{"id":1345,"date":"2002-10-08T10:28:16","date_gmt":"2002-10-08T08:28:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=163"},"modified":"2002-10-08T10:28:16","modified_gmt":"2002-10-08T08:28:16","slug":"predigthilfe-vom-3-11-2002-lukas-957-62","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-3-11-2002-lukas-957-62\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 3.11.2002 &#8211; Lukas 9,57-62"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Die Rettung ausrufen<br \/>Predigtthema: Gottes Reich verk\u00fcndigen<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Lukas 9,57-62<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Boris Paschke<\/strong><\/p>\n<p>\u201eNachfolge \u2013 Was ist das?\u201c<\/p>\n<p>1.Zusammenhang<br \/>\nDer hier behandelte Text geh\u00f6rt zu der Reise Jesu nach Jerusalem, die mit Lk 9,51 beginnt. Jesus befindet sich also sozusagen auf dem Endspurt, auf dem Gang zur v\u00f6lligen Ablehnung, zum Leiden und zum Kreuz. Auf diesem Hintergrund gewinnt die Nachfolge seiner J\u00fcnger \u2013 das ist das Thema dieses Abschnitts &#8211; einen gro\u00dfen Ernst. Im vorhergehenden Abschnitt (V.51-55) ging es um die Ablehnung, die Jesus in Samarien erfahren hat.<br \/>\nEs ist naheliegend anzunehmen, dass alle drei Gespr\u00e4che irgendwann auf der Reise Jesu nach Jerusalem stattfanden. Aus dem Text ist jedoch nicht zu entnehmen, dass diese chronologischen Charakter h\u00e4tten. Der Ausdruck ist so allgemein gehalten, dass eine n\u00e4here Ortsbestimmung ebenfalls nicht m\u00f6glich ist. Auch die drei Personen, die mit Jesus die Gespr\u00e4che f\u00fchren, werden nicht n\u00e4her bekannt gemacht. Ihre Reaktion auf die Antworten Jesu bleibt dem Leser ebenfalls verborgen. All diese offenen Fragen lassen diese Umst\u00e4nde in den Hintergrund treten. Lukas m\u00f6chte so die Aufmerksamkeit seiner Leser auf den Inhalt der jeweiligen Aussagen Jesu lenken. <\/p>\n<p>2.Biblische Parallelen<br \/>\nVerse, in denen es um Verzicht, Entbehrung und Leiden um der Nachfolge Jesu willen geht: Mt 10,34-39; Mt 16,24-28; Mk 10,28.<\/p>\n<p>3.Der Aufbau\/Gliederung des Textes<br \/>\n1)Verse 57-58 Jesus und der erste Gespr\u00e4chpartner<br \/>\n2)Verse 59-60 Jesus und der zweite Gespr\u00e4chpartner<br \/>\n3)Verse 61-62 Jesus und der dritte Gespr\u00e4chpartner<\/p>\n<p>4.Einzelerkl\u00e4rungen<\/p>\n<p>Vers 57<br \/>\n\u201eIch will dir folgen\u201c: es handelt sich hier um einen Wunsch bzw. Willensentschluss. Hinter dem \u201efolgen\u201c der Luther-84-\u00dcbersetzung steckt das griechische Verb akoloutheo, welches besser mit \u201enachfolgen\u201c zu \u00fcbersetzen (vgl. Elberfelder) und im Sinne von \u201esich Jesus anschlie\u00dfen, um sein J\u00fcnger zu sein\u201c zu verstehen ist.    <\/p>\n<p>\u201ewohin du gehst\u201c: Der Gespr\u00e4chspartner will Jesus mit diesem Zusatz deutlich machen, wie ernst sein Entschluss zur Nachfolge ist. Es gibt f\u00fcr ihn keinen Ort, an den er Jesus nicht begleiten w\u00fcrde. Die meisten anderen dt. \u00dcbersetzungen haben diese (auch im Urtext zum Ausdruck gebrachte) vorbehaltlose Bereitschaft besser ins Deutsche \u00fcbertragen als die Luther-84-\u00dcbersetzung. So \u00fcbersetzt z.B. die Gute Nachricht: \u201eganz gleich, wohin du gehst.\u201c (vgl. auch Elberfelder und Hoffnung f\u00fcr alle) Dass der Wunsch zur Nachfolge ernst gemeint ist, kann nicht bezweifelt werden; was genau aber der Sprecher unter Nachfolge versteht, kann aus dem Text nicht entnommen werden. Es ist nicht im Sinne des Lukas, dass seine Leser \u00fcber das Verst\u00e4ndnis dieser Person von Nachfolge nachsinnen, sondern der Fokus liegt auf Jesu Antwort, in der zum Ausdruck kommt, was es bedeutet, Ihm nachzufolgen.<\/p>\n<p>Vers 58<br \/>\nJesus h\u00e4lt der Nachfolgebereitschaft seines Gespr\u00e4chpartners eine Warnung entgegen: Die wilden Tiere haben Wohnst\u00e4tten, Jesus (der \u201eMenschensohn\u201c) dagegen hat keine. Sicherlich war Jesus nicht \u201eimmer\u201c heimatlos, doch im Licht der Ablehnung, die er grunds\u00e4tzlich erfuhr (vgl. die Verweigerung einer Herberge in einem Dorf der Samariter, Lk.9,51-55) ist diese Aussage zutreffend. Hengel schreibt, dass \u201eHeimatlosigkeit von Geburt an Jesu Schicksal war.\u201c (vgl. Lk 2,7) Da die Warnung Jesu eine Antwort auf den Wunsch zur Nachfolge ist, gilt das, was auf Jesus zutrifft ebenfalls dem, der ihm nachfolgen m\u00f6chte: Heimatlosigkeit und Ablehnung sind Kosten der Nachfolge, denn der J\u00fcnger ist nicht gr\u00f6\u00dfer als sein Meister (vgl. Mt 10,25; Joh 15,20). Kittel schreibt zutreffend, dass Nachfolge ein \u201eTeilhaben an dem Geschick Jesu\u201c ist.<\/p>\n<p>Vers 59<br \/>\n\u201eUnd er sprach &#8230;\u201c: Anders als in Vers 57 wird die \u201eandere\u201c Person hier von Jesus selbst zur Nachfolge aufgefordert. <\/p>\n<p>\u201eHerr, erlaube mir, &#8230;\u201c: Es geht bei diesem Einwand nicht um eine Verweigerung der Nachfolge. Das \u201ezuvor\u201c zeigt vielmehr eine grunds\u00e4tzliche Einwilligung zur Nachfolge, doch es wird hier um einen Aufschub gebeten. Die Bitte des Sprechers zeugt von Verantwortungsbewusstsein und ist in einer Kultur, in der Beerdigungen gro\u00dfe Bedeutung beigemessen wurden, sehr wohl berechtigt. Die  eigenen Eltern zu bestatten war von gr\u00f6\u00dfter Wichtigkeit (vgl. 2.Mose 20,12; 1.Mose 25,9; 35,29; 46,4; 50,5; 1.K\u00f6n 13,31) Im apokryphen Buch Sirach hei\u00dft es: \u201eMein Sohn, wenn jemand stirbt, dann weine und klage \u00fcber ihn. Zeig, dass es dir nahe geht! Gib ihm ein ordentliches Begr\u00e4bnis und vernachl\u00e4ssige sein Grab nicht.\u201c (Sir 38,16, Gute Nachricht Bibel) <\/p>\n<p>Vers 60<br \/>\n\u201eAber Jesus sprach zu ihm: &#8230;\u201c Die Antwort Jesu ist hart. Es wurde von einigen Auslegern versucht, der H\u00e4rte die Sch\u00e4rfe zu nehmen, indem sie die Bitte so auslegten, dass der Gespr\u00e4chspartner warten wollte, bis sein Vater irgendwann, in einer unabsehbaren Zukunft, sterben w\u00fcrde. Doch es ist hier eher anzunehmen, dass der Vater entweder schon tot war oder im Sterben lag.<\/p>\n<p>\u201eTote\u201c: die \u201eToten\u201c k\u00f6nnen niemanden begraben. Es muss sich hier also um eine rhetorische Stilfigur Jesu handeln, d.h. er muss mit den ersten \u201eToten\u201c etwas anderes als mit den zweiten \u201eToten\u201c meinen. Im NT wird \u201etot\u201c des \u00f6fteren im Sinne von \u201egeistlich tot\u201c verwendet (vgl. Lk 15,24; 32; Eph 2,1.5; Kol 2,13; 1Tim 5,6). Das scheint auch hier der Fall zu sein. Jesu Aussage hat \u2013 so Noel Kachouh \u2013 folgenden Nebeneffekt: \u201eDadurch, dass Jesus hier von den geistlich Toten redet und den zweiten Kandidaten durch das \u201edu aber\u201c aus der Gruppe dieser geistlich Toten heraushebt, stellt er ihm das geistliche Leben, das durch die Verbindung mit der Nachfolge zustande kommt, vor Augen.\u201c Was Jesus hier sagen will, ist eindeutig: Auch vor den wichtigsten (famili\u00e4ren) Pflichten dieser Welt hat die Nachfolge Priorit\u00e4t, nichts ist ihr vorzuziehen. Ein \u201ezuvor\u201c gibt es vor der Nachfolge eben nicht. Keine Pflicht, wie heilig sie auch sein mag, darf der Nachfolge im Wege stehen (vgl. Lk 14,26). F\u00fcr das Nicht-Nachfolgen gibt es keine Entschuldigung, wie vern\u00fcnftig diese auch immer klingen mag: Nachfolge hat allerh\u00f6chste Priorit\u00e4t. Interessanterweise war es im Alten Bund den Hohepriestern und den Gottgeweihten untersagt, ihre Eltern zu begraben (3.Mose 21,10-11; 4.Mose 6,6-7) <\/p>\n<p>\u201everk\u00fcndige\u201c: Es ist interessant, dass Jesus hier nicht sagt: \u201edu aber folge mir nach!\u201c, sondern: \u201edu aber verk\u00fcndige!\u201c. Damit setzt er \u201enachfolgen\u201c und \u201everk\u00fcndigen\u201c auf dieselbe Ebene. Jesus nachfolgen ist von der Verk\u00fcndigung der Herrschaft Gottes nicht zu trennen! <\/p>\n<p>Vers 61<br \/>\n\u201ezuvor\u201c: Auch der dritte Gespr\u00e4chspartner bat Jesus darum, \u201ezuvor\u201c etwas anderes,<br \/>\netwas also, dem er h\u00f6here Priorit\u00e4t als der Nachfolge einr\u00e4umte, tun zu d\u00fcrfen.<br \/>\n\u201edass ich Abschied nehme von denen, die in meinem Haus sind\u201c: Genau diese Bitte richtete der pfl\u00fcgende Elisa bei seiner Berufung an Elia (1K\u00f6n 19,19-21): \u201eLass mich meinen Vater und meine Mutter k\u00fcssen, dann will ich dir nachfolgen\u201c. Was Elia erlaubte, erlaubt Jesus hier jedoch nicht. Vielleicht um \u2013 wie Darell Bock in seinem Lukas-Kommentar (Luke, Vol. II, S.982) vermutet- deutlich zu machen, dass die heilsgeschichtliche Situation nun viel wichtiger als die z. Zt Elias\/Elisas ist.     <\/p>\n<p>Vers 62<br \/>\n\u201ePflug\u201c: In seiner Antwort gebraucht Jesus ein Bild aus der Landwirtschaft. F\u00fcr das Verstehen dieses Bildes ist folgende Erkl\u00e4rung von Joachim Jeremias hilfreich:<br \/>\nDer sehr leichte pal\u00e4stinische Pflug wird mit einer Hand regiert. Diese eine Hand, meist ist es die linke, muss gleichzeitig die senkrechte Stellung des Pfluges wahren, seine Tiefe durch Druck regulieren und ihn \u00fcber im Wege stehende Felsen und Steine hinwegheben. Die andere Hand braucht der Pfl\u00fcger, um die st\u00f6rrischen Ochsen mit dem etwa 2 m langen, an der Spitze mit einem eisernen Stachel versehenen Treibstock anzutreiben. Gleichzeitig muss der Pfl\u00fcger, zwischen den Tieren hindurchblickend, st\u00e4ndig die Furche im Auge behalten. Diese primitive Art des Pfl\u00fcgens erfordert Geschick und konzentrierte Aufmerksamkeit. Wenn der Pfl\u00fcger sich umblickt, wird die neue Furche schief\u201c.<br \/>\nJemand, der beim Pfl\u00fcgen dauernd nach hinten schaut, zieht schiefe Furchen und ist daher untauglich f\u00fcr das Pfl\u00fcgen.<\/p>\n<p>\u201ezur\u00fccksehen\u201c: Das Zur\u00fccksehen und -sehnen auf das fr\u00fchere Leben wird in der Bibel \u00f6fters verurteilt und kann gef\u00e4hrlich werden: z.B. Das Israel sehnt sich in der W\u00fcste nach den \u201eFleischt\u00f6pfen\u201c \u00c4gyptens zur\u00fcck (2.Mose 16,3). Lots Frau blickt zur\u00fcck auf Sodom (1.Mose 19,26). Wir sollen nicht zur\u00fcck, sondern hinauf, zu Jesus, schauen (Kol 3,1-2; Hebr 12,2) <\/p>\n<p>\u201enicht geschickt\u201c:  Ein Nachfolger Jesu ist untauglich f\u00fcr das Reich Gottes, wenn er sich best\u00e4ndig vom Wichtigsten ablenken l\u00e4sst. Jesus warnt hier vor einem nicht endg\u00fcltigen Bruch mit der Welt bzw. fr\u00fcheren Priorit\u00e4ten und fordert eine ungeteilte Treue zur Priorit\u00e4t des Reiches Gottes. In seiner Antwort geht Jesus sogar noch einen Schritt weiter als in V.60: Nicht nur in diesem bestimmten Fall fordert er der Nachfolge die Priorit\u00e4t zu geben, sondern in allen F\u00e4llen und immer. <\/p>\n<p>5. Die Spitze des Textes<br \/>\nIch \u00fcbersetze an dieser Stelle die vorz\u00fcgliche Zusammenfassung, die Darell L. Bock in seinem Lukas-Kommentar bietet:<br \/>\n\u201eJesus ist ein Realist. Daher macht er in Lk 9,57-62 denjenigen, die den Wunsch zur Nachfolge \u00e4u\u00dfern, klar, was es mit sich bringt, wenn man Ihm folgt &#8230; Ihm nachzufolgen bedeutet, einem zu folgen, den die Welt nicht annimmt. Potentielle J\u00fcnger m\u00fcssen erkennen, dass f\u00fcr sie, wenn sie sich Gott verpflichten, heilige Familienpflichten zweitrangig werden. Sie m\u00fcssen wissen, dass ein Sich-H\u00e4ngen an Jesus einen Bruch von alten Bindungen bedeutet. Die h\u00f6chste Priorit\u00e4t ist das Reich Gottes. Im Vergleich dazu verblasst alles andere. Das ist die Einstellung, die Jesus verlangt &#8230; Obwohl die Stra\u00dfe keine angenehme ist, so ist sie doch klar. Der J\u00fcnger soll vorw\u00e4rts und gerade  gehen.  Er soll nach vorne schauen &#8230; und nicht zur\u00fcck. Die Gr\u00f6\u00dfe des Auftrags verlangt es, dass diejenigen, die Jesus folgen einen h\u00f6heren Standart der Hingabe als die gro\u00dfen J\u00fcnger des AT (z.B. Elisa) haben. Ein gro\u00dfartiger Ruf verlangt eine 100 %-ige Antwort.\u201c (Bock, Luke, Vol.II, S.984-985)  <\/p>\n<p>Noel Kachouh bringt die Aussage des Textes folgenderma\u00dfen auf den Punkt: \u201eDem Anspruch der Nachfolge Jesu wird der gerecht, der bereit ist, Jesu Geschick der Ablehnung zu teilen und der Nachfolge stets die H\u00f6chste Priorit\u00e4t einzur\u00e4umen.\u201c<\/p>\n<p>6.Der Text heute<br \/>\nDie Aussagen, die Jesus in Lk 9,57-62 zum Thema \u201eNachfolge\u201c macht, gelten auch f\u00fcr unsere Nachfolge. Christen erfahren aufgrund ihres Glaubens auch heute noch Ablehnung und Heimatlosigkeit. So z.B., wenn die Familie eines Christen kein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr dessen Glauben aufbringen kann und ihn nicht mehr akzeptiert. Oder Missionare, die sich einsam f\u00fchlen, fernab von ihren Lieben. Auch heute muss die Nachfolge Priorit\u00e4t #1 sein. Weder Familie, Freunde und fr\u00fchere Lebensgewohnheiten d\u00fcrfen einen davon nicht abhalten.<\/p>\n<p>7. Beispiele und Verdeutlichungen<br \/>\n\t\u201eIch geh\u00f6re zu Jesus Christus und bin ein Teil der Gemeinschaft seiner J\u00fcnger. Meine Entscheidung ist klar. Ich habe die Grenze \u00fcberschritten. Ich kenne meine Berufung und lebe in ihr. Ich werde nicht zur\u00fcckschauen, langsamer werden oder mich zur\u00fcckziehen.<br \/>\n\tMeine Vergangenheit ist erl\u00f6st, meine Gegenwart macht Sinn, meine Zukunft ist sicher. Ich habe mit dem Alten abgeschlossen und bin fertig mit einem unbedeutenden Leben, kleinen Pl\u00e4nen, Leben aus dem Schauen, farblosen Tr\u00e4umen, gez\u00e4hmten Visionen, weichen Knien, billigem Geben und verschwommenen Zielen.<br \/>\n\tIch brauche nicht l\u00e4nger Bevorzugung, Wohlstand, Position, Bef\u00f6rderung, Applaus und Popularit\u00e4t.<br \/>\n\tIch muss nicht recht haben, der erste sein, anerkannt, gepriesen und belohnt werden.<br \/>\n\tIch lebe jetzt aus Glauben und verlasse mich auf Seine Gegenwart. Ich bin geduldig, lebe durch Gebet und arbeite mit Kraft.<br \/>\n\tMein Gesicht ist auf das Ziel gerichtet, mein Gang ist schnell, mein Ziel ist der Himmel, meine Stra\u00dfe ist schmal, mein Weg ist rauh, meine Begleiter sind wenige, mein F\u00fchrer ist zuverl\u00e4ssig, meine Mission ist klar.<br \/>\n\tIch bin weder k\u00e4uflich noch zu falschen Kompromissen bereit. Ich gehe keine Umwege.<br \/>\n\tNiemand kann mich weglocken, irreleiten, abschw\u00e4chen oder aufhalten.<br \/>\n\tIch werde nicht kneifen angesichts von Opfern, nicht z\u00f6gern bei Gegenwind, werde nicht am Tisch des Feindes verweilen, am Pool der Popularit\u00e4t herumh\u00e4ngen oder in der Masse der Mittelm\u00e4\u00dfigkeit mitschwimmen.<br \/>\n\tIch werde nicht aufgeben oder loslassen &#8211; bis ich aufgestanden bin und durchgebetet, den Preis bezahlt und meine Stimme erhoben habe f\u00fcr die Sache Jesu.<br \/>\n\tIch bin ein J\u00fcnger Jesu Christi. Ich werde, ich muss laufen, bis er wiederkommt,<br \/>\ngeben bis zum \u00c4u\u00dfersten, predigen, bis alle es wissen und arbeiten bis er mich stoppt.<br \/>\n\tUnd wenn er wiederkommt f\u00fcr die Seinen, wird er keine Probleme haben, mich zu erkennen.<br \/>\n\tMein Motto ist klar:<br \/>\n\tIch bin ein Teil der Gemeinschaft seiner J\u00fcnger\u201c<br \/>\nVerfasser unbekannt!<\/p>\n<p>8. Material und Gliederung zur Predigt<br \/>\nEs wurde oben (\u201eZusammenhang\u201c) gezeigt, dass Lukas in Bezug auf die Gespr\u00e4chspartner Jesu und die Schaupl\u00e4tze der drei Gespr\u00e4che keinerlei Angaben macht. Das, was hier eindeutig im Vordergrund steht, sind die Ausf\u00fchrungen Jesu zum Thema \u201eNachfolge\u201c. Es bietet sich daher an, die Predigt unter die \u00dcberschrift \u201eNachfolge \u2013 Was ist das?\u201c zu stellen. Die drei Gliederungspunkte k\u00f6nnten dann folgenderma\u00dfen aussehen:   <\/p>\n<p>1) Nachfolge hei\u00dft Bereitschaft zur Ablehnung (V.57-58)<br \/>\n2) Nachfolge hei\u00dft der Sache Jesu Priorit\u00e4t geben (V.59-60)<br \/>\n3) Nachfolge hei\u00dft diese Priorit\u00e4t stets zu bewahren (V.61-62)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Die Rettung ausrufenPredigtthema: Gottes Reich verk\u00fcndigen Bibelstelle: Lukas 9,57-62 Verfasser: Boris Paschke \u201eNachfolge \u2013 Was ist das?\u201c 1.Zusammenhang Der hier behandelte Text geh\u00f6rt zu der Reise Jesu nach Jerusalem, die mit Lk 9,51 beginnt. 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