{"id":1524,"date":"2006-12-08T22:38:46","date_gmt":"2006-12-08T20:38:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=343"},"modified":"2006-12-08T22:38:46","modified_gmt":"2006-12-08T20:38:46","slug":"predigthilfe-vom-24-12-2006-matthaus-1-18-25","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-24-12-2006-matthaus-1-18-25\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 24.12.2006 &#8211; Matth\u00e4us 1, 18-25"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Gott bleibt treu &#8211; dem, der versagt<br \/>Predigtthema: treu im Gehorsam<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Matth\u00e4us 1, 18-25<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler<\/strong><\/p>\n<p>Vorbemerkungen:<br \/>\nGott selbst l\u00f6st die Konflikte Josefs.<br \/>\nVERLOBUNG bedeutete in Israel viel mehr als bei uns. Sie stand rechtlich der Eheschlie\u00dfung gleich, denn die Braut galt schon als Ehefrau. Starb der Verlobte, war sie Witwe. Die eigentliche Eheschlie\u00dfung geschah bei der Hochzeit mit der Heimf\u00fchrung der Braut ins Haus des Br\u00e4utigams. (1)<\/p>\n<p>Textbausteine:<br \/>\nV 18 Brisante Feststellungen: Maria geh\u00f6rte zu einer Priesterfamilie (Zacharias + Elisabeth;  Lk 1, 36. 43-45). Frauen heirateten mit ca. 14 Jahren. Im Falle eines Ehebruchs erwarteten sie (3. Mo 21, 9) und den Verf\u00fchrer Todesstrafen.<br \/>\nDie Jungfrauengeburt ist naturwissenschaftlich \u201eaufgekl\u00e4rten\u201c Menschen nicht erkl\u00e4rbar. Dass Gott durch den Heiligen Geist Vater wird (Luk 1, 26ff wird N\u00e4heres beschrieben) ist unvorstellbar (2), w\u00e4re ein Wunder.<br \/>\nMaria litt ungeheuer: Priestertochter &#8211; verlobt mit Josef, den sie nicht betrogen hatte und nicht t\u00e4uschen wollte &#8211; Angst vor der \u00d6ffentlichkeit, in der solche Verfahren verurteilt wurden.<br \/>\nV 19 Lukas weckt mehr Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Maria (Luk 1, 26ff; 39ff; 2, 16.19.34f; 48, 59), Matth\u00e4us f\u00fcr Josef.<br \/>\nBei einem Gerechten sind Lehre und Leben eins: Leben nach dem Willen Gottes. Josef will Maria sch\u00fctzen und sie vor Todesstrafe und der Ver\u00f6ffentlichung, am Pranger zu stehen, (3) bewahren.<br \/>\nJosef wusste von der Schwangerschaft, kannte aber nicht die Ursache, war zur Annahme gezwungen, ein anderer Vater war dabei. Sein seltsames Verhalten: Der \u201eBetrogene\u201c will seine Verlobte und den eventuellen Vater nicht belangen.<br \/>\nMaria hat geschwiegen und offensichtlich alles in Gottes Hand gelegt (Ps 37, 5).<br \/>\nJesus nennt \u00fcbrigens Maria \u00f6fter \u201eseine Mutter\u201c, aber nie Josef seinen \u201eVater\u201c.<br \/>\nV 20-21 Pl\u00f6tzliche Besuche l\u00f6sen meistens \u00dcberraschung, Erschrecken oder Freude aus.<br \/>\n\u201eSiehe\u201c weist in der Bibel \u00fcberwiegend auf Sachverhalte hin, die man ohne Weiteres nicht sehen kann. Ohne Glauben l\u00e4sst sich Wesentliches aber nicht erblicken. Gemeint ist hier: Achtung \u2013 wichtig!<br \/>\nEin SOHN wird\u00b4s werden. (4) Josef wird von h\u00f6chster Instanz gebeten, das Vaterrecht auszu\u00fcben, z.B. die Namensgebung: Jesus. (5) Namen waren vorgesehene Lebensprogramme. (6)<br \/>\nJosef in seiner Lebenskrise: Einer will hier echt nach Gottes Wort leben (V19) und wird trotzdem beauftragt, V\u00d6LLIG NEUE Gedanken Gottes zu vertreten. Josef war OFFEN F\u00dcR GOTTES HINWEISE. (7)<br \/>\nMaria h\u00e4tte er in dieser Frage evtl. kaum geglaubt, aber Gott kann jederzeit eingreifen und tun, was wir nicht k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag 1  (nach Prof. Dr. Gerhard Maier):<br \/>\n1. Das Wunder der Geburt Jesu<br \/>\n2. Das Wunder mit dem Gehorsam zweier Menschen verbunden<br \/>\n3. Der wunderbare Auftrag Jesu<\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag 2 (nach Hans Bruns):<br \/>\nDurchglauben trotz aller Hindernisse &#8230; Glauben hei\u00dft<br \/>\n1. Ja sagen zu Gottes F\u00fchrungen, auch wenn sie schwer sind.<br \/>\n2. offen sein f\u00fcr Gottes Order, auch wenn es \u00fcberrascht.<br \/>\n3. gehorsam Gottes Wege gehen &#8211; auch die dunklen.<br \/>\n_______________________________<\/p>\n<p>Fu\u00dfnoten:<br \/>\n(1) Weibliche Verlobte galten RECHTLICH als Ehefrauen: 5. Mo 22, 23ff.<br \/>\n(2) \u201eWas ich nicht begreife, kann ich nicht glauben.\u201c<br \/>\nDer Islam konstatiert gar Gottesl\u00e4sterung in der Aussage: Der eine Gott ist Vater geworden.<br \/>\nF\u00fcr das griechische G\u00f6tterverst\u00e4ndnis kein Problem. Hier verhalten sich selbstgemachte G\u00f6tter wie Menschen, inklusive aller menschlichen Schw\u00e4chen.<br \/>\n(3) Der Pranger bedeutete auch in unserem Land die \u00f6ffentliche Zurschaustellung von Gesetzesbrechern.<br \/>\nSiehe auch Kol 2, 15.<br \/>\n(4) Ultraschall war damals unbekannt&#8230;<br \/>\n(5) Jesus hei\u00dft \u201eJahwe ist Heil\u201c \u2013 Gott rettet, hilft, heilt.<br \/>\n(6) Noch vor wenigen Generationen nannten Eltern ihre Kinder Gotthilf \u2013 Gottlieb \u2013 Traugott \u2013 Renate (= Wiederborene). S. a. Gottliebin Dittus (Blumhardts Kampf, auch \u00fcber \u201eGoogle.de\u201c).<br \/>\n(7) Nachdem das Wort Gottes zusammengefasst und abgeschlossen wurde (Synode von Hippo, 393 n. Chr.), werden zus\u00e4tzliche Erkenntnisse an der Schrift gepr\u00fcft. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Gott bleibt treu &#8211; dem, der versagtPredigtthema: treu im Gehorsam Bibelstelle: Matth\u00e4us 1, 18-25 Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler Vorbemerkungen: Gott selbst l\u00f6st die Konflikte Josefs. VERLOBUNG bedeutete in Israel viel mehr als bei uns. 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