{"id":1601,"date":"2008-04-24T10:18:03","date_gmt":"2008-04-24T08:18:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=420"},"modified":"2008-04-24T10:18:03","modified_gmt":"2008-04-24T08:18:03","slug":"predigthilfe-vom-18-5-2008-romer-8-18-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-18-5-2008-romer-8-18-30\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 18.5.2008 &#8211; R\u00f6mer 8, 18-30"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Leben im Geist des Herrn<br \/>Predigtthema: Geistorientiert leben<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: R\u00f6mer 8, 18-30<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler<\/strong><\/p>\n<p>Tipps f\u00fcr eine Predigt:<br \/>\nWarten in Geduld  &#8211;  oder: Bald ist es soweit! (1)<\/p>\n<p>1. Paulus \u201estellt fest, rechnet zusammen\u201c (Verb V 18 h\u00e4ngt mit Logik zusammen), dass Gotteskinder sind, was sie sind: Sie HABEN UND SIE HOFFEN GLEICHZEITIG. Und genau hier unterscheidet sich die Logik der Gotteskinder von der \u201eSchl\u00fcssigkeit\u201c weltlicher Gedankeng\u00e4nge. HABEN die Christen oder HOFFEN sie nur? Eine RIESENSPANNUNG, weil die Aufl\u00f6sung noch nicht komplett pr\u00e4sentiert werden kann.<br \/>\nJesusleute sind heute, was sie wirklich sind, allerdings im Verborgenen (Kol 3, 3; 1. Jo 3, 2).<\/p>\n<p>Leiden sind unangenehm. \u201eH\u00e4rten\u201c macht jeder Mensch durch, Christen wohl noch einige zus\u00e4tzlich.<br \/>\nWas macht die Jesus-Nachfolge, den Glauben trotzdem attraktiv? Nur Jesusleute k\u00f6nnen da mitreden und  bezeugen.<\/p>\n<p>2. Die \u201eGANZE KREATUR\u201c, alles was lebt, leidet mit. Aufbl\u00fchen, Kampf ums Dasein (2), Sterben. (3)<br \/>\nVERURSACHT hat allein der \u201eselbst\u00e4ndige\u201c Mensch die Leidensfolge \u201eS\u00fcnde \u2013 Verk\u00fcmmern &#8211; Zerst\u00f6rung \u2013Tod\u201c. WILLENTLICH war der Mensch am Werk (\u201esein wie Gott\u201c, 1. Mo 3, 5). Unwissende, unfreiwillige Trittbettfahrer waren und sind leider (4) alle \u00dcbrigen, die sonst noch leben, vom kleinsten Virus bis zum gr\u00f6\u00dften Tier oder Baum \u201eohne ihren Willen\u201c, die nichts von Gottes Wunsch nach Heilung und absolutem Frieden ahnen, sich aber danach sehnen &#8211; wer denn nicht? Der \u201eKampf ums Dasein\u201c scheint manche Beobachtungen der Naturwissenschaftler zu best\u00e4tigen, aber zu viele wissen zu wenig von Gottes Heilsregie in dieser Weltzeit.<\/p>\n<p>Die Kreatur wartet sehns\u00fcchtig. Das Verb (V 19) beschreibt die Haltung, in der ein Tier mit vorgestrecktem Kopf angespannt lauert. Schon dieses Wort belegt, dass hier nicht nur die Menschen gemeint sind.<br \/>\nZwangsl\u00e4ufige Auswege aus dem Dilemma: \u201eLasst uns zu den paradiesischen Zust\u00e4nden der Natur und ihrer V\u00f6lker zur\u00fcckfinden\u201c. (5) \u201eMEINEN Gott finde ich in der Natur\u201c. (6) Menschen verg\u00f6ttern die Sch\u00f6pfung, weil sie vom Sch\u00f6pfer nicht wissen.<br \/>\nReligionen bieten ihre G\u00f6tter an, weil Menschen blicken, dass Gott ist (R\u00f6 2, 14).<\/p>\n<p>3. CHRISTENLEUTE HABEN UND HOFFEN<br \/>\nEin Widerspruch? (7)<br \/>\nDr. Heiko Krimmer erinnert an die Begleiterscheinungen von Wehen vor einer Geburt. Alle freuen sich auf den Neuen, aber keiner will die Wehen.<br \/>\nSehnen und Seufzen ist nicht Alles! Die Erl\u00f6sung des Leibes (nicht VOM Leib) ist aber gewiss (V 23).<br \/>\nDer Geist Gottes ist Angeld\/\u201cPfandmarke\u201c\/Anzahlung f\u00fcr die endg\u00fcltige Einl\u00f6sung.<br \/>\nWenn der Israelit schon seine Erstfr\u00fcchte opfert (2. Mo 23, 16ff; 3. Mo 23, 10), steht noch der unvollkommene Rest der Ernte auf dem Feld. Trotzdem wei\u00df er: Das kommt noch. Die volle Gabe schon \u201evor Augen\u201c dankt er Gott in fester Gewissheit. Gott hat noch nie jemanden h\u00e4ngen lassen.<br \/>\nGlaube an Christus ist das Umfeld, in dem Hoffnung entstehen kann.<br \/>\n\u201eDer Mensch hofft, solange er lebt. Er lebt, solange er hofft.\u201c Fragt sich allerdings, worauf! Der Glaube an Christus wird sich als die einzig fundierte Hoffnung herausstellen.<br \/>\n\u201eHoffen und Harren macht Menschen zu Narren.\u201c Das gilt f\u00fcr alle, die ihre Hoffnung nicht auf Christus setzen. <\/p>\n<p>4. GEDULD<br \/>\nWarten ist das Leichteste und manchmal das Schwerste gleichzeitig.<br \/>\nGeduld meint \u201eDrunterbleiben\u201c. Der Muslim begn\u00fcgt sich mit \u201eKismet\u201c, der unabwendbaren F\u00fcgung seines Schicksals. Christusnachfolger suchen das Gespr\u00e4ch mit Gott, ihrem Vater. Er l\u00e4sst mit sich reden.<br \/>\nDrunterbleiben meint nicht unterw\u00fcrfiges Erdulden und Nichtstun, sondern wissen: \u201eER MACHT, dass die Anfechtung ein Ende hat &#8230;\u201c (1. Ko 10, 13), d. h. Mein Gott macht das schon richtig. Bewusstes Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis gegen\u00fcber Gottes Wort.<br \/>\nLied  \u201eund was er mit mir machen will&#8230;\u201c<\/p>\n<p>5. \u201eDer GRUND christlicher Hoffnung ist Gottes Handeln in Jesus Christus, in seinem Tod und in seiner Auferstehung. Das ZIEL christlicher Hoffnung ist Gottes Vollendungshandeln. Der INHALT christlicher Hoffnung ist die Auferstehung von den Toten, das ewige Leben und damit Gottes Reich (vgl. Jer 17, 13; Lk 24, 31; Apg 23, 6; R\u00f6 5, 2; 2. Ko 1, 10; 2. Thes 2, 16; 1. Tim 1, 1; Tit 1, 1; 3, 7; 1. Petr 1, 3).\u201c (Dr. Heiko Krimmer), d. h. GOTTES Handeln akzeptieren und erleben. Unser Ziel ist nicht Gesundheit, langes Leben. Gott ersieht \u2013 verordnet \u2013 beruft \u2013 hat gerecht und \u2013 herrlich gemacht.<br \/>\nHier geht es nicht um Vorherbestimmung (Pr\u00e4destination) zum ewigen Leben oder zum Tod. Der Glaube gr\u00fcndet sich in Gottes Tun f\u00fcr uns. ER verordnet seine Leute dazu, Jesus gleichgestaltet zu werden.<br \/>\nDiese Ebenbildlichkeit (1. Mo 1, 27) ging beim S\u00fcndenfall verloren.<br \/>\nChristen werden nun wieder neu umgestaltet in sein Bild. Gott=Christus will nicht allein sein (1. Tim 2, 4; das hebr\u00e4ische Verst\u00e4ndnis von \u201eerkennen\u201c ist \u201eeins werden, heiraten, einig werden\u201c [1. Mo 4, 1.25] und die Wahrheit ist Christus selbst [Jo 14, 6]).<br \/>\nDabei wird nicht nur das Ebenbild Gottes (1. Mo 1, 27) wieder hergestellt, nicht der \u201ealte Adam\u201c wieder auferweckt, sondern der NEUE Adam, der NEUE Mensch geschaffen (R\u00f6 5, 12ff).<br \/>\nGott l\u00e4dt alle ein. Das Einverst\u00e4ndnis des Menschen akzeptiert die Berufung Gottes und bringt ihm Gottes Rechtfertigung. \u201eDie Rechtfertigung ist Verherrlichung schon hier und dann vollendet im Reich Gottes (vgl. 2. Thess 2, 13f). <\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag<br \/>\nAuf Gott warten hei\u00dft auch<br \/>\n1.  leiden<br \/>\n2.  hoffen<br \/>\n3.  wissen<br \/>\n__________________________<\/p>\n<p>Fu\u00dfnoten<br \/>\n(1) M\u00f6gl. Einstieg: Kinder und Erwachsene werden vor Bescherungen, Trauungen, Fu\u00dfballspielen, Kinofilmen, usw. oft beruhigt durch: \u201eKeine Sorge, BALD&#8230;\u201c<br \/>\n(2) Darwin hat beobachtet, aber nichts von Gottes Heilsgeschichte gewusst.<br \/>\n(3) Kein noch so sch\u00f6ner Bl\u00e4tterwald wird seine Bl\u00e4tter bis zum n\u00e4chsten Fr\u00fchjahr erhalten.<br \/>\n(4) \u201eLeider\u201c h\u00e4ngt mit Leid zusammen<br \/>\n(5) Massive Angriffe gegen christliche Missionswerke; Sch\u00f6nreden der Naturreligionen (trotz unpublizierten Gewaltma\u00dfnahmen, Verkl\u00e4rung \u201enat\u00fcrlicher\u201c Medizinen und Heilmethoden).<br \/>\n(6) \u201eAm Sonntagmorgen treffe ich meinen Gott im Wald.\u201c Gottlob Frick sang: \u201eFr\u00fchmorgens\u2026, dann gehet leise nach seiner Weise der liebe Herrgott durch den Wald\u2026\u201d (s. Google)<br \/>\n(7) Die Welt fragt: HAST du Geld oder hast du es NICHT? Entweder oder. Keine Grauzonen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Leben im Geist des HerrnPredigtthema: Geistorientiert leben Bibelstelle: R\u00f6mer 8, 18-30 Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler Tipps f\u00fcr eine Predigt: Warten in Geduld &#8211; oder: Bald ist es soweit! (1) 1. 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