{"id":1288,"date":"2001-10-01T14:10:35","date_gmt":"2001-10-01T12:10:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=106"},"modified":"2001-10-01T14:10:35","modified_gmt":"2001-10-01T12:10:35","slug":"predigthilfe-vom-28-10-2001-apostelgeschichte-11-1-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-28-10-2001-apostelgeschichte-11-1-18\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 28.10.2001 &#8211; Apostelgeschichte 11, 1-18"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Christus \u2013 der Rufende<br \/>Predigtthema: Vom Christus hineingenommen<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Apostelgeschichte 11, 1-18\t<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Jochen K\u00f6nig<\/strong><\/p>\n<p>1. Zusammenhang<br \/>\nPetrus hat gerade in C\u00e4sarea miterlebt, dass Gott die Erl\u00f6sung durch das Blut Jesu nicht nur den Juden, sondern auch den Heiden zur Verf\u00fcgung stellt.<br \/>\nErstaunt und begeistert macht er sich auf, um der Gemeinde und den Verantwortlichen in Jerusalem davon zu berichten.<\/p>\n<p>2. Biblische Parallelen<br \/>\nApg. 10, 1-44<br \/>\nDer Apostel Petrus erkennt, dass das Heil auch den Nichtjuden zuteil werden soll.<\/p>\n<p>3. Der Aufbau \/ Gliederung des Textes<br \/>\nV.1-3<br \/>\nVorwurf an den Apostel Petrus mit Heiden enge Gemeinschaft gehabt zu haben.<\/p>\n<p>V.4-17<br \/>\nPetrus rechtfertigt sein Handeln in C\u00e4sarea:<\/p>\n<p>V.4-10<br \/>\nPetrus berichtet von der dreimaligen Wiederholung der von Gott gegebenen Vision, die aufzeigen soll, dass Gott entscheidet, was rein und unrein und damit bei ihm akzeptiert und verboten ist.<br \/>\nV.11-14<br \/>\nPetrus berichtet von den drei Gesandten aus C\u00e4sarea und deren Hauptmann, Kornelius, der zuvor auch schon eine Engelserscheinung von Gott empfangen hatte. Gott selbst best\u00e4tigt durch seinen Geist, dass Petrus mit diesen M\u00e4nnern gehen soll, um den Heiden das Evangelium zu verk\u00fcnden.<br \/>\nV.15<br \/>\nGott schenkt den Heiden seinen heiligen Geist.<br \/>\nV.16-17<br \/>\nPetrus gr\u00fcndet seine Erkl\u00e4rung auf Gottes Wort mit einem Zitat Jesu und kl\u00e4rt damit, dass er nicht aus Eigeninitiative gehandelt hat. Es war Gottes Tun und damit in keiner Weise von ihm oder anderen Menschen in Frage zu stellen.<br \/>\nV.18<br \/>\nDie Gl\u00e4ubigen in Jud\u00e4a erkennen und freuen sich \u00fcber das Geschenk der Vergebung und Errettung, die Gott nun offensichtlich der ganzen Welt zur Verf\u00fcgung stellt.<\/p>\n<p>4.Einzelerkl\u00e4rungen<br \/>\nV.1<br \/>\nDie Apostel, \u00fcbersetzt \u201eBotschafter, Delegierte oder mit einem Auftrag Bedachte\u201c, waren zusammen mit den Br\u00fcdern (\u201eadelphos\u201c = leibliche Br\u00fcder bzw. Menschen mit den selben  nationalen Vorfahren; hier die j\u00fcdische Bev\u00f6lkerung gemeint, die von Abraham abstammt).<br \/>\nDer Anlass: Sie hatten geh\u00f6rt, dass die Heiden (\u201eethnos\u201c = alle anderen Nationen neben den Juden) Gottes Wort angenommen hatten.<br \/>\nV.2<br \/>\nDie Gl\u00e4ubigen streiten mit Petrus. Man k\u00f6nnte \u201cdiakrino\u201c auch mit \u201erichten, verdammen, vor Gericht stellen oder in Frage stellen\u201c \u00fcbersetzen.<br \/>\nV.3<br \/>\nDer Vorwurf, den die Apostel dem Petrus machten, war zweifach:<br \/>\na) &#8230; zu nichtj\u00fcdischen M\u00e4nnern w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt \u201ehineingegangen\u201c, womit \u201ebei jemanden ins Haus hineingehen\u201c gemeint ist.<br \/>\nb) &#8230; mit nichtj\u00fcdischen M\u00e4nnern gegessen,<br \/>\nwas den Vorwurf der \u201eVerunreinigung\u201c durch den Umgang und die Tischgemeinschaft mit \u201eUnreinen\u201c, so wie Heiden von den Juden gesehen wurden, hervorrief. Zu beachten, dass Tischgemeinschaft im j\u00fcdischen Denken der damaligen Zeit eine st\u00e4rkere Bedeutung hatte als heute.<br \/>\nDas gemeinsame Essen bedeutete f\u00fcr den Gast Aufnahme in die Haus- und Familiengemeinschaft.<br \/>\nEs war anst\u00f6\u00dfig f\u00fcr einen frommen Juden bei Heiden einzukehren. Darum stie\u00dfen sich die Pharis\u00e4er daran, dass Jesus mit Z\u00f6llnern und S\u00fcndern an einem Tisch sa\u00df (Mt.9, 11).<br \/>\nV.4<br \/>\nPetrus nimmt sich Zeit und \u201eerz\u00e4hlt (ganz genau) von Anfang an\u201c. So k\u00f6nnte man das griechische Wort \u201earchomai\u201c \u00fcbersetzen.  Das zweite Verb, das Luther mit \u201eder Reihe nach erz\u00e4hlen\u201c \u00fcbersetzt, besteht eigentlich aus zwei Worten:<br \/>\na) ek\t    =&gt; aus, heraus<br \/>\nb) tithemi  =&gt; legen, setzen, stellen<br \/>\nPetrus legt ganz sachlich und der Reihenfolge nach die Tatsachen offen auf den Tisch.<br \/>\nV.5-14<br \/>\nIn diesen Versen wird das Geschehen aus dem vorherigen Kapitel berichtet. Dabei ist festzuhalten,<br \/>\ndass Petrus im Bericht an die Apostel und Br\u00fcder einige Details erw\u00e4hnt, die so im vorherigen Bericht nicht festgehalten waren:<br \/>\no Er sagt, dass das \u201eTuch \u2026 aus dem Himmel\u201c bis zu ihm \u201ekam\u201c (V.5)<br \/>\no Er spricht davon, dass  er \u201egespannt hinschaute\u201c (V.6).<br \/>\no Petrus erw\u00e4hnt die Tatsache, dass ihn \u201esechs Br\u00fcder\u201c von Joppe nach C\u00e4sarea begleiteten (V.12)<br \/>\no In Vers 14 wird uns gesagt, dass der Engel Kornelius sagte, dass Petrus \u201eWorte zu ihm reden w\u00fcrde, durch die er und sein ganzes Haus \u2026 errettet werden w\u00fcrden\u201c. Dies ist einer der Belege daf\u00fcr, dass Kornelius vor der Ankunft des Petrus nicht errettet war.<br \/>\n( entnommen aus: Kommentare zum NT von William MacDonald, CLV ; S.524-525 )<br \/>\nV.15<br \/>\nPetrus legt in seinem Bericht Wert darauf, dass der heilige Geist gleich zu Anfang  seines Redens auf die dort versammelten Heiden kommt.  Dabei erg\u00e4nzt er mit dem Vergleich:  \u201e\u2026 fiel der heilige Geist auf sie ebenso wie am Anfang auf uns.\u201c  Er erinnert die gl\u00e4ubigen Juden an Pfingsten, als Gott seinen Heiligen Geist auf sie ausgoss (Apg.2, 1-4).<br \/>\nV.16<br \/>\nPetrus wird an die \u201eWorte des Herrn\u201c erinnert., Worte Jesu, die in Apg.1, 5 festgehalten sind.<br \/>\nNachzulesen auch in Mt.3, 11, wo Johannes der T\u00e4ufer sagt: \u201cIch taufe euch mit Wasser zur Bu\u00dfe, der aber nach mir kommt (Jesus) ist st\u00e4rker als ich, und ich bin nicht wert, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit dem heiligen Geist und mit Feuer taufen.\u201c<br \/>\nGetauft mit dem heiligen Geist:<br \/>\nDas Verb f\u00fcr taufen \u201ebaptizo\u201c dr\u00fcckt zum einen das Untertauchen aus wie auch die reinigende Wirkung, die Waschen mit Wasser verursacht..<br \/>\nBei der Taufe mit dem heiligen Geist geht es also ums Untertauchen und damit ums  Sterben mit Christus (siehe Kol.2, 12-13), wo wir unserem alten Leben, unserem Ego absagen und sterben und als \u201eneue Kreatur\u201c auftauchen.<br \/>\nZum anderen weist es auf die Wirkung des Heiligen Geistes hin, der unser Inneres mehr und mehr in das Ebenbild Gottes verwandeln m\u00f6chte (siehe 1.Joh.3, 2) und durch den wir die M\u00f6glichkeit zur \u201eErneuerung\u201c haben (siehe 2.Kor.4, 16).<br \/>\nV.17<br \/>\nGott \u201egibt\u201c den heiligen Geist   =&gt;  \u201edidomai\u201c: geben, gew\u00e4hren<br \/>\nGott gibt den Geist als \u201eGabe\u201c  =&gt;  \u201edorea\u201c: Gabe, Geschenk (kann nicht verdient werden,<br \/>\n \t\t\t\t\t\t                        man hat kein Recht darauf )<br \/>\nGott nicht wehren\t             =&gt; \u201ekoluo\u201c: verbieten, widerstehen, verhindern, verleugnen<br \/>\nV.18<br \/>\nSie h\u00f6rten\t=&gt;  \u201eakouo\u201c: h\u00f6ren, zuh\u00f6ren, Aufmerksamkeit widmen<br \/>\nSie schwiegen\t=&gt;  \u201ehesuchazo\u201c: zur Ruhe kommen, ruhig werden, stille sein<br \/>\nSie lobten\t=&gt;  \u201edoxazo\u201c: ehren, gro\u00df machen, preisen, loben<\/p>\n<p>5. Die Spitze des Textes<br \/>\nDie Urgemeinde in Jerusalem erkennt, akzeptiert und lobt Gott dar\u00fcber, dass das Heil nicht nur den Juden, sondern einer ganzen Welt zur Verf\u00fcgung steht.<br \/>\n\u201eAls sie das h\u00f6rten, schwiegen sie still und lobten Gott und sprachen: So hat Gott auch den Heiden die Umkehr gegeben, die zum Leben f\u00fchrt!\u201c  ( Apg.11, 18 )<\/p>\n<p>6. Der Text heute<br \/>\nV.1-3<br \/>\nAu\u00dfenstehende kommen zum Glauben. Das sollte doch Grund zur Freude sein.<br \/>\nAber um so erstaunter ist man, wenn man hier liest, dass die Gl\u00e4ubigen (die anderen Apostel inbegriffen) sich nicht mit Petrus freuen, sondern sich mit ihm streiten.<br \/>\nSchnell ist man dabei andere Christen und deren Handeln in Frage zu stellen, zu richten oder gar zu verdammen. Gr\u00fcnde daf\u00fcr:<br \/>\no Vorgehensweise ungewohnt<br \/>\no Methode neu<br \/>\no Passt nicht ins Schema<br \/>\no Passt nicht in unser frommes Denken<br \/>\nWir wollen lernen Gott nicht durch unser Gedankenschema und unsere Vorstellungen klein zu machen und einzuschr\u00e4nken.  Wir wollen nicht dem T\u00f6pfer vorschreiben, was er aus dem Ton macht und wie er es anstellt.  (Siehe dazu auch Jesaja 45, 9-12: \u201eGott der Souver\u00e4n\u201c)<br \/>\nV.4<br \/>\nDie Reaktion des Petrus auf die Vorw\u00fcrfe seiner Glaubensbr\u00fcder ist vorbildlich.<br \/>\nEr ist nicht \u201eeingeschnappt\u201c oder versucht auf Grund seiner Stellung (Ernennung zum \u201eHirten\u201c \u00fcber die Gemeinde pers\u00f6nlich von Jesus erhalten \u2013 siehe Joh.21,15) die anderen mundtot zu machen.<br \/>\nEr bleibt ganz ruhig und sachlich und beginnt die Ereignisse im Detail zu erz\u00e4hlen, so wie sie stattgefunden hatten. Oft entstehen ja auch in unseren Gemeinden, in unseren Familien und Beziehungen solche Spannungen, Konflikte und man streitet sich. Da sollte es zun\u00e4chst nicht darum gehen sein Recht durchzusetzen, sondern den anderen mit hineinzunehmen in das, was Gott tut und dadurch sein eigenes Handeln verst\u00e4ndlich zu machen.  Auch hier gilt, dass gute Kommunikation in Liebe und Ruhe Sachverhalte kl\u00e4ren kann.  Auf der anderen Seite ist eine Bereitschaft (und damit auch sich Zeit zu  nehmen) eine Voraussetzung, dass solch ein kl\u00e4rendes Gespr\u00e4ch stattfinden kann.  Bei solch einer Atmosph\u00e4re unter Glaubensgeschwistern wird der Geist Gottes ein \u00dcbriges tun, damit sein Wille tats\u00e4chlich geschieht.<br \/>\nV.5-11<br \/>\nPetrus scheut sich nicht \u00fcber seine Zweifel in Bezug auf die Anweisungen des lebendigen Gottes zu berichten.<br \/>\nSolche Offen- und Ehrlichkeit, auch die Tatsache, dass man selbst nicht einfach alles immer versteht und begreift, hilft anderen in ihrer Situation oft viel mehr, als wenn wir nach au\u00dfen hin ein reibungsloses Christsein demonstrieren.  Perfektion auf diesem Gebiet ist nicht nur eine L\u00fcge sich selbst gegen\u00fcber, sondern kann andere auch abschrecken.  Petrus gibt sogar zu, dass er selbst nach der dritten Wiederholung noch nicht genau wusste, was er mit dieser Vision anfangen sollte.<br \/>\nSch\u00f6n, wenn auch wir \u201ealte und erfahrene\u201c Christen anderen gegen\u00fcber zugeben k\u00f6nnen, dass wir ein Leben lang nicht ausgelernt haben. Darum wird es immer wieder Situationen und Ereignisse geben, die f\u00fcr uns unverst\u00e4ndlich sind und manchmal auch bleiben.<br \/>\nV.12-14<br \/>\nGerade in Zeiten des Zweifelns und Fragens sind folgende Aspekte wichtig:<br \/>\no Offenheit gegen\u00fcber dem Geist Gottes und damit Offenheit gegen\u00fcber dem Wort Gottes<br \/>\no Beistand und Begleitung von Glaubensbr\u00fcdern<br \/>\n\u201cEin jeder trage die Last des andern, so wie es Jesus geboten hat, &#8230;\u201c<br \/>\n (Lied von Manfred Siebald nach der Bibelstelle aus Galater 6, 2)<br \/>\no Bereitschaft zum Gehen<br \/>\nNicht apathisch herumsitzen, sondern nach Gebet und Rat von anderen Christen eine Entscheidung treffen und sich aufmachen. Gott in seiner Liebe wird unsere Gedanken und Entscheidungen lenken, oder bei falsch eingeschlagenen Wegen auch korrigieren.<br \/>\nV.15-16<br \/>\nWenn Gott spricht, dann geschieht!<br \/>\nGottes Wort hat sch\u00f6pferische und ver\u00e4ndernde Kraft.<br \/>\nDas gilt auch, wenn der Apostel in Seinem Namen auftritt.<br \/>\nAls Botschafter Gottes d\u00fcrfen auch wir wissen, dass Worte, die im Auftrag Gottes gesprochen werden nicht vergeblich sind, sondern heute noch die gleiche Wirkung haben.<br \/>\nV.17<br \/>\nAls Christen sind wir Diener und Botschafter Gottes.<br \/>\nDefinition von Botschafter:<br \/>\n\u201cEine Person, die st\u00e4ndig und offiziell die Regierung ihres Staates in einem anderen Staat vertritt.\u201c<br \/>\n(aus dem deutschen W\u00f6rterbuch; Karl-Dieter B\u00fcnting, Isis Verlag AG)<br \/>\nDa geht es nicht um Eigeninteressen, die man versucht durchzusetzen, sondern man vertritt die Interessen Gottes.  Wir wollen wieder ganz neu lernen unser Reden und Tun nicht von uns abh\u00e4ngig zu machen, sondern von dem Auftrag und dem Reden Gottes.<br \/>\nVoraussetzung f\u00fcr einen guten Botschafter ist es, die Anliegen und die Meinung seiner Regierung zu kennen und die Interessen im fremden Land klug und geschickt zu vertreten.<br \/>\nDas gilt auch f\u00fcr uns als Botschafter Christi, deren \u201eHeimat\u201c im Himmel ist ihr Arbeitsgebiet jedoch hier auf Erden haben.<br \/>\nV.18<br \/>\nDie Kritiker des Petrus verstummen mit ihren Vorw\u00fcrfen und beginnen Gott zu loben \u00fcber der Tatsache, dass Menschen vom Dunkel ins Licht gefunden haben.<br \/>\nAuch in unseren Kreisen sollte das immer im Zentrum bleiben,<br \/>\no &#8230; dass wir still werden vor Gott.<br \/>\no &#8230; dass wir Gott loben und IHN damit ins Zentrum r\u00fccken.<br \/>\no &#8230; dass wir uns gemeinsam dar\u00fcber freuen, dass Gott die Welt so sehr liebt, dass er seinen eingeborenen Sohn f\u00fcr jeden von uns gegeben hat, damit alle, die umkehren, an ihn glauben und dieses Angebot der S\u00fcndenvergebung annehmen nicht verloren gehen, sondern ein neues Leben haben in der Gemeinschaft mit Gott hier und jetzt und bis in alle Ewigkeit.\u201c ( frei nach Johannes 3,16 )<\/p>\n<p>7. Beispiele und Verdeutlichungen<br \/>\nsiehe unter 4. und 6.<\/p>\n<p>8.Material und Gliederung zur Predigt<\/p>\n<p>Einleitung:<br \/>\nWie schnell ist es geschehen, dass Streit in einer Gemeinde unter den Gl\u00e4ubigen ausbricht.<br \/>\nDabei geht es zumeist nicht um theologische Grundlagen, also um das \u201eWas\u201c, sondern um das \u201eWie\u201c.<\/p>\n<p>1. Verurteilung ohne Liebe<br \/>\nMan handelt und spricht nach der Lehre, tut dies aber ohne die Liebe.<br \/>\n1.Korinther 13, 1-3<br \/>\n\u201c &#8230; und h\u00e4tte die Liebe nicht, so w\u00e4re ich nichts.\u201c<br \/>\n2. Verantwortung in Liebe<br \/>\n1.Korinther 13, 4-7<br \/>\n\u201c&#8230; die Liebe sucht nicht das Ihre, l\u00e4sst sich nicht erbittern, sie rechnet das B\u00f6se nicht zu, sie freut sich nicht \u00fcber die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; &#8230;\u201c<br \/>\n3. Vereint zum Lob<br \/>\nEpheser 2, 8-9<br \/>\n\u201cDenn aus Gnade seid ihr selig geworden durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand r\u00fchme.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Christus \u2013 der RufendePredigtthema: Vom Christus hineingenommen Bibelstelle: Apostelgeschichte 11, 1-18 Verfasser: Jochen K\u00f6nig 1. 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