{"id":1512,"date":"2006-08-28T10:14:33","date_gmt":"2006-08-28T08:14:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=331"},"modified":"2006-08-28T10:14:33","modified_gmt":"2006-08-28T08:14:33","slug":"predigthilfe-vom-24-9-2006-offenbarung-21-1-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-24-9-2006-offenbarung-21-1-8\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 24.9.2006 &#8211; Offenbarung 21, 1-8"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Gott bleibt treu &#8211; dem, der sich nach Vollendung sehnt<br \/>Predigtthema: Die \u00fcberwinden in Treue<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Offenbarung 21, 1-8<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler<\/strong><\/p>\n<p>Vorbemerkungen<br \/>\nManche Predigttexte schlie\u00dfen mit V 7 ab (1).<br \/>\nGnade und Gericht geh\u00f6ren allerdings zusammen. V 8 sollte hier aber nicht Hauptthema sein. <\/p>\n<p>Predigttipps:<br \/>\nV 1 \u201esah\u201c hei\u00dft: Die neue Sch\u00f6pfung wird sichtbar. Glaube und Schauen werden eins.<br \/>\nDie h\u00f6chste Kraft aller Zeiten ist der Geist Gottes. Er wirkt schon in die jetzige Sch\u00f6pfung hinein.<br \/>\nDie neue Sch\u00f6pfung wird vom Frieden Gottes durchtr\u00e4nkt sein.<br \/>\nDie Gemeinde Jesu war der Anfang, geh\u00f6rte zur Vorbereitung der neuen Welt und bildet ihr Herzst\u00fcck.<br \/>\nChristliche Hoffnung unterscheidet sich grunds\u00e4tzlich von einem Denken, das nur auf Sichtbares und Wissenschaftliches ausgerichtet ist dadurch, dass Gott in der Mitte steht (2).<br \/>\nGott liebt seine Welt und die Menschen. Liebe will N\u00e4he. Wir werden Gott ganz nah haben und sein.<br \/>\nBis dahin sind wir G\u00e4ste in dieser Welt, nicht die Gastgeber.<br \/>\nAn bestimmten Orten hat Gott sich schon hier finden lassen: Im Paradies (1. Mo 2, 8); im Zelt, wo die Lade stand (2. Mo 25, 8; 33, 7); im Allerheiligsten des Tempels (1. K\u00f6 8, 6); bei Jesus, als der Himmel offen war (Mt 3, 16), usw.<br \/>\nKein Meer mehr! Ein Manko der k\u00fcnftigen Welt? F\u00fcr den biblischen Menschen war seit 1. Mo 1 das Meer die vom Sch\u00f6pfer zur\u00fcckgedr\u00e4ngte Chaosmacht, vom Menschen im Ernstfall nicht \u201ein den Griff zu kriegen\u201c (3).<br \/>\nDer Israelit stand mit Grausen am Strand und sah, wie die Angriffe der feindlichen, zerst\u00f6rerischen Macht, Welle um Welle, die geschaffene Gotteswelt bedrohte. Gott gebot \u201eBis hierher und nicht weiter\u201c (Hiob 38, 8.10).<br \/>\nV 1b hei\u00dft: Gott schaltet alles aus, was Welt und Menschen bedroht, s. auch V 4.<br \/>\nV 2f Heilig hei\u00dft \u201eabgesondert, Gott geh\u00f6rig\u201c. Schon jetzt sind Jesusleute heilig, nicht aus eigener Vollkommenheit, sondern weil ER, der mit den Seinen eins sein will, heilig ist (1. Petr 1, 15f; 2, 9).<br \/>\nDas neue Jerusalem hat sich f\u00fcr ihren Mann (Gemeinde Jesu) besonders sch\u00f6n gemacht. Die engste N\u00e4he zwischen zwei Menschen, die Ehe, wird durch das Einswerden beschrieben.<br \/>\nDiese Vorfreude lebt in der Gemeinde. Jeder Gottesdienst soll dadurch bestimmt sein. Im Einklang mit Gottes Geist sagt auch die Braut \u201eKomm!\u201c (Offb 22, 17).<br \/>\nDas erkl\u00e4rt die Sehnsucht der Jesus-Nachfolger nach ihrer \u201eewigen Heimat\u201c (2. Ko 4, 17f) (4).<br \/>\nGewissensfrage: Was w\u00fcnschen wir uns st\u00e4rker als Gottes Liebe und N\u00e4he?<br \/>\nAm Endlichen und Unheiligen liebt man sich satt, an Gott nicht.<br \/>\nV 3 Gott wird seinen ewigen Wohnsitz (griech.: Zelt, s. auch 2. Ko 5, 1: eigentlich \u201eZeltwohnung\u201c.) bei seiner Gemeinde haben (4). Kein Abstand mehr zum gro\u00dfen Gott, keine Dissonanzen. Alle M\u00e4chte von unten sind verschwunden. Das Leben Gottes regiert nun alles.<br \/>\nV 4 Tr\u00e4nen abwischen? M\u00e4nner weinen doch nicht. J.A.Bengel: \u201eWas soll Gott diesen Leuten denn abwischen, wenn sie das Weinen verlernt haben?\u201c<br \/>\nIm Sinne Gottes w\u00e4re sicher unsere Vorsorge, dass Tr\u00e4nen gar nicht erst rollen m\u00fcssten.<br \/>\nVon der Auferstehung her wird gedacht: Der Tod hat selber sterben m\u00fcssen, seinen zweiten Tod, den Tod des Todes (Offb 20, 14).<br \/>\nV 5 Keine Renovierung der alten Verh\u00e4ltnisse! Diese Welt wird nicht runderneuert, sondern neu geschaffen.<br \/>\nDas Neuschaffen geschieht hier schon, wo Jesus in einem Menschen Wohnung bezieht. Ein sch\u00f6pferischer, neuer Lebensanfang.<br \/>\nDie gr\u00f6\u00dfte Stunde der Gemeinde Jesu. Bis dahin ist alles St\u00fcckwerk (1. Jo 3, 2!; 1. Ko 13, 9-11).<br \/>\nV 6 F\u00fcr Gott ist das alles schon gelaufen. Er schuf am Ostermorgen und am Pfingsttag, beh\u00e4lt das letzte Wort und bringt seine Leute ans Ziel.<br \/>\n\u201eUmsonst\u201c ist das gro\u00dfe Wort (R\u00f6 3, 24) und beinhaltet das ganze Evangelium. Wer das glaubt und hofft, bezieht schon hier Gottes Zukunft ein (5). Begr\u00fcndete Hoffnung! (6)<br \/>\nV 7 \u00dcberwinden klappt nicht aus eigener Kraft.<br \/>\nBleiben in und Halten an Jesus sind Voraussetzungen f\u00fcr Leben (Jo 15, 5) und Kennzeichen der \u00dcberwinder. Das sind keine Kraftprotze, im Gegenteil, s. Mt 5, 3-12; 2. Ko 11, 30.<br \/>\nUm zu erben, muss ich \u201enur\u201c Kind sein oder werden (7).<br \/>\nV 8 Erschreckend. Es geht um die, welche der Versuchung zur Untreue gegen\u00fcber Jesus nicht standhalten, sondern ihrem Herrn absagen (Hebr 6, 4-6). Feiglinge sind nicht tapfer genug, um sich der antichristlichen Welle zu widersetzen und sich zu Jesus zu bekennen.<br \/>\n\u201eUngl\u00e4ubige\u201c wird auch mit Untreue, Treulose \u00fcbersetzt. Hurer haben die Ehe mit Gott gel\u00f6st und Zauberer und Giftmischer haben anderen den \u201eZaubertrank\u201c \u201emoderner Kultur und Glaubensauffassung\u201c eingetrichtert. (8).<br \/>\nDer zweite Tod wirft f\u00fcr uns Fragen auf, weil noch nicht alles klar ist. Er beschreibt aber das schwere Schicksal der Leute, die Jesus verworfen und sich anderen Ideologien und M\u00e4chten verschrieben haben, die nie das Leben geben k\u00f6nnen und darum L\u00fcge sind. <\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag<br \/>\nSo ist es in der Ewigkeit:<br \/>\n1. Gott ganz nah<br \/>\n2. Die neue Welt ganz heil<\/p>\n<p>Liedvorschl\u00e4ge (aus \u201eIch will dir danken\u201c)<br \/>\nLobpreiset unsern Gott 366; Vater, mach uns eins 401; Nicht der Anfang 420; Wenn nach der Erde Leid 358; Keiner wei\u00df, wann 360; Wir haben eine Hoffnung 361; Du sollst nicht m\u00fcde werden 362; Wir warten dein, o Gottessohn 363; Du bist mein Ziel, mein Gott 368; Wer Gott folgt, riskiert 381.<\/p>\n<p>Fu\u00dfnoten<br \/>\n(1) Die Predigtreihe der evang. Kirchen schlie\u00dfen z.B. mit V 7, um mit V 8 nicht noch einen negativen Klang in den verhei\u00dfungsvollen Abschnitt des Zuspruchs und der Einladung zu bringen.<br \/>\n(2) Thomas muss erst vom Begreifen wollen zum Glauben kommen (Jo 20, 26-29). Das ist f\u00fcr ihn eine neue Welt, allerdings noch nicht die in V 1 versprochene.<br \/>\n(3) Das Tsunami-Beispiel (jap. tsu=Hafen und nami= Welle) zeigt die Hilflosigkeit der Menschen.<br \/>\nJapan hat eine Tiefseesteilk\u00fcste. Riesenwellen bilden sich quasi erst kurz vor dem Strand und schlagen deshalb \u00fcber die Hafenmauer in den Hafen, wo sie die Schiffe und H\u00e4user zertr\u00fcmmern.<br \/>\nEine Reihe verheerender Tsunamis machten dieses Naturph\u00e4nomen weltweit bekannt. H\u00f6hepunkt  am 26.12.2004: 231.000 Tote. Menschen finden im und auf dem Meer ihre Grenzen. Sie k\u00f6nnen nur reagieren. Beispiel Pellworm: Die Deiche m\u00fcssen wieder erh\u00f6ht werden.<br \/>\n(4) Schon Abraham zeigte auch am Ziel seiner Reise, dass er hier keinen ersten Wohnsitz hat (Hebr 11, 9f), sondern den k\u00fcnftigen erwartet. Dieses Denken zeigt sich auch in den Briefanf\u00e4ngen des Paulus. Oft sind  ZWEI Adress-Orte angegeben: 2. Wohnsitz in Korinth, erster Sitz in Christus.<br \/>\n(5) Ps 73, 25: Wenn ich nur dich habe&#8230;<br \/>\n(6) Wer in einer Raupe schon den Schmetterling sehen kann, wei\u00df mehr als alle, die nur die Raupe sehen.<br \/>\nAlte Liederdichter haben das hervorragend ausgedr\u00fcckt, z.B. Paul Gerhardt. Zukunftswissen aus Gottes Wort  in einer vergehenden, sterbenden Welt.<br \/>\n(7) Keine Erbstreitigkeiten mehr! Redewendung im Blick auf Verwandtschaften, die sich offensichtlich gut vertragen: \u201eHabt ihr schon geerbt und geteilt?\u201c<br \/>\n(8) Furchtbar, dass auch sogenannte Theologen dazugeh\u00f6ren k\u00f6nnten: \u201eGott ist tot\u201c. Glaubenszersetzer gab es zu allen Zeiten: \u201eSollte Gott gesagt haben? &#8230;\u201c (1. Mo 3, 1). Wer Gottes Wort eigenm\u00e4chtig verk\u00fcrzt oder verl\u00e4ngert\/\u201cverschlimmbessert\u201c, l\u00e4dt sich ewige Probleme auf (Offb 22, 18f).    <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Gott bleibt treu &#8211; dem, der sich nach Vollendung sehntPredigtthema: Die \u00fcberwinden in Treue Bibelstelle: Offenbarung 21, 1-8 Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler Vorbemerkungen Manche Predigttexte schlie\u00dfen mit V 7 ab (1). Gnade und Gericht geh\u00f6ren allerdings zusammen. 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