{"id":1460,"date":"2005-09-30T17:45:29","date_gmt":"2005-09-30T15:45:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=278"},"modified":"2005-09-30T17:45:29","modified_gmt":"2005-09-30T15:45:29","slug":"predigthilfe-vom-9-10-2005-romer-1-1617","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-9-10-2005-romer-1-1617\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 9.10.2005 &#8211; R\u00f6mer 1, 16+17"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Leben aus Glauben<br \/>Predigtthema: Miteinander aus Glauben<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: R\u00f6mer 1, 16+17<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler<\/strong><\/p>\n<p>1. Thema des Briefes: Das Evangelium ist die unendlich m\u00e4chtige Gotteskraft (dynamis), die Menschen ohne ihr Zutun rettet, allein aus Glauben. <\/p>\n<p>2. JUDEN erlebten (zeitlich) zuerst das Kraftwort Gottes, lehnten ab und verzichteten nicht darauf, SELBST Wichtiges zu ihrer Rettung beitragen zu m\u00fcssen.<br \/>\nTrotzdem behalten sie eine besondere Stellung (R\u00f6m 9-11). Sie sind trotzdem Gottes erw\u00e4hltes Volk (11,1), W\u00e4chter g\u00f6ttlicher Offenbarung (3,1f), Christus\u00b4 Heimatvolk (9,5). Jesus erwartet Heil von den Juden (Jo 4,22). Paulus suchte in jeder Stadt zuerst Juden auf. <\/p>\n<p>3. Gerechtigkeit hat einen Doppelklang: juristisch und ethisch. Beides geh\u00f6rt zusammen.<br \/>\n&#8211; Gerechtigkeit ist ein Wesenszug Gottes, menschlich unerreichbar. Deshalb klagen Psalmisten (zitiert R\u00f6m 3,10ff), er- und bekennen eigenes Versagen.<br \/>\n&#8211; Gerechtigkeit beschreibt Gottes Handeln. Er allein stellt seine Kinder ins rechte Verh\u00e4ltnis zu sich. Ergeb-nis: Rettung und Heiligung (Jes 51,5f), menschlich erfahrbar und kann im Glauben angenommen werden.<br \/>\n&#8211; Gerechtigkeit pr\u00e4gt Gotteskinder im pers\u00f6nlichen Leben. Was ihnen vorher nicht m\u00f6glich war, bewirkt nun der in ihnen wohnende und Kraft gebende Geist (R\u00f6m 8,2ff.).<\/p>\n<p>4. V 17 = \u201eAuf den Glauben gegr\u00fcndet und an den Glauben gewandt\u201c (Hab 2,4) erinnert daran, was f\u00fcr die Haltung des ganzen j\u00fcdischen Glaubens galt. Auf Israels Weg allerdings nicht erf\u00fcllbar.  <\/p>\n<p>F\u00fcr Paulus ist Glaube pers\u00f6nliches Gottvertrauen, das sich praktisch auswirken wird. \u201eGlaube ist Anfang, Weg und Ziel. Mehr braucht es nicht.\u201c (Dr. H. Krimmer, Bibel-Kommentar Bd. 10).<\/p>\n<p>Aus Axel K\u00fchner, Zuversicht, 17.5.: \u201eManche Menschen haben Angst vorm Fliegen und nehmen lieber<br \/>\nlange Zug- und Autofahrten in Kauf, als in ein Flugzeug  zu steigen. \u201eIch fliege nicht, man f\u00fchlt sich zu sehr in Gottes Hand!\u201c, soll ein Mann gesagt haben, als man ihn fragte, warum er nie das Flugzeug benutze. \u201eZu sehr in Gottes Hand\u201c, solch ein Satz offenbart sehr deutlich den Zwiespalt zwischen Glaube und Zweifel, Vertrauen und Angst.<br \/>\nJa, wir m\u00f6chten in Gottes Hand sein, aber nicht zu sehr.<br \/>\nJa, wir m\u00f6chten von Gott bewahrt sein, es aber nicht unn\u00f6tig herausfordern.<br \/>\nJa, wir m\u00f6chten bei Gott geborgen sein, aber nicht alles aus der Hand geben.<br \/>\nJa, wir m\u00f6chten in einer guten, starken Hand sein, unser Leben aber auch selber etwas in der Hand<br \/>\nbehalten.<br \/>\nSo wie ein Fisch keine Angst vor zu viel Wasser hat und ein Vogel sich keine Sorge \u00fcber zu viel Luft macht, sollten wir uns ganz in die H\u00e4nde Gottes fallen lassen. Denn Gott tr\u00e4gt und h\u00e4lt uns ohnehin, unser Leben und Ergehen ist in seinen H\u00e4nden, vor der Geburt und nach der Geburt, vor dem Tod und nach dem Tod!<\/p>\n<p>Gliederungsvorschlag (nach Dr. H. Krimmer):<br \/>\na) Wer Jesus bekennt<br \/>\nb) &#8230; zu dem bekennt sich Gott<br \/>\nc) &#8230;so hat es das Evangelium bekannt gemacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Leben aus GlaubenPredigtthema: Miteinander aus Glauben Bibelstelle: R\u00f6mer 1, 16+17 Verfasser: Eckhard L\u00f6ffler 1. Thema des Briefes: Das Evangelium ist die unendlich m\u00e4chtige Gotteskraft (dynamis), die Menschen ohne ihr Zutun rettet, allein aus Glauben. 2. 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