{"id":1254,"date":"2001-03-08T00:11:46","date_gmt":"2001-03-07T22:11:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=71"},"modified":"2001-03-08T00:11:46","modified_gmt":"2001-03-07T22:11:46","slug":"predigthilfe-vom-18-3-2001-kolosser-220-23","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-18-3-2001-kolosser-220-23\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 18.3.2001 &#8211; Kolosser 2,20-23"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Christus &#8211; das Geheimnis Gottes.<br \/>Predigtthema: Christus mit uns.<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: Kolosser 2,20-23<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Albrecht Wandel<\/strong><\/p>\n<p>1. Zusammenhang<\/p>\n<p>Der ermahnende Teil des Kolosserbriefes kommt mit diesem Abschnitt zum Ende. Paulus hatte im ersten lehrhaften Teil den Irrlehren, die in Koloss\u00e4 verbreitet wurden das &#8222;Christus&#8220; allein&#8220; und das &#8222;alles durch Christus&#8220; vor Augen gestellt. Nun, in Kap. 2, spricht er konkrete Dinge an, bei denen die Gemeinde vorsichtig sein soll, damit sie nicht den gef\u00e4hrlichen Irrlehren verf\u00e4llt. Paulus stellt sozusagen &#8222;Warnschilder&#8220; auf, die durch konkrete Anl\u00e4sse in Koloss\u00e4 notwendig wurden.<br \/>\nIm dritten Teil des Briefes wird Paulus konkret nach vorne blicken und den Gl\u00e4ubigen Mut zu einem Leben machen, das in Christus verwurzelt ist. Es beginnt also in Kap. 3 der Praktische Teil des Kol.<\/p>\n<p>2. Biblische Parallelen.<\/p>\n<p>Mt.15,3-9 Jesus im Gespr\u00e4ch mit den Pharis\u00e4ern \u00fcber Gottes Gebot und menschliche Satzungen.<br \/>\nMt.23,27-28 Jesus vergleicht die Pharis\u00e4er mit &#8222;get\u00fcnchten Gr\u00e4bern&#8220;, die innen voller Verwesung sind.<br \/>\nMk.7,19 Speisen k\u00f6nnen den Menschen nicht verunreinigen. Sie gehen in den Bauch und dann in den Abort.<br \/>\nR\u00f6m.7,4-6 Durch Christus Freiheit vom Gesetz.<br \/>\nGal.4,3.9-12 Warnung vor R\u00fcckfall unter die Knechtschaft der M\u00e4chte dieser Welt.<\/p>\n<p>3. Der Aufbau des Textes.<\/p>\n<p>2,20 Mit Christus Gestorbene leben frei von den Gesetzlichkeiten die in der Welt gelten (Achtung: damit sind nicht die Gesetze gemeint, die das zwischenmenschliche Zusmmenleben regeln, sondern die Satzungen, die dem Menschen zur Erlangung des Heils dienen sollen).<br \/>\n2,21-22 Die \u00dcberbewertung und Versklavung unter verg\u00e4ngliche Dinge und Regeln gef\u00e4hrden unsere Christus-Beziehung und unsere Freiheit, die wir in Christus haben.<br \/>\n2,23 Menschliche Lehren und Regeln im Gewand der Fr\u00f6mmigkeit dienen der Selbstrechtfertigung und der Selbstgerechtigkeit.<\/p>\n<p>4. Einzelerkl\u00e4rungen.<\/p>\n<p>V. 20<\/p>\n<p>&#8222;M\u00e4chte der Welt&#8220;: die bestimmenden Elemente in dieser Welt, das was diese Welt pr\u00e4gt. Die pr\u00e4genden Elemente dieser Welt sind: a) die S\u00fcnde, d.h. die Gottesferne und damit das &#8222;sich-selbst-leben&#8220; der Menschen. b) Das Versklavtsein der Menschen unter ihre eigenen Regeln und Zw\u00e4nge, die sie sich geben m\u00fcssen, wenn sie in der Gott-losigkeit leben.<\/p>\n<p>&#8222;gestorben&#8220;: w\u00f6rtl. &#8222;weg von etwas gestorben sein&#8220;<br \/>\n=&gt; Wer mit Christus zusammen gestorben ist (Kol.2,11-12), der ist weggestorben von dieser Welt, endg\u00fcltig getrennt von dem, was diese Welt bestimmt.<br \/>\nHeiko Krimmer ben\u00fctzt ein sehr anschauliches Bild: &#8222;Wir sind nicht mehr Risch, dessen Lebenselement das Wasser ist (die S\u00fcnde als das Wasser), sondern wir sind Menschen und leben auf dem Lend. Unser Lebenselement ist die Luft (der Heilige Geist).&#8220;<br \/>\nPaulus geht so weit, dass er von einer &#8222;neuen Sch\u00f6pfung&#8220; spricht (2.Kor.5,17).<\/p>\n<p>&#8222;Satzungen auferlegen&#8220;: hier steht im Griech. das Wort &#8222;dogmatizo&#8220; = &#8222;sich etwas verordnen lassen, sich Satzungen auferlegen lassen bzw. sich solchen zu unterwerfen&#8220;. Wir merken, der Gedanke der Last, des Unterwerfens unter diese Last, der Versklavung unter diese Lehren steckt in diesem Wort drin. Der Mensch, der in dieser Welt getrennt von Gott lebt, versucht durch moralische, asketische und philosophische Lehren und Regeln sich und seinen Mitmenschen einen &#8222;dogmatischen Selbst-Erl\u00f6sungsweg&#8220; zu schaffen. Dies f\u00fchrt zur Religion, die den Menschen nicht frei macht, sondern immer mehr knechtet. Die Irrlehrer in Koloss\u00e4 sind dabei eine christliche Religion, einen christlichen Selbsterl\u00f6sungsweg zu schaffen, in dem zwar Christus noch vorkommt, aber eben nicht als der alleinige Weg der Erl\u00f6sung.  <\/p>\n<p>Merken wir: Mit Jesus gestorben sein und religi\u00f6se Erl\u00f6sungsregeln befolgen ist ein Widerspruch in sich selber!<\/p>\n<p>V.21<br \/>\nAuch der durch Christi Tod erl\u00f6ste und von der S\u00fcnde befreite Mensch kann wieder nach Regeln &#8222;lechzen&#8220; und f\u00fcr sich und andere solche Regeln aufstellen. Allerdings: Christliche &#8222;Regel-W\u00fctigkeit&#8220; ist ein Kennzeichen der Entfernung von Christus und dem biblischen Wort und damit ein Warnsignal! Gemeinde, die alles durch &#8222;Zusatz-Satzungen und -Ordnungen&#8220; zu regeln versucht, ist auf dem Weg, sich von ihrem Herrn und seinem Wort zu entfernen und sich wieder der Welt gleichzustellen, m\u00f6gen die Regeln noch so fromm und weise klingen.<\/p>\n<p>&#8222;nicht&#8220;: Kennzeichen solcher &#8222;Zusatzregeln&#8220; ist oft ihr &#8222;nicht-Charakter&#8220;. Sie formulieren, was ein Christ nicht darf. Solche &#8222;nicht-Regeln&#8220; sollten uns zur \u00dcberpr\u00fcfung in Gottes Wort treiben.<br \/>\nDie Frage &#8222;Was darf ein Christ nicht?&#8220; ist ein Widerstpruch in sich selbst und  kann eigentlich so nicht gestellt werden. 1.Kor.6,12 gibt hier die Richtung vor.<\/p>\n<p>Manche Ausleger sehen unter &#8222;anfassen&#8220; und &#8222;anr\u00fchren&#8220; keinen Unterschied. Es ist jedoch ein Gef\u00e4lle erkennbar: &#8222;Anfassen&#8220; bedeutet ein aktives und entschlossenes Zugreifen, &#8222;anr\u00fchren&#8220; ein leichteres nur in Ber\u00fchrung kommen. Hier schwingt das &#8222;Unreinverst\u00e4ndnis&#8220; des Judentums und auch anderer REligionen mit, die von einer &#8222;machtbesessenen&#8220; Wirkung der Dinge ausgehen. Dinge besitzen jedoch keine Heil oder Unheil schaffende Kraft. Speisen und Gegenst\u00e4nde sind f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen im geistlichen Sinn nicht gef\u00e4hrlich. In den Religionen werden oft Speisen und Gegenst\u00e4nde als &#8222;heilig&#8220; verehrt, selbst oder gerade auch in christlichen &#8222;Religionen&#8220; ist dies anzutreffen. Mit der &#8222;Heiligsprechung&#8220; von Verg\u00e4nglichem zieht die Angst und damit die Unfreiheit wieder in die Menschen ein. Das Irdische bekommt wieder eine ungeahnte M\u00e4chtigkeit \u00fcber den Gl\u00e4ubigen und Christus wird wieder sehr klein gemacht!  Paulus stellt hier klar: Speisen und Gegenst\u00e4nde sind nicht heilig. <\/p>\n<p>V.22<\/p>\n<p>&#8222;verbraucht und verzehrt werden&#8220;: Das ist fast schockierende N\u00fcchternheit: das f\u00fcr heilig oder unheilig erkl\u00e4rte wird als &#8222;verrottbar&#8220;, als &#8222;potentieller Kompost&#8220; bezeichnet.<br \/>\nBei Jesus haben wir eine \u00e4hnlich drastische \u00c4u\u00dferung \u00fcber den Gebrauch oder die Ablehnung von Speisen: Mk.7,19<\/p>\n<p>&#8222;Gebote und Lehren  von Menschen&#8220;: fast absch\u00e4tzig redet Paulus von diesen wohlgeh\u00fcteten menschlichen Gesetzen, die sich auf verg\u00e4ngliche Dinge und \u00c4u\u00dferlichkeiten beziehen. Und im Folgenden entlarvt er sie nun noch ihres eigentlichen Charakters.<\/p>\n<p>V.23<\/p>\n<p>&#8222;Schein von Weisheit&#8220;: Menschliche Lehre wird durch die Bibel entlarvt, ob es sich um &#8222;Schein-Weiheit&#8220; oder um &#8222;Weisheit Gottes&#8220; handelt. Konkrete Regeln und Satzungen sind gefragt und werden oft als sehr weise angesehen, k\u00f6nnen sich aber unter Umst\u00e4nden im Licht der Bibel als reine Irrlehren erweisen.<\/p>\n<p>&#8222;selbsterw\u00e4hlte Fr\u00f6mmigkeit&#8220;: Begriff wurde wahrscheinlich von Paulus selbst als &#8222;Kunstwort&#8220; hier gepr\u00e4gt. Es bedeutet soviel wie &#8222;eine egoistische und selbsts\u00fcchtige Gottesverehrung betreiben&#8220;. Nicht Gott ist das Ziel der Askese und der Demut, sondern das eigene religi\u00f6se und fromme Image. Die religi\u00f6se Fassade wird aufwendig herausgeputzt, was mit immenser Arbeit und Entbehrung verbunden sein kann, aber es ist nur, um des eigenen religi\u00f6sen Ansehens willen.<\/p>\n<p>&#8222;den Leib nicht schonen&#8220;: Einen frommen Einsatz bringen, der den Menschen bis ins k\u00f6rperliche hinein kaputtmacht. Man kann es regelrecht an den Striemen sehen, wie fromm jemand ist. 1.Kor.6,19 spricht jedoch davon, dass der Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist. Wir sehen: solche Leibeskasteiungen halten der Pr\u00fcfung durch das Wort Gottes nicht stand.<\/p>\n<p>&#8222;befriedigen das Fleisch&#8220;: Fleisch ist die von Gott losgel\u00f6ste und gefallene Natur des Menschen, die der S\u00fcnde, also der Ich-Zentriertheit unterworfen ist. Der christlich-religi\u00f6se Selbstdarsteller ist also wieder zur\u00fcckgefallen in seine alte s\u00fcndige Natur, mag er nach au\u00dfen noch so fromm und gottesf\u00fcrchtig wirken. Hinzu kommt aber noch, dass er mit seinem Verhalten Gott Unehre macht.<\/p>\n<p>Ausblick: Paulus hat menschliche Regeln und Lehren als das entlarvt, was sie sind: Wege in die Unfreiheit. In den unserem Text folgenden Versen offenbart er uns Leitblanken, die das neue Leben in Christus sch\u00fctzen und die Freiheit nicht einengen, sondern erhalten wollen. Menschliche Regeln engen die Freiheit ein, das Wort Gottes sch\u00fctzt die Freiheit eines Christenmenschen!<\/p>\n<p>5. Die Spitze des Textes.<\/p>\n<p>Christus als alleiniger Erl\u00f6ser, sein Wort als alleiniger Ma\u00dfstab: das ist genug! Fromme menschliche Regeln und Satzungen gef\u00e4hrden unser Christsein und die Gemeinde!<\/p>\n<p>6. Der Text heute.<\/p>\n<p>Es hat sich tief bei uns eingebrannt: Wer Christ wird oder ist mu\u00df auf vieles Verzichten, darf vieles nicht. Dabei wird \u00fcbersehen, wie befreiend das &#8222;Gestorbensein&#8220; mit Christus ist und von was der Mensch dadurch frei wird. Das &#8222;nichts ist unm\u00f6glich&#8220;, das uns suggeriert wird, verdeckt die Unfreiheit, in der der Mensch letztlich lebt: er wird die S\u00fcnde und damit den Tod nicht los! Diese Freiheit, die wir durch Jesus bekommen, sollte wieder bewu\u00dft gelebt werden.<\/p>\n<p>Wenn wir uns als Jesusleute von unserem Herrn und seinem Wort entfernen, reagieren wir mit dem Aufstellen von Satzungen, Lehren und Verlautbarungen, die &#8222;\u00e4u\u00dferliche, verg\u00e4ngliche&#8220; Dinge regeln wollen. Der Schrei nach Regeln, Leit- und Richtlinien sollte das ehrliche Fragen in uns hervorrufen: Sind wir noch bei unserem Herrn und lassen wir das Wort Christi noch reichlich wohnen in uns. Ist uns das Wort Gottes noch genug?<\/p>\n<p>Fromme, christliche Selbstdarstellung und &#8222;Leibeskasteiung&#8220; findet heute nicht mehr durch Selbstzerst\u00fcmmelung statt. Wir sollten dennoch uns ehrlich beobachten und fragen: Gibt es diese Momente, in denen wir stolz auf unsere Gaben und Leistungen, vielleicht sogar in der Gemeinde sind und wir selbstgef\u00e4llig entdecken, dass wir uns dadurch von anderen Br\u00fcdern und Schwestern erkennbar abheben? Gibt es auch heute einen &#8222;selbstzerst\u00f6rerischen Einsatz&#8220; den wir scheinbar f\u00fcr das Reich Gottes bringen, wir aber stolz darauf sind, wenn sichtbar unsere Gesundheit, unsere Ehe, unsere Familie zerst\u00f6rt wird &#8211; nach au\u00dfen alles f\u00fcr den Herrn, aber eigentlich aus &#8222;fleischlicher Gesinnung&#8220;.<\/p>\n<p>7. Beispiele und Verdeutlichungen.<\/p>\n<p>M\u00f6glichkeit zu einem &#8222;interaktivem&#8220; Predigteinstieg: Sammeln (auf Talipro-Folie). Was darf ein Christ im Vergleich zu seinen &#8222;weltlichen Mitmenschen&#8220;, was darf ein Christ nicht? Was \u00fcberwiegt? Evtl. eine bereits vorbereitete Folie mitbringen.<\/p>\n<p>Bildhafter Vergleich von &#8222;Leitplanken&#8220; der Bibel und menschlichen Regeln: Leitplanken sch\u00fctzen davor, vom Weg abzukommen und wir sind besonders an gef\u00e4hrlichen Stellen dankbar daf\u00fcr. Menschliche Regeln versuchen auf den Leitplanken einen Weg zu finden: sie m\u00fchen sich um den Balanceakt, sehen die Freiheit der Stra\u00dfe nicht und sind extrem absturzgef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Ein-Blick in eine oder mehrere Religionen, um aufzuzeigen, wie menschlich religi\u00f6se Regeln unfrei machen und Jesus wirklich auf einzigartige Weise das Ende der Religion und der Weg in die Freiheit ist. (Gute Folien dazu unter http:\/\/www.christ-online.de\/_arbeitsmaterial.htm Dort als Suchbegriff eingeben: &#8222;Die Einzigartigkeit Jesu Christi und die Weltreligionen&#8220;. Die Folien sind am Ende des Artikels.). Bitte beachten, dass nicht die Menschen, die den Religioenn angeh\u00f6ren, ver\u00e4chtlich gemacht werden. Sie leiden unter der Unfreiheit ihrer Religion.<\/p>\n<p>8. Material und Gliederung der Predigt.<\/p>\n<p>1. Mit Christus frei von der Welt.<\/p>\n<p>Die pr\u00e4genden Elemente dieser Welt sind a) der durch die S\u00fcnde herbeigef\u00fchrte Tod und b) Das Versklavsein des Menschen unter die Zw\u00e4nge der Welt, aus ihrem Leben das Beste zu machen. Wege zu dieser &#8222;Selbst-Sinngebung&#8220; k\u00f6nnen sein: Religion, um ein &#8222;h\u00f6heres Wesen&#8220; gn\u00e4dig zu stimmen, der Zwang zur Selbstverwirklichung oder die Hoffnung auf eine erneute Chance zu leben. Wer sich im Glauben an Christus h\u00e4ngt, der ist mit ihm diesen pr\u00e4genden Elementen der Welt abgestorben. Er ist frei, mit Jesus zu leben und braucht sich um den Sinn seines Lebens und seine Zukunft nach dem Sterben keine Sorge mehr zu machen, weil Jesus rundum gesorgt hat!<\/p>\n<p>2. Mit Christus frei von der Religion.<\/p>\n<p>Christus ist genug! Das Wort Gottes ist genug. Hier leuchtet das reformatorische &#8222;Christus allein&#8220; und &#8222;allein die Schrift&#8220; auf. Alle zus\u00e4tzlichen menschlichen Fr\u00f6mmigkeitsregeln f\u00fchren weg von Christus und weg vom Wort. Wer Jesus Christus als Herrn hat soll sich am Wort Gottes orientieren und alle menschlichen Regeln, Leitlinien und Satzungen an der Schrift pr\u00fcfen. Wer menschliche Satzungen neben oder sogar \u00fcber Gottes Wort stellt, verf\u00e4llt zur\u00fcck in den Weg der Religion, die \u00fcber nichtige Werke und Leistungen Gott (und den Menschen) gefallen m\u00f6chte, aber doch st\u00e4ndig ihr Scheitern erlebt.<\/p>\n<p>3. Mit Christus frei von uns selbst.<\/p>\n<p>Christus ist f\u00fcr die, die zu ihm geh\u00f6ren, das Ende der frommen Selbstdarstellung. Er verleiht unserem Leben den Wert, ohne dass wir uns durch besondere Leistungen profilieren oder durch zerst\u00f6rerische Opfer ins Rampenlicht r\u00fccken m\u00fcssen. Wir wollen uns fragen, wo wir uns selbst in den Vordergrund oder Mittelpunkt ger\u00fcckt haben, und Jesus an den Rand oder in den Hintergrund. Aufsehen auf Jesus bedeutet wegsehen von mir!<\/p>\n<p>Schlu\u00df.<\/p>\n<p>Mit Christus echt frei sein. &#8211; Freibleiben im Aufsehen auf Jesus allein und im Festhalten allein an sein Wort.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Christus &#8211; das Geheimnis Gottes.Predigtthema: Christus mit uns. Bibelstelle: Kolosser 2,20-23 Verfasser: Albrecht Wandel 1. Zusammenhang Der ermahnende Teil des Kolosserbriefes kommt mit diesem Abschnitt zum Ende. Paulus hatte im ersten lehrhaften Teil den Irrlehren, die in Koloss\u00e4 verbreitet [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-1254","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kolosser"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-08-20 08:57:35","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":{}},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1254","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1254"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1254\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1254"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1254"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1254"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}