{"id":1385,"date":"2003-05-28T12:05:22","date_gmt":"2003-05-28T10:05:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=203"},"modified":"2003-05-28T12:05:22","modified_gmt":"2003-05-28T10:05:22","slug":"predigthilfe-vom-22-6-2003-micha-4-6-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-22-6-2003-micha-4-6-14\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 22.6.2003 &#8211; Micha 4, 6-14"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Durchblick haben<br \/>Predigtthema: Der Blick auf das Heil<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Micha 4, 6-14<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Stefan Greiner<\/strong><\/p>\n<p>1. Zusammenhang und Erkl\u00e4rungen zum Propheten Micha<br \/>\nMicha ist trotz der K\u00fcrze seines Buches einer der wichtigsten Propheten.<br \/>\nMicha bedeutet \u201eWer ist gleich dem Herrn?\u201c. \u00dcber seine Person wissen wir nur sehr wenig. Er war geb\u00fcrtig von Moreseth-Gad, dem Ackerbaust\u00e4dtchen zwischen Hebron und Gaza im S\u00fcdreich. Sehr wahrscheinlich war er wie Amos Landwirt. Es kann sein, dass er sich mit anderen Fl\u00fcchtlingen vor dem heranst\u00fcrmenden Assyrerheer nach Jerusalem geflohen war, wo er sein Prophetenamt aus\u00fcbte.<br \/>\nMicha hat unter den K\u00f6nigen Judas: Jotham, Ahas und Hiskia prophezeit.<br \/>\nEr war ein Zeitgenosse von Jesaja und Hosea (Nordreich).<br \/>\nMicha trat noch vor dem Fall Samarias (Hauptstadt des Nordreiches) auf, das im 16.Regierungsjahr des K\u00f6nigs Ahas zerst\u00f6rt wurde (722 v.Chr.). Micha trat zwischen 740 und 700 v.Chr. als Prophet auf.<br \/>\nDie Botschaft von Micha: Gottes Gericht und sp\u00e4teres Heil. Jahwe ist ein heiliger und gerechter Gott, welcher Ungerechtigkeit bestraft, aber dann auch Gnade schenkt. Wie Amos sieht Micha Israel und Juda in ihrem Ungehorsam dem Bund Jahwes gegen\u00fcber. Es gibt G\u00f6tzendienst, soziale und juristische Ungerechtigkeit, und darauf steht Gericht. Dem gegen\u00fcber hat aber auch Micha die Botschaft der Hoffnung und Verhei\u00dfungen f\u00fcr den \u201e\u00dcberrest\u201c.<\/p>\n<p>Zusammenhang zu Micha 4,6-14:<br \/>\nKapitel 1: Das Gericht \u00fcber Samaria und Jerusalem wird angek\u00fcndigt.<br \/>\nKapitel 2,1-11: Die Ursachen f\u00fcr dieses Gericht wird geschildert.<br \/>\nKapitel 2, 12-13: Vorhersage von der zuk\u00fcnftigen Sammlung des Volkes Israels.<br \/>\nKapitel 3,1-8: Die Verurteilung der F\u00fchrer Israels.<br \/>\nKapitel 3,9-12: Die Folge der Korruption der F\u00fchrer: Die Zerst\u00f6rung Jerusalems<br \/>\nKapitel 4,1-5: Die zuk\u00fcnftigen Herrlichkeit der Stadt verbunden mit dem Friedensreich (1000-j\u00e4hrige Reich) Gottes.<br \/>\nIn den ersten Versen unseres Abschnitts (V. 6-8) geht es weiter um das tausendj\u00e4hrige Reich. Geh\u00f6rt also eng zu den vorhergehenden Abschnitt (V.1-5). Ab V.9 geht es um die n\u00e4here Zukunft Judas und um Ereignisse, welche unmittelbar vor dem tausendj\u00e4hrigen Reich stattfinden werden.<\/p>\n<p>Heilsgeschichtlicher Zusammenhang:<br \/>\nMicha 4,6-8 spricht vom kommenden Gottesreich. Es handelt sich um eine Prophetie \/ Vorhersage auf das tausendj\u00e4hrige Friedensreich auf der Erde. Der biblische \u201eStationenplan\u201c f\u00fcr die Weltgeschichte sagt uns die Zeit des Antichristen (Drangsals-, Tr\u00fcbsalszeit) voraus, verbunden mit der Auferstehung der verstorbenen Christen und der Entr\u00fcckung der lebenden Christen (vor, w\u00e4hrend oder nach dem antichristlichem Reich &#8211; hier gehen die Meinungen auseinander). Um das Reich des Antichristen zu beenden und den Antichrist zu besiegen kommt Jesus wieder und richtet auf der Erde das tausendj\u00e4hrige Friedensreich auf. Micha 4,1-5 nennt besondere Merkmale dieses k\u00fcnftigen Gottesreiches.<br \/>\nMicha 4,9-10+14 prophezeit Micha die Gefangenschaft in Babylon aber auch die Befreiung voraus. Dies ist so in Erf\u00fcllung gegangen.<br \/>\nMicha 4,11-13 prophezeit Micha das Zusammenrotten der V\u00f6lker gegen Israel aber auch den Sieg \u00fcber diese V\u00f6lker. Dies wird unmittelbar vor dem tausendj\u00e4hrigen Reich stattfinden.<\/p>\n<p>2.  Biblische Parallelen<br \/>\nV.6-8: Beschreibungen und Merkmale des tausendj\u00e4hrigen Reiches: Hos.3,5; Sach.3,10; 8,20-23; 14,9-10; Jes.11,6-10; 35,10; 41,18-19; Am.9,13-15; Offb.20,2<br \/>\nV.6: Sammlung: Jer.31,8; Mt.24,31<br \/>\nV.9-10: Verschleppung nach Babylon: 2.K\u00f6.24+25; 2.Chr.36; Jer.52<br \/>\nV.11-13: Letzte Kampf gegen Jerusalem: Joel 4,12; Jes.29,1ff; 31,4f; Sach.12,3; 14,2ff<br \/>\nV.13: Die zuk\u00fcnftige Macht Zions: Jes.41,15-16;  <\/p>\n<p>3.  Der Aufbau des Textes<br \/>\nV.6-8: Merkmale des zuk\u00fcnftigen tausendj\u00e4hriges Reiches.<br \/>\nV.9-10: Prophezeiung der babylonischen Gefangenschaft und der Befreiung.<br \/>\nV.11-12: V\u00f6lker werden sich gegen Israel zusammenrotten.<br \/>\nV.13: Der Sieg \u00fcber die V\u00f6lker.<br \/>\nV.14: Nochmaliger Blick auf die babylonische Gefangenschaft.<\/p>\n<p>4.  Einzelerkl\u00e4rungen<br \/>\nV.6: Zur selben Zeit: weist nochmals auf die messianische Zeit hin, d.h. Beginn des tausendj\u00e4hrigen Reiches (vgl. V.1): In dieser zuk\u00fcnftigen Wiederherstellung des Gottesvolkes werden die Lahmen und Versto\u00dfenen zur\u00fcckgef\u00fchrt. Gott tritt hier als der gute Hirte auf, der das Lahmende und Versprengte aus seiner Herde liebevoll zur\u00fcckbringt. Er wird das Volk, das er gez\u00fcchtigt hat und das die Leiden des Exils hinter sich hat, wieder sammeln und heimf\u00fchren. Micha wu\u00dfte nicht, wann es zu dieser Sammlung des Volkes kommen w\u00fcrde. Bei der Wiederkunft Christi (Ende der Drangsal, Beginn des tausendj\u00e4hrigen Reich) wird diese Sammlung stattfinden (vgl. Mt.24,31).<\/p>\n<p>V.7: Gerade die \u201eVersto\u00dfenen\u201c werden zu einem gro\u00dfen Volk werden. \u201eIch mache\u201c &#8211; so spricht Gott, er ist der Handelnde. Der Herr wird K\u00f6nig sein in Jerusalem. Jesus, der Messias sitzt auf dem Davidsthron in Jerusalem.<\/p>\n<p>V.8: Die Herrschaft (des Hauses Davids) wird nach Jerusalem zur\u00fcckkehren. Die Feste (hebr. \u00b4ophel) von Zion war das S\u00fcdende des Tempelberges, wo die Burg Salomos lag. Dort stand der Turm der Herde &#8211; ein Wachturm, von dem aus der Hirte seine Herde bewachte. Im tausendj\u00e4hrigen Reich wird Jerusalem \u00fcber das Volk wachen. Jerusalems Herrschaft wird wiederkehren, weil der Messias selbst vom Zion aus regieren wird.<\/p>\n<p>V.9: Hier ist zun\u00e4chst die Rede von Ereignissen, die vor der Aufrichtung des Reiches geschehen werden. Micha kehrt zur\u00fcck in die naheliegende Zukunft. Wegen Judas Untreue und Abfall von Gott wird das Reich der f\u00e4higen F\u00fchrer beraubt werden. K\u00f6nig Zedekia wurde nach Babel verschleppt. Wie eine Frau in den Wehen wird Israel bei seiner Verschleppung ins Exil aus Angst und Schmerz laut schreien.<\/p>\n<p>V.10a: Die gefangen aus ihrer Heimat weggef\u00fchrten Juden werden st\u00f6hnen wie eine Frau bei der Geburt. Unerbittlich kommt das Strafgericht Gottes \u00fcber das Land. Seine St\u00e4dte werden zerst\u00f6rt, das Land verw\u00fcstet und die \u00dcberlebenden werden in ein fremdes Land deportiert. Auf dem Zug aus der Heimat werden die Gefangenen gezwungen sein, auf dem Feld zu wohnen. Micha nennt das Land der Gefangenschaft. Erstaunlicherweise ist es nicht Assyrien, das zur Zeit Michas den mittleren Osten beherrschte, sondern Babel, das damals nur eine Provinz Assyriens war.<\/p>\n<p>V.10b: Gott aber wird das Volk erl\u00f6sen und erretten von den Feinden. Ein herrlicher, mutmachender Ausblick. Das Exil war nicht nur als Strafe gedacht, sondern sollte auch der L\u00e4uterung des Volkes und seiner Ermutigung zu einem gottgef\u00e4lligen Leben dienen. Die Strafe muss erleidet werden, doch das Ende wird Freude sein.<\/p>\n<p>V.11: Viele Heiden werden sich daraufhin wider Jerusalem sich verb\u00fcnden und versuchen, die Stadt zu zerst\u00f6ren. Diese Bedr\u00e4ngnis Israels bedeutet f\u00fcr diese Nationen einen gro\u00dfen Genuss.<\/p>\n<p>V.12: Aber die Feinde sind unwissend bez\u00fcglich des Vorhabens Gottes. Gott hat, was die Feinde nicht wissen, sie alle nur zusammengebracht, wie man Getreidegarben auf der Tenne zusammentr\u00e4gt, damit man sie besser dreschen kann.<\/p>\n<p>V.13: Wie der Ochse auf dem Dreschplatz mit seinen Hufen das Getreide ausdrischt, so soll die Tochter Zion (d.h. die Einwohner Jerusalems) die V\u00f6lker zermalmen, also besiegen und vernichten. Die ehernen Klauen und eiserne H\u00f6rner stehen f\u00fcr die unwiderstehliche H\u00e4rte ihrer Vernichtungsmacht und die aggressive Kraft des Heeres. Der Reichtum der V\u00f6lker aber wird Gott geh\u00f6ren. Das Hab und Gut der Feinde wird Israel dem Herrscher der ganzen Welt weihen.<\/p>\n<p>V.11-13: Micha macht keine Angaben dar\u00fcber, wann diese kriegerische Auseinandersetzung stattfinden wird. Schon zu Michas Zeiten bis zum heutigen Tag hat Israel viele Feinde gegen sich. Die Verse 12-13 weisen jedoch auf ein noch zuk\u00fcnftiges Ereignis, bei dem alle V\u00f6lker, welche sich gegen Israel zusammenrotten, vernichtet werden. Dieser Kampf und Sieg wird bei der Schlacht von Harmagedon stattfinden (Offb.16,16; 19,11-21). Es geht also um die letzte Belagerung Judas, bevor der Messias seine Herrschaft antritt.<\/p>\n<p>V.14: Dieser Vers schaut wieder zur\u00fcck auf die naheliegendere Belagerung Jerusalems. Micha fordert das Volk auf, seine Truppen zu ordnen, obwohl alle Verteidigungsbem\u00fchungen gegen Nebukadnezars Belagerung nat\u00fcrlich vergeblich waren. Das hier verwendete hebr. Wort f\u00fcr \u201ebelagern\u201c steht im AT nur im Zusammenhang mit der Belagerung Jerusalems durch Nebukadnezar (2.K\u00f6n.24,10; Jer.52,5; Hes.5,2). Mit dem Richter, dem mit der Rute auf die Backe geschlagen wird, ist vermutlich K\u00f6nig Zedekia gemeint. Jemanden auf die Wange schlagen bedeutet eine Erniedrigung und bedeutet, dass der K\u00f6nig besiegt und unterworfen wird.<\/p>\n<p>5. Spitze des Textes<br \/>\nWegen ihren S\u00fcnden muss das Volk Israel die Strafe durch die Feinde erleben, aber Gott l\u00e4sst sie nicht im Stich und wird das Volk eines Tages sammeln, ihre Feinde besiegen und der Messias ihr K\u00f6nig sein.<\/p>\n<p>6.  Der Text heute<br \/>\n6.1 Die Frage nach der Erf\u00fcllung von Micha 4,6-8 im Zusammenhang mit V.1-5 (ich schreibe hier von meinem pers\u00f6nlichen Verstehen des Textes (Schriftverst\u00e4ndnis) &#8211; andere m\u00f6gen anderer Meinung sein):<br \/>\nMicha 4,1-8 wird zuk\u00fcnftig buchst\u00e4blich im tausendj\u00e4hrigen Reich in Erf\u00fcllung gehen.<br \/>\nWarum? Literalprinzip &#8211; ich nehme den Text buchst\u00e4blich, so wie er da steht. So hat der Text sich noch nicht erf\u00fcllt, aber Gott hat es so verhei\u00dfen, also muss es und wird es noch so kommen. Ich traue Gott alles zu, auch die wortw\u00f6rtliche Erf\u00fcllung dieser Vorhersagen.<\/p>\n<p>Andere Meinungen: Ideale Schilderung (= Utopie) ohne wirkliche Erf\u00fcllung; Hoffnungsbild (Frieden) f\u00fcr die Menschen, ohne es aber je zu erreichen; geistliche Erf\u00fcllung in der Gemeinde &#8211; symbolische Redeweise (als geistliche \u00dcbertragungen m\u00f6glich); es sind weltliche Bilder zur Beschreibung der Ewigkeit.<\/p>\n<p>6.2 Gott musste das Volk wegen seiner S\u00fcnde z\u00fcchtigen. Aber er gibt sie nicht auf, l\u00e4sst sie nicht fallen. Unsere S\u00fcnde liegt auf Jesus. Er wurde f\u00fcr meine S\u00fcnde geplagt. Aber auch f\u00fcr uns bleibt: S\u00fcnde zieht Folgen nach sich. S\u00fcnde hat immer Auswirkungen auf mein Leben und auf das Leben anderer. Gott z\u00fcchtigt, erzieht mich, weil ich sein Kind bin. Seine Erziehung entspringt aus seiner Liebe zu mir.<\/p>\n<p>6.3 Gottes Zusagen haben sich erf\u00fcllt. Die Gefangenschaft und das Exil nach Babel, aber auch die Errettung und R\u00fcckkehr des Volkes haben sich erf\u00fcllt. Unser Gott ist ein Gott der Wahrheit. Keine L\u00fcge kommt aus seinem Mund. Deshalb k\u00f6nnen wir ihm voll und ganz vertrauen. Auch die noch ausstehenden Zusagen und Verhei\u00dfungen werden sich erf\u00fcllen. Darauf ist 100 % Verlass. Auch auf die Vernichtung der Feinde Israels. Schon in der heutigen Weltlage ist der kleine Staat Israel ein Pulverfass und Israel hat viele Feinde auf der ganzen Welt. Aber Gott steht zu seinem Volk und hat einen Plan mit seinem Volk. <\/p>\n<p>7.  Beispiele und Verdeutlichungen<br \/>\n7.1 Gott wird sein Volk sammeln. Sein irdisches Volk (Israel) auf der Erde zu Beginn des tausendj\u00e4hrigen Reiches. Sein geistliches Volk (Gemeinde) im Himmel. Die Gro\u00dffamilie Gottes (die Kinder Gottes) werden eines Tages bei Gott versammelt sein.<\/p>\n<p>7.2  Jesus wird K\u00f6nig in Jerusalem sein. Geistlich ist er jetzt und heute unser K\u00f6nig. Wirklich?<br \/>\nDarf er der K\u00f6nig \u00fcber deinem Leben (Hobby, Familie, Geld, Besitz, Zeit) sein.<\/p>\n<p>7.3 Gott wird die Feinde Israels schlagen. Unser Feind hat Jesus geschlagen durch sein Sterben am Kreuz und durch seine Auferstehung. Der Teufel wurde besiegt. Aber noch hat er Macht und ist unser Feind. Auch er wird eines Tages f\u00fcr immer besiegt. Als Christen haben wir auch menschliche Feinde. Auch \u00fcber diese wird Gott siegen, \u00fcber sie gerecht urteilen.<\/p>\n<p>8.  Material und Gliederung zur Predigt<\/p>\n<p>Einleitung: Zusammenhang erkl\u00e4ren (V.1-5)<\/p>\n<p>1.  Erf\u00fcllte Prophetie<br \/>\na.  Gefangenschaft nach Babylon V.9-10a+14<br \/>\nb.  Befreiung aus Babylon V.10b<br \/>\n2.  Noch nicht erf\u00fcllte Prophetie<br \/>\na. Schlacht von Harmagedon V.10-13<br \/>\nb. Das tausendj\u00e4hrige Reich V.6-8<br \/>\n Sammlung der Israelis, Jesus als K\u00f6nig in Jerusalem<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Durchblick habenPredigtthema: Der Blick auf das Heil Bibelstelle: Micha 4, 6-14 Verfasser: Stefan Greiner 1. Zusammenhang und Erkl\u00e4rungen zum Propheten Micha Micha ist trotz der K\u00fcrze seines Buches einer der wichtigsten Propheten. Micha bedeutet \u201eWer ist gleich dem Herrn?\u201c. 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