{"id":1652,"date":"2009-04-13T18:18:59","date_gmt":"2009-04-13T16:18:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=472"},"modified":"2009-04-13T18:18:59","modified_gmt":"2009-04-13T16:18:59","slug":"predigthilfe-vom-19-4-2009-1-korinther-15-35-53","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-19-4-2009-1-korinther-15-35-53\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 19.4.2009 &#8211; 1.Korinther 15, 35-53"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Von der Auferweckung des Herrn leben<br \/>Predigtthema: Die hoffnung der Auferstehung<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: 1.Korinther 15, 35-53<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Thomas Richter<\/strong><\/p>\n<p>Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von Bibelkommentaren. Hilfen zur Auslegung und Anwendung bietet z.B. John F. MacArthur. 1.Korinther. John MacArthur Kommentar zum Neuen Testament. Bielefeld: CLV. S. S. 461-471 (kostenloser Download unter http:\/\/www.clv-server.de\/pdf\/255680.pdf).<\/p>\n<p>1. TEXT- UND PREDIGTZUSAMMENHANG<\/p>\n<p>Obwohl in Korinth die Wahrheit und Realit\u00e4t der Auferstehung Christi nicht grundlegend abgelehnt wird, weigern sich einige zu glauben, dass es auch eine leibliche Auferstehung von Menschen geben wird. In den Versen 12-28 hat sich Paulus mit dem Irrtum dieser Auffassung auseinandergesetzt und deutlich gemacht: Was in Christus Realit\u00e4t geworden ist, das wird auch f\u00fcr Christen Realit\u00e4t werden. Wer &#8222;in Christus&#8220; ist, f\u00fcr den wird auch Wirklichkeit, was in Christus bereits geschehen ist!<\/p>\n<p>Ging es in den Versen 12-28 um die grunds\u00e4tzliche Behauptung, dass es keine leibliche Auferstehung gibt (V. 12), so geht es nun in den Versen 35-53 um die konkrete Frage, mit welchem Leib die Auferweckten auferstehen werden (V. 35).<\/p>\n<p>&#8222;Paulus akzeptiert das Prinzip, dass zwischen der Wirklichkeit der irdischen Welt und der Wirklichkeit der g\u00f6ttlichen Welt eine Polarit\u00e4t besteht. Aber er betont, dass eine von Gott veranlasste Transformation [= Umwandlung] des irdischen Leibes m\u00f6glich ist. Paulus kommt es in V. 35-49 auf das Argument an, dass es nicht der sterbliche Leib ist, der Kontinuit\u00e4t \u00fcber den Tod hinaus hat, sondern dass es nach dem Tod eine neue Gesch\u00f6pflichkeit mit einem neuen Leib geben wird. Paulus argumentiert, dass Leiblichkeit ein wesentliches, unabdingbares Merkmal der Sch\u00f6pfung Gottes ist (das Wort soma [= Leib] kommt in V. 35-44 neun Mal vor). Die alte Sch\u00f6pfung ist von der Leiblichkeit bestimmt (V. 36-41), die neue Sch\u00f6pfung wird ebenfalls von Leiblichkeit bestimmt sein (V. 42-49)&#8220; (Eckhard J. Schnabel. Der erste Brief des Paulus an die Korinther. Wuppertal: R. Brockhaus. S. 956).<\/p>\n<p>Die Textabgrenzung folgt der Elberfelder Bibel, da hier gut dargestellt wird, dass in V. 35 zuerst die Eingangsfrage in das Thema gestellt wird. Darauf erfolgt in den Versen 36-39 die Einf\u00fchrung in das Thema, indem die Grunds\u00e4tze zur leiblichen Auferstehung genannt werden. Weiter entfaltet wird das Thema dann, indem die Konsequenzen f\u00fcr die beim Zeitpunkt der leiblichen Auferstehung bereits &#8222;Verstorbenen&#8220; (V. 40-49: als Normalfall mit grundlegenden Erl\u00e4uterungen zum Thema) und noch &#8222;Lebenden&#8220; (V. 50-53: als Spezialfall, der das zuvor bereits Gesagte voraussetzt) aufgezeigt werden.<\/p>\n<p>2. TEXT- UND PREDIGTANMERKUNGEN<\/p>\n<p>V. 35: Hier reagiert Paulus nun konkret auf den Einwand, dass eine leibliche Auferstehung von Menschen nicht vorstellbar bzw. n\u00f6tig sei. &#8222;Die Frage: Wie werden die Toten auferstehen? zielt auf\u2018 die Vorstellbarkeit der Auferstehung der Toten: Wie soll man sich vorstellen, dass Menschen auferstehen &#8211; Menschen, die schon lange gestorben und verwest sind oder feuerbestattet wurden? Diese Frage gibt nur dann einen Sinn, wenn es um die leibliche Auferstehung geht. Wenn die Korinther geglaubt h\u00e4tten, dass das in der christlichen Tradition so zentrale Wort \u201eAuferstehung\u201c eine pneumatische \u201eAuferstehung\u201c im Sinn der gegenw\u00e4rtigen Existenz der vom Geist ergriffenen Christen bedeutet, h\u00e4tten sie die Frage nach dem Wie nicht gestellt. Offensichtlich glaubten die Auferstehungsleugner, wie ihre korinthischen Zeitgenossen, an die Unsterblichkeit der Seele und konnten sich eine leibliche Auferstehung der Verstorbenen nicht vorstellen. Dies wird in der zweiten Frage deutlich, mit der Paulus den korinthischen Einwand beschreibt: Mit was f\u00fcr einem Leib kommen sie? Es geht um den Leib, mit dem die Verstorbenen von den Toten zur\u00fcckkommen&#8220; (Schnabel, Der erste Brief des Paulus an die Korinther, S. 957).<\/p>\n<p>A. Grunds\u00e4tze zur leiblichen Auferstehung (V. 36-39)<\/p>\n<p>&#8222;Du Tor bzw. Gedankenloser&#8220; (V. 36), dieser Begriff wird f\u00fcr jemanden gebraucht, der entweder sein Wissen nicht einsetzt oder eben keines hat: &#8222;Um die Torheit des Einwands zu betonen, verwendet Paulus eine gebr\u00e4uchliche Illustration aus der Natur. In drei wesentlichen Merkmalen \u00e4hnelt die Auferstehung der Pflanzung und dem Wachstum des Getreides: Die urspr\u00fcngliche Form ist aufgel\u00f6st, die urspr\u00fcngliche und die endg\u00fcltige Form sind voneinander verschieden, und beide Formen bestehen dennoch weiter. Die Auferstehung ist nicht unm\u00f6glich, weil sie in geringerem Ma\u00dfe in der Pflanzenwelt geschieht&#8220; (MacArthur, 1Kor, S. 463).<\/p>\n<p>Aufl\u00f6sung: &#8220; Zuerst betrachten wir die \u00c4hnlichkeit von Aufl\u00f6sung und Sterben. Was du s\u00e4st, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. Wenn ein Samenkorn in die Erde gepflanzt wird, stirbt es, in Wirklichkeit zerf\u00e4llt es als Samenkorn: Es muss aufh\u00f6ren, in seiner urspr\u00fcnglichen Form zu existieren, bevor es in seiner endg\u00fcltigen Form als Pflanze lebendig werden kann&#8220; (MacArthur, 1Kor, S. 463). Vgl. Joh 12,24.<\/p>\n<p>Verschiedenheit: &#8222;Als Zweites besteht sowohl beim Getreideanbau als auch bei der leiblichen Auferstehung der Unterschied zwischen der urspr\u00fcnglichen und der endg\u00fcltigen Form. Das Samenkorn verliert seine Identit\u00e4t als Samenkorn und wird mehr und mehr eine reife Pflanze. Doch das Samenkorn selbst, das, was du s\u00e4st &#8211; egal ob vom Weizen oder von einer anderen Saat &#8211; sieht \u00fcberhaupt nicht wie die reife Pflanze aus, wie der Leib, der werden soll. Erst nachdem es kein Samenkorn mehr ist, wird es zur reifen Pflanze, die der Landwirt erntet&#8220;(MacArthur, 1Kor, S. 464).<\/p>\n<p>Kontinuit\u00e4t: &#8222;Drittens gibt es trotz der Unterschiede eine Kontinuit\u00e4t zwischen dem alten und neuen K\u00f6rper. Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er es gewollt hat, und zwar jedem Samen seinen besonderen Leib. Das Samenkorn ver\u00e4ndert sich v\u00f6llig, aber es besteht weiter als dieselbe Lebensform. Ein Weizenkorn wird keine Gerste, und Flachssamen wird nicht zu Getreide. Gott hat jedem Samen seinen besonderen Leib gegeben, dessen Identit\u00e4t bis zur reifen Pflanze weiterbesteht&#8220;(MacArthur, 1Kor, S. 464).<\/p>\n<p>B. Konsequenzen der leiblichen Auferstehung f\u00fcr die &#8222;Toten&#8220; (V. 40-49)<\/p>\n<p>V. 40f: Grunds\u00e4tzlich gilt, dass es einen irdischen und einen himmlischen Leib gibt, die sich allerdings nicht nur hinsichtlich ihrer Beschaffenheit, sondern auch hinsichtlich ihrer Sch\u00f6nheit unterscheiden. Der Ausdruck &#8222;doxa&#8220; ist in der Regel mit &#8222;Herrlichkeit&#8220; zu \u00fcbersetzen, tr\u00e4gt aber auch die Bedeutung &#8222;Glanz&#8220; bzw. &#8222;Sch\u00f6nheit&#8220;.<\/p>\n<p>V. 42: Ab hier wird der Vergleich von V. 40f nun ganz konkret auf das Thema der leiblichen Auferstehung angewendet. Es werden vier Gegens\u00e4tze zwischen unserem verherrlichten und unserem irdischen Leib (= K\u00f6rper) benannt:<br \/>\nVerweslichkeit &#8211; Unverweslichkeit (V. 42b): &#8222;Der erste Gegensatz betrifft die Lebensdauer. Eines der offensichtlichsten Merkmale allen Lebens, einschlie\u00dflich des menschlichen, ist die Verweslichkeit. Der Mensch altert und stirbt schlie\u00dflich. Sogar beim gesunden Kind hat der Alterungsprozess bereits begonnen. \u00bbAlle gehen an denselben Ort: alles ist aus dem Staub geworden, und alles kehrt auch wieder zum Staub zur\u00fcck\u00ab (Pred 3,20). \u00bbDenn er wei\u00df, was f\u00fcr ein Gebilde wir sind; er denkt daran, dass wir Staub sind. Die Tage des Menschen sind wie Gras; er bl\u00fcht wie eine Blume auf dem Feld; wenn ein Wind dar\u00fcber geht, so ist sie nicht mehr da, und ihre St\u00e4tte kennt sie nicht mehr\u00ab (Ps 103,14-16). [&#8230;] Doch der Auferstehungsleib des Gl\u00e4ubigen wird auferweckt in Unverweslichkeit. \u00bbGelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns aufgrund seiner gro\u00dfen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten, zu einem unverg\u00e4nglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das im Himmel aufbewahrt wird f\u00fcr uns\u00ab (1Petr 1,3f). Unser neuer K\u00f6rper wird keine Krankheit, keinen Verfall, keine Verwesung und keinen Tod kennen. \u00bbWenn aber dieses Verwesliche Unverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehen wird, dann wird das Wort erf\u00fcllt werden, das geschrieben steht: \u203aDer Tod ist verschlungen in Sieg!\u2039\u00ab (1Kor 15,54)&#8220; (MacArthur, 1Kor, S. 466f).<\/p>\n<p>Unehre &#8211; Herrlichkeit (V. 43a): &#8222;Der zweite Gegensatz hat mit Wert und Potenzial zu tun. Beim S\u00fcndenfall wurde das Potenzial des Menschen, Gott zu gefallen und zu dienen, drastisch verringert. Nicht nur sein Verstand und sein Geist, sondern auch sein K\u00f6rper wurde &#8211; in Bezug darauf, was Gott vorgesehen hatte zu tun &#8211; unermesslich weniger wert. Das Gesch\u00f6pf war vollkommen und nach dem Bild des Sch\u00f6pfers geschaffen, es wurde gemacht, um in seinem ganzen Tun seinen Sch\u00f6pfer zu offenbaren. Aber aufgrund der S\u00fcnde wurde das, was geschaffen war, um Gott zu ehren, stattdessen durch Unehre gekennzeichnet. Wir verunehren Gott durch unsere Unf\u00e4higkeit, uns das zu Nutze zu machen, was er uns gegeben hat. Wir verunehren Gott, indem wir den K\u00f6rper missbrauchen und misshandeln, mit dem wir ihn doch eigentlich ehren und ihm dienen sollten. Selbst der treueste Gl\u00e4ubige stirbt in einem Zustand der Unehre, Mangelhaftigkeit und Unvollkommenheit. Doch eines Tages wird dieser unvollkommene und entehrte K\u00f6rper auferweckt in Herrlichkeit. In der Ewigkeit werden unsere neuen unsterblichen K\u00f6rper auch ehrenvoll sein, vervollkommnet, um dem Sch\u00f6pfer zu gefallen, ihn zu loben und sich zu erfreuen an ihrem Sch\u00f6pfer und an ihrem Erl\u00f6ser, der sie wiederhergestellt hat&#8220; (MacArthur, 1Kor, S. 467).<\/p>\n<p>Schwachheit &#8211; Kraft (V. 43b): &#8222;Der dritte Gegensatz bezieht sich auf die Leistung. Unser derzeitiger K\u00f6rper ist von Schwachheit gekennzeichnet. Wir sind nicht nur schwach in Bezug auf unsere k\u00f6rperliche Kraft und Lebensdauer, sondern auch in Bezug auf unseren Widerstand gegen Krankheiten und Leid. Trotz der wunderbaren nat\u00fcrlichen Schutzmechanismen des menschlichen K\u00f6rpers ist niemand immun gegen Knochenbr\u00fcche, Beinamputation, verschiedene Infektionen und schlie\u00dflich gegen das Sterben. Wir k\u00f6nnen und sollten unn\u00f6tige Gefahren und Risiken f\u00fcr unseren K\u00f6rper verringern, der bei Gl\u00e4ubigen der Tempel des Heiligen Geistes ist (1Kor 6,19f). Doch wir k\u00f6nnen uns nicht v\u00f6llig vor Leid sch\u00fctzen, und noch weniger vor dem Tod. Unsere irdischen \u00bbTempel\u00ab sind unausweichlich zeitlich begrenzt und anf\u00e4llig. Nicht aber unsere neuen K\u00f6rper, die in Kraft auferweckt werden. Wir wissen nicht, was diese Kraft alles beinhaltet, doch sie wird im vollkommenen Gegensatz zu dem sein, was wir jetzt besitzen. Wir werden nicht l\u00e4nger sagen m\u00fcssen: \u00bbDer Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach\u00ab (Mt 26,41). Alles, was unser himmlischer Geist entschlie\u00dft zu tun, wird unser himmlischer K\u00f6rper vollenden k\u00f6nnen. Martin Luther sagte: \u00bbSo schwach er [der K\u00f6rper eines Gl\u00e4ubigen] jetzt ist, ohne Kraft und Leistung, wenn er im Grab liegt, ebenso stark wird er schlie\u00dflich werden, wenn die Zeit kommt, sodass kein Ding f\u00fcr ihn unm\u00f6glich sein wird, wenn er das zu tun gesinnt ist. Er wird so leicht und beweglich sein, dass er in einem Augenblick hier \u00fcber der Erde oder im Himmel schweben kann.\u00ab&#8220; (MacArthur, 1Kor, S. 468).<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich &#8211; geistlich (V. 44): &#8222;Beim vierten Gegensatz geht es um den Bereich der Existenz. Unser irdischer Leib ist zweifellos nat\u00fcrlich. Der nat\u00fcrliche Bereich ist der einzige Bereich, in dem wir leben und funktionieren k\u00f6nnen. Der physische K\u00f6rper ist der physischen Welt angepasst und auf sie begrenzt. Selbst mit den Unzul\u00e4nglichkeiten und Beschr\u00e4nkungen durch den S\u00fcndenfall ist unser irdischer K\u00f6rper wunderbar f\u00fcr ein Leben auf der Erde gemacht, dem irdischen Leben fabelhaft angepasst. Aber das ist der einzige Bereich und das einzige Leben, f\u00fcr das er angepasst wurde. Der neue Leib des Gl\u00e4ubigen wird geistlich auferweckt werden. Unser Geist wohnt in einem irdischen K\u00f6rper, aber eines Tages wird er einem geistlichen Leib innewohnen. Auf jeden Fall werden wir dann geistliche Wesen sein. Sowohl unser Geist als auch unser Leib wird dann dem himmlischen Leben vollkommen angepasst sein. Jesus sagte: \u00bbDie Kinder dieser Weltzeit heiraten und lassen sich heiraten; diejenigen aber, die gew\u00fcrdigt werden, jene Weltzeit zu erlangen und die Auferstehung aus den Toten, die werden weder heiraten noch sich heiraten lassen, denn sie k\u00f6nnen nicht mehr sterben; denn sie sind den Engeln gleich und S\u00f6hne Gottes, da sie S\u00f6hne der Auferstehung sind\u00ab (Lk 20,34-36). Bei der Auferstehung wird an uns alles in alle Ewigkeit vollkommen sein. Wir werden nicht genauso sein wie die Engel, aber wir werden ihnen darin \u00bbgleich\u00ab sein, dass auch wir f\u00fcr das himmlische, geistliche, \u00fcbernat\u00fcrliche Leben vollkommen ausgestattet und passend gemacht sein werden.&#8220; (MacArthur, 1Kor, S. 468).<\/p>\n<p>V. 45-49: &#8222;Adam und Eva waren urspr\u00fcnglich in einer Probephase. H\u00e4tten sie sich treu erwiesen statt ungehorsam, w\u00e4ren ihre K\u00f6rper verherrlicht und unsterblich geworden durch das Essen der Frucht vom Baum des Lebens, von dem sie dann h\u00e4tten essen k\u00f6nnen (vgl. 1Mose 2,9). Weil sie ges\u00fcndigt hatten, wurden sie aus dem Garten vertrieben, bevor sie vom Baum des Lebens nehmen konnten und in alle Ewigkeit im Zustand der S\u00fcnde gelebt h\u00e4tten (3,22). Der letzte Adam wurde zu einem lebendig machenden Geist. Der letzte Adam ist Jesus Christus. \u00bbDenn gleichwie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu S\u00fcndern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten gemacht. \u2026, damit, wie die S\u00fcnde geherrscht hat im Tod, so auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn\u00ab (R\u00f6m 5,19.21; vgl. V. 12.15). Durch Adam haben wir den nat\u00fcrlichen Leib geerbt; durch Christus werden wir den geistlichen Leib in der Auferstehung erben&#8220; (MacArthur, 1Kor, S. 469).<br \/>\n&#8222;Adam, der erste Mensch, von dem die nat\u00fcrlichen Menschen abstammen, erzeugt auf der Erde, war in der Tat direkt von der Erde erschaffen worden (1Mose 2,7). Er war in jeder Hinsicht irdisch. Doch Christus, das \u00bbdanach Kommende\u00ab genannt, weil er geistliche Menschen hervorgebracht hat, lebte schon ewig, bevor er Mensch wurde. Er lebte auf der Erde in einem nat\u00fcrlichen Leib, aber er kam aus dem Himmel. Adam war an die Erde gebunden, Christus an den Himmel. Aufgrund unserer nat\u00fcrlichen Abstammung von Adam sind wir Teil der Irdischen. Durch unser Erbe in Jesus Christus werden wir ebenfalls Teil der Himmlischen. Durch Adam sind wir irdisch, durch Christus wurden wir himmlisch. Eines Tages werden sich unsere nat\u00fcrlichen Leiber in die himmlischen Leiber verwandeln. Und wie wir das Bild des Irdischen getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen. Wie wir den nat\u00fcrlichen K\u00f6rper Adams gegen den geistlichen K\u00f6rper Christi austauschen werden, so werden wir auch Adams Bild gegen Christi Bild austauschen.&#8220; (MacArthur, 1Kor, S. 469f)<br \/>\n&#8222;Ebenso wie bei unserem Herrn wird auch unser Leib, der jetzt verg\u00e4nglich, entehrt, schwach und nat\u00fcrlich ist, auferweckt werden in einem Leib, der unverg\u00e4nglich, herrlich, stark und geistlich sein wird. Was unseren Dienst und die Offenbarung Gottes oft verhindert hat, wird dann der wunderbare Kanal der Erf\u00fcllung sein. Wir werden seine Kraft haben, in der wir ihm dienen und ihn loben werden, und seine Herrlichkeit, mit der wir ihn offenbaren und r\u00fchmen werden. \u00bbDann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters\u00ab (Mt 13,43). Im Himmel werden wir strahlen wie die Sonne, in der pr\u00e4chtigen und gl\u00e4nzenden Herrlichkeit, die der Herr in seiner Gnade mit den Seinen teilen wird. Christus wird \u00bbunseren Leib der Niedrigkeit umgestalten [\u2026], sodass er gleichf\u00f6rmig wird seinem Leib der Herrlichkeit, verm\u00f6ge der Kraft, durch die er sich selbst auch alles unterwerfen kann\u00ab (Phil 3,21). Wir k\u00f6nnen uns nicht genau vorstellen, wie alles sein wird. Selbst unser derzeitiges geistliches Auge kann sich unsere zuk\u00fcnftigen geistlichen K\u00f6rper nicht vorstellen. \u00bbGeliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, dass wir ihm gleichgestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist\u00ab (1Joh 3,2). Wir werden unsere eigenen Auferstehungsleiber nicht sehen oder gar haben, bevor wir Christi Auferstehungsleib gesehen haben. Erich Sauer hat wundersch\u00f6n bemerkt: \u00bbSo werden die Gr\u00e4ber der Menschen zu Saatfeldern der Auferstehung und die Friedh\u00f6fe des Volkes Gottes durch den himmlischen Tau zu Auferstehungsfeldern der verhei\u00dfenen Vollkommenheit.\u00ab Die kommende Auferstehung ist die Hoffnung und Motivation der Gemeinde und aller Gl\u00e4ubigen. Was auch immer mit unseren derzeitigen K\u00f6rpern geschehen wird &#8211; ob sie gesund oder krank, kurz- oder langlebig, verw\u00f6hnt oder misshandelt sind -: Sie sind nicht unsere bleibenden K\u00f6rper, und wir sollten sie nicht zu innig festhalten. Unsere selige Hoffnung und Zusicherung ist, dass diese erschaffenen nat\u00fcrlichen K\u00f6rper eines Tages als geistliche K\u00f6rper wiederhergestellt werden. Obwohl wir nur einen fl\u00fcchtigen Blick auf diese neuen K\u00f6rper haben, sollte es uns genug sein zu wissen, dass \u00bbwir ihm [Jesus] gleichgestaltet sein werden\u00ab&#8220; (MacArthur, 1Kor, S. 470f).<\/p>\n<p>C. Konsequenzen der leiblichen Auferstehung f\u00fcr die &#8222;Lebenden&#8220;(V. 50-53)<\/p>\n<p>Der Zeitpunkt der leiblichen Auferstehung (= Umgestaltung) ist eindeutig markiert: Die Wiederkunft Jesu (V. 23b). Doch was geschieht mit Christen, die noch leben, wenn Jesus wiederkommt?<\/p>\n<p>&#8222;Der Apostel offenbart nun, dass Christen, die bei der Wiederkunft des Herrn leben, nicht sterben m\u00fcssen (entschlafen), damit ihr K\u00f6rper umgestaltet wird. \u00bbDanach werden die, die wir leben und \u00fcbrig bleiben, zusammen mit ihnen entr\u00fcckt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit\u00ab (1Thess 4,17). W\u00e4hrend Gl\u00e4ubige auferweckt oder hinaufgeholt werden, werden sie verwandelt werden. Egal ob Gl\u00e4ubige sterben oder entr\u00fcckt werden, ihre Leiber werden vom Verweslichen in das Unverwesliche verwandelt werden, vom Nat\u00fcrlichen ins Geistliche. Da das Verwesliche das Unverwesliche nicht erben kann, m\u00fcssen Henoch und Elia auf dieselbe Weise verwandelt worden sein, wie entr\u00fcckte Gl\u00e4ubige verwandelt werden. Auf jeden Fall werden alle Gl\u00e4ubigen gleich f\u00fcr den Himmel ausgestattet sein (vgl. Phil 3,20-21)&#8220; (MacArthur, 1Kor, S. 475).<br \/>\n&#8222;Jesus sagte, vom zuk\u00fcnftigen Auferstehungstag sprechend: \u00bbSo komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin\u00ab (Joh 14,3). Als er in den Himmel aufgefahren war, sagten die Engel den zuschauenden J\u00fcngern: \u00bbDieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in derselben Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt in den Himmel auffahren sehen!\u00ab (Apg 1,11). Mit Paulus sollte jeder Gl\u00e4ubige \u00bbdie gl\u00fcckselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des gro\u00dfen Gottes und unseres Retters Jesus Christus\u00ab (Tit 2,13). Weil sie irdisch sind, k\u00f6nnen die nat\u00fcrlichen K\u00f6rper das ewige K\u00f6nigreich nicht bewohnen. Daher muss es solch einen Tag und solch einen Augenblick geben, denn dieses Verwesliche [das, was ein Gegenstand des Verderbens ist] muss Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen. Das mit anziehen \u00fcbersetzte Wort wurde gew\u00f6hnlich verwendet, wenn es um das Anziehen von Kleidern ging, und beschreibt unseren erl\u00f6sten Geist, der mit einem erl\u00f6sten Leib bekleidet sein wird (vgl. 2Kor 5,1-5)&#8220; (MacArthur, 1Kor, S. 476).<\/p>\n<p>3. TEXT- UND PREDIGTSCHWERPUNKT<\/p>\n<p>Die Frage auf die unser Text antwortet lautet nicht: &#8222;Was wird nach dem Tod sein&#8220;! Sondern die Frage lautet: &#8222;Wie werden wir auferstehen bzw. was geschieht in der Entr\u00fcckung&#8220;? Hier gilt es das Monatsthema (von der Auferweckung des Herrn leben) fortzuf\u00fchren und den n\u00e4chsten Aspekt zu enth\u00fcllen (= die Hoffnung der Auferstehung).<\/p>\n<p>4. TEXT- UND PREDIGTVERANSCHAULICHUNG<\/p>\n<p>Zum Einstieg: &#8222;Bei der Christenverfolgung, die in S\u00fcdfrankreich, in Vienne und Lyon, im Jahre 177 nach Christus  stattfand, hatte der Glaubensmut, mit dem die Christen die schrecklichsten Qualen aushielten, den heidnischen P\u00f6bel so in Wut gebracht, dass er noch nicht zur Ruhe kam, als die M\u00e4rtyrer tot waren. Er lie\u00df seinen Zorn auch noch an den Totengebeinen aus. Man lies sie sechs Tage unter freiem Himmel liegen, verbrannte sie dann zu Asche, zerstampfte sie zu Staub und warf den Staub in die Rhone, dass er von den Wellen fortgerissen w\u00fcrde. jeder Rest von diesen Menschen sollte ausgetilgt werden. Kein St\u00e4ubchen von ihnen sollt \u00fcbrig bleiben. Jetzt wollen wir sehen, sagten die Heiden, ob sie auferstehen werden, wie sie behaupten. Sollte ihr Gott wirklich so stark sein, dass er sie aus dem Staub wieder lebendig machen k\u00f6nnte? Mit was f\u00fcr einem Leib sollten sie den jetzt wieder auferstehen? Damit war die Frage gestellt, mit der unsere Epistel beginnt, die Frage, die jeder in irgendeiner Form hat, mit der keiner von uns schon ganz fertig ist, mag er ein Suchender, ein Zweifelnder oder ein Glaubender sein&#8220; (erz\u00e4hlt von Prof. Karl Heim).<\/p>\n<p>Zu V. 52: &#8222;Aber was ist das f\u00fcr ein Tag, wenn die letzte Posaune geblasen wird? Paulus sagt: Zur Zeit der letzten Posaune ist Auferstehungstag. Es wird nicht immer Sterbetage geben. Es wird nicht immer Beerdigungstage geben. Es wird nicht immer Gedenktage geben. Einmal ist Auferstehungstag.<br \/>\na) Die letzte Posaune wir pl\u00f6tzlich geblasen: Wenn der Gekreuzigte wiederkommt und das Signal gibt, dann wird die letzte Posaune geblasen. Jesus sagt: Ich komme wie ein Dieb in der Nacht. Er kommt unerwartet. Alle apokalyptischen Kalender sind Makulatur. Zum Alarm geh\u00f6rt der Moment der \u00dcberraschung. Die Martinsh\u00f6rner t\u00f6nen pl\u00f6tzlich und unerwartet. Sagen sie nicht: &#8218;Sie hat bisher nicht geklungen, sie wird auch in Zukunft nicht klingen&#8216;. Die L\u00e4nge der Zeit ist keine Widerlegung der Wahrheit. Wie wenn sie heute ert\u00f6nen w\u00fcrde?<br \/>\nb) Die letzte Posaune wird laut geblasen: Die letzte Posaune erzeugt einen durchdringenden Ton. Wenn sie geblasen wird, dann wird die ganze Welt davon erf\u00fcllt sein. Keiner kann es \u00fcberh\u00f6ren. Selbst die Toten werden gerufen. Jesus wird einen solchen Ton \u00fcber diese Erde schicken, dass keine Stelle im H\u00f6rschatten bleibt.<br \/>\nc) Die letzte Posaune wird zur Verwandlung geblasen: Der Engel bl\u00e4st seine obligate Posaune, die das Signal eines gro\u00dfen Geheimnisses ist. Wir werden alle verwandelt werden. Fleisch und Blut k\u00f6nnen das Reich Gottes nicht ererben. Wir k\u00f6nnen nicht bleiben, wie wir sind, aber wir bleiben, die wir sind! Die Identit\u00e4t der Person wird gewahrt. Denken sie an die Verwandlung einer Raupe in einen Schmetterling. Der neue Mensch kommt aus dem alten Menschen. Unser niedriger Leib wird verwandelt in den Herrlichkeitsleib. Wir werden verwandelt zu Ostermenschen, und das geschieht nicht erst hinter der Friedhofsmauer. Schon heute und jetzt k\u00f6nnen wir die alten Klamotten ablegen und die Mode des Reiches Gottes tragen. Jede Kirche, jeder Gemeinschaftssaal ist eine Umkleidekabine. Da kommt man anders heraus, als man hineingeht! (in Ausz\u00fcgen: Konrad Ei\u00dfler, Lebendige Gemeinde H. 4\/1999, S. 28f).<\/p>\n<p>Zum Abschluss: &#8222;Karl Bornh\u00e4user erz\u00e4hlt vom Diakonissenpfarrer Walter in Karlsruhe aus einer Ansprache \u00fcber die Auferstehung: \u201eAuferstehung, ja, Auferstehung, mit der geht\u2018s mir grad wie dem schw\u00e4bischen B\u00fcble. Das ischt mit seim \u00e4lteren Bruder ans Grab von der Mutter komme, die j\u00fcngscht verstorbe war, und hat arg gheult. Da sagt der \u00c4ltere &#8211; das ischt schon so en Gecheider gwese, denn heutzutag werde die Bube schon fr\u00fch gscheid &#8211; Muscht net so heule. Weischt, das da unte ischt nur die H\u00fclle. Der Geischt, der Geischt, der ischt bei Gott.\u2018 Darauf sagte der Kleine: \u201aDas gfallt mir net. I will mei Sach beisamme habe. In die begreifliche Heiterkeit der Gemeinde hinein sprach Walter dann weiter: \u201eSo denke ich auch. Wenn ich einmal aufersteh\u2018 durch Gottes Gnad\u2018, dann will ich nicht da oben rumschwebe als ein Geischt, dann will ich auferstehn als der Pfarrer Walter&#8220; (Heinz Sch\u00e4fer, H\u00f6rt ein Gleichnis, Nr. 490).<\/p>\n<p>5. PREDIGTGLIEDERUNG<\/p>\n<p>Die Hoffnung der Auferstehung und<br \/>\na) die Frage nach dem Jenseits (V. 35-39)<br \/>\nb) der Einblick in das Jenseits (V. 40-49)<br \/>\nc) die Bereitschaft f\u00fcr das Jenseits (V. 50-53)<\/p>\n<p>Nach Theo Sorg:<br \/>\nA. Der Grund der Auferstehung ist die Sch\u00f6pfermacht Gottes<br \/>\nB. Das Ziel der Auferstehung ist ein neuer Leib<br \/>\nC. Das Unterpfand der Auferstehung ist der auferstandene Christus<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Von der Auferweckung des Herrn lebenPredigtthema: Die hoffnung der Auferstehung Bibelstelle: 1.Korinther 15, 35-53 Verfasser: Thomas Richter Ein Predigttipp enth\u00e4lt Hilfestellungen f\u00fcr die Verk\u00fcndigung und ersetzt deshalb nicht das eigenst\u00e4ndige Erarbeiten des Bibeltextes und Studieren von Bibelkommentaren. Hilfen zur [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-1652","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-1-korinther"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-08-20 08:16:36","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":{}},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1652","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1652"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1652\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1652"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1652"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1652"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}