{"id":1232,"date":"2000-09-28T10:48:56","date_gmt":"2000-09-28T08:48:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wbb-online.de\/pt\/pt.asp?id=49"},"modified":"2000-09-28T10:48:56","modified_gmt":"2000-09-28T08:48:56","slug":"predigthilfe-vom-29-10-2000-1-thessalonicher-523-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christusbund.de\/predigthilfen\/predigthilfe-vom-29-10-2000-1-thessalonicher-523-28\/","title":{"rendered":"Predigthilfe vom 29.10.2000 &#8211; 1.Thessalonicher 5,23-28"},"content":{"rendered":"<p><strong>Monatsthema: Gott finden &#8211; in der letzten Zeit.<br \/>Predigtthema: Geheiligt durch Gott.<\/p>\n<p><strong>Bibelstelle: 1.Thessalonicher 5,23-28<\/strong><\/p>\n<p><strong>Verfasser: Dr. Heiko Krimmer<\/strong><\/p>\n<p>49. Predigthilfe<\/p>\n<p>Geheiligt durch Gott\t\t\t1. Thessalonicher 5,23-28\t\t          zum 29.10.2000<\/p>\n<p>1. Zusammenhang<br \/>\nDer Schluss des Briefes mit Segenswunsch und Gnadenzusage<\/p>\n<p>2. Biblische Parallelen<br \/>\nPaulus schlie\u00dft alle seine Briefe mit einem Segenswunsch. Auch Jesus spricht seinen J\u00fcngern in den Abschiedsreden den Frieden zu. Vgl. Joh. 14,27ff.<\/p>\n<p>3. Gliederung des Textes<\/p>\n<p>V. 23 + 24:\tSegenswunsch und Treuezusage<br \/>\nV. 25 &#8211; 27:\tSchlussbitten<br \/>\nV. 28:\t\tGnadenzusage<\/p>\n<p>4. Einzelerkl\u00e4rungen<\/p>\n<p>V. 23: Mit einem Gebetswunsch beginnt der Briefschluss. Der \u201eGott des Friedens\u201c ist der Gott, der Frieden geschaffen hat, durch die Erl\u00f6sung in Jesus Christus. Er \u201eheiligt\u201c die Christen, das hei\u00dft, er sondert sie aus f\u00fcr sich, zieht sie ganz in seine Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft wird am Tag der Wiederkunft Jesu Christi dann sichtbar vollzogen werden. Darauf bereitet Gott die Seinen vor nach \u201eGeist, Seele und Leib\u201c; Paulus \u00fcbernimmt die g\u00e4ngige Sicht des Menschen, um ihn in seiner Ganzheit zu beschreiben. Es sind eigentlich Beziehungen: \u201eGeist\u201c ist die Beziehung des Christen zu Gott,  \u201eSeele\u201c die Beziehung zu sich selbst und \u201eLeib\u201c die Beziehung zur Welt und<br \/>\nden Menschen. Die \u201eHeiligung\u201c geschieht  dreifach: N\u00e4mlich:<br \/>\n\t1. \u201eDurch und durch\u201c, w\u00f6rtl. als ganz vollst\u00e4ndige, eben, dass der ganze Mensch vom heiligen Geist<br \/>\n\tumgestaltet wird.<br \/>\n\t2. \u201eunversehrt\u201c, w\u00f6rtl. vollst\u00e4ndig, vollkommen, dass die Neusch\u00f6pfung v\u00f6llig zum Ziel kommt<br \/>\n\t3. \u201euntadelig\u201c, w\u00f6rtl. ohne jeden Vorwurf oder Tadel, weil wir in Jesus Vergebung aller S\u00fcnden haben. Das<br \/>\n\tist die Gebetsbitte des Apostels, dass Gott die Thessalonicher so \u201ebewahren\u201c wolle, w\u00f6rtl. \u201eumsch\u00fctzen,<br \/>\n\tbewachen\u201c.<\/p>\n<p>V. 24: Nur Gott kann so bewahren. Wir leben von dem, dass er \u201etreu\u201c ist, im Sinne von = er l\u00e4sst uns nicht los. Er hat seinen Heilsplan mit den Thessalonichern angefangen, sie berufen und er wird die Heilsabsicht auch zum Ziel bringen. Vgl. auch Phil. 1,6. Das ist Trost und tragender Grund der Heilsgeschichte.<\/p>\n<p>V. 25: Nun bittet der Apostel auch um F\u00fcrbitte f\u00fcr sich und seine Mitarbeiter. Er steht nicht dar\u00fcber, sondern lebt in der mittragenden Gemeinschaft aller Christen.<\/p>\n<p>V. 26: Diese Gemeinschaft findet in den Gemeinden auch ganz praktischen Ausdruck: Der \u201eheilige Kuss\u201c ist Zeichen der engsten N\u00e4he, ohne irgend welche erotischen Nebenabsichten. Solche N\u00e4he soll zwischen \u201eallen\u201c sein,  keiner ist ausgeschlossen.<\/p>\n<p>V. 27: \u201eIch beschw\u00f6re euch\u201c, w\u00f6rtl.: als eidliche Verpflichtung auferlegen, unterstreicht die Wichtigkeit des Folgenden: Dieser Brief soll vor allen Gemeindegliedern vorgelesen werden, denn er enth\u00e4lt grundlegende Lehre.<\/p>\n<p>V. 28:  Die \u201eGnade\u201c meint das ganze Evangelium, das Heilsgeschehen durch Jesus Christus, das alles, ja  Er selbst sei \u201emit euch\u201c im Sinne von, gestalte und ergreife euer ganzes Leben.<\/p>\n<p>5. Die Spitze des Textes<\/p>\n<p>Gott bewahrt seine Kinder im Glauben und der Heiligung bis auf die Wiederkunft Jesu Christi.<\/p>\n<p>6. Der Text heute<\/p>\n<p>a) Wie oberfl\u00e4chlich sind unsere Gr\u00fc\u00dfe oft. Hier k\u00f6nnen wir mitlernen, wie wir einander wirklich vor Gott gr\u00fc\u00dfen und segnen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>b) Welche Formen geben in unseren Gemeinden dem praktisch Ausdruck, dass wir in engster geistlicher Liebe verbunden sind?<\/p>\n<p>c) Welche Demut des Apostels &#8211; er bittet seine geistlichen Kinder um F\u00fcrbitte. Das sollen wir auch ein\u00fcben f\u00fcr die, die in gro\u00dfer geistlicher Verantwortung stehen.<\/p>\n<p>7. Beispiele und Verdeutlichungen<\/p>\n<p>A. Bewahrt<\/p>\n<p>a) Der Gott des Friedens ist der Gott, der Shalom gibt, das hei\u00dft, die ganze F\u00fclle. Friede ist mehr als  Nicht-Krieg, Friede ist biblisch Wachstum, Frucht, Vollendung.<\/p>\n<p>b) Das Heil in Jesus gestaltet uns als ganze Person. Die Dreiteilung ist keine Aufteilung, sondern meint jeweils den ganzen Menschen, wie er in seinen Beziehungen ist: Geist = zu Gott; Seele = zu sich selbst; Lieb = zur Umwelt.<\/p>\n<p>c) Wir werden auf ein Ziel hin gestaltet: Auf die Wiederkunft Jesu. Vgl. Eine Braut bereitet sich auf die Hochzeit vor.<\/p>\n<p>B. Bew\u00e4hrt<\/p>\n<p>a) Solches Wirken Gottes an uns bew\u00e4hrt und zeigt sich in der gelebten Liebe: \u201eDer heilige Kuss\u201c. Welche Formen haben wir, um unsere Gemeinschaft praktisch auszudr\u00fccken?<\/p>\n<p>b) Ganz wichtig: Die F\u00fcrbitte f\u00fcr die, die in besonderer geistlicher Verantwortung dienen.<\/p>\n<p>c) Der Brief soll als Wort Gottes vorgelesen werden. Tun wir das. Vorschlag: Einer aus dem Jugendkreis liest den<br \/>\n1. Thessalonicherbrief ganz vor.<\/p>\n<p>C. Begnadet<\/p>\n<p>a) Gott ist der, der durch seinen Geist an uns handelt, die Heiligung schafft. Aber nicht ohne unsere Zustimmung. Vor allem: Handle! Gilt: Lass dich behandeln.<\/p>\n<p>b) Heilsgewissheit haben wir nicht wegen unseres frommen Lebens, sondern wegen Gottes Treue.<\/p>\n<p>c) Die Gnade mit uns, das meint zu allererst die Gegenwart des auferstandenen Christus in unserem Leben, in unserer Gemeinde.<\/p>\n<p>8. Material und Gliederung zur Predigt<\/p>\n<p>Einleitung:<br \/>\nDas ist und bleibt tragender Grund unseres Glaubens: Auf Gott, auf Jesus kommt alles an &#8211; nicht auf uns.<\/p>\n<p>1. Wir leben von Gottes Treue<\/p>\n<p>Er schafft und wirkt an uns durch seinen heiligen Geist. Er will seinen Frieden, seinen Shalom bei uns vollkommen machen (F\u00fclle, Wachstum, Frucht). Er gestaltet uns, dass wir \u201egeschm\u00fcckte Braut\u201c sind, auf die Wiederkunft Jesu hin. Den ganzen Menschen (vgl. 7A,c). Wir sind durch Jesus \u201euntadelig\u201c, weil er unsere S\u00fcnde ganz wegtut. Was Gott beginnt, das bringt er auch zum Ziel, vgl. Phil. 1,6. Doch nicht ohne oder gar gegen uns, deshalb<\/p>\n<p>2. Wir d\u00fcrfen darauf vertrauen<\/p>\n<p>Er will uns heiligen, ganz in seine Gemeinschaft hineinziehen. Lass das zu. Er zieht. Wie? Heute in diesem Gottesdienst; wo du sein Wort liest; wo der Geist dich mahnt; wo Geschwister dich anleiten. Lass das geschehen an dir. Vor allem Tun gilt: An sich geschehen lassen! Heiligung ist nicht zuerst meine Aufgabe, sondern die Gabe, die ich annehmen darf. Wir sind oft zu aktiv und leben zu wenig aus dem Empfangen. Der Brief des Paulus ist auch f\u00fcr uns heute wichtige Anleitung. Wollen wir ihn einmal (jetzt) am St\u00fcck lesen.<\/p>\n<p>3. So sind wir miteinander vertraut<\/p>\n<p>Der heilige Kuss. Welche Formen haben wir, um unsere geistliche Liebe auszudr\u00fccken? Die F\u00fcrbitte f\u00fcr die in geistlicher Leitung Unsere Liebe gilt allen Br\u00fcdern. Dass keiner ausgeschlossen bleibt. Wo leben bei uns Geschwister nur am Rand mit?<\/p>\n<p>Schluss:<br \/>\nDie Gnade mit uns! Der Herr selbst mit uns. Das Lied singen: Geh unter der Gnade&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monatsthema: Gott finden &#8211; in der letzten Zeit.Predigtthema: Geheiligt durch Gott. Bibelstelle: 1.Thessalonicher 5,23-28 Verfasser: Dr. Heiko Krimmer 49. Predigthilfe Geheiligt durch Gott 1. Thessalonicher 5,23-28 zum 29.10.2000 1. Zusammenhang Der Schluss des Briefes mit Segenswunsch und Gnadenzusage 2. 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