{"id":1538,"date":"2007-03-14T12:28:06","date_gmt":"2007-03-14T10:28:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=357"},"modified":"2007-03-14T12:28:06","modified_gmt":"2007-03-14T10:28:06","slug":"predigthilfe-vom-25-3-2007-philipper-4-10-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-25-3-2007-philipper-4-10-20\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 25.3.2007 &#8211; Philipper 4, 10-20"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Gott schafft Neues, indem er&#8230;<br \/>Predigtthema: &#8230; mit Dank erf\u00fcllt<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Philipper 4, 10-20<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler<\/strong><\/p>\n<p>Vorbemerkung<br \/>\nEvtl. war das Danke in V 10 Anlass f\u00fcr den ganzen Philipperbrief. <\/p>\n<p>Erkl\u00e4rungen und Tipps<br \/>\nV 10 Keine Klage. Die neu erweckte Opferbereitschaft vergleicht Paulus mit dem Aufbl\u00fchen eines Gartengew\u00e4chses. (1) Luthers \u201ewieder eifrig geworden\u201c meint genauer \u201ejetzt endlich\u201c. Ein Vorwurf ist daraus aber nicht abzuleiten. Opferprojekte m\u00fcssen in der Gemeinde verstanden und zur eigenen, dringenden Sache werden, bevor Portemonnaies sich deutlicher \u00f6ffnen.<br \/>\nPaulus war darauf bedacht, UNEIGENN\u00dcTZIG das Evangelium zu verk\u00fcndigen. Allerdings kann die Opferbereitschaft f\u00fcr missionarische Projekte auch ein geistlicher \u201eGradmesser\u201c f\u00fcr das missionarische Engagement einer Gemeinde sein. <\/p>\n<p>V 11 Paulus ist weder entt\u00e4uscht noch verbittert, weil er wei\u00df: Der Herr der Gemeinde ist der gute Hirte und verliert kein Schaf aus den Augen.<br \/>\nPaulus entfaltet seine Auffassung von Lebensstil in R\u00f6 14 und 1. Ko 9. Sein Lebensunterhalt war zweitrangig. <\/p>\n<p>V 12 Jede Art von Not kann zur Anfechtung werden. Paulus meint: Der Wohlstand genauso.<br \/>\nWenn Wohlstand und Sich-Leisten-k\u00f6nnen deutlich werden, schr\u00e4nken sich oft die missionarischen Kontakte auf eher \u201eEbenb\u00fcrtige\u201c ein.<br \/>\nDer \u201ereiche\/arme J\u00fcngling\u201c (Mk 10) HING an dem, was er hatte. Vielleicht h\u00e4ngen andere Jesusnachfolger weniger an geldwerten Vorteilen, daf\u00fcr aber an ihren leiterischen F\u00e4higkeiten oder geistlichen \u201eVerdiensten\u201c.<br \/>\nSogar der Stolz auf Das-brauche-ich-nicht! kann T\u00fcren verschlie\u00dfen. <\/p>\n<p>V 13 Ein Kernwort, das oft aus dem Zusammenhang gerissen wird: \u201eALLES\u201c meint nicht den autarken Menschen, der keine Hilfe mehr braucht. Wie in V 12 \u201ealles und jedes\u201c geht es eigentlich um das \u00dcberwinden in der Gemeinde. \u201eAlleskleber, Alleswisser, Allesglauber\u201c halten selten, was sie versprechen.<br \/>\nDas ALLES ist allein auf Gottes Beauftragung und sein Schenken ausgerichtet mit dem Ziel, Gemeinde zu bauen.<br \/>\nDr. Paul Murdoch: \u201eWer vom Frieden Gottes bewacht wird (V 7), darf damit rechnen, dass die Kraft f\u00fcr jeden Tag geschenkt wird.\u201c (2)   <\/p>\n<p>V 14 Also kein Tadel! DANKE geh\u00f6rt aber auch in der Gemeinde gegen\u00fcber jedem Mitarbeiter dazu.<br \/>\nNichts l\u00e4uft automatisch. Einzelne rackern sich meistens ab. In Gabentests kreuzen nur ganz Wenige die Gabe des Aufr\u00e4umens und Putzens an. Vieles bleibt an Wenigen h\u00e4ngen. Wenigstens DANKE sagen ist deshalb eine \u00c4u\u00dferung von Geschwistern, die ihren Platz nicht nur in der j\u00e4hrlichen Mitgliederversammlung hat.<br \/>\nZum Dank kommt das LOB \u201egut getan\u201c. Wer aufrichtig dankt, kann begr\u00fcnden, weshalb. Geschwister, die \u201eniedrige Dienste\u201c tun, weil sie sonst keiner macht und\/oder deshalb (?) sogar ihre Gabe darin sehen, sollten die Wertsch\u00e4tzung ALLER Gemeindeglieder erfahren. (3) <\/p>\n<p>V 15 Hat Paulus mehr Unterst\u00fctzung erwartet? (4) Was z\u00e4hlt, ist FRUCHT f\u00fcr die Ewigkeit, nicht der Spendenfluss. Gott wartet nicht auf meine \u201eZuwendungsbescheinigung f\u00fcrs Finanzamt\u201c, sondern auf MICH,  MICH selbst. Unsere Kontenst\u00e4nde, Versicherungs- und Rentenvertr\u00e4ge, usw. sind nicht Hauptthema.<br \/>\nGemeinden stellten schon fr\u00fch Diakone und Diakoninnen, Prediger, Pastoren, Bisch\u00f6fe usw. an, aber f\u00fcr Gottes Werk vor Ort bleibt die ganze Gemeinde zust\u00e4ndig.<br \/>\nDer \u201eGeruch\u201c des Opfers hat seine Wurzeln im Opferdienst der Priester ( s. Rienecker, o. a.) <\/p>\n<p>V 16 Die Spenden der Mazedonier sollen nicht hervorgehoben werden. \u201eNACH Mazedonien\u201c ist kalendarisch gemeint, aber der Herr schickt seine Hilfen (erinnert seine Gemeinden) jeweils zur rechten Zeit. <\/p>\n<p>V 18 \u201eIch habe alles erhalten\u201c war eine verbindliche, buchhalterische Redewendung.<br \/>\nDas \u201eGott angenehme Opfer\u201c war Golgatha.<br \/>\nPaulus dankt, fordert und ordnet in einem Abschnitt. Geh\u00f6rt das zusammen?<br \/>\nKann ich Gaben und Einsatz am besten einsetzen, wenn es mir gef\u00e4llt? <\/p>\n<p>V 19 Luthers \u201ejegliches Bed\u00fcrfnis\u201c, urspr\u00fcnglich \u201ejeder Mangelbetrag\u201c, wird ausgeglichen durch \u201eGottes Reichtum\u201c.<br \/>\nAusgleich \u201ein der Herrlichkeit\u201c bedeutet nicht Vertr\u00f6stung aufs Jenseits (ein heidnisch-philosophischer Begriff): Herrlichkeit ist da, wo Jesus ist. <\/p>\n<p>V 20 Von der \u201eVATER-Rolle\u201c spricht man, seitdem sie angegriffen wird. V\u00e4ter haben vieles falsch gemacht (wie M\u00fctter auch) und sind verantwortlich f\u00fcr Fehlentwicklungen ihrer Kinder. Der Vater hatte in der Antike ein erzieherisch hohes Gewicht, ist aber seinem Auftrag, Kinder im Blick auf Gott (Jesus) zu erziehen, nicht im gro\u00dfen Ma\u00df treu geblieben. (5)<br \/>\nEWIGKEIT (griech: aion) wird hier als kaum beschreibbar langer Zeitraum verstanden.<br \/>\nGemeinsam ist allen \u201eZeitaltern\u201c: Gott wird gelobt und geehrt. (6)<br \/>\nAMEN (aram\u00e4isch: wirklich, wahrhaftig, so ist es, so soll es sein) war damals die Bekr\u00e4ftigung nach Beschl\u00fcssen, die von der Gemeinde legitimiert wurden.<br \/>\nJesus schlie\u00dft aber auch das Vaterunser-Gebet mit Amen.<br \/>\nAls \u201evorgeschriebenes Predigt- oder Gebetsschlusswort\u201c ist das AMEN in aram\u00e4ischer Sprache heute im Gemeindealltag kein unverzichtbarer Bestandteil. Luther hat eine \u00dcbersetzung angeboten. \u201eDas ist gewisslich wahr\u201c \u2013 aber wohl auch nicht die Sprache von heute.<br \/>\nWichtig ist die ZUSTIMMUNG der Gemeinde. Die Gemeindeleitung ist f\u00fcr ALLE Schafe zust\u00e4ndig. <\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag<br \/>\n1. Es geht um Gottes Anliegen<br \/>\n2. Mitarbeiter Gottes sind uneigenn\u00fctzig, aber auch auf den Herrn und die Geschwister angewiesen<br \/>\n3. Mitdenken und Danken, Loben und Geben sind Kennzeichen der Gemeinde <\/p>\n<p>____________________________<\/p>\n<p>Fu\u00dfnoten<br \/>\n(1) aufbl\u00fchen = griech. anedalete. Leider keine Verbindung mit der im Herbst aufbl\u00fchenden Dahlie.<br \/>\nSie wurde nach dem schwedischen Biologen Dahl benannt.<br \/>\n(2) Bibelkommentar Philipperbrief, Dr. P. Murdoch, H\u00e4nssler-Verlag.<br \/>\n(3) Die Bewertung der Dienste kann hier auf Abwege f\u00fchren! Mancher Bruder sitzt aber lieber f\u00fcnf Abendstunden in einem wichtigen Leitungskreis, als im eigenen Saal 30 Minuten beim Staubsaugen zu helfen.<br \/>\n(4) Missionare danken in ihrer Heimatgemeinde, tun sich aber schwer, ihre Mehr-Erwartungen auszudr\u00fccken, ohne die Gemeinde der Unterst\u00fctzer zu irritieren.<br \/>\n(5) Vater sein. Viele B\u00fccher und Beitr\u00e4ge im Buchhandel, Fernsehen, Internet.<br \/>\n(6) Vielleicht geriet das in den Jahren der \u201eHeiligungsbewegung\u201c etwas aus dem Blickfeld, daf\u00fcr eher der pers\u00f6nliche Beitrag des Jesusnachfolgers ins Visier.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Gott schafft Neues, indem er&#8230;Predigtthema: &#8230; mit Dank erf\u00fcllt Bibelstelle: Philipper 4, 10-20 Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler Vorbemerkung Evtl. war das Danke in V 10 Anlass f\u00fcr den ganzen Philipperbrief. Erkl\u00e4rungen und Tipps V 10 Keine Klage. 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