{"id":1611,"date":"2008-07-18T19:27:05","date_gmt":"2008-07-18T17:27:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=430"},"modified":"2008-07-18T19:27:05","modified_gmt":"2008-07-18T17:27:05","slug":"predigthilfe-vom-27-7-2008-apostelgeschichte-5-27-33","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-27-7-2008-apostelgeschichte-5-27-33\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 27.7.2008 &#8211; Apostelgeschichte 5, 27-33"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Leben in der Gemeinde des Herrn<br \/>Predigtthema: SOS &#8211; deshalb Jesus bekennen<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Apostelgeschichte 5, 27-33<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Matthias K\u00f6hler<\/strong><\/p>\n<p>1. Der Zusammenhang<br \/>\nDie prompte Reaktion der f\u00fchrenden K\u00f6pfe in Jerusalem auf die wunderbaren Ereignisse, die in der Ge-meinde geschehen sind.<br \/>\nWas in Kap. 4,1-22 begann, geht nun weiter: Der Hohe Rat muss sich mit dem kraftvollen Bekenntnis der J\u00fcnger auseinandersetzen.<\/p>\n<p>2. Biblische Parallelen<br \/>\nApg 4: Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat und ihr freim\u00fctiges Zeugnis<br \/>\nApg 23: Paulus vor dem Hohen Rat<br \/>\nApg 24: Paulus vor Felix<br \/>\n1. K\u00f6n 17,1ff: Elia vor Ahab<br \/>\nMt 10,19: Wenn sie euch nun \u00fcberantworten werden, so sorgt nicht, wie oder was ihr reden sollt; denn es soll euch zu der Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.<\/p>\n<p>3. Der Aufbau des Textes im Zusammenhang<br \/>\n17+18: Reaktion des Hohen Rates auf das Vorangegangene: Der Hohe Rat nimmt die Apostel gefangen<br \/>\n19-21a: Befreiung und Auftragsbest\u00e4tigung durch den Engel des Herrn<br \/>\n21b-24: Reaktion des Hohen Rates: Verlegenheit, als sie von der Befreiung h\u00f6rten<br \/>\n25: Die Freim\u00fctigkeit der J\u00fcnger (Teil 1): Predigt im Tempel<br \/>\n26-28: Reaktion des Hohen Rates: Erneute Ergreifung und Verh\u00f6r durch den Hohen Rat<br \/>\n29-32: Die Freim\u00fctigkeit der J\u00fcnger (Teil 2): Predigt und klares Zeugnis im Hohen Rat<br \/>\n33: Reaktion des Hohen Rates. <\/p>\n<p>4. Einzelerkl\u00e4rungen<br \/>\nV. 28<br \/>\n&#8222;streng verboten&#8220;: Das ist im gr. Wortlaut sehr betont etwa: &#8222;haben wir euch nicht ausdr\u00fccklich befohlen&#8230;&#8220;<\/p>\n<p>&#8220; wollt ihr das Blut dieses Menschen \u00fcber uns bringen&#8220;: d.h. wollt ihr die Strafe f\u00fcr den Mord an diesem Men-schen \u00fcber uns bringen? (Gute Nachricht \u00fcbertr\u00e4gt: ihr macht uns f\u00fcr den Tod dieses Menschen verantwort-lich und wollt die Strafe Gottes \u00fcber uns bringen).<\/p>\n<p>Da h\u00f6ren wir den wirklichen Hintergrund der Erregung des Hohen Rates: Die Verk\u00fcndigung der Auferste-hung Jesu durch Gott stellt den Hohen Rat ja st\u00e4ndig neu als M\u00f6rder des Messias hin, und das bringt Blut-schuld \u00fcber die M\u00f6rder!<br \/>\nDer Ruf am Karfreitag &#8222;Sein Blut komme \u00fcber uns und unsere Kinder&#8220; w\u00fcrde auch dann schreckliche Wahr-heit werden, wenn dieser &#8222;schw\u00e4rmerische Wahnsinn&#8220; der J\u00fcnger die R\u00f6mer zum Eingreifen bringen w\u00fcrde. <\/p>\n<p>&#8222;in diesem Namen&#8220; und &#8222;Blut dieses Menschen&#8220;: Dadurch, dass die Hohen Priester den Namen &#8222;Jesus&#8220; vermeiden, ihn vielleicht nicht \u00fcber die Lippen bekommen, wird deutlich, dass es letztlich nur um diesen Namen, um diesen Menschen geht. Es geht allein um Jesus!<\/p>\n<p>V. 29<br \/>\n&#8222;gehorchen&#8220;: im gr. zusammengesetztes Wort aus 1. vertrauen, sich verlassen auf, sich \u00fcberzeu-gen\/\u00fcberreden lassen, folgen. Und 2. F\u00fchrer, Anf\u00fchrer, Oberhaupt. Gehorchen ist ein Sich-Verlassen auf jemand, der h\u00f6her ist als ich. Nun wird auch deutlich, warum man Gott mehr gehorchen soll als den Men-schen: Weil man Gott mehr vertrauen kann, weil man sich auf ihn mehr verlassen kann als auf Menschen, und weil Gott h\u00f6her steht als jeder Mensch.<\/p>\n<p>V. 30<br \/>\n&#8222;Der Gott unserer V\u00e4ter hat Jesus auferweckt&#8220;: Das ist der Grund des Gehorsams gegen Gott: Keine subjek-tive Einsch\u00e4tzung religi\u00f6ser Fragen, sondern unab\u00e4nderliche, g\u00f6ttliche Tatsachen! Es muss auch in unserer Verk\u00fcndigung deutlich werden, dass wir nicht unsere theologischen, philosophischen und weltanschaulichen Gedanken predigen, sondern eben Tatsachen, die Gott selbst geschaffen hat.<\/p>\n<p>&#8222;Ihr habt ihn ans Holz geh\u00e4ngt&#8220; &#8211; damit hat der Hohe Rat Jesus nach 5. Mose 21,22f als Verfluchten gekenn-zeichnet (Vgl. Gal 3,13). <\/p>\n<p>V. 31<br \/>\nUnd genau diesen &#8222;Verfluchten&#8220; hat Gott zum F\u00fcrsten und Retter erh\u00f6ht!<\/p>\n<p>&#8222;Retter, Erl\u00f6ser, Heiland&#8220; war im AT Gottes Ehrennahme (siehe Konkordanz). Nun wird dieser Name auf Jesus \u00fcbertragen, d. h. die J\u00fcnger erkennen in Jesus Jahwe selbst, die Einheit Jesu mit Gott. [Sp\u00e4ter brach-te man den Titel: Retter mit dem Retter-Titel, den sich die r\u00f6mischen Kaiser gaben, in Verbindung und sah in Jesus den &#8222;echten&#8220; Retter. F\u00fcr die Juden ist der Name &#8222;Retter&#8220; biblisch und g\u00f6ttlich und zwingt vom AT her Israel zur Entscheidung (so Werner de Boor).]<\/p>\n<p>&#8222;Bu\u00dfe&#8220;: w\u00f6rtl. Sinnes\u00e4nderung, Umdenken, dadurch auch Umkehr, Bekehrung bzw. Abkehr.<br \/>\nBu\u00dfe und Umkehr war schon in der Predigt Johannes des T\u00e4ufers unangenehm. Auch heute in &#8222;christlichen&#8220; Kreisen ist die Predigt von der Bekehrung l\u00e4stig, schw\u00e4rmerisch und gesetzlich geworden. Wir k\u00f6nnen und d\u00fcrfen aber nicht darauf verzichten! Es ist auch bei uns n\u00f6tig, dass statt eines allgemein anerkannten &#8222;Hi-neinwachsens&#8220; ins Christsein die Wichtigkeit einer profilierten Abwendung vom alten Leben und Hinwendung zu Jesus wieder betont wird, sonst werden wir in einer frommen Beliebigkeit untergehen! (Das Problem der zweiten und dritten Generation in allen Gemeinden und frommen Werken.) Bekehrung ist und bleibt, dass man sein ganzes bisheriges Tun, so moralisch einwandfrei und nach au\u00dfen hin fromm es auch war, als S\u00fcnde erkennt und von Gott geschenkt neu lebt!<\/p>\n<p>Zur aktuellen Diskussion der Judenmission: Deutlich ist hier, dass Petrus gerade Israel die Umkehr und Ver-gebung anbietet! Dadurch wird beides korrigiert: Die fr\u00fcher vertretene Meinung, dass Israel verworfen sei, weil es den Messias gekreuzigt habe, und dass jetzt die Gemeinde Jesu an Israels stelle getreten sei.<br \/>\nAuch die in der aktuellen Diskussion vertretene Ansicht, dass Israel aufgrund seiner atl. Verhei\u00dfung eh ge-rettet wird, wird korrigiert: Auch Israel wird nur durch den Messias Jesus zum Heil gelangen, und nicht ohne ihn!<\/p>\n<p>V. 33<br \/>\n&#8222;ging&#8217;s ihnen durchs Herz&#8220;: w\u00f6rtl.: da wurden sie (mitten hin-)durchges\u00e4gt. \u00dcbertragen: Sie wurden zornig, sie ergrimmten.<br \/>\nWo die Forderung der Bekehrung an &#8222;fromme&#8220; Menschen gerichtet wird und vom Stolz der eigenen Fr\u00f6m-migkeit abgelehnt wird, bleibt es nicht bei der einfachen sachlichen Verneinung der Botschaft, da kommt&#8217;s zur leidenschaftlichen Emp\u00f6rung: &#8222;mitten hindurchges\u00e4gt&#8220; und nur noch zu dem einen Wunsch, die unange-nehmen Prediger zu &#8222;t\u00f6ten&#8220;: w\u00f6rtl. wegschaffen, sogar: nach oben nehmen.<\/p>\n<p>&#8222;Vor der Forderung der Bekehrung kann man nur eines: zusammenbrechen und sich beugen oder &#8211; hassen&#8220; (Werner de Boor).<\/p>\n<p>5. Die Spitze des Textes<br \/>\nV. 29: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen &#8211; das ist Freiheit: An Gott absolut gebunden zu sein. <\/p>\n<p>6. Bekennen\/Bekenntnis<br \/>\n\u201eBekennen\u201c kommt von \u201ekennen\u201c. Gemeint ist \u201ebekannt machen\u201c, aber auch \u201egestehen\u201c, \u201eals \u00dcberzeugung aussprechen\u201c, \u201ebezeugen\u201c. Von da aus kommt es zum \u201eBekenntnis\u201c, \u201ebekennende Kirche\u201c, aber im s\u00e4kula-ren Bereich nach kriminellen Handlungen auch zu \u201eBekennerschreiben\u201c.<br \/>\na) In der Bibel ist Bekenntnis zuerst Antwort auf Gottes Tun (5. Mo 26, 5-10; Ps 147). Auch im NT antwortet der Christ auf die in Christus geschenkte Heilstat (R\u00f6 10, 9). T\u00e4uflinge legten Rechenschaft \u00fcber ihren Glau-ben ab (1. Tim 6, 12). Das Bekenntnis ist aber oft auch anschlie\u00dfend notwendige Antwort auf Herausforde-rungen.<br \/>\nb) Um S\u00fcndenbekenntnisse geht es in diesem Text nicht.<br \/>\nc) Christen bekennen sich GEMEINSAM zu Christus. Dazu k\u00f6nnen auch alte Texte der christlichen Gemein-de dienen (z.B. Glaubensbekenntnis), weil sich der Einzelne hineingestellt sieht in die gro\u00dfe Gemeinschaft der Wiedergeborenen. Das selbst formulierte, mutige Bekenntnis ermutigt dagegen Bekenner und H\u00f6rer st\u00e4rker zur pers\u00f6nlichen Reflexion.<\/p>\n<p>7. Der Text heute<br \/>\nAuch wenn wir in unserem Land nicht unseres Glaubens wegen ins Gef\u00e4ngnis kommen, fehlt uns die innere Freiheit oft mehr als in L\u00e4ndern, in denen die \u00e4u\u00dfere Freiheit bedroht ist. Menschenfurcht ist ein gro\u00dfes Thema in unserer Zeit! Da brauchen wir Befreiung. Befreiung zum Bekenntnis, Zeugnis und Dienst!<\/p>\n<p>8. Beispiele und Verdeutlichungen<br \/>\n8.1. Die Geschichte veranschaulicht sich vor allem selbst:<br \/>\nZuerst Gef\u00e4ngnis, dann Befreiung durch das m\u00e4chtige und wunderbare Eingreifen Gottes, dann die gelebte Freiheit der J\u00fcnger, die sich auch in ihrem (inneren) Freimut dem Hohen Rat gegen\u00fcber zeigt! Freimut zum Bekennen. <\/p>\n<p>8.2. Stellen wir uns eine Kugel vor, die mit drei Schn\u00fcren an der Decke befestigt ist. (In der Predigt kann das vielleicht sogar vorgemacht werden.) Die Schn\u00fcre sind so angebracht, dass die Haken (oder Rei\u00dfn\u00e4gel o.\u00e4.) in der Decke ein Dreieck bilden.<br \/>\nIn welche Richtung wird sich die Kugel bewegen lassen? Antwort: In keine! Die Kugel h\u00e4ngt unbeweglich.<br \/>\nNun schneiden wir eine Schnur ab. Die Kugel wird auf einmal beweglich, allerdings nur in eine Richtung. Da schwingt sie hin und her.<br \/>\nWie hat die Kugel den gr\u00f6\u00dften Bewegungsspielraum, die gr\u00f6\u00dfte Freiheit? Wenn sie nur noch an einem Fa-den h\u00e4ngt. Dann kann sie sich in alle Richtungen der Ebene (bzw. der Kugelfl\u00e4che) bewegen.<br \/>\nManche sagen: Die gr\u00f6\u00dfte Freiheit hat die Kugel, wenn man sie ganz abschneidet. Aber das ist falsch: Da kann sie sich zun\u00e4chst nur noch in eine Richtung bewegen: Nach unten. Dann f\u00e4llt sie auf den Boden, rollt in eine Ecke und bleibt f\u00fcr alle Zeiten bewegungslos liegen.<\/p>\n<p>Echte Freiheit gibt&#8217;s nur, wenn wir uns an Gott festbinden, und sonst alle anderen Bindungen l\u00f6sen.<br \/>\nDie Apostel zeigen diese Freiheit durch den Satz in V. 29.<\/p>\n<p>8.3. Freim\u00fctiges Bekenntnis<br \/>\nBsp. Elia: Warum kann Elia in 1 K\u00f6n 17 so aufrecht vor dem b\u00f6sen K\u00f6nig Ahab stehen? 1. K\u00f6n 17,1 zeigt uns wesentliches: Elia steht nicht vor Ahab, sondern vor Gott. Deshalb steht er aufrecht vor Menschen.<\/p>\n<p>8.4. Auch Jesus selbst konnte sehr frei vor Pilatus stehen, als der Prozess \u00fcber ihn gehalten wird. Warum?<br \/>\n&#8222;Du h\u00e4ttest keine Macht \u00fcber mich, wenn sie Dir nicht von oben herab gegeben w\u00e4re.&#8220; Wer nur Gott gegen-\u00fcber verpflichtet ist, kann Freiheit leben.<\/p>\n<p>8.5. Martin Luther, wegen seiner reformatorischen \u00c4u\u00dferungen und Schriften angeklagt sprach auf dem Reichstag in Worms (1521) (vielleicht?) den ber\u00fchmten Satz: &#8222;Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir!&#8220;. Er wusste, dass er mit diesen Worten sein Leben aufs Spiel setzte.<\/p>\n<p>9. Material und Gliederung zur Predigt<br \/>\nEinleitung: Unsere Geschichte veranschaulicht sich selbst. Wir k\u00f6nnen sie auf zwei Ebenen auslegen, wobei die eine Ebene die andere verdeutlicht: Freiheit ist ein rein \u00e4u\u00dferes Problem (Gef\u00e4ngnis oder nicht), aber auch ein inneres (Bin ich frei, etwas zu tun, zu sagen oder zu wagen, eben zu bekennen?). Wir wollen beide Ebenen miteinander verflochten auslegen.<\/p>\n<p>\u00dcberschrift: Mit Christus frei bekennen<\/p>\n<p>Die J\u00fcnger k\u00f6nnen von ihrer Freiheit schon ein Lied singen: Schon in der letzten Verhandlung zeigten sie ihre Freiheit (Kap. 4, 1ff), auch an Pfingsten predigten sie in aller Freim\u00fctigkeit (Kap. 2).<\/p>\n<p>1. Angefochtene Freiheit<br \/>\nFreiheit und Bekennermut k\u00f6nnen aber angefochten sein: Hier zuerst einmal \u00e4u\u00dferlich: Sie werden in \u00f6ffent-lichen Gewahrsam gebracht. Sie sitzen im Gef\u00e4ngnis (s.o.: Band, Bindemittel, Fessel), und Ihr Aktionsradius ist &#8222;sehr eingeschr\u00e4nkt&#8220;. Auch innerlich kann uns Freiheit verloren gehen: Durch aufsteigende Menschen-furcht. Durch Frustration, die wir ja dann erleben, wenn unsere Arbeit (auch unser frommes Tun) keinen Erfolg zeitigt. Wenn uns der Blick auf Jesus abhanden kommt und wir nur noch uns selbst sehen. Manchmal sind es auch schwerm\u00fctige &#8222;Verstimmungen&#8220;, die uns plagen. Gegner machen uns das Leben schwer, sind eifers\u00fcchtig und neidisch, verleumden uns, &#8222;legen Hand an uns&#8220;. All das setzt uns in ein Gef\u00e4ngnis, dessen Tore, Riegel und Schl\u00f6sser manchmal sehr gut verschlossen sind. <\/p>\n<p>2. Geschenkte Freiheit<br \/>\nGanz lapidar steht es da: Ein Engel des Herrn \u00f6ffnete des Nachts die T\u00fcren des Gef\u00e4ngnisses. Wer im Ge-f\u00e4ngnis sitzt, kann nichts zu seiner Freiheit beitragen. Diese Freiheit muss erbeten und von Gott geschenkt werden. Wichtig: bei allem, was uns die Freiheit nehmen will: Gott hat die beengenden, \u00e4u\u00dferen Ereignisse und inneren Zust\u00e4nde in der Hand, und kann immer einen &#8222;Befreiungsengel&#8220; schicken!<br \/>\nInteressant ist, dass die Tore, Riegel und Schl\u00f6sser immer noch gut verschlossen sind &#8211; die J\u00fcnger sind trotzdem frei.<br \/>\nWen der Sohn frei macht, der ist recht frei!<\/p>\n<p>3. Gen\u00fctzte Freiheit<br \/>\nFreiheit bekommen wir nicht, um tun und lassen zu k\u00f6nnen, was wir wollen. Die von Gott geschenkte Frei-heit ist mit einem Auftrag verbunden. Werden wir es neu sehen, dass wir nur in Gottes Auftrag richtig frei sind? In unseren Gemeinden stellen wir mancherorts eine gro\u00dfe M\u00fcdigkeit fest. Da helfen keine Appelle, da hilft nur neue Freiheit zum Bekenntnis und zum Dienst. Das muss uns von Gott geschenkt werden, dann aber auch gen\u00fctzt werden.<br \/>\nUngen\u00fctzte Freiheit setzt uns neu gefangen!<\/p>\n<p>Freiheit zum Bekenntnis: Vgl. Luther, Elia. <\/p>\n<p>Echte Freiheit ist immer dort und nur dort, wo totale Gebundenheit und Gehorsam Gott gegen\u00fcber ist. Und nur dort, wo alle anderen Bindungen abgeschnitten werden (Bsp. mit der h\u00e4ngenden Kugel).<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen das n\u00fcchtern sehen: Wo wir freim\u00fctig das Wort des Lebens weitersagen, spalten wir die Leute: Wir machen alle zu M\u00f6rdern Jesu, die einen beugen sich darunter, kommen zu echter Bu\u00dfe (s.o. bei Einzel-erkl\u00e4rung) und werden auch frei, die anderen wehren sich und bleiben Knechte ihres eigenen s\u00fcndigen Ichs. Letztere werden uns zu &#8222;zers\u00e4gten&#8220; Gegnern werden, das liegt in der Natur der Sache (2. Ko 2, 15f).<\/p>\n<p>Wir wollen neu alle Menschenfurcht ablegen, uns ganz an Gott h\u00e4ngen, und auch das Wort des Lebens austeilen, zur Zeit und zur Unzeit. <\/p>\n<p>Schluss: Freiheit und Mut zum Bekenntnis lassen sich zusammenfassen in dem einen Satz: Man muss Gott mehr gehorchen (s. Einzelerkl\u00e4rung) als den Menschen. Das ist herrliche Freiheit!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Leben in der Gemeinde des HerrnPredigtthema: SOS &#8211; deshalb Jesus bekennen Bibelstelle: Apostelgeschichte 5, 27-33 Verfasser: Matthias K\u00f6hler 1. Der Zusammenhang Die prompte Reaktion der f\u00fchrenden K\u00f6pfe in Jerusalem auf die wunderbaren Ereignisse, die in der Ge-meinde geschehen sind. 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