{"id":1621,"date":"2008-09-19T22:15:29","date_gmt":"2008-09-19T20:15:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=440"},"modified":"2008-09-19T22:15:29","modified_gmt":"2008-09-19T20:15:29","slug":"predigthilfe-vom-5-10-2008-maleachi-36-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-5-10-2008-maleachi-36-12\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 5.10.2008 &#8211; Maleachi 3,6-12"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Leben ohne Kompromisse vor dem Herrn<br \/>Predigtthema: Dem Herrn aus ganzem Herzen geben<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Maleachi 3,6-12<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler<\/strong><\/p>\n<p>Vorbemerkungen<br \/>\nDie Unver\u00e4nderlichkeit Gottes wird mit unserer Pflicht, uns zu \u00e4ndern, verglichen. \u201eBekehrung ist das Gebot der Stunde!\u201c (G. Maier). <\/p>\n<p>Erkl\u00e4rungen und Tipps:<br \/>\nV 6.7a Gott ist nicht wetterwendisch. Hiob beklagte schon die Unzuverl\u00e4ssigkeit seiner Br\u00fcder \u201eIhr habt treulos gehandelt wie ein Wildbach, wie das Bett der Wildb\u00e4che, die vergehen\u201c (Hi 6, 15). Und Jeremia klagte sogar zeitweilig \u00fcber Gott \u201eJa, du bist f\u00fcr mich wie ein tr\u00fcgerischer Bach, wie Wasser, die nicht zuverl\u00e4ssig sind.\u201c (Jer 15, 18). Die Sturzb\u00e4che suchen sich nach heftigem Regen immer neu in Wadis ihren Weg. Auf ihren Routenverlauf ist kein Verlass. Einem Gott, der sich st\u00e4ndig wandelt, k\u00f6nnte man nicht trauen, auf ihn w\u00e4re kein Verlass. Aber Gott IST vertrauensw\u00fcrdig (Ps 33, 4) im Gegensatz zu Menschen (Ps 78, 8.57; R\u00f6 1, 31; 2. Tim 3, 4).<br \/>\nDer Herr erf\u00fcllt die Bundespflicht gegen\u00fcber seiner Bundesgemeinde, die allerdings IHRE Bundespflicht vernachl\u00e4ssigt und ignoriert. Die Unzuverl\u00e4ssigkeit ist seit dem S\u00fcndenfall zur Versuchung und Erbschuld geworden.<br \/>\nDie \u201eNatur Jakobs\u201c bestand teilweise aus Hinterlist und T\u00fccke, \u00dcbervorteilung und Betrug. (1) Die Notwendigkeit der Ver\u00e4nderung (Erneuerung) liegt also auf Seiten der Gemeinde: In ihr waren Anpassung und Wechsel best\u00e4ndig geworden. <\/p>\n<p>V 7b Gott deckte S\u00fcnde nicht zuerst auf, um endg\u00fcltig zu verurteilen, sondern um zu helfen. Seine Hilfe kennt nur eine Vorbedingung: Umkehr, Bekehrung. Der Mensch \u201ewendet\u201c (auch hebr. Bedeutung), dreht um, kommt heim (Lk 15, 11ff; Jo 6, 37). Das ist der einzige Weg zur so genannten \u201eSelbstfindung\u201c. (2)<br \/>\nAber auch Gott will sich \u201ebekehren\u201c von der Abwendung vom Menschen, die der Mensch selbst bewirkt hat, zur Zuwendung, &#8211; von Zorn und Gericht zur Gnade. <\/p>\n<p>V 7c WARUM sollen wir uns bekehren? Hier geht es nicht um die Halsstarrigkeit des damaligen Gottesvolkes. Diese Frage ist h\u00f6chst aktuell und verweist auf die menschliche Selbstgerechtigkeit, die von Kindesbeinen an \u201eselber gro\u00df\u201c und selbstst\u00e4ndig sein will. Israel wusste immer, was Bekehrung beinhaltet. Die Frage ist: WARUM? Ein schwacher Trost ist, dass \u00fcberhaupt gefragt wurde. Das Verh\u00e4ltnis zu Gott war also noch nicht ganz unerheblich geworden.  <\/p>\n<p>V 8 Gott berauben ist der Todesstrafe w\u00fcrdig (Achan in Jos 7; Ananias in Apg 5). (3) Jesus erinnert: \u201eGebt Gott, was Gottes ist\u201c (Mt 22, 21; Mk 12, 17; Lk 20, 25). Und der Blickwinkel bleibt nicht verengt auf Kirchendiebe beschr\u00e4nkt, sondern erweitert auf die Tatsache, dass Kinder Gottes Gott geh\u00f6ren, mit allem, was ER ihnen anvertraut hat.<br \/>\nDer st\u00e4ndige Wechsel zwischen Antwort und R\u00fcckfrage ist bis heute typisch f\u00fcr alle j\u00fcdischen Talmud-Thora-Schulen.<br \/>\n\u201eZEHNTER und Abgabe\u201c bedeuten eine Art Steuer, die im weltlichen und religi\u00f6sen Bereich gebr\u00e4uchlich war. Sie gr\u00fcndet sich auf einem Rechtsverh\u00e4ltnis: Aller Besitz ist nur verliehen. (4) In Israel waren weltliche Zehnte an die K\u00f6nige und Besatzungsm\u00e4chte abzuliefern (1. Sam 8, 15.17; 1. Makk 10, 31; 11, 35).<br \/>\nDie Erzv\u00e4ter \u00fcberlie\u00dfen Gott den Zehnten teil ihrer Ertr\u00e4ge (1. Mo 8, 22). Dann erhielten die Leviten diesen Teil, weil sie auf Ackerland verzichten mussten (3. Mo 27, 30ff). Die Leviten gaben von ihren \u201eSteuereinnahmen\u201c den Zehnten an die Priester ab (4. Mo 18, 25ff). Alle 3 Jahre erhielten die Leviten, Armen, Witwen und Waisen diese Gabe (5. Mo 14, 28f; 26, 12ff).<br \/>\nGrund dieser Abgaben war immer: ALLES, was wir \u201ebesitzen\u201c, geh\u00f6rt letztlich nicht uns, sondern Gott. (5) <\/p>\n<p>Unter ABGABEN fielen die Beitr\u00e4ge zur Stiftsh\u00fctte (2. Mo 25, 1ff; 35, 4ff), Teile aus der Kriegsbeute (4. Mo 31, 32ff) und Landesteile in der Endzeit (Hes 45, 1).<br \/>\nDie Begriffe Abgabe, Erstlinge und Zehnter beschrieben alles, was dem Herrn, den Priestern und Leviten zustand.<br \/>\nOffensichtlich gaben die Israeliten weniger, als Gott ihnen vorgeschlagen und zugetraut hatte. Aber das lag nicht an der schwierigen Lage der damaligen Wirtschaft, &#8211; die war ja nur die Folge der Abnabelung vom Herrn. (6) Man hatte die Selbstversorgung in die eigenen H\u00e4nde genommen, aber der Mensch ist letztlich eben nicht autonom und zittert vor Wetterumschwung, Unwettern, Erderw\u00e4rmung oder \u2013abk\u00fchlung, u. a. (siehe auch Hag 1, 5f).<br \/>\n\u201eDas Wohl eines Landes h\u00e4ngt davon ab, ob sich seine Bewohner nach dem lebendigen Gott richten.\u201c (G. Maier) <\/p>\n<p>V 9 Offenbar beraubten nicht nur die Priester und Leviten ihren Gott, sondern das ganze Gottesvolk. Der Spendenr\u00fcckgang war keine Folge von Armut und Teuerung sondern wuchs aus dem gest\u00f6rten Verh\u00e4ltnis zu Gott.<br \/>\nDer Fluch hat hier keinen Ewigkeitscharakter, sondern Gott bleibt zur Wiederannahme seiner so \u201eselbstst\u00e4ndigen\u201c, besser ausgedr\u00fcckt: \u201eselbsts\u00fcchtigen\u201c Leute bereit (siehe V7b). <\/p>\n<p>V 10 Kaum ein Maleachi-Vers ist so ber\u00fchmt geworden &#8211; und vom H\u00f6rensagen kennen viele Gemeinde- und Bezirkskassiere den genauen Wortlaut besser als ihren eigenen Konfirmationsspruch.<br \/>\nHier ist aber daran zu erinnern, das die christliche Gemeinde mit allen Mitgliedern dem Herrn mit Haut und Haar geh\u00f6rt. IHM verdankt sie alles und deshalb geh\u00f6rt ihm ALLES, &#8211; \u00fcber die t\u00e4glichen Kalendereintragungen (Ps 31, 16), die privaten Kontost\u00e4nde (Kol 3, 17) bis hin zu den Regeln beim Essen (1. Ko 10, 31). (7) <\/p>\n<p>Die alte Zehnten-Regel in Israel ist ein Vorschlag, den Gotteskinder beherzigen d\u00fcrfen. Niemand MUSS, weil IHM ja alles geh\u00f6rt. (8)<br \/>\nNimm du mich ganz hin&#8230;. <\/p>\n<p>Gott pr\u00fcfen ist ein \u00fcberraschender Vorschlag. Sonst pr\u00fcft ER die Menschen. (9)<br \/>\nGott ist bereit, sich testen zu lassen, (10) und nicht nur beim Zehnten. Wer sein Wort anerkennt und umsetzt, wird erfahren, dass es einen lebendigen Gott gibt und auch erleben, wie Er ist (Jo 7, 17). <\/p>\n<p>Praktische Ratschl\u00e4ge dazu: Christen haben nicht gesetzm\u00e4\u00dfig den Zehnten Teil ihrer Eink\u00fcnfte an ihre Gemeinde oder Missionen zu entrichten. 1. Sie sind v\u00f6llig frei im Blick auf die H\u00f6he ihrer Spenden. Sie geh\u00f6ren dem Herrn und Gott sieht ihr Herz an (1. Sam 16, 7), 2. Ihre eigene Gemeinde sollte hier Vorrang haben, 3. Die \u00c4u\u00dfere Mission sollte ihren Anteil haben, aber 4. man darf sich bei der zunehmenden Flut der \u201edringenden Bettelbriefe\u201c mit Geschwistern des Vertrauens beraten. Klartext: Notschreiben unbekannter Missionen, die finanzielle Unterst\u00fctzung anmahnen, d\u00fcrfen getrost dem Papierkorb anvertraut werden.<br \/>\nGott wird auch diese Einrichtungen begleiten, ern\u00e4hren und sch\u00fctzen wenn sie umfassend auf sein Wort bauen. <\/p>\n<p>\u201eUnd ich will Segen herabsch\u00fctten im \u00dcberma\u00df\u201c k\u00f6nnte die idealste Geldanlage aller Zeiten sein, wenn Unsere Wohlergehen und Kontenst\u00e4nde wirklich das Wichtigste w\u00e4ren.<br \/>\nDer SEGEN wurde im AT eher handgreiflich verstanden: Gro\u00dfe \u00c4cker, volle Ernten, viele Kinder, hohe Kontenst\u00e4nde, eine F\u00fclle von G\u00fctern (1. Mo 39, 5; 49, 25f; Ps 21, 4; 84, 7; Spr 10, 6). Das wirkt sich bis heute aus. (11) Segen will fast jeder. (12)<\/p>\n<p>V 11 Die \u201eFresser\u201c waren wohl die damals sehr gro\u00dfen Heuschreckenschw\u00e4rme (Joel 1, 4; 2, 25).<br \/>\nGegenwind gab und gibt es genug bei allem, was Landwirte und Industrielle anstellen. Aber: Gott ist dabei!<br \/>\nViele warten auf Gottes Hilfe, wenn sie klug sind (Ps 145, 15). <\/p>\n<p>V 12 Das Land Israel wurde tats\u00e4chlich gegen alle Erwartungen wieder zum Bl\u00fchen gebracht. Gott hat es so versprochen. Menschen waren und sind beteiligt. Deshalb geht in der Politik und Praxis Israels sehr Vieles menschlich zu. Kein Land der Welt mit ureigener Vorgeschichte kann sich dar\u00fcber erheben und besserwisserisch Ratschl\u00e4ge erteilen.<br \/>\nEin Superversprechen. Heiden (das hei\u00dft: die Welt) wird das Gottesvolk des AT UND nebenbei auch des NT einmal gl\u00fccklich preisen.<br \/>\nWenn der Herr das Haus baut (Ps 127), &#8211; wird\u00b4s immer was, auch wenn es sehr lange dauern sollte. <\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag<br \/>\n1. Auf den Herrn kann man sich verlassen<br \/>\n2. Seine Leute geh\u00f6ren ihm ganz<br \/>\n3. Er wird\u00b4s wohl machen (siehe auch Ps 37, 5.7) <\/p>\n<p>Liedvorschl\u00e4ge siehe unten (8)<br \/>\n__________________________<\/p>\n<p>Fu\u00dfnoten<br \/>\n(1) Die Namen in biblischer Zeit waren nicht nur Rufmittel, sondern kennzeichneten die jeweilige Person. Darum haben Namens\u00e4nderungen tiefere Bedeutung (1. Mo 32, 29). Aus Simon, Jonas Sohn (Jona = Taube, auch ein Bild f\u00fcr deren Flatterhaftigkeit) wird Petrus (= der Fels; Jo 1, 42).<br \/>\nDer hebr. Name Jaakhob h\u00e4ngt mit dem Wortstamm qb zusammen, von dem sowohl aqeb = Ferse wie das Zeitwort aqab = betr\u00fcgen, hintergehen abgeleitet sind. Deshalb werden als Bedeutungen angenommen: \u00bbEr h\u00e4lt die Ferse fest\u00ab und \u00bbEr betr\u00fcgt\u00ab (vgl. 1.Mo 25, 26; 27, 36; Hos 12, 4).<br \/>\n(2) Kirchenvater Augustin: \u201eMein Herz ist unruhig, bis es Ruhe findet in dir.\u201c<br \/>\n(3) Raub in Tempeln und Diebstahl in Kirchen war und ist nichts Ungew\u00f6hnliches.<br \/>\n(4) In der Sp\u00e4tantike entwickelten sich die Beziehung zwischen herrschenden Personen und Untergebenen auf einem herrschenden Konsens, der allgemein \u00fcblich und anerkannt war.<br \/>\nIn der r\u00f6mischen Kultur war es \u00fcblich, dass ein Patron (reicher r\u00f6mischer B\u00fcrger) automatisch seine freigelassenen Sklaven weiterhin in einem Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis behielt (Klientelverh\u00e4ltnis). Dieses besagte, dass die Klientel ihren Patron, wenn dieser es w\u00fcnschte, im Kriegsfall zu begleiten und zu besch\u00fctzen hatte, an Gerichtstagen diesen als lautstarke Partei zu begleiten sowie wenn dieser im \u00f6ffentlichen Leben stand, ihm als Assistenten zu dienen und ihn zu Repr\u00e4sentationszwecken in die \u00d6ffentlichkeit zu begleiten hatte.<br \/>\nHiergegen hatte der Patron seinen Klienten rechtliche und tats\u00e4chliche Unterst\u00fctzung in allen Lebensbeziehungen zu gew\u00e4hrleisten. Auch ein r\u00f6mischer B\u00fcrger, Nichtr\u00f6mer und sogar ganze V\u00f6lker im r\u00f6mischen Reich konnten sich in ein Klientelverh\u00e4ltnis begeben.<br \/>\nIm germanischen Bereich verstand man unter LEHEN das ausgedehnte Nutzungsrecht an einer fremden Sache, das sich auf eine Verleihung seitens des Eigent\u00fcmers gr\u00fcndet, die zugleich zwischen diesem und dem Berechtigten das Verh\u00e4ltnis wechselseitiger Treue hervorruft. Lehensleute und ihre Vasallen hatten an ihre Herren regelm\u00e4\u00dfige Abgaben zu liefern.<br \/>\n(5) Und jemand (Zinzendorf?) sagte, dass Gott sp\u00e4ter einmal nicht fragen wird, ob wir den Zehnten ordentlich abgeliefert haben, sondern wie viel vom Rest, den Gott auch anvertraut hat, bei uns f\u00fcr welche Zwecke h\u00e4ngen geblieben ist.<br \/>\n(6) \u00dcberraschend ist, dass gerade arme Gotteskinder oft verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig viel opfern. Hier gilt offensichtlich nicht die Regel, m\u00f6glichst viel f\u00fcr sich behalten zu m\u00fcssen. Ein gro\u00dfes Vertrauen in Gottes F\u00fcrsorge wird sichtbar. Reichtum erh\u00f6ht nicht zwangsl\u00e4ufig die Spendefreudigkeit (Mk 10, 17ff; Lk 12, 16ff. 48).<br \/>\n(7) Deshalb schrieb Johann Sebastian Bach \u00fcber seine Musikwerke: Soli Deo Gloria \u2013 ALLES zur Ehre des Herrn.<br \/>\n(8) Siehe Lieder in Iwdd: 207 Nimm mein Leben; 212 Nimm du mich ganz hin<br \/>\n(9) Pr\u00fcfung hat im NT auch die Bedeutung von Erprobung. Wie eine staatlich gepr\u00fcfte Krankenschwester ihre Abschlusspr\u00fcfung unter keinen Umst\u00e4nden noch einmal durchmachen will, ist sie doch froh \u00fcber die Folgen.<br \/>\nJemand sagte: In den Pr\u00fcfungen durch Gott kommen wir immer einen Schritt weiter, aber meistens in der Richtung, in der wir uns vorher befanden. D. h. leider auch: Not lehrt nicht nur beten, sondern auch fluchen.<br \/>\n(10) Den Mitarbeitern der Stiftung Warentest, die an Gott kein Interesse haben, bleibt nur der argumentative \u201eAusweg\u201c, dass man sich in dieser Einrichtung nur um Waren k\u00fcmmert&#8230;<br \/>\n(11) Z. B. die \u201eGesch\u00e4ftsleute des vollen Evangeliums\u201c, eine schnell ber\u00fchmt gewordene Richtung pfingstlerisch ausgerichteter Gruppen. 1984 wurde noch unter dem Namen \u201eGesch\u00e4ftsleute des vollen Evangeliums Internationale Vereinigung\u201c eingeladen. Nachdem der geistliche Hintergrund zu bekannt geworden war, nannte man sich um in \u201eChristen im Beruf\u201c: Wer nur richtig auf Gott vertraut, bleibt gesund, wird reich und gl\u00fccklich. Die Gruppen mit Wohlstandsversprechen entstanden \u00fcberwiegend in Amerika, aber auch in Deutschland wird damit geworben: WENN du &#8230; , DANN wird Gott&#8230;.<br \/>\nDer lebendige Gott, der seine GNADE allen anbietet (1. Tim 2, 4; Ps 103, 11), ist auf unsere Vorgaben und Leistungen nicht angewiesen.<br \/>\n(12) Helmut Thielicke: \u201eWenn Gott segnet, immer nur her damit. Ein Zentner Segen mehr macht uns kein Problem.\u201c Aber beim WEITERGEBEN klemmt es.<br \/>\n2 Beispiele:<br \/>\n1. Jeder Bananen-Gro\u00dfh\u00e4ndler \u00f6ffnet seine Tore im Hamburger Hafen weit, wenn frische Ware angeliefert wird. Wenn er aber mal auf seinem \u201eSegen\u201c sitzen bleiben wollte, w\u00fcrde ihm alles unter der Hand verderben.<br \/>\n2. Das Volk Israel hatte in der W\u00fcste Ern\u00e4hrungsprobleme (2. Mo 16) und betete um Unterst\u00fctzung. Gott versprach Hilfe und setzte ein Limit fest. Und als man MEHR einsammeln wollte, als Gott gab, verfaulte der Segen Gottes in den Taschen.<br \/>\nGottes Segen kann man nicht konservieren. Er ist immer frisch oder gar nicht. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Leben ohne Kompromisse vor dem HerrnPredigtthema: Dem Herrn aus ganzem Herzen geben Bibelstelle: Maleachi 3,6-12 Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler Vorbemerkungen Die Unver\u00e4nderlichkeit Gottes wird mit unserer Pflicht, uns zu \u00e4ndern, verglichen. \u201eBekehrung ist das Gebot der Stunde!\u201c (G. Maier). Erkl\u00e4rungen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[38],"tags":[],"class_list":["post-1621","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-maleachi"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-08-20 07:34:40","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":{}},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1621","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1621"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1621\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1621"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1621"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1621"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}