Monatsthema: Leben nah bei Jesus: Jesus für uns
Predigtthema: Dran bleiben – am Hirten
(Vorschlag zur Textlesung Joh 10,14-16)
Die Erarbeitung dieser Predigt erfordert etliche Stunden an Vorbereitung. Zu eurer Unterstützung enthält diese Predigthilfe deshalb Hinweise für eure Verkündigung, ersetzt aber nicht euer eigenständiges Erarbeiten des Bibeltextes. Bei der Vorbereitung dieser Predigt suchen wir nach dem, was der Herr über den Predigttext durch uns sagen will, denn wir verkündigen nur die Botschaft, die uns persönlich auf der Basis des Predigttextes aufs Herz gelegt wird. Nur wo der Herr uns das Herz gefüllt hat, da haben wir etwas zu sagen, da nur dann gilt: „Wer euch hört, hört mich“ (Lk 10,16a)!
1. Sehen, was dasteht
Verschiedene Bibelübersetzungen, um mit dem Predigttext vertraut zu werden findet man z.B. unter www.bibleserver.com (Luther 1984 / Revidierte Elberfelder Bibel / Hoffnung für alle / Schlachter 2000 / Neue Genfer Übersetzung / Gute Nachricht Bibel / Einheitsübersetzung / Neues Leben Bibel / Neue Evangelistische Übersetzung).
1.1 Allgemeine Hinweise zum Predigttext
Der Psalm 23 ist wohl der bekannteste und schönste Psalm, den wir in der Bibel haben. Zu allen Zeiten haben Kirchenväter, Theologen und der „normale“ Christ aus diesem Gotteswort Trost, Kraft und Zuversicht geschöpft – und verstanden ihn als Perle unter den Psalmen. Einzigartig ist nicht nur die schöne Poesie, sondern auch die Ruhe und Geborgenheit, die der Psalm vermittelt.
Wir wissen nichts über einen konkreten historischen Anlass zur Entstehung des Psalms. Klar ist, er stammt von David – und er ist Davids Hirtenlied.
David selbst war Hirte und führte seine Schafherde von einem Weideplatz zum anderen – er erinnert sich an seine Hirtenzeit, reflektiert sein Hirtenerlebnisse mit seinen eigenen Leben. Wie hat David als Hirte doch seine große Freude an der Herde gehabt, wie schön war es anzusehen, wenn sie in aller Ruhe und Gelassenheit das Gras rupften – (wie die Schafe auf dem Deich in Pellworm – selbst wenn der Wind über sie hinwegweht). Mit welch einer großer Fürsorge und Aufmerksamkeit achtete David auf jedes einzelne seiner Schafe, so dass auf dem Weg keines Verloren geht, keines Schaden nimmt – sondern, dass er alle sicher in den heimischen Stall des Besitzers heimbringt.
David, der vielleicht schon älter war, als er diesen Psalm schrieb, wird sein eigener Hirtendienst zum Abbild, wie sein guter HERR ihn wie ein Schaf durchs Erdenleben führte.
Wenn schon schwache und irdische Hirten das Wohl ihrer Herde im Blick haben, wieviel mehr der starke und himmlische Hirte JESUS.
Ein großartiges Bild auf den wahren Hirten JESUS – der ebenso seine Freude an der Herde hat und sie recht weidet und führt. Ein großartiger Psalm, den es lohnt, immer und immer wieder zu lesen – ja, am besten auswendig zu können!
1.2 Hilfen zum Verständnis des Predigttextes
Hilfen zur Auslegung und Anwendung bieten z.B.
- Wiersbe, W.Warren. Sei ein Anbeter – Studien des Alten Testamentes Psalm 1-89. Christliche Verlagsgesellschaft Dillenburg (S. 97-102).
- Dieter Schneider. Das Buch der Psalmen: 1. Teil – Psalm 1-50. Wuppertaler Studienbibel AT. R. Brockhaus Verlag (S. 169-173).
- Helmut Lamparter. Das Buch der Psalmen 1: Psalm 1-72. Die Botschaft des Alten Testaments 14. Calwer Verlag (S. 121-126).
- Benedikt Peters. Das Buch der Psalmen Teil 1: Psalm 1-41. Christliche Verlagsgesellschaft (S. 300-310).
- Walvoord / Zuck. Das Alte Testament erklärt und ausgelegt. Bd. 2: 1.Könige – Hohelied. Hänssler (S. 430f).
- C.H. Spurgeon. Die Schatzkammer Davids – PDF kostenlos zum Download: https://www.sermon-online.com/de/contents/8960
- Franz Delitzsch: Die Psalmen – Biblischer Commentar – PDF kostenlos zum Download:
https://www.sermon-online.com/de/contents/8960
1.3 Anmerkungen zum Verständnis des Predigttextes
Hinweis: Die Predigthilfe hier legt den Schwerpunkt auf die Anwendung passend zum Predigtthema.
Aufgrund der bereits bestehenden Predigthilfen verweisen wir gern auf die Anmerkungen, die dort bereits ausführlich herausgearbeitet wurden.
Bitte beachten und nachlesen!
Predigthilfe vom 17.11.2013 – Psalm 23, 1-6 – von Thomas Richter
Predigthilfe vom 26.6.2005 – Psalmen 23 – von Dr. Heiko Krimmer
Predigthilfe vom 23.2.2003 – Psalmen 23 – von Mirko Lau
2. Verstehen, worum es geht
2.1 Hinweise für hermeneutische Überlegungen (Auslegung)
Zwei Dinge sind für die Auslegung des Psalms von großer Hilfe.
- Erkläre die historischen und kulturellen Umstände und Begrifflichkeiten, die im Psalm genannt werden. Z.B. Die „Pfade“, die über das judäische Berg- und Wüstenland führten. Der „Stecken und Stab“, das Werkzeug, Tagebuch und Waffe zugleich war. Das „Tal des Todesschatten“, wenn die Pfade durch enge und felsige Schluchten führten, wo es kein Entrinnen gab. Das „Haupt mit Öl salben“, das an die Berufung und Salbung von David als König hinweist…usw. Dazu mehr in den vorhandenen und oben erwähnten Predigthilfen.
- Beachte die großen Zusammenhänge der Bibel in Bezug auf Jahwe, den guten Hirten.
Es gibt drei wesentliche Hauptkapitel der Bibel über den Guten Hirten.
- Psalm 23 Der gute Hirte – ein Vorbild
- Hes 34 Die schlechten Hirten und der gute Hirte – ein Vergleich
- Joh 10 Der einzig wahre Hirte – eine Erfüllung in JESUS
Die Bedeutung des Namens – HERR – Jahwe: David gebraucht bewusst den Namen des Bundesgottes Israels, der sich auf der langen Weggeschichte des Volkes als der gute Hirte offenbarte.
- Jahwe-Roi: der HERR ist Hirte (Ps 23) „der Herr mein Hirte“
- Jahwe-Jireh: der HERR wird ersehen (1Mo 22,14) „mir wird nichts mangel“
- Jahwe-Schalom: Der HERR, unser Friede (Ri 6,24) „führt zu stillen Wassern“
- Jahwe Ropheka: Der HERR heilt (2Mo 15,26) „er erquickt meine Seele“
- Jahwe Shama: Der HERR ist hier (Hes 48,35) „du bist bei mir“
- Jahwe Nissi: Der HERR mein Kriegsbanner (2Mo 17,15) „angesichts meiner Feinde“
(aus: Wiersbe, W.Warren. Sei ein Anbeter – Studien des AT Psalm 1-89.)
Gott, der HERR offenbart sich als der gute Hirte, der sich um sein Volk kümmert und es sicher durch die Welt führt, bis es am Ziel ankommt.
Die Bedeutung in der heilsgeschichtlichen und prophetischen Dimension:
Der Psalm ist persönlich auf unser Leben übertrag- und anwendbar – aber er spiegelt auch Gottes Wegstrecke mit seinem irdischen auserwählten Volk Israel wider.
Ps 80,2 Du Hirte Israels, höre, der du Joseph führst wie Schafe; der du thronst über den Cherubim, leuchte hervor!
Ps 78,52.72 Und er ließ sein Volk ausziehen wie Schafe und leitete sie wie eine Herde in der Wüste… Und er weidete sie mit aller Treue seines Herzens und leitete sie mit weiser Hand.
Jes 40,11 Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte…
Jer 31,10 Der Israel zerstreut hat, der wird es auch sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Schafe
Hes 34,12 Wie ein Hirte seine Herde zusammensucht an dem Tag, da er mitten unter seinen zerstreuten Schafen ist, so will ich mich meiner Schafe annehmen und sie aus allen Orten erretten, wohin sie zerstreut wurden an dem Tag des Gewölks und des Wolkendunkels.
Hes 34,15 Ich selbst will meine Schafe weiden und sie lagern, spricht GOTT, der Herr.
Hes 34,23 Ich will ihnen einen einzigen Hirten erwecken, der sie weiden soll, nämlich meinen Knecht David; der soll sie weiden, und der soll ihr Hirte sein
Mt 2,6 Und du, Bethlehem, im Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürsten Judas; denn aus dir wird ein Fürst hervorgehen, der mein Volk Israel weiden wird.
Mt 9,36 Als er die Volksmengen sah, empfand er Mitleid mit ihnen, weil sie erschöpft und verängstigt waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.
Mt 15,24 Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
Mt 25,32 und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet,
2.2 Hinweise für situative Überlegungen (Predigtanlass)
Das Bild vom Hirten und der Herde ist unseren Zuhörern aus ihrem Alltag weniger bekannt – vielleicht hat man am Straßenrand mal eine Herde gesehen, freut sich – und schon ist man mit dem Auto auch wieder vorbeigerauscht.
Daher ein Vorschlag zum Predigteinstieg oder -anlass.
Wir leben in einer Welt, in der fast alles digital ist: Navigation per App, Einkauf per Klick, Orientierung per Algorithmus. Wenn wir uns verlaufen – sei es auf der Straße oder im Leben – greifen wir instinktiv zum Handy. „Google Maps“ zeigt uns, wo wir sind, und Siri sagt uns, wo’s langgeht.
Doch mitten in all diesem Hochglanz, in all den klugen Systemen und schnellen Lösungen, bleibt eine tiefe Sehnsucht: Jemand, der mich wirklich kennt.
Nicht nur meine Adresse oder meine Suchanfragen, sondern mein Herz.
Nicht nur, wo ich gerade bin – sondern wer ich bin.
Genau da hinein spricht Psalm 23. Ein uraltes Bild, das uns heute fast fremd klingt:
„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“
Der gute Hirte – ein altes, aber zeitloses Bild. Er führt, ohne zu zwingen, der sieht, wenn eines fehlt, der bleibt, wenn andere längst weitergezogen (Mietling) sind.
In einer Welt, die ständig nach Neuem ruft, lädt uns dieser Psalm ein:
Dranbleiben – am Hirten.
2.3 Hinweise für homiletische Überlegungen (Anwendung)
Der Psalm spricht alle Generationen und Altersstufen an, weil er wie ein Gang durchs Leben beschreibt. Aber vor allem richtet sich seine Botschaft an Christen, die im Alltag so manche Nöte, Kämpfe und Anfechtungen erleben – denen sie oft machtlos und hilflos gegenüberstehen.
Darum kann man nicht oft genug, sich diesen Psalm repetieren – als Dankpsalm in ruhigen Weidezeiten oder aber auch als Trostwort in dunklen Lebenstälern. In jedem Fall ist es ein Lebenspsalm, der auch im fortgeschrittenen Alter und Angesichts des Sterbens den Blick auf das herrliche und himmlische Vaterhaus richtet und echte Zuversicht und Hoffnung schenkt.
Dranbleiben am Hirten – zwei Richtungen:
- Der HERR bleibt an mir dran – der Psalm ist eine Zusage, dass er an mir bleibt, mich immer wieder zu sich zieht, mir nachgeht (Lk 15 – verlorenes Schaf), er mich um seines Namens willen versorgt, sich um mich kümmert, mich führt und leitet, mich und meine Seele bewahrt, mich gewiss durchbringt und heimbringt.
- Das Schaf will beim Hirten bleiben – der Psalm zeigt, wie gut und heilsam es ist, sich der guten Führung Jesu anzuvertrauen. Es ist nicht bloße Passivität – ich lasse mich weiden und führen. Es ist auch eine aktive Zustimmung und Bereitschaft, ihm zu folgen, bei ihm zu bleiben, sich an ihn halten und nicht entfernen, zu ihm fliehen und sich bei ihm bergen, sich von ihm führen und korrigieren zulassen.
Reflexionsfragen für Predigtanwendungen oder Hauskreise:
- Kann ich von JESUS sagen, dass er mein Hirte ist.
- Wie wird der Hirte, zu meinem Hirten?
Frage nach Bekehrung und Wiedergeburt - Wenn JESUS mein Hirte ist, hat das Folgen für meine Lebensführung – bin ich ein Schaf, das sich weiden lässt? Frage nach Folgsamkeit und Gehorsam
- Vertraue ich Jesus, dass er meine Mangel kennt und nach seinem Willen stillt?
Frage nach Vertrauen in Gottes Fürsorge und Führung - Als Schaf habe ich eine Lebensbahn zu gehen, der durch Höhen und Tiefen, durch Oasen und dunkle Täler geht Frage nach Akzeptanz für den Lebensrealismus
- Weiß ich mich in äußeren Nöten, Gefahren, Anfeindungen dennoch im Herzen in Christus geboren? Frage nach Gelassenheit in Bedrängnis
- Weiß ich mich von Gottes Geist gesalbt, versiegelt und getrost ein Kind Gottes zu sein? Frage Heilssicherheit und Gewissheit
- Kenne ich die Kraftquelle, die ich auf meinem Lebensweg zur Ewigkeit täglich benötige? Frage nach dem Evangelium der Gnade aus der mein geistliches Leben kommt.
In JESUS, meinem Hirten – haben wir jetzt schon Zugang in das Heiligtum beim Vater Hebräer 10,19–22 Da wir nun Freimütigkeit haben, zum Heiligtum einzutreten durch das Blut Jesu … lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen.
„Ich werde bleiben im Haus des HERRN für immer.“ Das kann man auch doppelt deuten:
„Ich werde bleiben“ im Haus den HERRN – als eine Verheißung auf das ewige Vaterhaus in der Zukunft. à eschatologisch → das ewige Vaterhaus
„Ich werde bleiben“ ist schon jetzt eine Tatsache, weil ich durch JESUS Eingang zum Vaterhaus bekommen habe. à gegenwärtig → Gemeinschaft mit Gott schon jetzt
- Wie lebe ich meine Gemeinschaft mit Gott, wenn ich in JESUS schon jetzt Zugang zum himmlischen Vater habe? à Frage nach meiner lebendigen Gottesbeziehung.
3. Sagen, wo es hingeht
3.1 Predigtziel – warum halte ich diese Predigt?
Die Predigt soll Freude, Lust und Ermutigung sein, weil in Psalm 23 deutlich wird, dass JESUS ein einzigartig guter Hirte ist, der seine Kinder wunderbar versorgt und führt.
Es soll zur Vergewisserung des Glaubens beitragen, es soll motivieren als Christ ganz nah mit JESUS unterwegs zu sein, weil es heilsam und gut ist – aber noch viel mehr, weil seine Güte und Gnade meine Zuneigung nicht nur verdient – sie ist eine natürliche Reaktion auf seine Liebe.
1.Joh 4,19 Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat.
3.2 Predigtthema – was sage ich in dieser Predigt?
JESUS ist der vertrauensvolle HERR, der mich persönlich und meine Bedürfnisse und Lebensumstände kennt – und mich auch umsorgt. à das macht Dankbar!
Wir dürfen uns seiner Lebensführung ganz anvertrauen, auch wenn es durch Höhen und Tiefen des Lebens geht. Jesus verspricht uns kein Leben ohne Krankheit, Leid und Not – aber er verspricht uns seine Gegenwart und Hilfe – darum dürfen wir in schweren Zeiten Gelassenheit sein à das macht innerlich ruhig.
Wir wollen an JESUS, dem guten Hirten dranbleiben, weil er an uns dranbleibt. Wie lieben seine Nähe, seiner Gegenwart und sein Wort. Wie suchen die Gemeinschaft im Gebet mit ihm – und freuen uns sowohl am Hirten als auch an der ganzen Herde Gottes, wovon ich ein Teil sein möchte.
3.3 Predigtentfaltung – wie sage ich es in dieser Predigt?
Dran bleiben – am Hirten
- Weil er nach mir schaut und mich umsorgt
- Weil er an mir dranbleibt und mich bewahrt
- Weil er mich liebt und nach Hause führt
Nach Warren Wiersbe
- Auf der Weide – Zugänglichkeit (V.1-3)
- Im Tal – Gelassenheit (V.4)
- Im Pferch – Sicherheit (V.5)
- Im Haus des Vaters – Ewigkeit (V.6)
Nach Mirco Lau:
Vers 1-3a: Gottes gute Versorgung im Alltag
Vers 3b: Gottes Hilfe zum Gehorsam Davids
Vers 4: Gottes Hilfe in der größten Versuchung
Vers 5: Gott steht zu David absolut
Vers 6: Davids lebenslange Nähe Gottes
Viele weitere schöne Gliederungsvorschläge findet ihr in der Predigthilfe vom 17.11.2013 – Psalm 23, 1-6 – von Thomas Richter
3.4 Predigtveranschaulichungen – wie verdeutliche ich es in dieser Predigt?
Alltagsbild: Das Navi und der Hirte
Stell dir vor, dein Navi verliert das GPS-Signal. Du bist irgendwo im Nirgendwo und das Display zeigt: „Signal verloren. Kein Netz!“
Du wirst orientierungslos, unsicher, findest dich nicht mehr zurecht – du weißt: Das Gerät ist da, der Akku ist vollgeladen – aber das Gerät hat kein Empfang, es weiß nicht, wo du bist.
Viele leben und erleben es auch so mit Gott. Sie wissen, da ist jemand – aber die Verbindung ist abgerissen. Kein Signal, kein Netz…
Psalm 23 erinnert uns: Der HERR ist nicht ein digitales Navigationssystem, sondern ein Hirte, der mitgeht – auch dann, wenn man sich im Leben verloren hat, man orientierungslos und unsicher wird. Bei JESUS dem Hirten, reißt kein Kontakt ab – er bleibt in deiner Nähe.
„Dranbleiben am Hirten“ heißt: Nicht ich finde den Weg – er findet mich. Er leitet mich, er weißt mir den Weg und bringt mich ans Ziel.
Zitate:
Philipp Matthäus Hahn: Ein jeder Mensch macht Gott Freude, wenn er sich vom guten Hirten suchen und finden lässt.
Immanuel Kant: Ich habe in meinem Leben viele kluge und gute Bücher gelesen. Aber ich habe in ihnen allen nichts gefunden, was mein Herz so still und froh gemacht hätte, wie die vier Worte aus dem 23. Psalm: „Du bist bei mir“.
(Klaus Eberwein)