{"id":1592,"date":"2008-03-07T15:13:43","date_gmt":"2008-03-07T13:13:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=411"},"modified":"2008-03-07T15:13:43","modified_gmt":"2008-03-07T13:13:43","slug":"predigthilfe-vom-21-3-2008-matthaus-27-32-56","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-21-3-2008-matthaus-27-32-56\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 21.3.2008 &#8211; Matth\u00e4us 27, 32-56"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Leben vom Kreuz des Herrn<br \/>Predigtthema: Unter dem Kreuz leben<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Matth\u00e4us 27, 32-56<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler<\/strong><\/p>\n<p>Vorbemerkungen<br \/>\nKar-Freitag (althochdeutsch \u201ekara\u201c = Klage, Kummer, Trauer).<br \/>\nDas Kreuz Jesu war offensichtlich sein Ende, aber nicht das ZIEL.<br \/>\nDas Kreuz ist anziehend und absto\u00dfend zugleich. Ein Symbol des Todes und des Lebens. Paulus: \u201eDas Kreuz ist eine Torheit (griech: skandalon), f\u00fcr uns aber eine Kraft Gottes!\u201c (1. Ko 1, 18).<br \/>\nEin Vorschlag: Der Text ist lang, deshalb auf die wesentlichen Stellen konzentrieren. <\/p>\n<p>Erkl\u00e4rungen und Tipps:<br \/>\nV 32 Nicht das ganze Kreuz (1) musste vom Delinquenten getragen werden, sondern der Querbalken. Der Pfosten stand schon vor Ort.<br \/>\nKyrene ist eine Stadt in Libyen, Nordafrika. Etwa 25% der Einwohner waren j\u00fcdisch. Simon von Kyrene geh\u00f6rte wahrscheinlich zu den ersten Anh\u00e4ngern Jesu. (2) <\/p>\n<p>Jesus l\u00e4sst sich hier nicht von Simon doubeln, wie gleich nach der Kreuzigung kolportiert wurde: Der Gottessohn sei nicht selbst am Kreuz gestorben, sondern sein Doppelg\u00e4nger. (Deutungsversuch im 1. Jahrhundert). <\/p>\n<p>V 33 Golgatha (= hebr. gulgoleth = Sch\u00e4delst\u00e4tte) war der ideale Platz nahe dem herodianischen Palast, aber au\u00dferhalb der Stadtgrenzen. Jede Ber\u00fchrung mit Toten verursachte nach 4. Mo 19, 14ff Verunreinigung.<br \/>\nDas heute gezeigte \u201eenglische Gartengrab\u201c ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht das urspr\u00fcngliche Golgatha, zeigt aber die damalige Begr\u00e4bnisform.<br \/>\nEher ist heute anzunehmen, dass die Anh\u00e4nger Jesu nach seiner Kreuzigung diesen Ort nicht vergessen konnten, sondern weitergesagt, weitervererbt haben. Die Grabeskirche ist wohl der Ort, an dem Jesus begraben wurde.  <\/p>\n<p>V 34 \u201eWein mit Galle vermischt\u201c \u2013 war ein Bet\u00e4ubungsmittel. (3)<\/p>\n<p>V 35f Gekreuzigt sein \u2013 bedeutet HILFLOSIGKEIT in h\u00f6chster Potenz. Tatenlos zusehen m\u00fcssen. Soldaten schachern um \u201eSecond Hand-Kleider\u201c (Jo 19, 24), Bekannte sind unter den Schaulustigen, Hilfsbed\u00fcrftige (Jo 19, 27), die \u201esiegreiche\u201c Gruppe der Hohenpriester und Pharis\u00e4er, &#8211; wo waren die J\u00fcnger? <\/p>\n<p>VERLASSEN auch von Gott! 5. Mo 21, 23: \u201eVerflucht ist, wer am Holz h\u00e4ngt.\u201c Jesus tr\u00e4gt den Fluch, den uns der S\u00fcndenfall eingebrockt hat, den wir t\u00e4glich wiederholen. S\u00fcnde hei\u00dft Zielverfehlung d. h. mit Herzen, Mund und H\u00e4nden nicht tun, was Gott vorschl\u00e4gt.<br \/>\nJesus zieht diesen notwendigen Zorn des gerechten Gottes auf sich. Das verdiente Gerichtsurteil \u00fcber unser Leben \u00fcbernimmt er. Der BLITZABLEITER Gottes (Jes 53, 4ff). (4)<\/p>\n<p>\u201eVerlassen sein\u201c bedr\u00fcckt Menschen auch heute noch bis hin zu Suizidpl\u00e4nen: War alles umsonst? Wozu bin ich noch da? Niemand schaut nach mir.  <\/p>\n<p>V 37 INRI = lateinisch: \u201eJesus aus Nazareth, K\u00f6nig von Israel\u201c. Die Schuld des Delinquenten wurde \u00fcber dem Gekreuzigten ver\u00f6ffentlicht. Die R\u00f6mer verstanden den Titel politisch, die Hohenpriester als nationalistische Provokation. Dabei reicht die Funktion Jesu als \u201eK\u00f6nig aller K\u00f6nige\u201c (1. Tim 6, 15; Offb 17, 14; 19, 16) weltweit.<br \/>\nNach Jo 19, 21 f\u00fchrt die r\u00f6mische Formulierung zu einem j\u00fcdischen Vetoversuch. Pilatus lie\u00df sich aber nicht nach religi\u00f6sen Beurteilungen leiten: \u201eWas ich geschrieben habe&#8230;\u201c. <\/p>\n<p>Die fehlende Trennung von Kirche und Staat war in der Geschichte oft problematisch, nicht nur in christlich gepr\u00e4gten L\u00e4ndern. (5)<\/p>\n<p>V 38 \u201eR\u00e4uber\u201c waren damals Aktivisten der Zeloten (Mk 15, 7; Lk 23, 19 und Erkl\u00e4rungen unten zu V54).<br \/>\nIn der Mitte sollte der Vorgesetzte Barrabas h\u00e4ngen. Jesus h\u00e4ngt mitten unter aktiven Mitl\u00e4ufern.<br \/>\nWie viele gab\/gibt es bis heute davon? \u201eHerr, bin ich\u00b4s?\u201c (Mt 26, 22).<br \/>\nEr IST der Herr: \u201eIch bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allm\u00e4chtige.\u201c (Offb 1, 8).<br \/>\nNach der Schrift wird Jesus aber (Jes 53, 12) \u201eden \u00dcbelt\u00e4tern gleichgerechnet\u201c. ER \u00fcbernimmt nicht nur unsere S\u00fcnde, &#8211; er WIRD zur S\u00fcnde (siehe Erkl\u00e4rung unten V46ff).<\/p>\n<p>V 39-44 Diese Kreuzes\u00fcberschrift und dieses Ende: \u201eDas kann ja wohl nicht wahr sein!\u201c &#8211; ist DER Vorbehalt vom S\u00fcndenfall (1. Mo 3, 1; 4. Mo 21, 8) bis heute. Er bestimmt die Zur\u00fcckhaltung gegen\u00fcber der Botschaft vom Kreuz. K\u00f6pfesch\u00fctteln ist die K\u00f6rpersprache von Leuten, die damit nicht gleich ihr Desinteresse am Leben ausdr\u00fccken wollen, aber die Antwort Gottes (noch) nicht verstehen k\u00f6nnen. Das Nichtverstehen blieb bis heute. <\/p>\n<p>V 45 F\u00fcr Jesus wird es dunkel, aber im Blick auf den Rest der Menschheit noch viel deutlicher.<br \/>\nMenschen sagen zwar gern \u201eIm Dunkeln ist gut munkeln.\u201c (6) , wissen aber, dass Finsternis Orientierungslosigkeit bedeutet.<br \/>\nDie Dunkelheit steht f\u00fcr MEINE und deine Schuld! <\/p>\n<p>V 46-50 Noch am Kreuz wird Jesus falsch verstanden. Sein hebr\u00e4ischer Gebetsruf \u201eEli, Eli&#8230;\u201c, ein Zitat aus Ps 22, 1, wird mit der Wiederkunft des Elias verbunden, der als Vorl\u00e4ufer des Messias kommen sollte.<br \/>\n\u201eDas hei\u00dft:\u201c, eine \u00dcbersetzung ins Griechische.<br \/>\nS\u00fcnde = Zielverfehlung = von Gott verlassen sein (wollen?). Jetzt \u201eb\u00fc\u00dft\u201c Jesus f\u00fcr S\u00fcnden, die er nie begang: F\u00fcr die Gottferne aller Menschen. Er WURDE zur S\u00fcnde. (Jes 53, 5f; 2. Ko 5, 19ff) und nahm konsequent die Trennung von Gott in Kauf.<br \/>\nSo will in dieser Welt kein Held, kein \u201eVerdienter\u201c sterben. (6)<\/p>\n<p>Jesus erleidet die Todes\u00e4ngste. (7) <\/p>\n<p>V 51 Der Vorhang im Tempel (2. Mo 26, 31ff; 2. Chr 3, 14) trennte die Menschen vom Allerheiligsten (siehe \u201eHohepriester\u201c und \u201eVers\u00f6hnungstag\u201c im Bibellexikon). Nun steht nichts mehr zwischen Gott und uns Menschen. Ab sofort ist bei Gott \u201eTag der offenen T\u00fcr\u201c. Gemeinschaft mit dem Sch\u00f6pfer und Heiland der Welt ist die neue Wirklichkeit, deutlich beschrieben in Hebr 10, 19-23. <\/p>\n<p>V 52f Gottes gro\u00dfe Taten werden manchmal von au\u00dfergew\u00f6hnlichen Ereignissen begleitet (2. Mo 19, 18; 1. K\u00f6 19, 11; Mt 24, 7), die einzelne Menschen immer auch nach Gott fragen lie\u00dfen.<br \/>\nFelsen zerrei\u00dfen kann ihr Sch\u00f6pfer (1. Mo 16, 31f; Ps 106, 17).<br \/>\nGr\u00e4ber \u00f6ffnen sich: Jesu Tod hat den Tod get\u00f6tet. Karfreitag ist der Tag, an dem der Tod starb. Auferstehung und neues Leben werden zur neuen Realit\u00e4t. Der Tod ist entmachtet und wahr wurden Hos 13, 14 und Jes 25, 8.<br \/>\nDas erste Signal f\u00fcr die weltweite Totenerweckung ist un\u00fcbersehbar. Es kracht schon im Geb\u00e4lk und knistert in den Fugen der alten Welt. Das Reich Gottes ist nicht mehr aufzuhalten.<br \/>\nJesu Auferstehung wird hier schon angek\u00fcndigt, wird kein Einzelereignis bleiben.<\/p>\n<p>V 54 Die R\u00f6mer geh\u00f6rten zur verhassten Besatzungsmacht, wurden von Zeloten und anderen militanten Judenvertretern bis aufs Messer bek\u00e4mpft. Allerdings im \u201eFall Jesus\u201c hat man sich der r\u00f6mischen Gerichtsbarkeit bedient. Am allerwenigsten konnte man aber mit dem Bekenntnis eines r\u00f6mischen Hauptmanns und seiner Soldaten(!) rechnen. Heiden gehen unter dem Kreuz die Augen auf! Die T\u00fcr zur Heidenmission wird hier weit aufgesto\u00dfen: \u201eHeile du mich, Herr, &#8230; Jer 17, 14.<br \/>\nSp\u00e4ter verhilft der r\u00f6mische Hauptmann Kornelius (Apg 10) Petrus zu Fortschritten im Glauben.<br \/>\nAm Kreuz standen Viele, Gaffer aber auch religi\u00f6se F\u00fchrer, Frauen und Freunde Jesu. Wenige haben verstanden, was wirklich passierte: Gott hilft, Gott rettet \u2013 durch Jesus, den Gekreuzigten. <\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag  1 (Dr. Gerhard Maier)<br \/>\n1. Jesus bleibt das Letzte nicht erspart<br \/>\n2. Jesus ger\u00e4t am Kreuz in tiefste Versuchung<br \/>\n3. Jesus stirbt in Treue zu Gott <\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag  2 nach Ralf Kraust, Pfr. in der bad. Landeskirche<br \/>\n1.  Warum hat Gott Jesus verlassen?<br \/>\n2. Jesus will uns von unserer Schuld befreien<br \/>\n3. Jesus starb am Kreuz als Zeichen f\u00fcr den Sieg \u00fcber den k\u00f6rperlichen Tod<\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag  3 nach Dirk Walz, Pfr. in Bernstadt\/Ulm<br \/>\n1. Vom Nichtverstehen und Kopfsch\u00fctteln (39-42)<br \/>\n2. Der Blick ins Allerheiligste Gottes (V46-51)<br \/>\n3. Ostern, noch unter dem Kreuz (V52f)<br \/>\n_________________________<\/p>\n<p>Fu\u00dfnoten<br \/>\n(1) KREUZE geh\u00f6ren zu Millionen von Zeichen, Ornamenten, Symbolen. Kein anderes Zeichen wurde so geliebt und bek\u00e4mpft. Eine Halskettenindustrie lebt davon. Gegen Kreuze in bayrischen Schulr\u00e4umen wurde prozessiert.<br \/>\nDem fr\u00fcheren Bundeskanzler Schr\u00f6der wurde ein gr\u00f6\u00dferes Kreuz f\u00fcr die Kapelle des neuen Berliner Bundestages geschenkt. Er lie\u00df es in die Abstellkammer bringen.<br \/>\nEigentlich war das Kreuz nicht aber immer DAS Kennzeichen der Christen. Die ersten Gemeinden kannten Fisch, Arche, Schiff und Anker. Als 312 n. Chr. der r\u00f6mische Kaiser Konstantin aber wider Erwarten an der Ponte Milvio (Tiberbr\u00fccke) siegte, nachdem ihm ein Kreuzzeichen am Himmel erschienen war und er den Satz geh\u00f6rt hatte: \u201eIn diesem Zeichen wirst du siegen!\u201c wurde das Kreuz als Zeichen staatlich \u00fcbernommen und durchgesetzt. Die Vermengung von biblischen Wahrheiten mit Zielen des Staates brachte sp\u00e4ter viel Ungl\u00fcck, z. B. durch die  Kreuzz\u00fcge.<br \/>\nDas Kreuz wurde durch viele Missverst\u00e4ndnisse und Auseinandersetzungen so leider auch zum Streitobjekt und war\/ist nicht mehr f\u00fcr alle das eindeutige Zeichen der Liebe Gottes.<br \/>\n(2) Man fand 1942 im Kidrontal ein Grab mit der Aufschrift \u201eAlexander, des Sohnes Simons von Kyrene\u201c. Wahrscheinlich war dieser Simon stadtbekannt.<br \/>\n(3) Nach dem Talmud war dieser Trank vorgeschrieben: \u201eDem, der hinausging, um hingerichtet zu werden, gab man ein St\u00fcckchen Weihrauch in einem Becher mit Wein, um ihm das Bewusstsein zu nehmen.\u201c (nach Dr. G. Maier, Bibelkommentar Band 2).<br \/>\n(4) Vom Perserk\u00f6nig Cyrus (Kores) wird erz\u00e4hlt, dass er auf einem seiner  Eroberungsz\u00fcge einen F\u00fcrsten mit Frau und Kindern gefangen nahm. Als man sie Cyrus vorf\u00fchrte, fragte dieser den F\u00fcrsten: \u201eWas gibst du mir, wenn ich dir deine Freiheit zur\u00fcck gebe?\u201c \u201eDie H\u00e4lfte meines Reiches\u201c war die Antwort. \u201eUnd wenn ich auch deine Kinder frei lasse?\u201c \u201eMein ganzes Reich!\u201c \u201eUnd was gibst du, wenn ich auch deine Frau frei lasse?\u201c \u201eMich selbst!\u201c<br \/>\nCarus gefiel dieses Wort so sehr, dass er die ganze Familie ohne L\u00f6segeld frei gab.<br \/>\nAuf der Heimreise fragte der F\u00fcrst seine Frau, ob sie be\u00acobachtet habe, was f\u00fcr ein edler und sch\u00f6ner Mann Cyrus sei. Darauf erwi\u00acderte sie: \u201eNein, ich sah nur den, der bereit war. sich selbst als L\u00f6segeld f\u00fcr meine Freiheit zu geben.\u201c<br \/>\nK\u00f6nnten nicht alle Gotteskinder ebenso lernen, nur Augen f\u00fcr Jesus zu haben, der nicht nur willig war. sich f\u00fcr uns zu opfern, sondern es auch tat?  (aus Axel K\u00fchner, \u00dcberlebensgeschichten f\u00fcr jeden Tag, 26. M\u00e4rz)<br \/>\n(5) Extrem waren die sog. Kreuzz\u00fcge, extrem sind aber auch heute z. B. die islamistischen Verquickungen mit der jeweiligen Staatsmacht.<br \/>\n(6) Steuerhinterzieher im gr\u00f6\u00dferen Rahmen werden im Einzelfall sogar \u00f6ffentlich angeprangert. Aber auch die Detektive und Kritiker sind vor Gott nicht schuldenfrei.<br \/>\nAchim Blackstein, CINA-Predigten: \u201e Als es auch in Deutschland eine Sonnenfinsternis gab, wurde alles stiller. Bienen setzten sich still auf ihre Bl\u00fcten und flogen nicht mehr weiter, V\u00f6gel h\u00f6rten auf zu singen. Der Himmel wurde dunkel\u201c.<br \/>\n(7) Mit jedem unverschuldet vom Tod bedrohten \u201eTatort\u201c-Schauspieler leiden Hunderttausende vor ihrem Fernseher mit. M\u00fctter verlassen vor dem Ende den Fernsehraum. Hier ist es gerade umgekehrt: Einer leidet f\u00fcr Milliarden!<\/p>\n<p>Weitere Beispiele:<br \/>\n\u201eRette sich, wer kann!\u201c erinnert an Hochwasserkatastrophen, brennende H\u00e4user und Schiffsunterg\u00e4nge.  Auch wenn es einen zweiten Ausgang gibt: Das Volk rennt in der Regel dahin, wohin alle rennen. Verstopft die Zug\u00e4nge, qu\u00e4lt und zertrampelt sich gegenseitig \u201eohne R\u00fccksicht auf Verluste\u201c. Stau. Jeder behindert jeden. Man nennt diese Praxis Selbsterhaltungstrieb.<br \/>\nJesus hat einen extrem gegens\u00e4tzlichen Ausgang zum vermeintlichen \u201eDrang zum Leben\u201c geschaffen, allerdings auf SEINE KOSTEN! DER Ausgang.<br \/>\nWer auf das Wort des Gekreuzigten und Auferstandenen h\u00f6rt, wird gerettet<br \/>\n(Jo 3, 36; 1. Jo 5, 12; 2. Jo 9). <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Leben vom Kreuz des HerrnPredigtthema: Unter dem Kreuz leben Bibelstelle: Matth\u00e4us 27, 32-56 Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler Vorbemerkungen Kar-Freitag (althochdeutsch \u201ekara\u201c = Klage, Kummer, Trauer). Das Kreuz Jesu war offensichtlich sein Ende, aber nicht das ZIEL. 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