{"id":1465,"date":"2005-11-05T21:13:21","date_gmt":"2005-11-05T19:13:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=283"},"modified":"2005-11-05T21:13:21","modified_gmt":"2005-11-05T19:13:21","slug":"predigthilfe-vom-13-11-2005-apostelgeschichte-9-20-31","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-13-11-2005-apostelgeschichte-9-20-31\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 13.11.2005 &#8211; Apostelgeschichte 9, 20-31"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Vorbild des Glaubens (Paulus)<br \/>Predigtthema: Mutig im Glauben<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Apostelgeschichte 9, 20-31<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler<\/strong><\/p>\n<p>Bausteine zu Apostelgeschichte 9, 20-31<\/p>\n<p>Schon nach wenigen Tagen begann Paulus zu predigen, dass Jesus Gottes Sohn ist (1). Der neue Apostel (= Augenzeuge + Gesandter) ist voll da, lebt und vertritt konsequent seine \u00dcberzeugungen, &#8211; wie fr\u00fcher. Nur war sein Glaube jetzt das krasse Gegenteil von \u201evorher\u201c. Ein \u00fcberwundener \u00dcberwinder. Bekehrte kennen das Vorher \u2013 Nachher und k\u00f6nnen das erkl\u00e4ren. Zeugen sind Mutmacher, wenn Jesus ihr Thema ist. <\/p>\n<p>Die Missionsstrategie des Paulus: Zuerst in die Synagogen! Dort treffen sich Leute, die dem einen Gott ver-trauen, deren Gottesbild allerdings den Gottessohn Jesus au\u00dfen vor l\u00e4sst. Paulus spart aber keine Anders-denkenden von seiner Botschaft aus und sucht (!) Gespr\u00e4che (V 29). Nicht Schneckenhaus sondern aktives Zeugnis von Jesus. Gruppen oder Gemeinden, die sich heute Christen nennen, aber nicht ganz \u201egius\u201c (2) sind, meiden wir nicht, im Gegenteil. Die beste und notwendige Korrektur und Begleitung kommt oft von au\u00dfen. \u201eIm eigenen Saft\u201c schmoren mutet jeder gute Koch seinen Gerichten zu, aber nur f\u00fcr sehr begrenzte Zeit. \u00dcbersetzt: Sonst k\u00f6nnten wir und ganze Gemeinden langsam austrocknen und \u201everbrutzeln\u201c.<br \/>\nDas schlie\u00dft nicht aus, alles zu pr\u00fcfen (R\u00f6m 12, 2; Phil 1, 10; 1. Thess 5, 21).  <\/p>\n<p>Der Verfolger wird zum Verfolgten.<br \/>\nDie Zuh\u00f6rer waren \u201eentsetzt\u201c (genauer: = \u201eau\u00dfer sich\u201c). Man kannte das FR\u00dcHER des Paulus: Fanatische Christenvernichtungsz\u00fcge, Beteiligung an der Stephanus-Steinigung, usw. Ein Verdacht lag nahe: Heimt\u00fcckische Anbiederung, neue Listen und Tricks mit dem alten Ziel der Vernichtung von Christen. Gestapo- oder Stasi-Methoden, in atheistischen L\u00e4ndern nichts Au\u00dfergew\u00f6hnliches (3). Christen, die dort leben, kennen die Angst vor dem Entdeckt-Werden und Sorge vor Nachteilen und Anschl\u00e4gen. <\/p>\n<p>MUTIG IM GLAUBEN, Thema des Tages: Trotz allem entschlie\u00dft sich ein Jesus-Nachfolger zu einem ersten Schritt des Vertrauens, weil er wei\u00df, dass Gott mit ihm ist. Dass der Herr keinen im Stich l\u00e4sst, der ihn vertritt (Mt 28, 18-20; 2. Kor 5, 20). Gesandte Gottes (4) wollen und k\u00f6nnen \u201eallein nicht gehen, nicht einen Schritt: wo du wirst gehen und stehen, da nimm mich mit.\u201c (5),<br \/>\nVon solch mutigen Kontaktaufnahmen profitiert Gemeinde auch, was die geistlichen Warner, W\u00e4chter und Mahner nicht abwertet, im Gegenteil. Gerade sie brauchen besonderen Glaubensmut f\u00fcr pers\u00f6nliche, direkte Kontakte mit denen, die auch mit Jesus leben, aber ihnen trotzdem \u201enicht ganz koscher\u201c (s. gius (2)) erscheinen.  <\/p>\n<p>Die J\u00fcnger stehen zu ihrem Lehrer. Das griech. Wort f\u00fcr J\u00fcnger \u201emathet\u00e8s\u201c h\u00e4ngt mit Mathematik zusammen, der Lehre von den FOLGERICHTIGEN Zusammenh\u00e4ngen. Ein J\u00fcnger ist folgerichtig einer, der seinem Herrn richtig folgen will. <\/p>\n<p>V 30 \u201eDie Br\u00fcder\u201c kommen zusammen, finden L\u00f6sungen (sicher unter Gebeten) und handeln einig, zielorientiert und effektiv. <\/p>\n<p>V 31 \u201eDIE Gemeinde in ganz Jud\u00e4a, Galil\u00e4a und Samarien\u201c kennt noch keine Entwicklung zu Einzelgemeinden, die sich selbst genug w\u00e4ren. Der erste Gemeinschaftsverband, &#8211; allerdings noch kein Gnadauer&#8230; <\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag von Dr. Heinz-Werner Neudorfer:<br \/>\nIn Gottes Vollmacht<br \/>\nUnter Gottes Schutz<br \/>\nMit Gott in die W\u00fcste (Tarsusaufenthalt)<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nFu\u00dfnoten:<\/p>\n<p>(1) In V 20 zum ersten und einzigen Mal in der Apg die Bezeichnung \u201eGottes Sohn\u201c.<br \/>\n(2) gius = \u201egl\u00e4ubig in UNSEREM Sinne\u201c<br \/>\n(3) Praktische Beispiele aus der Missionsarbeit.<br \/>\n(4) Im Altertum galt: \u201eDer Gesandte ist gleich dem Sendenden\u201c. Wer Gottes Leute bedr\u00e4ngt oder be-k\u00e4mpft, bekommt es mit Gott zu tun.<br \/>\n(5) Lied von Julie v. Hausmann, 1862. So nimm denn meine H\u00e4nde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Vorbild des Glaubens (Paulus)Predigtthema: Mutig im Glauben Bibelstelle: Apostelgeschichte 9, 20-31 Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler Bausteine zu Apostelgeschichte 9, 20-31 Schon nach wenigen Tagen begann Paulus zu predigen, dass Jesus Gottes Sohn ist (1). 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