{"id":1550,"date":"2007-05-21T21:04:03","date_gmt":"2007-05-21T19:04:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=369"},"modified":"2007-05-21T21:04:03","modified_gmt":"2007-05-21T19:04:03","slug":"predigthilfe-vom-10-6-2007-2-timotheus-3-14-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-10-6-2007-2-timotheus-3-14-17\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 10.6.2007 &#8211; 2.Timotheus 3, 14-17"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Gott schafft Neues, indem er&#8230;<br \/>Predigtthema: &#8230; sein Wort gibt als Richtschnur der Lehre<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: 2.Timotheus 3, 14-17<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler<\/strong><\/p>\n<p>Vorbemerkungen:<br \/>\nDer letzte Brief des Paulus vor seinem M\u00e4rtyrertod. Thema ist u. a. die Sorge um Timotheus, den jungen Hirten, und die Gemeinde. Er warnt ihn vor unn\u00fctzem Streit (2, 14ff), gleichzeitig vor Irrlehren und dem Verfall der Fr\u00f6mmigkeit in der letzten Zeit (3, 1-9). Fromme m\u00fcssen Verfolgung leiden (3, 12).  <\/p>\n<p>Erkl\u00e4rungen und Tipps:<br \/>\nV 14 Kein Aufruf gegen permanente Erneuerung im Glaubens- und Gemeindeleben! F\u00fcr Timotheus war biblischer Unterricht (BU) wichtig. Sein Lehrer Paulus hatte das Evangelium zwar anders erhalten (Gal 1, 12), aber Timotheus LERNTE \u201evon Kindesbeinen an\u201c. (1) So wuchs er in der Erkenntnis (Kol 1, 11), wurde fr\u00fchzeitig Mitarbeiter des Paulus und \u201efolgte\u201c u. a. seiner Lehre (2. Tim 3, 10). (2)<br \/>\nEvangeliumsverk\u00fcndigung und Auslegung des Wortes Gottes wird ANVERTRAUT, nicht einfach den Redegewandtesten in der Gemeinde \u00fcberlassen. So wurde Timotheus schon bald als Mitabsender von Paulusbriefen bekannt (2. Ko; Phil; Kol; beide Thess; Phlm).<br \/>\nV 15 Christen k\u00f6nnen auf das AT nicht verzichten. Es war z.B. die Heilige Schrift Jesu, der Urgemeinde und des Paulus &#8211; auch nach Pfingsten.<br \/>\nVon Kind auf kannte Timotheus das AT \u2013 und dabei sollte er bleiben. Auch im AT kann man dem Heilswillen Gottes begegnen, der schlie\u00dflich durch Jesus erf\u00fcllt wurde.<br \/>\nGott wollte, dass wir\u00b4s  schriftlich haben. Ist die Bibel bei uns nur noch Wort unter W\u00f6rtern?<br \/>\nV 16 Die ganze Heilige Schrift (3) ist \u201evon Gott\u201c, seinem Geist \u201edurchhaucht\u201c (w\u00f6rtlich). Gottes Hauch oder Odem macht lebendig (1. Mo 2, 7).<br \/>\nV 17 Gott zieht seine Leute ins Vertrauen und traut ihnen Lehraufgaben zu. A und O f\u00fcr Vorbereitungen ist die ganze Bibel. Auch n\u00fctzlich, d.h. hier unentbehrlich zur \u201eZurechtweisung\u201c (w\u00f6rtl.), denn \u00dcberf\u00fchrung und Vergebung geschieht durch das Wort und den Geist Gottes. Und wenn auch alle Welt nur noch von \u201eSchuldgef\u00fchlen\u201c, d. h. eingebildeter, eingeredeter Schuld spricht, gilt: Sagt das Wort. Redet! Denn NICHT WIR, aber Gottes Wort \u00fcberf\u00fchrt, spricht Vergebung zu und bringt wieder zurecht! Menschen k\u00f6nnen keinen anderen reparieren, aber Gott kann.<br \/>\nDas BLEIBEN IN DER SCHRIFT ist Grundvoraussetzung f\u00fcr ein Durchhalten in der letzten Zeit.<br \/>\nMangelhafte Versorgung mit dem Wort f\u00fchrt zu Mangelerscheinungen, denn wer nicht isst, lebt von der Substanz. Paulus macht Appetit auf Nahrung, die wirklich st\u00e4rkt (Kol 3, 16).<br \/>\nKonsequenz des Textes f\u00fcr Jesusleute: (4)<br \/>\n\u201eTrotz aller Arbeit, trotz aller Termine, trotz aller Inkonsequenz, trotz aller Hemmungen, trotz aller Scheu vor der eigenen Familie und vor Fremden, trotz aller Vorbehalte und trotz aller guten Erfahrungen gilt es: \u201aDas Evangelium von Jesus Christus ist eine Kraft Gottes, die rettet alle, die daran glauben\u2019 (R\u00f6 1, 16).\u201c (Hanspeter Wolfsberger)<\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag 1 (nach Edgar Schmid, Leiter St. Chrischona, i. R.) \u2013 Auswahl treffen:<br \/>\n1. Die Bibel ist ein solides Fundament<br \/>\n2. Die Bibel gibt Orientierung<br \/>\n3. Die Bibel hebt das Alleinsein auf<br \/>\n4. Die Bibel erweist sich als Kraftquelle<br \/>\n5. Die Bibel garantiert Hoffnung auf Zukunft<\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag 2 (nach Siegfried Kettling, Leiter der Missionsschule Unterweissach, i. R.):<br \/>\nDie Bibel ist mehr als n\u00fctzlich<br \/>\n1. Wir werden informiert<br \/>\n2. Wir werden korrigiert<br \/>\n3. Wir werden renoviert<br \/>\n4. Wir werden mobilisiert<br \/>\n__________________________<\/p>\n<p>Fu\u00dfnoten<br \/>\n(1) Besonders viele Jesusleute haben sich in ihrer Kinder- und Jugendzeit entschieden. Deshalb hat Kinder- und Jugendarbeit h\u00f6chste Priorit\u00e4t.<br \/>\n(2) Man kann nicht behaupten, dass die gro\u00dfen Fehler beim Bau des Reiches Gottes Verantwortlichen unterliefen, denen ihre Aufgabe fr\u00fchzeitig \u00fcbertragen worden war&#8230;<br \/>\n(3) \u201eAlle Schrift, von Gott eingegeben&#8230;\u201c schlie\u00dft nicht s\u00e4mtliche Schriften seit Erfindung der Handschrift ein bis zum heutigen Taschenbuch oder Texten im Internet.<br \/>\n(4) Iwdd 45 \u201eIm Wort und Werk und ganzen Wesen sei Jesus und sonst nichts zu lesen\u201c (Gerhard Tersteegen)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Gott schafft Neues, indem er&#8230;Predigtthema: &#8230; sein Wort gibt als Richtschnur der Lehre Bibelstelle: 2.Timotheus 3, 14-17 Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler Vorbemerkungen: Der letzte Brief des Paulus vor seinem M\u00e4rtyrertod. 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