{"id":1480,"date":"2006-01-20T11:40:44","date_gmt":"2006-01-20T09:40:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=299"},"modified":"2006-01-20T11:40:44","modified_gmt":"2006-01-20T09:40:44","slug":"predigthilfe-vom-19-2-2006-josua-21-43-45","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-19-2-2006-josua-21-43-45\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 19.2.2006 &#8211; Josua 21, 43-45"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Gott bleibt treu &#8211; dem, der ihm gehorcht<br \/>Predigtthema: Gottes Treue schafft Ruhe<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Josua 21, 43-45<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler<\/strong><\/p>\n<p>Bausteine zu Josua 21, 43-45<\/p>\n<p>Der Historiker fasst hier die Eroberung und Landverteilung mit der Treue Gottes zusammen. ER hat seine Zusagen eingel\u00f6st. Nicht EIN Versprechen blieb unerf\u00fcllt.<br \/>\nIsrael hatte nach Jahrhunderten Angst, Sklaverei, Flucht endlich RUHE (1).  <\/p>\n<p>V 43 Jahwe gibt und uns bleibt das Nehmen. Allerdings m\u00fcssen seine Leute die Annahme wollen und praktizieren. Das engt zwar menschlichen Stolz ein, aber der Glaubende f\u00fchlt sich in Gottes Willen und Tun daheim. Er glaubt, gehorcht und betet an.<br \/>\nUnglaube vertraut zuerst sich selbst (2), wei\u00df Vieles besser, siegt kurzfristig oder resigniert.  <\/p>\n<p>Zwei Bedingungen hatte Gott eingesetzt (Jos 5): Beschneidung der M\u00e4nner und Passahfest. Die Beschneidung als \u00e4u\u00dferes Zeichen: Ihr geh\u00f6rt mir. Eine Art Bluttaufe: Ich bin eure Kraft, will der Herr sagen und \u201emeine Kraft ist in den Schwachen m\u00e4chtig\u201c. Passah ist ein Fest der Befreiung, hier auch eine Befreiung vom G\u00f6tzendienst, den das Volk in \u00c4gypten gelernt hatte (3).  <\/p>\n<p>Israel WOHNT. Das verfolgte, geschundene Volk lernt, zu WOHNEN. Im Glauben kann man Gottes N\u00e4he, seine Zuwendung und Liebe, seine Gaben genie\u00dfen. Viele wissen es, wenige richten ihr Leben danach. <\/p>\n<p>V 44 Und Gott \u201everschaffte\u201c Ruhe (4) und \u201ealles\u201c (5).<br \/>\nGlaube ist nur stark, wenn Gottes Hand ihn umfasst.<br \/>\nFeinde haben die Eigenart, dass WIR sie f\u00fcrchten. Wer aber Gott \u00fcber alle Dinge f\u00fcrchtet und ihm vertraut, erlebt, dass ER Ruhe verschaffen will und kann.<br \/>\nKein einziger Feind traut sich, Gott selbst zu widerstehen. Auch Hiob, der Freund Gottes r\u00e4t nicht dazu (Hiob 21, 5). (6)<\/p>\n<p>V 45 Gottes Wort geschieht automatisch. Sein Auftrag ist schon die Ausf\u00fchrung.<br \/>\nWenn Gott spricht folgt Erschaffung, AT Ps 33,4 u. a. Jona, Mt 11, Offb. Gott spricht Machtworte (7).<br \/>\nGottes Wille setzt sich durch, z. Zt. nicht immer gleich sichtbar, aber letztlich ohne Zweifel: Offb 21.<br \/>\nWas Gott sagt, ist gut. <\/p>\n<p>Vorschlag zur Predigtgliederung:<br \/>\n1. Wir SEHEN zu wenig mit unseren Augen.<br \/>\n&#8211; Die meisten Siehe-Worte der Bibel kann man nur mit dem gl\u00e4ubigen Herzen sehen.<br \/>\n&#8211; Gott sammelt sein Volk, seine Gemeinde ohne Aufhebens aus der Welt heraus.<br \/>\n2. Gott SCHAFFT durch sein Wort.<br \/>\n&#8211; Vieles hat Gott im Voraus \u201egeschworen\u201c (V 43)<br \/>\n&#8211; Sein Wort WIRKT (Josua-Buch, im NT: Mt 11 Lazarus).<br \/>\n3. Gl\u00e4ubige EMPFANGEN.<br \/>\n&#8211;  V 43 Gottes Zusagen \u201ein Besitz nehmen\u201c (s.a. NT)<br \/>\n&#8211;  Der Herr gibt seinen Leuten viel Macht, Gaben und Verantwortung in die Hand (V 44).<br \/>\nWenn kein Wort Gottes \u201edahinf\u00e4llt\u201c, wird sp\u00e4testens seit Jesus klar, dass auch die Zukunftspl\u00e4ne Gottes eintreffen werden.: SEHEN (1. Ko 13, 11), WOHNEN bei IHM (Offb 21, 3ff) und ENDLICH RUHE haben (Ps 55, 19; Hebr 4, 9; Offb 14, 13). <\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nFu\u00dfnoten<\/p>\n<p>(1)\tVorbedingung f\u00fcr Frieden ist Ruhe. Im Kinderzimmer: \u201eLass mir meine Ruhe!\u201c allerdings MEINE.<br \/>\nAlle wollen Frieden, aber immer IHREN Frieden. Zu oft erstrebten Politiker und Familienmitglieder den \u201eFrieden\u201c mit Gewalt.<br \/>\n(2) Wilhelm Tell I, 1: Auch Wilhelm T. \u201eDer brave Mann denkt an sich selbst zuletzt\u201c vertraut letztlich seinen eigenen Kr\u00e4ften.<br \/>\n(3)\tEin goldenes Kalb statt goldener Katzen (\u00c4gypten).<br \/>\n(4) Das Spiegelbild eines quirligen Baches ist verzerrt, spiegelt den Himmel nicht wider. Der Herr kann auch Quirlige zur \u201eRuhe\u201c bringen, wenn er mit ihnen reden will, z. B. Grippe und v.a.m. Keine Drohung! Gott meint es gut.<br \/>\n(5) Speditionsfirmen nennen sich heute Logistik-Unternehmen: Zeit- und punktgenaue Transporte. Gott \u00fcbertrifft jede Logistik, weil er deren Voraussetzungen f\u00fcr Abl\u00e4ufe (Zeit und Raum) selbst geschaffen hat.<br \/>\n(6) Auch Schalom Ben Chorin, Ich lege meine Hand auf meinen Mund (Buch). (7) Ein Machtwort w\u00fcnschen oft zuerst die Unterlegenen \u2013 in ihrem Sinn. Sie m\u00f6chten einen starken Mann (Achtung!), der ihre Anliegen vertritt. Aber Gottes Wort selbst schafft neue Verh\u00e4ltnisse. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Gott bleibt treu &#8211; dem, der ihm gehorchtPredigtthema: Gottes Treue schafft Ruhe Bibelstelle: Josua 21, 43-45 Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler Bausteine zu Josua 21, 43-45 Der Historiker fasst hier die Eroberung und Landverteilung mit der Treue Gottes zusammen. 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