{"id":1471,"date":"2005-12-06T16:17:26","date_gmt":"2005-12-06T14:17:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=289"},"modified":"2005-12-06T16:17:26","modified_gmt":"2005-12-06T14:17:26","slug":"predigthilfe-vom-24-12-2005-jesaja-9-1-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-24-12-2005-jesaja-9-1-6\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 24.12.2005 &#8211; Jesaja 9, 1-6"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Die Hoffnung des Glaubens<br \/>Predigtthema: Das helle Licht des Christus<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Jesaja 9, 1-6<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler<\/strong><\/p>\n<p>Bausteine zu Jesaja 9, 1-6<\/p>\n<p>Zu 8, 23: Das Nordreich war lange das \u201eGalil\u00e4a der Heiden\u201c genannt worden. Aus dieser Gegend wird der Messias kommen und hier beginnt er seine Predigt- und Heilungst\u00e4tigkeit.<br \/>\nDer kommende Befreier wird vorgestellt. Das Kind wird nicht ein Zeichen der Befreiung sein, sondern der Befreier selbst.<br \/>\nDen Menschen in Dunkelheit erscheint ein gro\u00dfes Licht. Matth\u00e4us erkennt hierin Jesus (Mt 4, 15f). <\/p>\n<p>V 2: \u201eDu\u201c meint wohl Gott den Vater, der Urheber der Rettungsaktion ist.<br \/>\nEin verst\u00e4ndliches Bild f\u00fcr \u201eFreude\u201c (ein Schl\u00fcsselwort bei Jesaja, \u00f6fter als zwei Dutzend mal) in Kriegs- und Besatzungszeiten sind Ernte und Beuteverteilung.<br \/>\nDas Sklavenjoch wird zerbrochen wie damals bei Gideon (Ri 7, 1-24; Jes 10, 26; siehe auch Mt 11, 30).<br \/>\nKriegsmittel werden \u00fcberfl\u00fcssig. <\/p>\n<p>V 6: \u201eDenn&#8230;\u201c Diese Zeitenwende erm\u00f6glicht ein KIND, einziger Grund, Weihnachten zu feiern. Am Anfang steht keine Geschenklawine, sondern die Jesus-Geburt unter widrigsten Verh\u00e4ltnissen (Lk 2).<br \/>\nEin himmlisches Prinzip: der gro\u00dfe Gott kommt in unserer Zeit immer KLEIN in die Welt. Im Advents- und Weihnachtsrummel wird er weithin einfach \u00fcbersehen (1). Damals reicht ihm ein Futtertrog. Das Senfkorngleichnis beschreibt ein Prinzip des Himmels (Lk 13, 18f) (2).<br \/>\nDie Gesandten des Gottessohnes hatten in dieser Welt bis heute keine ansehnlichen Auftritte: Stall und  Krippe von Bethlehem r\u00fchren unsere Herzen; aber w\u00e4ren real nichts f\u00fcr uns, oder?<br \/>\nZw\u00f6lf J\u00fcnger waren gegen\u00fcber der Macht eines Herodes oder Augustus l\u00e4cherlich.<br \/>\nDie nat\u00fcrlichen und geistlichen Gaben der Christusnachfolger erregen nicht die Weltherrscher.<br \/>\nDie Botschaft von der Errettung war\/ist ein Senfkorn gegen\u00fcber der Weltpolitik. ABER WAS F\u00dcR EINS!<\/p>\n<p>Lametta, Englein, Kerzen und ein kerzengerader Christbaum sind anstrebenswert, aber Jesaja sieht weiter.<br \/>\nDas Kind wird \u00fcber ALLE Welt und Gottes Volk herrschen (3).  <\/p>\n<p>Vier Namen. Die Doppelungen sind typisch hebr\u00e4isch:<br \/>\n&#8211; \u201eWunderbarer, einzigartiger, au\u00dfergew\u00f6hnlicher Ratgeber\u201c. In einer immer \u201ewertefreieren\u201c Kultur sehnt sich der Mensch nach Antworten und Halt.<br \/>\n&#8211; \u201eM\u00e4chtiger Gott\u201c (vgl. 10, 21), mehr als ein Held (9, 1-4). Jesaja verstand, dass dieser Messias auf eine Weise Gott sein wird.<br \/>\n&#8211; \u201eEwiger Vater\u201c. Jesus geh\u00f6rt zur Dreieinigkeit, ist aber in seinem ganzen Wesen Gott. Gott bleibt nur Einer, auch wenn er in drei Personen auftritt. Er wird auch der \u201eAlte der Tage\u201c genannt (Dan 7, 9). Der Messias wird alle v\u00e4terlichen Attribute in sich vereinen.<br \/>\n&#8211; Der \u201eF\u00fcrst des Friedens\u201c wird im 1000j\u00e4hrigen Reich den Frieden bringen und endlich erhalten.<br \/>\nSeine Herrschaft hat kein Ende (4). Und dann ist Ruhe! \u2013 in Form des langersehnten Shalom, des Gottesfriedens. Paradiesische Zust\u00e4nde. <\/p>\n<p>Anmerkung: Jesaja wusste nichts von der gro\u00dfen Zeitspanne zwischen den beiden Adventen des Messias (vgl. 1. Petr 1, 10-12 und Jes 61, 1f). <\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\nFu\u00dfnoten:<\/p>\n<p>(1) Die christlichen Feste, z. T. immer noch zwei Feiertage wert, wurden entleert. Was feiern die Leute Ostern, Himmelfahrt, Pfingsten, Weihnachten? Was feiern WIR \u201enach dem Gottesdienst\u201c?<br \/>\nVielleicht haben viele Leute Probleme mit Weihnachten, nicht weil es so sentimental abl\u00e4uft, sondern so radikal unser Herz ber\u00fchrt.<br \/>\n(2) Rabbi Neri wurde gefragt, weshalb fr\u00fcher viele Menschen Gott erlebten und heute nur noch so wenige.<br \/>\nAntwort: \u201eWeil sich heute niemand mehr so tief b\u00fccken will.\u201c<br \/>\n(3) Die K\u00f6nige waren damals nicht mehr regierungsf\u00e4hig und man sehnte sich nach einer \u201estarken Hand\u201c.<br \/>\n(4) Wie kurz hielten erste, zweite, dritte \u201eWeltreiche\u201c! <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Die Hoffnung des GlaubensPredigtthema: Das helle Licht des Christus Bibelstelle: Jesaja 9, 1-6 Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler Bausteine zu Jesaja 9, 1-6 Zu 8, 23: Das Nordreich war lange das \u201eGalil\u00e4a der Heiden\u201c genannt worden. 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