{"id":1504,"date":"2006-07-15T13:49:53","date_gmt":"2006-07-15T11:49:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=323"},"modified":"2006-07-15T13:49:53","modified_gmt":"2006-07-15T11:49:53","slug":"predigthilfe-vom-30-7-2006-jakobus-5-13-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-30-7-2006-jakobus-5-13-16\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 30.7.2006 &#8211; Jakobus 5, 13-16"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Gott bleibt treu &#8211; dem, der im Leiden hofft<br \/>Predigtthema: Er errettet<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Jakobus 5, 13-16<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler<\/strong><\/p>\n<p>Bausteine zu Jakobus 5, 13-16<\/p>\n<p>Der Text wird oft unter \u201eKrankengebet\u201c einsortiert, ist aber eigentlich eine hervorragende Anleitung zum Beten.<br \/>\nV 13 Mach aus allem ein Gebet!<br \/>\nAuch Christen kommen in Leiden &#8211; wie ihr Herr. Keine Verschonung von Verfolgung, Angst, Herzinfarkt.<br \/>\nDer Leidende ist versucht, anderen Vorw\u00fcrfe zu machen: dem Arzt, Arbeitsplatz, Familie, sich selbst.<br \/>\nNot lehrt beten &#8211; oder fluchen. Oft bringt Leiden in DER Richtung weiter, die VORHER eingeschlagen wurde   (1). Von Gott Abgewandte neigen zu Anklagen und Schuldzuweisungen, Jesusleute vertrauen Gott und erleben Glaubensst\u00e4rkung (2). Sogar Jesus lernte im Leiden Gehorsam (Hebr 5, 8).<br \/>\nLeidende sind Hilfsbed\u00fcrftige. Ihnen f\u00e4llt es leichter \u201emit leeren H\u00e4nden\u201c Gott anzurufen.<br \/>\nDen Gesunden f\u00e4llt der Krankenbesuch nicht leicht. Die uns am n\u00f6tigsten brauchen, bei denen m\u00f6chte uns Christus am liebsten sehen. Der Text ist f\u00fcr ALLE ein Mutmacher, Seelorge in Anspruch zu nehmen.<br \/>\nKrankheitszeiten k\u00f6nnen zu Zeiten der Intensivierung des Gebetslebens dienen, f\u00fcr sich und andere.<br \/>\n\u201eGuten Mutes\u201c \u2013 Gl\u00e4ubige singen Psalmen. (Wirklich?) \u00dcblicher ist der R\u00fcckblick auf eigenes K\u00f6nnen. Man muss sich halt zu helfen wissen.<br \/>\nWie das Leiden lockt das \u201eGl\u00fcck\u201c in die gewohnte Richtung: EIGEN- oder GOTTESLOB.<br \/>\n\u201e\u2026 der singe\u201c (3). Die ersten Christengemeinden entfalteten musikalische Gaben (Eph 5, 19; Kol 3, 16).<br \/>\nV 14f Auch Christen erleben Krankheiten, schon z. Zt. des Jakobus. Der Grund muss nicht in der S\u00fcnde liegen (Jesus in Joh 9, 2ff.).<br \/>\n\u201e\u00c4lteste\u201c waren von der Gemeinde anerkannte, geistlich vertrauensw\u00fcrdige Br\u00fcder, denen Leitungsaufgaben \u00fcbertragen worden waren (4).<br \/>\nDie Initiative des Gebets \u00fcber einem gl\u00e4ubigen Kranken geht von diesem aus.<br \/>\nGebet und \u201eSalbung\u201c geh\u00f6rten wohl schon zum Ritus der Gemeinden, wobei eine Salbung mit \u00d6l (5) keine magischen Kr\u00e4fte entfaltet, sondern Wortzeichen ist, ein wahrnehmbares Handeln, das Gottes Wort bekr\u00e4ftigt (6).<br \/>\n\u201eGesundmachen\u201c ist nicht das Ziel. Gottes freier Wille entscheidet. Das griech. Wort meint auch \u201eretten\u201c oder \u201eaufrichten\u201c.<br \/>\nDer Zusammenhang zwischen geistlichem und k\u00f6rperlichem Ergehen ist der Bibel nicht fremd. Um Heilung bitten, aber S\u00fcnde nicht lassen, ist \u201ekontraproduktiv\u201c (Mk 2, 1ff.).<br \/>\nV 15f \u201eUnd WENN \/ falls&#8230;\u201c. Krankheitsursache muss nicht S\u00fcnde sein.<br \/>\nBEKENNEN schafft in allen Lebensbereichen freie Bahn. Unausger\u00e4umte Schuld verh\u00e4rtet beide, den Betroffenen und den Schuldner.<br \/>\nK\u00f6rperliche Heilung kann nur der letzte Schritt sein, den Gott sich vorbehalten hat.  <\/p>\n<p>Einschub:<br \/>\n1. Gott kann Heilung schenken, wenn S\u00fcnde bekannt und bereinigt wird.<br \/>\n2. Der Brauch der Krankensalbung ist in der Gemeinde \u201ewohl durch Unglauben unterlassen oder verloren gegangen\u201c (7).<br \/>\n3. Nicht das \u00d6l ist wesentlich, sondern Gebet und Glaube. V 15 meint nicht DAS Spezial\u00f6l f\u00fcr Krankenheilungen.<br \/>\n4. Gott kann \u00fcber Krankheit und Heilung befinden (8) (2. Kor 12, 7ff.), wobei das Gebet den Arzt nicht ersetzt (Sir 38, 1). Beides sollte parallel laufen, Arztbesuch und Gebet &#8211; auch f\u00fcr den Arzt.<br \/>\nKeine zwangsweise Ohrenbeichte, aber die M\u00f6glichkeit, vor Gott \u201ereinen Tisch\u201c zu schaffen.<br \/>\n\u201eGebet ist die gr\u00f6\u00dfte Kraft oder Energie, die Christen einsetzen k\u00f6nnen.\u201c (Walter Tlach).<br \/>\n5. \u201eIm Namen des Herrn\u201c meint nicht nur \u201eim Auftrag\u201c sondern in der KRAFT seines Namens (Apg 3, 6). Kraft und Name sind geradezu Parallelbegriffe (Apg 4, 7+10).<br \/>\nV 17f Elia war kein Heiliger, nur ein sterblicher Mensch wie wir. Sein Beten ist Beispiel und erreichte viel.<br \/>\nErmutigung zum Gebet!<\/p>\n<p>Die Predigt sollte ermutigen, das gegenseitige Seelsorgegespr\u00e4ch wieder zu entdecken und zu praktizieren. Wie kann ein Christ anderen beistehen? <\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag 1 (Gerhard Maier):<br \/>\nKrank \u2013 und was dann?<br \/>\n1. Wo Christen und Nichtchristen im selben Boot sitzen<br \/>\n2. Wo Christen und Nichtchristen nicht mehr im gleichen Boot sitzen.<br \/>\n3. Was geschieht mit kranken Christen?<\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag 2 (Gottfried Voigt):<br \/>\nHeilung und Vergebung \u2013 beides will Gott geben. Wir d\u00fcrfen<br \/>\n1. Gesundheit erbitten<br \/>\n2. S\u00fcnde bekennen<\/p>\n<p>Fu\u00dfnoten<br \/>\n(1) Friedrich Nietzsches Kindheit im Pfarrhaus pr\u00e4gte seine sp\u00e4teren Ansichten: \u201eDie Christen m\u00fcssten erl\u00f6ster aussehen&#8230;\u201c.<br \/>\n(2) Jakob am Jabbok (1. Mo 32); Daniel (Da 9, 1-19); David (Ps 51; 130)<br \/>\n(3) \u201eSing Lieder, wenn du traurig bist, damit der Heilige Geist wieder einkehren kann.\u201c (M. Luther)<br \/>\nWeshalb nimmt die Zahl der Jugend- und Gemeinschaftsch\u00f6re so stark ab?<br \/>\n(4) \u201eGemeindevorsteher, nicht die \u00c4rzte\u201c (J.A.Bengel, Gnomon).<br \/>\n(5) \u00d6l hatte fr\u00fcher eine besonders wertvolle Bedeutung. K\u00f6nige wurden gesalbt. Praxisrat f\u00fcr heute: Wenn der Kranke es w\u00fcnscht, w\u00e4re ein Kreuzzeichen mit z. B. Oliven\u00f6l auf der Stirn eine Hilfe.<br \/>\n(6) \u00e4hnlich dem Wasser bei der Taufe, Brot und Wein beim Abendmahl.<br \/>\n(7) J. A. Bengel, Gnomon<br \/>\n(8) Adolf Schlatter: \u201eDas gl\u00e4ubige Gebet stellt sich bescheiden unter Gott, wartet auf seine Hilfe und ist mit Gottes F\u00fchrung zufrieden, welchen Weg er uns leite, zum Leben oder Tod.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Gott bleibt treu &#8211; dem, der im Leiden hofftPredigtthema: Er errettet Bibelstelle: Jakobus 5, 13-16 Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler Bausteine zu Jakobus 5, 13-16 Der Text wird oft unter \u201eKrankengebet\u201c einsortiert, ist aber eigentlich eine hervorragende Anleitung zum Beten. 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