{"id":1622,"date":"2008-10-01T21:42:19","date_gmt":"2008-10-01T19:42:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=441"},"modified":"2008-10-01T21:42:19","modified_gmt":"2008-10-01T19:42:19","slug":"predigthilfe-vom-12-10-2008-maleachi-313-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-12-10-2008-maleachi-313-21\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 12.10.2008 &#8211; Maleachi 3,13-21"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Leben ohne Kompromisse vor dem Herrn<br \/>Predigtthema: Den Herrn mit ganzem Herzen ehren<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Maleachi 3,13-21<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler<\/strong><\/p>\n<p>Vorbemerkungen<br \/>\nGott ist Erl\u00f6ser und Vergelter. Es geht hier um das Leiden in dieser und das Freuen in jener Weltzeit.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rungen und Tipps:<br \/>\nV 13 Gott sind die st\u00e4ndigen Anklagen der Menschen langsam zu viel. Ihn anrufen, kritisieren, um Hilfe bitten ist okay, aber der Widerspruch wird ihm zu stark. Gemeinden k\u00f6nnen Gott nicht nur M\u00fche machen, sondern ihn auch angreifen. Gott ist kein gef\u00fchlloser Gott, den nichts verletzen k\u00f6nnte. Er ist eben lebendig. (1). Gott lebt. Er ist DIE lebendigste Macht aller Zeiten, hat selbst das Leben erschaffen. <\/p>\n<p>V 14 Bu\u00dfe der Gemeinde.<br \/>\nDas Thema: \u201eWas hab ICH davon?\u201c zieht sich durch die Bibel und die Geschichte. \u201eWas bringt\u00b4s?\u201c, genauer \u201cWas bringt MIR das?\u201d wird zum Ma\u00dfstab in der Beziehung zu Gott.<br \/>\nDie Gemeinde ist aber dem Ruf zur Umkehr gefolgt. Sind Esras und Nehemias Bu\u00dfreden gemeint (Neh 8, 9; 9, 1ff)? Damals hatten sie sich neu dem Wort Gottes verpflichtet und mutig mit denen gebrochen, die den Glauben an Gott mit heidnischem Denken vermischten, obwohl die \u00dcbermacht auf der Seite der \u201eVermischer\u201c war. (2)<\/p>\n<p>V 15 Die Gegner der Gemeinde. Muss Gott nicht eingreifen, wenn sein Wort mit F\u00fc\u00dfen getreten wird? (Ps 42, 4; Mi 7, 10; &#8211; im Blick auf die G\u00f6ttervorstellungen 1. K\u00f6 18, 26ff).<br \/>\nW\u00fcnschen wir uns im Blick auf gottfeindliche Umst\u00e4nde ein \u201eStrafgericht vom Himmel\u201c?<br \/>\nGottlose wissen zwar, dass es einen Gott gibt (R\u00f6 1, 21), wissen aber nicht, WER der lebendige Gott ist.<br \/>\nUnd ihnen geht es \u00e4u\u00dferlich gut dabei (Ps 73, 3.12), was Gotteskindern ein Ansto\u00df sein kann. Siehe V14: \u201eWas hab ICH davon?\u201c<br \/>\nDie Gemeinde des AT kannte noch nicht das Geheimnis des Kreuzes! <\/p>\n<p>V 16 Das Buch der Erinnerungen. (3) Die Fragen der Gemeinde: \u201eWas bringt\u00b4s?\u201c hat Gott nicht \u00fcberh\u00f6rt. Sie haben ihn getroffen. <\/p>\n<p>Wichtiger ist f\u00fcr Christen ihr Eintrag ins Buch des Lebens (Lk 10, 20; Offb 3, 5; 20, 12).<\/p>\n<p>V 17 Die Gemeinde wird als \u201eSondergut\u201c Gottes beschrieben. Gott will, dass sein Wille die letztlich einzig ma\u00dfgebliche Macht ist. Viele M\u00e4chte greifen nach dem Menschen. Wo Gott aber seine Hand drauf gelegt hat, handelt es sich um sein Eigentum.<br \/>\nEin liebender Vater geht mit seinen S\u00f6hnen SCHONEND um. \u201eP\u00e4dagogik\u201c (eigentl. F\u00fchrung und Begleitung der Kinder) hat immer das WOHL der Anbefohlenen im Sinn. <\/p>\n<p>V 18 Der Unterschied wird deutlich. Es geht bei Gott nicht um den VERdienst der Menschen, sondern um den DIENST, den Gott ihnen tut und dem sie nun aus Dankbarkeit dienen. (Mt 19, 27; 20, 1-16).<br \/>\nDas R\u00e4tsel der \u201eungerechten Gerechtigkeit\u201c Gottes besch\u00e4ftigte schon Viele. Bis hin zu Jesus, der die Schuld Anderer \u00fcbernimmt (nach juristischem Verst\u00e4ndnis eine pure Ungerechtigkeit) und so die Gerechtigkeit erzielt, die vor Gott gilt (Jes 53, 5; R\u00f6 1, 17; 3, 21f; 10, 3; 2. Ko 5, 21).   <\/p>\n<p>V 19 Der Tag Gottes. Heute bedeutet f\u00fcr Gotteskinder die Praxis Nicht-Anerkennung, Benachteiligung, Niederlage, Verfolgung, Spott und die Ungl\u00e4ubigen sind vorne dran. Aber Gott wird das an seinem Tag deutlich umkehren.<br \/>\nWie Jesus in der Bergpredigt bei vordergr\u00fcndiger Betrachtung Verh\u00e4ltnisse auf den Kopf stellt (4), wird Gott alles \u201erichten\u201c. (5)<br \/>\nGott wird aber auch herb auftreten. Der Schirokko-W\u00fcstenwind verbrennt die Flora wie Stroh und setzt der Fauna stark zu.<br \/>\nDer Gegensatz zwischen DANN und JETZT wird eindr\u00fccklich beschrieben.<\/p>\n<p>V 20f Gottesf\u00fcrchtige d\u00fcrfen ihr HEIL erwarten. Der \u201ekommende Tag\u201c wird in drei Bildern beschrieben:<br \/>\n1. Der SONNENAUFGANG ist unaufhaltsam. Gott selbst wird die Sache der Rechtlosen in seine H\u00e4nde nehmen und \u201eSEINE Sache\u201c durchsetzen.<br \/>\n2. Die K\u00c4LBER, die nach der Gefangenschaft des dumpfen Stalls Gr\u00fcnfl\u00e4chen erleben, beschreiben das Gl\u00fcck der Befreiten.<br \/>\nDer Reigentanz war damals auch unter Frommen \u00fcblich. David tanzte mit aller Macht vor Freude \u00fcber das Eingreifen seines Gottes (2. Sam 6, 14).<br \/>\n3. Die Heimkehrenden gehen \u00fcber \u201everbranntes Land\u201c und erleben den Zerfall der Gottlosen.<br \/>\nFr\u00fcher unter den F\u00fc\u00dfen der Gottesgegner zertrampelt, sind sie immer noch da. (6)<\/p>\n<p>Das ist der Tag, den GOTT macht nach vielen Tagen, die die MENSCHEN gemacht haben (Ps 118, 24).<\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag<br \/>\n1. Was haben wir davon?<br \/>\n2. Es kennt der Herr die Seinen<br \/>\n3. Gott erreicht sein Ziel<br \/>\n__________________________<\/p>\n<p>Fu\u00dfnoten<br \/>\n(1) Gott ist lebendig. Bischof John A. T. Robinson schrieb 1986 das Aufsehen erregende Buch \u201cGott ist anders\u201c, in dem er kl\u00e4rt: Gott ist nicht so, wie die meisten treuen Bibelleser es verstehen: \u201eGott ist die Tiefe des mythologischen Daseins.\u201c Das k\u00f6nnte fast alles bedeuten.<br \/>\n(2) Sehr aktuell: Wo werden heute biblisch-christliche Werte aufgegeben, um \u201cin\u201d zu sein und \u201eLeute zu erreichen\u201c?<br \/>\n(3) Die meisten Religionen kennen jeweils ein geheimnisvolles Buch, in dem im Himmel notiert wird, was in einem Leben gut und schlecht verlief. Der Islam kennt zwei unsichtbare Engel, die unmerklich auf den Schultern des Menschen sitzen und sich alles merken, was geschieht. Einer ist f\u00fcr die guten Taten, der Andere f\u00fcr die Fehltritte zust\u00e4ndig.<br \/>\n(4) Bibelausleger G. K. Chesterton: \u201e Liest man die Bergpredigt zum ersten Mal, hat man das Gef\u00fchl, dass alles auf den Kopf gestellt wird. Beim zweiten Mal entdeckt man, dass alles genau richtig gestellt wird. Zuerst denkt man, ein solches Leben sei unm\u00f6glich, um dann festzustellen, dass nicht Anderes m\u00f6glich ist.\u201c<br \/>\n(5) \u201cRichten\u201d in zweierlei Sinn: 1. \u201ein Ordnung bringen\u201c (g\u00e4ngiger Ausdruck im Schw\u00e4bischen), 2. gerechte Urteile sprechen.<br \/>\n(6) Das Bild der zertretenen Gottlosen findet sich im vorderen Orient \u00f6fter. Im \u00c4gyptischen Museum in Kairo ist das Denkmal eines Pharaos zu sehen, der seine F\u00fc\u00dfe auf den R\u00fccken der vor ihm niederknienden, besiegten Feinde st\u00fctzt (1. K\u00f6 5, 17; Ps 8, 7; 18, 39; 47, 4; Mt 22, 44; Mk 12, 36; R\u00f6 16, 20; 1. Ko 15, 25.27; Eph 1, 22; Hebr 2, 8).   <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Leben ohne Kompromisse vor dem HerrnPredigtthema: Den Herrn mit ganzem Herzen ehren Bibelstelle: Maleachi 3,13-21 Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler Vorbemerkungen Gott ist Erl\u00f6ser und Vergelter. Es geht hier um das Leiden in dieser und das Freuen in jener Weltzeit. 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