{"id":1299,"date":"2001-12-03T12:04:30","date_gmt":"2001-12-03T10:04:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=117"},"modified":"2001-12-03T12:04:30","modified_gmt":"2001-12-03T10:04:30","slug":"predigthilfe-vom-30-12-2001-hesekiel-37-24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-30-12-2001-hesekiel-37-24\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 30.12.2001 &#8211; Hesekiel 37, 24"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Christus &#8211; der Hirte<br \/>Predigtthema: Christus &#8211; der einzige Hirte<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Hesekiel 37, 24<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Dr. Heiko Krimmer<\/strong><\/p>\n<p>Vorbemerkung:<br \/>\nIn den n\u00e4chsten drei Gemeinschaftsgottesdiensten predigen wir \u00fcber drei biblische Kernverse, bzw. die Jahreslosung 2002. Wir weichen deshalb von der gewohnten Gliederung der Predigttipps ab und bieten jeweils einige &#8222;Bausteine&#8220; zur Predigt an.<\/p>\n<p>1. Unser Bibelvers steht ihm Zusammenhang des gro\u00dfen Verhei\u00dfungskapitels Hesekiel 37. Das Bild von den Totengebeinen, die wieder lebendig werden beschreibt endzeitliches Geschehen, das heute schon begonnen hat, doch noch gilt: &#8222;Es war aber noch kein Odem in ihnen&#8220; (V 8) &#8211; der heilige Geist ist noch nicht da im heutigen Israel. Gott selbst wird aber an seinem Volk handeln; er wird es vereinen (V 15-20), sammeln (V 21f) und heiligen (V 23). Er wird selbst \u00fcber sein Volk wachen und es regieren in Gerechtigkeit (V 24).<br \/>\n2. K\u00f6nig \u00fcber Israel in dieser Vollendungszeit &#8211; gemeint ist zun\u00e4chst das 1000-j\u00e4hrige Reich wird &#8222;mein Knecht David&#8220; sein. Hingeleitet wird hier auf Jesus, den Sohn Davids, es erf\u00fcllt sich in Jesus die Davidsverhei\u00dfung aus 2. Samuel 7, 12. Er ist der gehorsame Gottesknecht und sagt von sich selber: &#8222;Ich bin der gute Hirte!&#8220; (vgl. Joh. 10,11). K\u00f6nig = das ist der gerechte Herrscher, der  das Gottesrecht vollzieht. Hirte, das ist der F\u00fcrsorger, der, der F\u00fclle und Leitung gibt. &#8222;Der einzige Hirte&#8220; betont Hesekiel: kein anderer mehr wird in Israel Autorit\u00e4t haben.<\/p>\n<p>3. Israel wird gehorsames und glaubendes Gottesvolk sein: Gottes Rechte, w\u00f6rtl.: seine grundlegenden Leitlinien und seine Gebote &#8211; w\u00f6rtl.: das Eingegrabene, n\u00e4mlich die 10 Gebote, wird Israel gern befolgen (wandeln meint: dauerhaft) und auch tun.<br \/>\nDas alles wird im 1000-j\u00e4hrigen Reich erf\u00fcllt sein.<\/p>\n<p>4. Unser Textwort gilt zuerst und vor allem dem Volk Israel. So haben wir das auch zuerst zu predigen. Israel hat ein schweres Jahr hinter sich mit der zerst\u00f6rerischen &#8222;Intefada&#8220;. Doch Israel wird dadurch &#8222;jesusreif&#8220;: Immer mehr breiten sich Furcht und Hoffnungslosigkeit im Volk aus, das Vertrauen auf die eigene &#8211; milit\u00e4rische &#8211; St\u00e4rke schwindet. &#8222;Da kann nur noch der Messias helfen. Er ist unsere einzige Hoffnung&#8220;, so sagte mir im Oktober in Israel unser j\u00fcdischer Reiseleiter. Das wollen wir gerade jetzt betonen und laut sagen: Israel hat Zukunft, Jesuszukunft. Wir sollen deshalb bewusst f\u00fcr den &#8222;\u00e4lteren Bruder&#8220; beten.<\/p>\n<p>5. Israel zuerst, dann aber auch die V\u00f6lker. Unser Textwort gilt auch uns, denn wir &#8222;Heidenchristen&#8220; sind &#8222;eingepfropfte Zweige&#8220; am \u00d6lbaum Israel (vgl. R\u00f6mer 11, 17ff). Die Verhei\u00dfungen an Israel sind nicht hinf\u00e4llig; sie werden sich wortw\u00f6rtlich erf\u00fcllen. Doch f\u00fcr uns die Jesusgemeinde aus den V\u00f6lkern sind die Verhei\u00dfungen erf\u00fcllt. Ja und Amen in Jesus Christus. Er ist unser K\u00f6nig; wir dienen ihm und wissen ihn als den Erh\u00f6hten im Regiment. ER ist unser Hirte; wir vertrauen seiner F\u00fchrung und erleben als seine Nachfolger gef\u00fclltes, spannendes Leben. Wir leben nach seinem Willen; seine Gebote sind uns Leitlinien im Leben und zur getreuen Liebe am N\u00e4chsten.<\/p>\n<p>6. Wir d\u00fcrfen biblisch begr\u00fcndet unser Textwort als Jesuswort, als Jesusbekenntnis von uns und f\u00fcr uns predigen. Ist er auch ganz unser K\u00f6nig, der Herr unseres Lebens? Habe ich mich ganz dem guten Hirten anvertraut? Sind mir seine Gebote und Weisungen t\u00e4gliche Lebenshilfe? Wir d\u00fcrfen uns bewusst fragen und ebenso bewusst um neue Entschiedenheit ringen und bitten.<\/p>\n<p>7. Ist Jesus unser einziger Hirte? Am Ende eines Jahres d\u00fcrfen und sollen wir uns auch pr\u00fcfen, welche anderen &#8222;Hirten&#8220; Einfluss in unserem Leben nehmen oder nehmen wollen. Wir danken bewusst Jesus f\u00fcr seine durchhaltende Treue mit uns und wollen uns ihm wieder neu anvertrauen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Christus &#8211; der HirtePredigtthema: Christus &#8211; der einzige Hirte Bibelstelle: Hesekiel 37, 24 Verfasser: Dr. Heiko Krimmer Vorbemerkung: In den n\u00e4chsten drei Gemeinschaftsgottesdiensten predigen wir \u00fcber drei biblische Kernverse, bzw. die Jahreslosung 2002. 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