{"id":1378,"date":"2003-04-10T00:19:54","date_gmt":"2003-04-09T22:19:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=196"},"modified":"2003-04-10T00:19:54","modified_gmt":"2003-04-09T22:19:54","slug":"predigthilfe-vom-11-5-2003-lukas-181-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-11-5-2003-lukas-181-14\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 11.5.2003 &#8211; Lukas 18,1-14"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Jesu Blick des Erbarmens<br \/>Predigtthema: Erbarmen f\u00fcr Rechtlose<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Lukas 18,1-14<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Albrecht Wandel<\/strong><\/p>\n<p>Vorbemerkung:<br \/>\nUnter dem Thema &#8222;Erbarmen f\u00fcr Rechtlose&#8220; behandeln wir hier zwei sehr aussagekr\u00e4ftige Gleichnisse, deren ausf\u00fchrliche Auslegung sowohl den Rahmen einer Predigthilfe als auch den Rahmen einer Predigt sprengen w\u00fcrde.  Wir empfehlen deshalb sich entweder auf ein Gleichnis zu konzentrieren oder thematisch zu predigen und die Gleichnisse als biblische Anschauung zu unserem Thema heranzuziehen. Die thematische Akzentuierung scheint uns in beiden Gleichnissen auf der Motivation zum Gebet zu liegen.<\/p>\n<p>1. Zusammenhang<br \/>\nLk.17,20-37: &#8222;Lektion \u00fcber das Bereitsein&#8220;: Auszug aus der Endzeitrede Jesu (vgl. Mt. 24,29-31)<br \/>\nUnwillk\u00fcrlich taucht die Frage auf: Wie bereiten sich die J\u00fcnger auf diese Zeit als &#8222;Rechtlose&#8220; vor und wie bereiten sich S\u00fcnder, also &#8222;Ungerechte&#8220; auf die Wiederkunft Jesu vor? Die Antwort lautet: mit Gebet. Jesus gibt in zwei Gleichnissen eine Hilfestellung.<\/p>\n<p>2. Biblische Parallelen<br \/>\nGleichnis 1:<br \/>\nLk.11,1-13: Vaterunser und Gleichnis vom bittenden Freund.<br \/>\n1.Thess. 5,17: Betet ohne Unterlass.<br \/>\nPs. 43: Schaffe mir Recht, o Gott!<br \/>\nGleichnis 2:<br \/>\n1.Joh.1,8-9: S\u00fcndenbekenntnis hat bei Gott &#8222;Erh\u00f6rungsgarantie&#8220;.<br \/>\nR\u00f6m.3,9-28: Keiner ist gerecht vor Gott, es sei denn, er vertraut auf Christi Gerechtigkeit.<\/p>\n<p>3. Der Aufbau des Textes<br \/>\nGleichnis 1:<br \/>\na) Das Lernziel: anhaltendes Gebet. (1)<br \/>\nb) Der gottlose und menschenverachtende Richter (2).<br \/>\nc) Die rechtlose und (fast) mittellose Witwe (3).<br \/>\nd) Erh\u00f6rung der anhaltenden Bitte aus eigenn\u00fctzigen Beweggr\u00fcnden (4-5)<br \/>\ne) Lehre Jesu: Gott schafft seinen Auserw\u00e4hlten Recht (8)<br \/>\nf) Bleibt den Gl\u00e4ubigen das Vertrauen bis zu Jesu Wiederkunft?<br \/>\nGleichnis 2:<br \/>\na) Der Anlass: Selbstgerechtigkeit und Verachtung (9).<br \/>\nb) 2 Menschen treten vor Gott (10)<br \/>\nc) Das dankbar abgrenzende Gebet des Pharis\u00e4ers (11)<br \/>\nd) Das werkgerechte Gebet des Pharis\u00e4ers (12)<br \/>\ne) Die &#8222;Gebets-Kapitulation&#8220; des Z\u00f6llners und sein Schrei nach Gnade (13)<br \/>\nf) Jesu Urteil und Ratschlag (14)<\/p>\n<p>4. Einzelerkl\u00e4rungen<br \/>\nGleichnis 1:<br \/>\nJesus hat in der Endzeitrede den J\u00fcngern schwere Zeiten angek\u00fcndigt, in der sie als Rechtlose und Verachtete leben werden. Jetzt ermutigt er seine J\u00fcnger, wie sie in einer Zeit der Rechtlosigkeit an der Hoffnung auf Gerechtigkeit festhalten k\u00f6nnen.<br \/>\nV.1<br \/>\nErstaunlich, dass Jesus das Lernziel an den Anfang dieses Gleichnisses stellt. Dr\u00fcckt dies die Bedeutung der Lehre dieses Gleichnisses aus?<br \/>\n&#8220; allezeit&#8220;: Zu jeder Zeit, aber nicht jede Minute. Bedeutet nicht, dass wir Tag und Nacht in Gebetsversammlungen sein sollen, sondern dass das Gebet vor allem zu einer Lebenseinstellung werden soll. Alle Zeiten sollen durchwoben sein vom Gebet.<br \/>\n&#8222;nicht nachlassen&#8220;: In schwierigen Zeiten werden die Nachfolger Jesu entweder nachlassen im Gebet oder sie beten. Entweder wird es &#8222;Zeiten der Angst und der Hoffnungslosigkeit&#8220; oder &#8222;Zeiten des Gebets&#8220; geben.<\/p>\n<p>V.2<br \/>\nWichtig: hier handelt es sich nicht um ein Gleichnis des Vergleichs, sondern des Kontrasts. Der Richter steht nicht, wie von vielen Auslegern vermutet, f\u00fcr Gott, sondern stellt einen anschaulichen Gegensatz zu Gott dar. (Gott w\u00fcrde auch in einem Gleichnis von Jesus nicht als gottlos, menschenverachtend und ungerecht bezeichnet werden!)<br \/>\n&#8222;Richter&#8220;: Vermutlich kein j\u00fcdischer, sondern ein von den R\u00f6mern beamteter Richter. Wurde nach j\u00fcdischem Recht ein Urteil gef\u00e4llt, waren drei Richter beteiligt: Einen nahm der Kl\u00e4ger, einen der Angeklagte und ein Unparteiischer wurde bestellt.<br \/>\nDie r\u00f6mischen Richter waren ber\u00fcchtigt f\u00fcr ihre Bestechlichkeit. In diesem Sinn hatte eine verarmte Witwe keine Chance! R\u00f6mische Richter waren beim j\u00fcdischen Volk \u00e4hnlich verhasst wie ein Z\u00f6llner (vgl. Gleichnis 2).<\/p>\n<p>V.3<br \/>\n&#8222;Witwe&#8220;: verk\u00f6rpert die Armen und Rechtlosen. Sie konnte sehr jung sein, da Frauen zu dieser Zeit mit etwa 14 Jahren verheiratet wurden. Witwen standen nach dem j\u00fcdischen Gesetz unter dem besonderen Schutz und F\u00fcrsorge Gottes (2.Mo. 22,21ff.; 5.Mo. 27,19). Auch aus diesem Grund diente dem Richter vermutlich nicht die Thora, das j\u00fcdische Gesetzbuch, als Rechtgrundlage. Die Witwe hatte somit weder Bestechungsgeld noch eine gesetzliche Handhabe. Ihre einzige &#8222;Waffe&#8220; war das unnachgiebige Bitten.<\/p>\n<p>V.4-5<br \/>\nDer Richter verschafft der Witwe aus rein egoistischen Gr\u00fcnden Recht. Ein vollkommen Ich-bezogener menschlicher Richter verhilft aus eigenem Vorteilsdenken heraus der bittenden Witwe zu ihrem Recht.<\/p>\n<p>V.7-8<br \/>\nWenn schon ein v\u00f6llig Ich-bezogener menschlicher Richter, einer hartn\u00e4ckig bittenden Witwe die Bitte um Recht nicht abschlagen kann, wie viel mehr wird Gott seinen Kindern, denen in der Welt Unrecht geschieht, zu ihrem Recht verhelfen. Das anhaltende Gebet tr\u00e4gt die Jesusnachfolger w\u00e4hrend ihrer irdischen Existenz als &#8222;Rechtlose&#8220; bis zur Wiederkunft Jesu, der ihnen Recht verschaffen wird. Das dies wirklich auf die Wiederkunft Jesu bezogen ist, zeigt die    hoffnungsvolle Frage Jesu am Schluss des Gleichnisses. Das Bewahren dieses Glaubens geschieht durch anhaltendes Gebet.<\/p>\n<p>Gleichnis 2:<br \/>\nV.9 &#8222;etliche &#8230;&#8220;: alles spricht daf\u00fcr, dass es sich hier um Pharis\u00e4er handelte.<br \/>\nG. Maier schreibt dazu:<br \/>\n&#8222;Da aber die Pharis\u00e4er sich gerne als die \u00bbGerechten\u00ab bezeichneten (vgl. Lk 10,29; Lk 16,15) und nach dem Bericht des Pharis\u00e4ers Josephus, der zur Zeit der Apostel lebte, allgemein als strenge Gesetzesausleger galten (Josephus, J\u00fcdischer Krieg, II, 162), da au\u00dferdem in V. 10ff.f ein \u00bbPharis\u00e4er\u00ab erw\u00e4hnt wird, liegt es nahe, an pharis\u00e4ische Adressaten zu denken. Dazu w\u00fcrde auch passen, \u00bbdass sie die anderen verachteten\u00ab (V. 9). Diese Verachtung ging so weit, dass sie das \u00bbVolk, das nichts vom Gesetz wei\u00df\u00ab, d. h. das nicht pharis\u00e4isch lebte, verfluchten (Joh 7,49; vgl. Joh 9,34 und R\u00f6m 2,17ff.).&#8220;<\/p>\n<p>V.10<br \/>\nPharis\u00e4er beteten dreimal t\u00e4glich, um 9, 12 und um 15 Uhr. Als besonders wirksam galten Gebete, die im Tempel verrichtet wurden.<br \/>\nZ\u00f6llner waren Kollaborateure mit den R\u00f6mern und galten durch ihren Umgang mit den Heiden als unrein. Au\u00dferdem \u00fcbervorteilten sie st\u00e4ndig ihre &#8222;Kunden&#8220;.<\/p>\n<p>V.11<br \/>\n&#8222;bei sich selbst&#8220;: In dem ehrlichen Gebet (was der Pharis\u00e4er betete entsprach der Wahrheit) stellte er sich selbst vor Gott als gerecht dar. Nicht der Inhalt des Gebets war das Problem, sondern die Haltung, dass seine Gerechtigkeit gen\u00fcgen w\u00fcrde, um vor Gott gerecht dazustehen.<\/p>\n<p>J.A. Bengel dazu:<br \/>\n&#8222;Es hat zwar den Anschein, er lobe Gott, in Wahrheit aber macht er sich selbst ein Kompliment.&#8220;<\/p>\n<p>V.12<br \/>\nErstaunlich, wie ernsthaft der Pharis\u00e4er versucht, Gott durch sein Leben zu gefallen. Wir sollten mit einem vorschnellen Urteil sehr zur\u00fcckhaltend sein!<br \/>\nDennoch gebraucht er seine Werke, um sich von S\u00fcndern abzugrenzen!<br \/>\nDass dies wirklich der Haltung der Pharis\u00e4er entsprach zeigt das uns \u00fcberlieferte Gebet eines Rabbiners:<br \/>\n &#8222;Ich danke dir, du mein Herr und Gott, dass du mich zu denen geh\u00f6ren l\u00e4sst, die in der Akademie sitzen und gelehrt sind und nicht zu denen, die an den Stra\u00dfenecken hocken. Sie stehen ebenso fr\u00fch auf wie ich; doch ich widme mich dem Gesetz und sie widmen sich nur unn\u00fctzen Dingen. Sie arbeiten, wie ich auch arbeite. Doch ich werde f\u00fcr meine Arbeit belohnt, sie dagegen empfangen keinen Lohn. Sie gehen ebenso, wie ich gehe. Doch ich gehe dem k\u00fcnftigen Leben entgegen, sie dagegen der Vernichtung!&#8220; <\/p>\n<p>Fasten\/Zehnten:<br \/>\nDie Thora forderte einen Fastentag am Vers\u00f6hnungstag. Die Leviten erhielten den Zehnten der landwirtschaftlichen Erzeugnisse (4.Mo.18,21; 5.Mo.14,22). Demnach tat der Pharis\u00e4er ein Vielfaches mehr!<\/p>\n<p>V.13<br \/>\nSchon \u00e4u\u00dferlich weicht der Z\u00f6llner von der \u00fcblichen Gebetshaltung ab (erhobene H\u00e4nde)<br \/>\n&#8222;schlug sich an die Brust&#8220;: Ausdruck der Gewissensnot und Beklemmung (vgl. Lk.23,48), hier auch der Bu\u00dfbereitschaft.<br \/>\nDas Bekenntnis der S\u00fcnde und damit der Kapitulation der eigenen Gerechtigkeit ist die Voraussetzung zur Wirksamkeit der Rechtfertigung durch Gott. Das &#8222;Mittel&#8220; dazu ist das Gebet!<br \/>\nG. Maier zeigt, dass im Bekenntnis des S\u00fcnders 2 &#8222;kardinale Aussagen&#8220; stecken: &#8222;Die eine lautet: Ich bin rundweg ein S\u00fcnder! &#8230; Dem S\u00fcndenbekenntnis folgt eine zweite &#8230;: Nur Gottes Gnade kann ihm helfen.&#8220;<\/p>\n<p>V.14<br \/>\nDer abschlie\u00dfende Lehrsatz bedarf wohl keiner weiteren Erl\u00e4uterung!<\/p>\n<p>5. Die Spitze des Textes<br \/>\nSchaffe mir Recht, oh Gott! <\/p>\n<p>6. Der Text heute<br \/>\nVor der Wiederkunft Jesu werden seine Nachfolger viel Unrecht zu leiden haben. Die Sehnsucht nach Gottes Erbarmen wird immer st\u00e4rker werden. In dieser Zeit (wann beginnt sie? Hat sie schon begonnen?) gibt es zwei M\u00f6glichkeiten: Menschen werden nachlassen im Gebet oder Beten wird zu einer Lebenshaltung. Je fr\u00fcher wir das Gebet zu einer Lebenshaltung werden lassen, desto besser! Dabei geht es nicht um eine effektive Gebetsmethodik oder um ein selbstdarstellerisches Gebet. Gottes Erbarmen wird dem zuteil, der nichts aus sich macht und von Gott alles erbittet.<br \/>\nWir sollten uns davor h\u00fcten, aus dem ersten Gleichnis herauszulesen, dass wir die Erh\u00f6rung jeder unserer Bitten durch intensives Gebet (viel hilft viel) von Gott abringen k\u00f6nnten. Es geht um ein Zufluchtsuchen beim unserem barmherzigen Gott, damit er uns, die wir vor der Wiederkunft Jesu als Rechtlose behandelt werden, Recht schaffen soll. <\/p>\n<p>Was das zweite Gleichnis angeht, sollten wir nicht zu schnell \u00fcber die Pharis\u00e4er urteilen! Vielmehr sollten wir selbstkritisch dar\u00fcber nachdenken, wo wir zur geistlichen Selbstdarstellung und Selbstrechtfertigung neigen (Gebetsgemeinschaften, Zeugnisse, Gottesdienstgestaltung). <\/p>\n<p>Zum Nachdenken ein Zitat aus D. Bonhoeffer, Gemeinsames Leben:<\/p>\n<p>\u201eEs kann sein, dass Christen trotz gemeinsamer Andacht, gemeinsamen Gebetes, trotz aller Gemeinschaft im Dienst allein gelassen bleiben, dass der letzte Durchbruch zur Gemeinschaft nicht erfolgt, weil sie zwar als Gl\u00e4ubige, als Fromme Gemeinschaft miteinander haben, aber nicht als die Unfrommen, als die S\u00fcnder. Die fromme Gemeinschaft erlaubt es ja keinem, S\u00fcnder zu sein. Darum muss jeder seine S\u00fcnde vor sich selbst und vor der Gemeinschaft verbergen. Wir d\u00fcrfen nicht S\u00fcnder sein. Unausdenkbar das Entsetzen vieler Christen, wenn auf einmal ein wirklicher S\u00fcnder unter die Frommen geraten w\u00e4re. Darum bleiben wir mit unserer S\u00fcnde allein, in der L\u00fcge und Heuchelei; denn wir sind nun einmal S\u00fcnder.\u201c <\/p>\n<p>7. Beispiele und Verdeutlichungen<br \/>\nW\u00e4hrend dem zweiten Weltkrieg, als London stark unter der Bombardierung litt, stellte jemand ein Schild vor einer der Kirchen in London auf. Darauf stand: &#8222;Wenn deine Knie zittern, dann knie doch einfach nieder!&#8220; <\/p>\n<p>Jemand hat einmal das Gebet eines Geistlichen etwas sp\u00f6ttisch als &#8222;das redegewandteste Gebet, das je unsere Gemeinde zu Ohren bekommen hat&#8220; bezeichnet.<\/p>\n<p>Die Gleichnisse selber geben die eindr\u00fccklichste Veranschaulichung. Wir sollten Veranschaulichungen (Gleichnisse), nicht durch Veranschaulichungen &#8222;blassreden&#8220;!<\/p>\n<p>8. Material und Gliederung der Predigt<br \/>\n1. Gottes Erbarmen &#8211; womit wir rechnen k\u00f6nnen<br \/>\nHierbei geht es um die Willenserkl\u00e4rung Jesu, die er mit diesem Gleichnis gibt: Gott wird den rechtlosen und gedem\u00fctigten Jesusnachfolgern Recht verschaffen und den zerbrochenen S\u00fcnder gerecht machen (die Basis dazu ist das Leiden und Sterben Jesu).<\/p>\n<p>2. Gottes Erbarmen &#8211; worum wir bitten k\u00f6nnen<br \/>\nRechtlose Jesusnachfolger haben in der Zeit vor Jesu Wiederkunft keine &#8222;Waffe&#8220; gegen das erfahrene Unrecht. Allein das anhaltende Gebet, das bei ihnen zur Lebenshaltung geworden ist, gibt ihnen die Gewissheit: Gott schafft uns Recht!<br \/>\nGenauso der &#8222;rechtlose&#8220; S\u00fcnder, der erkennt, dass er bei Gott kein Recht auf Anerkennung und Rettung hat, wird durch das Gebet, das S\u00fcndenbekenntnis und Bitte um Gnade enth\u00e4lt, gerettet und steht als Gerechtfertigter vor Gott.<br \/>\nGottes Erbarmen ist da &#8211; es will im Gebet ergriffen sein.<\/p>\n<p>3. Gottes Erbarmen &#8211; wodurch wir neu werden k\u00f6nnen<br \/>\nDas Erbarmen Gottes wird den nicht erreichen, der sich seiner selbst erbarmt und sich erh\u00f6ht! Er wird von Gott erniedrigt werden.<br \/>\nDas Ziel des Erbarmens Gottes ist die Erh\u00f6hung dessen, der sich erniedrigt hat (nebenbei: bei der Wiederkunft Jesu wird dies sichtbar und real geschehen: 1.Thess.4,16-17). F\u00fcr ihn gilt die Zusage seines Herrn: Siehe ich mache alles neu! (Offb.21,5)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Jesu Blick des ErbarmensPredigtthema: Erbarmen f\u00fcr Rechtlose Bibelstelle: Lukas 18,1-14 Verfasser: Albrecht Wandel Vorbemerkung: Unter dem Thema &#8222;Erbarmen f\u00fcr Rechtlose&#8220; behandeln wir hier zwei sehr aussagekr\u00e4ftige Gleichnisse, deren ausf\u00fchrliche Auslegung sowohl den Rahmen einer Predigthilfe als auch den Rahmen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"class_list":["post-1378","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lukas"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-15 11:53:07","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1378","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1378"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1378\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1378"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1378"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1378"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}