{"id":1300,"date":"2001-12-03T12:07:05","date_gmt":"2001-12-03T10:07:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=118"},"modified":"2001-12-03T12:07:05","modified_gmt":"2001-12-03T10:07:05","slug":"predigthilfe-vom-31-12-2001-matthaus-24-35","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-31-12-2001-matthaus-24-35\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 31.12.2001 &#8211; Matth\u00e4us 24, 35"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Christus &#8211; der Hirte<br \/>Predigtthema: Mit Christi Wort Ewigkeit<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Matth\u00e4us 24, 35<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Dr. Heiko Krimmer<\/strong><\/p>\n<p>Bausteine zur Predigt:<br \/>\n1. Unser Textwort steht in der Endzeitrede Jesu. Jesus ist ganz n\u00fcchtern: Himmel und Erde, das ist die ganze jetzige Sch\u00f6pfung, sie werden vergehen. Vergehen &#8211; w\u00f6rtl.: v\u00f6llig vor\u00fcbergehen, also: nicht mehr da sein. Wie Wasser in einem Fluss vorbeiflie\u00dft. Der Fluss der Zeit, und niemand kann das aufhalten oder zur\u00fcckholen. Das wird uns eben an Silvester deutlich bewusst.<\/p>\n<p>2. Wo die Zeit gemessen wird muss immer das Ende mitbedacht werden. Zeit ist der Geselle des Todes, Ewigkeit ist der Gedanke Gottes!<\/p>\n<p>3. Das ist kein Schreckwort zuerst. Es ist auch ein Trost: Diese kaputte, b\u00f6se Welt wird nicht f\u00fcr immer bleiben. Es w\u00e4re schrecklich, wenn diese Sch\u00f6pfung, wir Menschen unter den jetzigen Bedingungen ewig bleiben m\u00fcssten.<\/p>\n<p>4. Es ist aber auch erschreckend: Alles vergeht, steht unter dem Vorzeichen des Todes. Was wir f\u00fcr &#8222;Ewigkeiten&#8220; bauen und gestalten f\u00e4llt dahin.<\/p>\n<p>5. Deshalb &#8222;klug werden&#8220;: &#8222;Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben m\u00fcssen, auf dass wir klug werden (Psalm 90,12). Klug ist, wer Jesus Christus vertraut.<\/p>\n<p>6. Jesu Wort steht gegen allen Fortschrittsoptimismus. Dieser Welt ist ein Ende gesetzt und wir tun wohl daran, diese Frage zu bedenken: Was kommt nach dem Ende? Ist das das endg\u00fcltige Aus?<\/p>\n<p>7. Zu dem Jesuswort vom Ende der Sch\u00f6pfung geh\u00f6rt unabdingbar Offb. 21, 1-8 dazu. Das kommt nach dem Ende! Das hat Gott vor. Deshalb: Wieder ein Jahr n\u00e4her am neuen Himmel und der neuen Erde.<\/p>\n<p>8. Wir warten nicht auf den Weltuntergang, sondern auf Gottes Heilsvollendung: Auf die Wiederkunft Christi und seine ewiges Reich.<\/p>\n<p>9. Wir Christen sind die eigentlichen Optimisten = die das Beste erwarten. Wer Jesu Wort nicht glaubt kann eigentlich nur Pessimist = das Schlimmste erwarten, sein.<\/p>\n<p>10. Wer um den neuen Himmel und die neue Erde wei\u00df, kann auf dieser &#8222;alten&#8220; Erde in wachsender Vorfreude und in tatkr\u00e4ftigem Mitgestalten des kommenden Reiches leben.<\/p>\n<p>11. Das Wort Gottes wird nicht vergehen. Es geht nicht vorbei, sondern es ist Sch\u00f6pferwort, Neusch\u00f6pferwort. Es schafft uns jetzt schon neu, zur neuen Kreatur (vgl. 2. Kor. 5,17).<\/p>\n<p>12. Alle Verhei\u00dfungen des Gotteswortes sind erf\u00fcllt und werden erf\u00fcllt. Kein Gotteswort ist vergeblich: &#8222;So er spricht, so geschieht es!&#8220;<\/p>\n<p>13. Gottes Wort geht von Erf\u00fcllung zu Erf\u00fcllung. Wie eine Br\u00fccke \u00fcber einen breiten Strom: Pfeiler um Pfeiler wird eingerammt, bis die Br\u00fccke am anderen Ufer (in der Ewigkeit) anlandet.<\/p>\n<p>14. Wie sich Gottes Wort von Erf\u00fcllung zu Erf\u00fcllung verwirklicht, das k\u00f6nnen wir heute besonders am Volk Israel sehen, aber auch an den Zeichen der Zeit (vgl. Mt. 24, 4ff).<\/p>\n<p>15. &#8222;Meine Worte&#8220; sagt Jesus und da meint er gewiss auch das, was er eben in seiner Endzeitrede den J\u00fcngern gesagt hat. Mt. 24 ist heute aktueller denn je. Jesu Worte erf\u00fcllen sich wortw\u00f6rtlich.<\/p>\n<p>16. Mitten im Vergehen Ewiges haben: Das geschieht da, jetzt, wo wir auf Gottes Wort h\u00f6ren. Unsere Gottesdienste sind Ewigkeitsveranstaltungen.<\/p>\n<p>17. Kinder zu kleiden, ern\u00e4hren und zu erziehen ist zeitlich n\u00f6tig, ihnen Gottes Wort zu sagen ist ewigkeitsentscheidend.<\/p>\n<p>18. Wie viel Kraft, Zeit und Geld steckst du in Verg\u00e4ngliches? Wer mit Gottes Wort umgeht wirkt Ewiges.<\/p>\n<p>19. Der Liedvers: &#8222;Alles vergehet, Gott aber stehet, ohn alles Wanken, seine Gedanken, sein Wort und Wille hat ewigen Grund. Sein Heil und Gnaden, die nehmen nicht Schaden. Heilen im Herzen die t\u00f6dlichen Schmerzen; machen uns zeitlich und ewig gesund!&#8220;<\/p>\n<p>20. Das Wort Gottes ist keine Sache. Jesus ist das fleischgewordene Wort. Das Wort ist Person. Jesus ist der Ewige, mit ihm habe ich Ewigkeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Christus &#8211; der HirtePredigtthema: Mit Christi Wort Ewigkeit Bibelstelle: Matth\u00e4us 24, 35 Verfasser: Dr. Heiko Krimmer Bausteine zur Predigt: 1. 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