dort eine erdr\u00fcckende Hitze herrscht. Alles empfangene Wasser verdampft. Was \u00fcbrig bleibt, ist Bitterkeit, die von Jahr zu Jahr zunimmt und die das Leben im Meer und an seinen Ufern unm\u00f6glich macht. Alles ist vertrocknet, unfruchtbar, salzverkrustet, eine W\u00fcste\u201c (Ralph Shallis. Kurswechsel \u2013 das Leben beginnt. 2. Aufl. Neuhausen: H\u00e4nssler, 1985. S. 47-49). Fazit: Lasst uns das vom Herrn Empfangene weitergeben und nichts zur\u00fcckhalten. Nur wer st\u00e4ndig gibt, der wird auch wieder neu empfangen und lebendig bleiben. Bist du ein See Genezareth oder ein Totes Meer?<\/p>\n<p>\u201eWie freundlich sorgt doch Gott f\u00fcr seine Knechte! W\u00e4hrend Paulus im Gef\u00e4ngnis sich mit Gebet und Seelenrettung besch\u00e4ftigte, sorgte Gott f\u00fcr seine Freilassung. Er brauchte selber nichts zu tun, um frei zu werden. Die Hauptleute sandten ohne menschliche Anregung am fr\u00fchen Morgen den Befehl zur Freilassung der Apostel. Lasst uns daraus lernen, dass niemand Gottesknechte l\u00e4nger plagen darf, als Gott es zul\u00e4sst! Wie kamen die Hauptleute dazu, ihre Meinung zu \u00e4ndern? Gestern glaubten sie ja noch, man m\u00fcsse diese Menschen aufs sch\u00e4rfste z\u00fcchtigen und aufs strengste verwahren. Heute sind sie der Ansicht, man m\u00fcsse sie freilassen. Sind sie durch eine Beschwerdeschrift des Paulus dazu gekommen? Hat Lydia ihnen Bescheid gesagt? Nein. Aber das starke Erdbeben der Nacht hat ihnen einige heilsame Gedanken gebracht. Die gro\u00dfm\u00e4chtigen Herren hatten in der Nacht etwas von einer h\u00f6heren Gewalt vernommen. Schon der erste Erdsto\u00df hatte l\u00e4hmendes Entsetzen geweckt. Die Angst vor Wiederholung lief; sie nicht mehr ruhen. Der n\u00e4chste Sto\u00df konnte sie das Leben kosten. Sie kamen, wie eine Lesart sagt, auf dem Markt zusammen, um wegen des Erdbebens zu beraten. Nun wussten sie ja nicht, dass sie einen Boten des allm\u00e4chtigen Gottes angetastet hatten, aber gewiss wussten sie soviel, dass sie wehrlose Fremdlinge sehr roh behandelt und ohne regelrechtes Verh\u00f6r verurteilt hatten. Angesichts der Ewigkeit mag der Entschluss schnell in ihnen gereift sein: Wir wollen wieder gutmachen, was wir gestern durch \u00fcbergro\u00dfe Sch\u00e4rfe verfehlt haben. Nun, das war nicht verkehrt. Aber die Ersch\u00fctterung dieser Herren ging doch nicht tief genug. Oh, wie viel oberfl\u00e4chliche Ersch\u00fctterung gibt es besonders bei schreckhaften Geschehnissen! Lasst uns nicht bei oberfl\u00e4chlichem \u201aWiedergutmachen\u2018 stehenbleiben wie diese Beamten! Ginge es doch bei uns wie bei dem Kerkermeister durch eine ganz tiefe Ersch\u00fctterung und Bann durch eine v\u00f6llige Erneuerung! Der Kerkermeister erlebte Gr\u00f6\u00dferes. Er schaute Gottes treue F\u00fcrsorge f\u00fcr seinen Apostel. Der Stockmeister durfte selber Paulus freilassen. Nachdem Paulus ihm die ewige Freiheit in Christus gebracht hatte, durfte er seinem geistlichen Vater die zeitliche Freiheit k\u00fcnden. Er erlebte, wie Gott sich um die Seinen k\u00fcmmert und wie er auch m\u00e4chtigen Menschen das Herz lenken kann. Solche Erfahrungen gaben ihm Kraft f\u00fcr die kommende Zeit, wo er ohne Paulus weiter glauben musste. Paulus lehnte indessen die heimliche Aussto\u00dfung ab und erbat \u00f6ffentliches Geleit durch die Beamten. Weshalb? War es gekr\u00e4nkter Stolz oder Eigenliebe? Dann hatte Paulus oft vielerlei Geleit erbitten m\u00fcssen. Ach nein. Er sah darauf, was f\u00fcr die Hauptleute und vor allem f\u00fcr die junge Christenschar gut war. Ein guter Ruf, auch vor der Welt, machte dem Worte Gottes Bahn. Nicht als fliehender Verbrecher, sondern als tr\u00f6stender Vater sollte Paulus die erste Station in Europa verlassen. Wohl uns, wenn wir solche Spuren an den Orten unserer Wirksamkeit zur\u00fccklassen!\u201c (Christlieb, Apostel Paulus, S. 171f).<\/p>\n<p>3. TEXT- UND PREDIGTSCHWERPUNKT<\/p>\n<p>Unsere Predigt\u00fcbersicht 2009 (beim Gemeinschaftsleiter erh\u00e4ltlich) benennt als m\u00f6glichen Schwerpunkt f\u00fcr die Predigt das Thema &#8222;Bekehrung und Leiden&#8220;. In der Predigt ist zu entfalten, dass selbsterfahrenes Leid anderen zum Heil werden kann. Was vordergr\u00fcndig sinnlos erscheint (z.B. Leid in der Gefangenschaft), wird zu einer heilvollen Erfahrung (z.B. Bekehrung durch die Gefangenschaft). Die Wegf\u00fchrungen Gottes sind uns oft verborgen und erscheinen verschlungen bzw. r\u00e4tselhaft. Aber unter der F\u00fchrung Gottes kommt es zu Begegnungen, die \u00fcberraschend sind. Im Vorfeld ist uns meist verschlossen, welche Termine Gott f\u00fcr uns vereinbart. Wichtig ist, dass wir offen f\u00fcr sie sind und sie an- und wahrnehmen. Dazu ist es oft n\u00f6tig, dass wie die Auswirkungen der F\u00fchrung Gottes auch annehmen (= Predigtthema). In der F\u00fchrung Gottes kommen wir zur Ruhe, wo<br \/>\n* wir loben k\u00f6nnen, weil der Herr trotzdem da ist!<br \/>\n* wir loben k\u00f6nnen, weil der Herr gerade darin da ist<\/p>\n<p>4. PREDIGTGLIEDERUNG<\/p>\n<p>Die Auswirkungen annehmen, denn Gott<br \/>\nA. best\u00e4rkt in der Bedr\u00e4ngnis (V. 25-29)<br \/>\nB. bewegt zum Bekenntnis (V. 30-34)<br \/>\na) Glaubensfrage (V. 30)<br \/>\nb) Glaubensbasis (V. 31f)<br \/>\nc) Glaubenswirkung (V. 33f)<br \/>\nC. befreit aus dem Gef\u00e4ngnis (V. 35-40)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: In der Gemeinde des Herrn lebenPredigtthema: Die Auswirkungen annehmen Bibelstelle: Apostelgeschichte 16, 25-40 Verfasser: Thomas Richter Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von Bibelkommentaren. 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