{"id":1586,"date":"2008-02-02T15:47:58","date_gmt":"2008-02-02T13:47:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=405"},"modified":"2008-02-02T15:47:58","modified_gmt":"2008-02-02T13:47:58","slug":"predigthilfe-vom-10-2-2008-matthaus-11-25-30","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-10-2-2008-matthaus-11-25-30\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 10.2.2008 &#8211; Matth\u00e4us 11, 25-30"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Leben aus der Abh\u00e4ngigkeit vom Herrn<br \/>Predigtthema: Am richtigen Platz leben<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Matth\u00e4us 11, 25-30<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler<\/strong><\/p>\n<p>Bausteine<br \/>\nVorgeschichte: Jesu tadelte die St\u00e4dte (ab V20), die sein Wirken trotz Wundern abgelehnt hatten. Seine Wehrufe folgen. War alles imsonst? Es folgt ein DANKgebet(!) \u2013 f\u00fcr seinen Misserfolg?<br \/>\nV25 \u201eZu der Zeit\u201c bindet das Vorangegangene ein.<br \/>\nPreisen (1) enth\u00e4lt Lob und Anerkennung. \u201eVater, Herr des Himmels und der Erde\u201c beschreibt beide \u201eSeiten\u201c Gottes: Den himmlischen Vater, der seinen Kindern nur das Beste zukommen lassen will (R\u00f6m 8, 28; Jak 1, 17) und den g\u00f6ttlichen Herrn, der seine ganze Sch\u00f6pfung beherrscht und seine Vorhaben durchsetzt (Ps 33, 4.9) (2). Man kann auch f\u00fcr Schweres danken, f\u00fcr Unbegriffenes und Unverarbeitetes.<br \/>\nUnm\u00fcndig sind die \u201egeistlich Armen\u201c (Mt 5, 3ff). Sie kennen nicht \u201edas Gesetz und die Propheten\u201c (Mt 7, 12) und weil sie Gottes Willen nicht studiert haben, h\u00f6rten sie oft genug, dass sie zwangsl\u00e4ufig Unrecht tun. Gott sei mit ihnen nicht zufrieden.<br \/>\nJesus hat sich nicht um die von der frommen Elite Abgeschriebenen gek\u00fcmmert, weil er den Oberschichten nichts zu bieten gehabt h\u00e4tte. Er r\u00fcmpft nicht die Nase \u00fcber die Weisen dieser Welt! Selbstgef\u00e4lligkeit und Unbu\u00dffertigkeit erschweren aber die Erkenntnis von Gottes Wort und Willen. Wer sich f\u00fcr klug h\u00e4lt, steht nicht so leicht mit leeren H\u00e4nden vor dem Herrn (3).<br \/>\n\u201eWer meint, weise zu sein&#8230;\u201c, s. R\u00f6m 1, 22; 1. Kor 3, 18, aber auch Jak 1, 5. Auch Fromme k\u00f6nnen sich in ihrer \u201eWeisheit\u201c gegen Gottes Weisheit versperren (Jes 29, 14; Spr 16, 18; Jo 7, 49; 1. Kor 1, 19).<br \/>\nV26 \u201eJa, Vater\u201c = Dein Wille geschehe. Verzweiflung und Irrewerden an Gott w\u00e4re menschlich verst\u00e4ndlich, aber Jesus vertraut bedingungslos.<br \/>\nV27 passt genau zu Johannes\u00b4 Sicht (Jo 3, 35; 17, 2).<br \/>\nAT-liche Verhei\u00dfung Dan 7, 14: \u201eAlles ist mir von meinem Vater \u00fcbergeben\u201c.<br \/>\nVater und Sohn ERKENNT man nicht durch menschlich-\u201ewissenschaftliches\u201c Ergr\u00fcnden. Menschen ahnen Gottes Existenz (R\u00f6 1, 19-23!), entscheiden sich aber f\u00fcr ihren Horizont und akzeptieren Gott nicht als Herrn.<br \/>\nAus der Zweierbeziehung Gott-Jesus wird hier nun ein Dreierb\u00fcndnis beschrieben, d. h. Glaubende werden einbezogen.<br \/>\nV28 Zu Jesus kommen ist das Einfachste, aber manchmal auch das Schwerste. Christusvertrauen beginnt zwar beim ABC der Bekehrung, z\u00e4hlt aber auch zur Hohen Schule der \u201eFortgeschrittenen\u201c.<br \/>\nMenschen ohne Jesus sind getriebene Menschen (4). Sie sind eingepfercht in pers\u00f6nliche Verh\u00e4ltnisse, in  weltlichen und politischen M\u00e4chten (5). Sie sollen sich einf\u00fcgen in F\u00fcr und Wider.<br \/>\nEin Wort vom Heiland, zu dem man auch noch beim Sterben ohne \u201eMitbringsel\u201c kommen darf, kann wichtiger  sein als alle \u201ewissenschaftliche Fachliteratur\u201c \u00fcber das Sterben.<br \/>\nV29 Lernen h\u00f6rt nie auf (6).<br \/>\nLernt von MIR! Lerner, J\u00fcnger, Nachfolger hei\u00dfen griech. mathetes. \u201eMathe\u201c h\u00e4ngt damit zusammen, die Lehre von den folgerichtigen Zusammenh\u00e4ngen. Folgerichtig ist ein J\u00fcnger jemand, der Jesus richtig folgt, konsequent folgt (1. Ko 4, 16; Mt 28, 19).<br \/>\nSanftmut und Demut Jesu zeigt sich nicht darin, Fu\u00dfabtreter f\u00fcr alle zu sein.<br \/>\nJo 2, 13ff und Mt 16, 22f (NACH dem Petrus-Bekenntnis!) tritt Jesus sehr hart auf (7). Auch Mose wird als sanftm\u00fctig, dem\u00fctig, gebeugt (4. Mo 12, 3) beschrieben, obwohl er auch dunkle Seiten in seinem Lebens-buch hatte (2. Mo 2, 11f) \u2013 wie alle Gottgl\u00e4ubigen.<br \/>\nWenn es um Gottes Sache ging, verband Jesus Wahrheit m\u00f6glichst ohne Verletzungen, Macht und Milde, Kraft und Hilfe.<br \/>\nZornig werden, ohne zu s\u00fcndigen, Wahrheiten ohne Emp\u00f6rung zu ertragen, ermahnen ohne bitter zu wer-den und mit dem \u201eKunden\u201c in Liebe und Dankbarkeit verbunden zu bleiben, Lasten gern \u00fcbernehmen, lernt man bei Jesus, letztlich NUR bei ihm (8), weil Jesusleute wissen, dass Gott treu ist und uns nicht \u00fcber unse-re Tragkraft hinaus belastet (1. Ko 10, 13). (9) Vor dem \u201eZiehen am falschen Joch\u201c (2. Ko 6, 14) wird ge-warnt.  <\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag 1:<br \/>\nEigentlich ganz  einfach oder?<br \/>\n1. Zu Jesus kommen<br \/>\n2. Von Jesus lernen<\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag 2 (nach Gerhard Maier):<br \/>\nEinleitung: Wo unterscheiden sich Christen von Nichtchristen?<br \/>\n1. Helfer m\u00fcssen mehr mitbringen als die Hilfsbed\u00fcrftigen.<br \/>\n2. Jesus ist ein wirklicher Heiland.<br \/>\n3. Wie sieht sein Hilfsprogramm aus? <\/p>\n<p>Fu\u00dfnoten<br \/>\n(1) Preisen geh\u00f6rt in die Wortgruppe Ruhm, Herrlichkeit, Verdienst, Anerkennung, urspr\u00fcnglich auch Kampf-PREIS. An-preisen bedeutet im Wert hochsch\u00e4tzen<br \/>\n(2) Interessant sind mehrere hebr. und griech. W\u00f6rter f\u00fcr das Wollen Gottes. Wenn er sich durchsetzen will (tel\u00e9o), bestimmt er das Ziel (Ps 33, 9). Sein freier Liebeswille \u00fcberl\u00e4sst aber dem Menschen dessen Ent-scheidung (1. Tim 2, 4).<br \/>\n(3) Dora Rappard in einer Lied\u00fcbersetzung:  Nur Gef\u00e4\u00dfe, heil\u00b4ger Meister, doch gef\u00fcllt mit Gottes Kraft.<br \/>\n(4) Sisyphos, der von \u201eG\u00f6ttern\u201c verurteilte K\u00f6nig von Alt-Korinth muss einen Felsblock einen Hang hinaufrol-len, schafft es aber nie.<br \/>\nLuther als M\u00f6nch und junger Student \u201eschaffte\u201c wie kein Zweiter und schaffte es nicht \u2013 bis zu seiner Bekeh-rung.<br \/>\nSaulus musste \u00fcberzeugt, in bester Meinung die Christen verfolgen, bis &#8230;<br \/>\n(5) Themen wechseln, der Druck bleibt und wird nicht zuletzt durch Medien verst\u00e4rkt: WIR M\u00dcSSEN gegen Benachteiligungen von Moslems im Blick auf weitere Moscheen sein. Fr\u00fcher waren wir gegen Apfelsinen aus S\u00fcdafrika und Jaffa, gegen Israel und weitere Autobahnen, gegen Benzinpreiserh\u00f6hungen und Insek-tensprays, usw.<br \/>\n(6) Deutsche Volksweisheit: Man wird alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu.<br \/>\n(7) Wer einen orientalischen Markt erlebt hat, wei\u00df, dass Aufrufe nichts erreichen. Ob Jesus zugeschlagen hat oder nicht, steht nicht im Text, aber auch wer Bankern ihre Kassen umdreht, wird beachtet.<br \/>\n\u201eSatan\u201c sagte Jesus nur noch einmal zum echten (Mt 16, 22f).<br \/>\n(8) \u00dcberzeugte Angler und J\u00e4ger entwickeln Geduld, die kein Nichtfachmann aufbringt. Sie kennen aber Grund und Ziel.<br \/>\nAuch Hobby-Bergsteiger schleppen freiwillig Lasten in Riesen-R\u00fccks\u00e4cken gipfelw\u00e4rts. Sie wissen, warum \u2013 und tragen deshalb gern.<br \/>\n(9) Der Begriff JOCH wurde in mehrfacher Hinsicht gebraucht und kann hier auf die Erkl\u00e4rungen 1. , 2., evtl auch 3.  beschr\u00e4nkt werden.<br \/>\n1. ein h\u00f6lzerner Querbalken auf  den Schultern, an dem au\u00dfen 2 Ketten mit je einem Haken befestigt waren, um gef\u00fcllte, schwere Eimer LEICHTER TRAGEN zu k\u00f6nnen (zB. holl\u00e4ndische Wassertr\u00e4ger). \u201eUnter dem Joch sein\u201c wird von daher auch zum Bild f\u00fcr Sklaverei, Unterdr\u00fcckung und Fremdherrschaft (3. Mo 26, 13).<br \/>\n2. das Querholz, das den paarweise vorgespannten Zugtieren \u00fcber den Nacken gelegt und mit Stricken am Hals befestigt wurde ( siehe auch Luk 14, 19). In der Mitte war es mit der Wagendeichsel oder dem Pflug verbunden. Durch das Joch wurden die Tiere auch GELENKT (1. K\u00f6 19, 19).<br \/>\n3. Das Joch ist ein sehr altes, schon bei den R\u00f6mern verwendetes Fl\u00e4chenma\u00df entsprechend einer Acker-fl\u00e4che, die man an einem Tag mit einem Joch (Gespann) Ochsen umpfl\u00fcgen konnte. Das Ma\u00df war in S\u00fcd-deutschland und \u00d6sterreich bis vor wenigen Jahrzehnten in Gebrauch (ca. 0,5 ha).<br \/>\n4. Joch wird ein Sattel (Pass) im Gebirge genannt (Stilfser Joch, Oberjoch, Himmelsjoch u. a.)<br \/>\n5. Baubranche: Joch ist auch die Bezeichnung f\u00fcr eine h\u00e4ufig unregelm\u00e4\u00dfige Unterteilung eines Bauwerks durch Pfeiler oder S\u00e4ulen. Diese Gew\u00f6lbefelder findet man besonders bei Basiliken<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Leben aus der Abh\u00e4ngigkeit vom HerrnPredigtthema: Am richtigen Platz leben Bibelstelle: Matth\u00e4us 11, 25-30 Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler Bausteine Vorgeschichte: Jesu tadelte die St\u00e4dte (ab V20), die sein Wirken trotz Wundern abgelehnt hatten. Seine Wehrufe folgen. 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