{"id":1599,"date":"2008-04-17T18:00:07","date_gmt":"2008-04-17T16:00:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=418"},"modified":"2008-04-17T18:00:07","modified_gmt":"2008-04-17T16:00:07","slug":"predigthilfe-vom-4-5-2008-romer-8-1-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-4-5-2008-romer-8-1-11\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 4.5.2008 &#8211; R\u00f6mer 8, 1-11"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Leben im Geist des Herrn<br \/>Predigtthema: Geisterf\u00fcllt leben<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: R\u00f6mer 8, 1-11<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler<\/strong><\/p>\n<p>Vorbemerkungen (bitte mit Bibelkommentaren vergleichen).<br \/>\n\u201eR\u00f6 6-8 stellen die gro\u00dfen Freiheiten vor. Kap 6: Frei von der S\u00fcnde; Kap 7: Frei vom Gesetz; Kap 8: Frei vom Tod.\u201c (Klaus Vollmer)<br \/>\nKapitel 8 wurde die \u201eK\u00f6nigin unter allen Kapiteln der heiligen Schrift\u201c genannt. Auswendiglernen w\u00e4re angezeigt. V 1-11: Wir sind \u201ein Christus\u201c im Heiligen Geist und sind frei.<br \/>\nIn Kapitel 7 wurde deutlich, warum der Christ vom Anspruch des Gesetzes befreit worden ist.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rungen und Tipps:<br \/>\nV 1-3 Nun bezieht sich der Glaubende nicht mehr auf sich selbst, sondern auf die Vers\u00f6hnungstat Jesu am Kreuz, das Zentrum seines k\u00fcnftigen Lebens. Das kann sich nun entfalten.<br \/>\nBefreit wurde er noch nicht von der S\u00fcnde, aber von ihrer MACHT. Ein Christ KANN s\u00fcndigen, MUSS aber nicht mehr. Er muss sich nicht mehr ins g\u00fcnstige Licht stellen, gro\u00df sein und rechtfertigen vor Menschen und Gott.<br \/>\nDer Ostermorgen zeigt, dass S\u00fcnde, Tod und Teufel ausgespielt haben und der Mensch sein komplettes S\u00fcndigen und Versagen Jesus \u00fcbergeben darf ( 2. Ko 5, 21).<br \/>\nNichts mehr wird verdammt an dem, der \u201ein Christus Jesus\u201c ist. (V33f).<br \/>\nDer unrevidierte Luthertext \u201e&#8230;nichts Verdammliches mehr&#8230;\u201c kann perfektionistische Missverst\u00e4ndnisse erzeugen.<br \/>\nF\u00fcr den Christen gilt nicht nur die negative Beschreibung \u201ekeine Verdammnis mehr\u201c. Entscheidend Neues ist geworden. Nach R\u00f6 7, 23 standen alle unter dem Gesetz der S\u00fcnde. Wo wir Gutes wollten, \u201emussten\u201c wir s\u00fcndigen, weil \u201edas Gesetz der S\u00fcnde in unseren Gliedern\u201c regierte. Folge der S\u00fcnde ist der Tod (R\u00f6 6, 16.21.23; 7, 5.11.13). Wer sein Leben und Verhalten realistisch einsch\u00e4tzt, sieht ein, den Tod \u201everdient\u201c zu haben. Und diese Einsicht weckt erst Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die stellvertretende Begleichung der Schuld durch Jesus am Kreuz (2. Ko 5, 21; Phil 2, 6-11).<br \/>\nDem \u201eGesetz der S\u00fcnde\u201c kann nur auf gleicher Ebene durch ein \u00fcberlegenes Gesetz begegnet werden.<br \/>\nKeine Illusion: \u201eHAT dich freigemacht\u201c.<br \/>\nWas dem Gesetz unm\u00f6glich war, DAS TAT GOTT. Gott allein schafft das Neue.<br \/>\nWo und wie zeigt sich die neue Kraft? IN Christus. (1) <\/p>\n<p>V 4-9 Das Gesetz konnte\/kann die S\u00fcnde nicht ausrotten, das \u201eFleisch\u201c (2) regierte (Gal 2, 20!).<br \/>\nUnd Jesus nimmt die Gestalt der Schwachen, die dem Fleisch unterlegen sind, an um S\u00fcnde, Tod und Teufel in ihrem ureigenen Bereich zu besiegen. Selbst ohne S\u00fcnde bezwingt er den Initiator der S\u00fcnde.<br \/>\nFleischlich oder geistlich GESINNT sein teilt nicht die Menschheit in Unmenschen und Menschen, sondern beschreibt die Motive und Antriebskr\u00e4fte f\u00fcr alles alte und neue Denken und Tun (2. Ko 5, 17; Gal 6, 15). Die Folgen der S\u00fcnde (Tod und Verdammnis) konnten aber Jesus nicht treffen, weil er s\u00fcndlos war (Hebr 4, 15).<br \/>\nDer fleischliche Mensch lebt in Feindschaft gegen Gott. Seine Forderung nach allgemeiner TOLERANZ bricht hier ein und verkehrt sich: Er MUSS gegen Gott rebellieren (Jer 8, 7; R\u00f6 1, 21.32; auch Lk 23, 34). (3)<br \/>\n\u201e&#8230;wenn anders&#8230;\u201c bedeutet \u201e&#8230;wenn wirklich&#8230;\u201c (rev. Elberfelder) oder \u201e&#8230;da ja&#8230;\u201c (H. Krimmer).<br \/>\n\u201eGott GEFALLEN\u201c will fast jeder Animist, Islamist, Buddhist, Lamaist \u2013 und insgeheim jeder Mensch. Aber es geht nicht. Eigene Anstrengung reicht niemals hin, um Gottes Gefallen zu wecken.<br \/>\nWer durch Christus vom alten Wesen befreit wurde, HAT den Geist Gottes. <\/p>\n<p>V 10f \u201eWo Christi Geist ist, da ist Christus.\u201c (J.A.Bengel, Gnomon). Christus und der Geist sind identisch.<br \/>\nWohnen bedeutet (bes. im Orient) innige Gemeinschaft. Deshalb geht es direkt um ein Verwurzeltsein in Christus (s. a. 1. Ko 3, 16; Kol 3, 16; 2. Tim 1, 14; Offb 7, 15).<br \/>\nUnser \u201eTodesleib\u201c kann das neue Leben fast bis zur Unkenntlichkeit verdecken (1. Ko 6, 12). Mit Jesu Auferstehung erhielt er den \u201eHerrlichkeitsleib\u201c, der das neue Leben ohne jede Einschr\u00e4nkung umsetzt. Der Geist Jesu macht \u201esterbliche Leiber lebendig\u201c (1. Ko 15, 44). Paulus verwendet dieses \u201eLebendig machen\u201c auch m Auferstehungskapitel 1. Ko 15.<br \/>\nDas Lebendigmachen unserer sterblichen Leiber geschieht schon jetzt durch die Wirkung des Heiligen Geistes. Lic. Hans Brandenburg: \u201eDer Gott, der die Kraft hat, Jesus aus dem Tod zu erwecken, wird auch den sterblichen Leibern seiner Glaubenden so viel Lebenskraft geben, dass dieser Leib dem innewohnenden Geiste nicht als absolutes Hindernis im Wege stehen kann. Praktisch: Niemand darf sich durch seine Veranlagung, Erbgut, leiblichen Zustand usw. entschuldigen und daraus das Recht ableiten, Gottes Gebote zu \u00fcbertreten und doch in Auflehnung gegen ihn zu stehen.\u201c<br \/>\nDie kommende Auferstehung ist hier allerdings nicht gemeint, denn die sterblichen Leiber haben nicht daran teil (1. Petr 3, 18; 1. Ko 6, 14; 1. Thess 4, 14). Der Leben schaffende Geist, der das Innere der gl\u00e4ubigen Menschen erneuert, wird und muss sein Werk tun und kann auch unseren K\u00f6rper zu einem geistgem\u00e4\u00dfen Leib machen. Dazu geh\u00f6rt das \u201eHoffen\u201c, &#8211; nicht auf ichhafte Himmelsvorstellungen, sondern es ist das gewisse Verlangen nach einem Leben, das unbehindert, frei und ganz f\u00fcr den Dienst Gottes da ist. <\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag 1 (G\u00fcnter Wachler in \u201eGnade und Wahrheit\u201c)<br \/>\n1. Keine Verdammnis f\u00fcr den, der in Christus ist<br \/>\n2. Leben nach dem Willen des Christus<br \/>\n3. Hoffen auf Christi Herrlichkeit<\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag 2 (Pfr. Ralf Krust, Hardheim)<br \/>\n1. Gottes Willen, wie es das Gesetz verlangt<br \/>\n2. Gesetz der S\u00fcnde und des Todes<br \/>\n3. Gesetz des Geistes Gottes<br \/>\n__________________________<\/p>\n<p>Fu\u00dfnoten<br \/>\n(1) Auszug aus http:\/\/www.sippe-w.de\/html\/body_c_i_d__i.htm: Gedanken von Major W. Ian Thomas, Gr\u00fcnder der Fackeltr\u00e4ger:<br \/>\nC.I.D. = CHRISTUS IN DIR<br \/>\nWenn Jesus nicht durch uns wirken kann, dann machen wir alles aus eigener Kraft, zwar mit besten Vors\u00e4tzen, aber es endet dann, wenn uns die Puste ausgeht oder wenn wir auf dem Zahnfleisch daherkommen. Ist es nicht genau das, was uns fehlt? Jesus, der uns Antrieb gibt, der durch uns wirkt, der uns Kraft gibt, der uns Frucht bringen l\u00e4sst? Wenn Christus etwas f\u00fcr Menschen tun will, dann will er es durch uns tun! Kann man sich das denn vorstellen:<br \/>\n&#8211; Jesus will, dass wir ein Leben in Gerechtigkeit leben und er lebt es, wenn Du willst, durch Dich!<br \/>\n&#8211; Jesus dient der Menschheit, wenn Du es willst, durch Dich!<br \/>\n&#8211; Jesus will, dass alle Welt das Evangelium h\u00f6rt, wenn Du es willst, durch Dich!<br \/>\nJesus will in uns leben und durch uns wirken. Wenn wir versuchen aus eigener Kraft zu wirken erwartet uns Verzweiflung. Jesus muss es durch uns tun! Wenn Jesus in uns lebt dann werden wir wieder Menschen nach Gottes Bild, wir werden eine neue Kreatur (2. Ko 5, 17).<br \/>\nAber wie kommen wir denn weiter: Jesus, der f\u00fcr uns starb haben wir angenommen, er hat uns mit Gott vers\u00f6hnt. Wie k\u00f6nnen wir den zweiten Schritt tun, damit Jesus uns durch sein Leben dient, ein Leben lang?<br \/>\nWie damals, so auch heute: Wenn wir verstehen, wie Jesus vor 2000 Jahren in seinem Leib gelebt hat, dann k\u00f6nnen wir auch verstehen, wie er heute durch uns (seinen Leib) leben will! Interessant ist, dass Jesus davon spricht, dass wir ihn essen und trinken m\u00fcssen.<br \/>\nJohannes 6, 56-57<br \/>\nWer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, bleibt in mir und ich in ihm. Wie der lebendige Vater mich gesandt hat, und ich lebe um des Vaters willen, so auch, wer mich isst, der wird auch leben um meinetwillen.<br \/>\nNat\u00fcrlich fordert uns Jesus nicht zum Kannibalismus auf, was hei\u00dft also Essen und Trinken hier.<br \/>\nIn Jo 6, 35 vergleicht er Essen + Trinken mit Kommen + Glauben.<br \/>\nJohannes 6, 35<br \/>\nJesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens: Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nimmermehr d\u00fcrsten.<br \/>\nDas wir ihn essen und trinken m\u00fcssen, deutet darauf hin, dass Jesus dann in uns ist. Jesus stellt seine Beziehung zum Vater (wie ich lebe um des Vaters Willen, so auch&#8230;) als Antwort hin, was es hei\u00dft, dass er in uns ist. Wenn wir also herauskriegen, wie die Beziehung Jesu zu seinem Vater ausgesehen hat, dann haben wir die L\u00f6sung f\u00fcr den zweiten Schritt. <\/p>\n<p>WIE LEBT JESUS DURCH UNS?<br \/>\nF\u00fcr uns hei\u00dft es genauso zu leben: In der Gewissheit, dass wir ohne Christus, Gott, nichts tun k\u00f6nnen. Ohne Jesus geht nichts, wir brauchen nicht einmal anzufangen, es bringt auf jeden Fall keine Frucht. Aber das ist nichts, was sich Major Thomas ausgedacht hat, Jesus sagt es selbst: Johannes 15, 5.<br \/>\nIch bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir k\u00f6nnt ihr nichts tun.<br \/>\nWas konnte Jesus ohne Gott tun? NIX<br \/>\nWas konnte Gott durch Jesus tun? ALLES<br \/>\nWas kann ich ohne Jesus tun? NIX<br \/>\nWas kann Jesus durch mich tun? ALLES<br \/>\nDie einzige Einschr\u00e4nkung, die es gibt, ist meine Verf\u00fcgbarkeit. Soviel wie ich Christus durch mich tun lasse, soviel wird er auch tun. Ich stecke die Grenzen ab! Gott kann durch jeden Menschen alles tun, wenn sich dieser Mensch 100% zur Verf\u00fcgung stellt.<br \/>\nKolosser 2, 9f In ihm wohnt die ganze F\u00fclle der Gottheit leibhaftig, und ihr seid vollkommen in ihm.<br \/>\n(2) Rienecker, Lexikon zur Bibel: \u201eDas griechische Wort, das Luther w\u00f6rtlich mit \u00bbFleisch\u00ab \u00fcbersetzte, hat eine wesentlich gr\u00f6\u00dfere Bedeutungsbreite als seine deutsche Entsprechung. Zun\u00e4chst bezeichnet \u00bbFleisch\u00ab den ganzen Menschen als leiblich-seelische Einheit. So sind Mann und Frau in ihrer Verbindung \u00bbein Fleisch\u00ab (und nicht nur ein Leib; 1. Mo 2 ,24); \u00bballes Fleisch\u00ab bedeutet: alle Menschen (Joel 3, 1). Im \u00fcbertragenen Sinn bezeichnet es: 1. den Bereich des Irdischen, Menschlichen und Leiblichen, der der Verg\u00e4nglichkeit unterworfen ist (z.B. Jes 40, 5-6). In diesen Bereich trat der Gottessohn ein, als er Mensch wurde (Jo 1, 14; R\u00f6 8, 3). Das Gegen\u00fcber zum irdischen Bereich bildet die Sph\u00e4re Gottes, die durch den Begriff \u00bbGeist\u00ab gekennzeichnet wird (R\u00f6 1, 3-4; 1. Tim 3, 16; 1. Petr 3, 18). Das Gegen\u00fcber von Fleisch und Geist kennzeichnet hier die beiden Bereiche, in denen sich das Christusgeschehen vollzogen hat. 2. Negativ qualifiziert ist dagegen der Begriff \u00bbFleisch\u00ab, wenn Paulus mit ihm beschreibt, wie das Denken, Wollen und Handeln des Menschen nicht von Gott und seinem Willen bestimmt wird, sondern nur vom Irdischen, vom Menschlich-Allzumenschlichen, ja von der S\u00fcnde (R\u00f6 8, 1-17; Gal 5, 13-6, 12; Eph 2, 3; Phil 3, 3-4). Fleisch beschreibt hier im Gegensatz zu Geist den Tatbestand, dass die S\u00fcnde sich des Menschen und seiner Glieder so bem\u00e4chtigt, dass sein \u00bbFleisch\u00ab wie eine fremde Macht sein ganzes Wesen bestimmt und ihn in den Tod f\u00fchrt (R\u00f6 7, 5-25). Im Gegensatz dazu steht der Geist, durch den Gott in Christus rettend den Menschen ergreift, ihn zu Handeln in Liebe und Selbstzucht bewegt und zum ewigen Leben f\u00fchrt.\u201c<br \/>\n(3) Heinrich B\u00f6ll, Literaturnobelpreistr\u00e4ger: \u201eDas Langweiligste an den Atheisten ist, dass sie st\u00e4ndig von Gott reden m\u00fcssen\u201c. DER SPIEGEL, ein eher christenfeindliches Blatt, bringt regelm\u00e4\u00dfig populistisch-kritische Titelthemen \u00fcber Gott und Jesus, &#8211; ganz sicher zu Weihnachten, Ostern, oft auch Pfingsten. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Leben im Geist des HerrnPredigtthema: Geisterf\u00fcllt leben Bibelstelle: R\u00f6mer 8, 1-11 Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler Vorbemerkungen (bitte mit Bibelkommentaren vergleichen). \u201eR\u00f6 6-8 stellen die gro\u00dfen Freiheiten vor. 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